Beiträge von TLpz

    Phunky
    Sicher nicht ganz. Aber wenn du z.B. einen Bußgeldbescheid bekommst und dich nicht innerhalb einer Frist äußerst, nimmt man automatisch dein Schuldeingeständnis an. ;)

    Ich glaube, auf dieser Ebene weitergeführt, bringe die Diskussion nix. Fakt ist aber, das die Füchse bereits mehr als einmal Fristen versäumt haben. Und das nicht geändert haben. Will man Bundesliga spielen, muß man sich den Richtlinien und Statuten des Veranstalters unterwerfen. Die schreiben nicht vor, das man eine GmbH oder ein eV sein muß, sondern das es Fristen zur Abgabe der Unterlagen gibt. Und man kann diese auch in einem eV einhalten.

    Micha
    Ich glaube nicht daß das hinkt. Vor dieser Problematik steht nämlich die HBL. Die Probleme gibt es nämlich dann, wenn die später eingereichten Papiere nicht reichen, um die Lizenz zu erhalten. Man kann diese Frist auch nicht unendlich weit nach hinten schieben. Denn all das hat Auswirkungen auf die Saisonplanung bis in die untersten Klassen. Dann muß man sich als Füchse e.V. halt eine Lösung, die es gibt, einfallen lassen.

    @Waldorf
    Die Lizensierungsbestimmungen sehen aber auch bestimmte Fristen vor. Einem e.V. entstehen ganz sicher keine Nachteile. Problem der Füchse ist wahrscheinlich, daß sie innerhalb des Vereines die Notwendigkeit des Vorziehens der JHV nicht genügend darlegen konnten (den Kegelbrüdern z.B.). Also sollte man nach einer anderen Lösung suchen. Es verwundert mich sowieso, daß dies schon allein aus Haftungsgründen nicht geschehen ist.

    Zitat

    Mag ja sein, dass möglicherweise rein formal gesehen ein Fristversäumnis vorliegt, das u.U. auch die Lizenzverweigerung begründen kann, doch hier muss sich die HBL jedenfalls ihr Verhalten der Vorjahre zurechnen lassen. Soll heißen, sollten die Füchse nicht rechtzeitig (zu einem Zeitpunkt, an dem eine Reaktion möglich und zumutbar war) ausdrücklich gewarnt worden sein, dass es ab sofort anders läuft, bestehen Chancen vor einem Gericht durchzukommen.

    Dem kann ich dir nicht zustimmen. Wenn ich richtig herausgelesen habe, sind die Füchse im vegangenen Jahr wegen gleichem Vergehen von der HBL gerügt worden. Da brauch ich mich nicht wundern, wenn ich beim nächsten Mal nicht so gnädig wegkomme. Hält man sich voll an die Bestimmungen, ist man nicht auf die Gnade der HBL angewiesen.

    jfherden
    Du bringst mich nicht mit 4:3 durcheinander, sie gehört bloß nicht zu deinem Thema. Hattest du ja eigentlich auch geschrieben, trotzdem hast du einen bewußt falschen Zusammenhang zur Wechselproblematik geschaffen.

    Zitat

    Die Regeln sprechen im Erwachsenenbereich von "Einwechseln" und "Auswechseln", im Jugendbereich lediglich vom "Spielerwechsel", also dem kompletten Vorgang, wo ein Aus- und ein Einwechselvorgang dazugehört.

    Wo steht das? Regeltechnisch ist ein Wechselvorgang gleich, egal ob im Jugend. oder Erwachsenenbereich. Und ein Wechselvorgang ist es erst, wenn ein neuer Spieler das Spielfeld betritt. Und es sind nicht zwei unterschiedliche Sachen, die dort bestraft werden, sondern immer nur die gleiche -> das Hereintreten eines Spielers zu einem falschen Zeitpunkt.

    Zitat

    Siehst du den Sinn einer Diskussion darin, dass einer (überspitzt) sagt: "Halt die Klappe, das ist so; deine Interpretation ist schwachsinnig, deswegen versuche ich nicht mal sie zu verstehen"?

    Ich sehe den Sinn einer Diskussion darin, das man aufgeworfene Fragen beantwortet. Und das man vielleicht auch dazulernt. Und das man vielleicht darüber nachdenkt, daß die eigene Interpretation falsch ist, wenn es die Mehrheit anders sieht.

    Zitat

    Wenn du so denkst, solltest du dir wirklich eine andere Beschäftigung suchen.

    Nein, so denke ich nicht. Aber manchmal habe ich den Eindruck, daß du so denkst. Viele haben versucht dir zu erklären, warum deine Auslegung falsch ist. Oft mit Fakten, Regelauszügen und offiziellen Regelinterpretationen. Jedoch scheinst du dich auf deine Anweisung von oben (die vielleicht falsch ist - oder von dir falsch interpretiert wurde). Ich kann dir nur sagen, das auch im HV Sachsen der einwechselnde Jugendspieler bestraft wird, denn der auswechselnde macht ja keinen Fehler. Wenn die anderen Diskutierenden sich mal diesbezüglich äussern, wie in ihrem LV verfahren wird, wirst du schnell merken, das wahrscheinlich nur dein LV (oder nur du innerhalb deines LV) das anders machst. Und das sollte zudenken geben.

    jfherden
    Es hatte mal jemand gefragt, ob du dann bei einem falschen Wechsel in der Jugend beide Spieler hinausstellen würdest. Wäre ja nach deiner Regelauslegung Pflicht. Darauf gab es von dir leider keine Antwort. Schade!

    Und bring jetzt bitte nicht noch mehr durcheinander mit der Regel 4:3!

    jfherden und härter_schneller
    Diese Interpretation widersricht ständig der Tatsache, daß das korrekte Verlassen des Spielfeldes über die Auswechsellinie zu jeder Zeit straffrei ist.

    Und wie schon mehrfach von allen hier erwähnt: Es ist immer der eintretende Spieler, der den Fehler begeht: Im Erwachsenenbereich weil der andere das Feld noch nicht verlassen hat (Regel 4:6), im Jugendbereich weil der neue ggf. das Spielfeld (noch) nicht betreten darf. Der Hinausgegangene dürfte ja aber wieder eintreten. Die Regelinterpretation von jfherden krankt hinten und vorne, das sollte man endlich mal akzeptieren.

    @wieland

    Natürlich kannst du innerhalb deiner Mannschaft aus Hierarchiegründen weiterhin einen Kapitän/Spielführer haben.

    Für die Schiedsrichter ist dies nun aber uninteressant. Rein regeltechnisch wurde der Spielführer "nur" zum Losen vor dem Spiel "benötigt". Das kann jetzt, rein regeltechnisch, jeder Spieler und Offizielle machen.

    Aber die festgelegten Fristen zur Lizenzvergabe gibt es ja nicht ohne Grund. Daran hängen ja Spieloplanung, Hallenreservierung usw. Jedesmal etwas nachzureichen, kann auch nicht die Lösung sein, dann gibt es keine verlässliche Planung mehr. Da müssen die Füchse eben auch andere Lösungen finden.

    Mal ein fiktives Gegenbeispiel: Der Herr Manager setz einem Spieler bei einem Vertragsgespräch eine Frist, bis wann er das Angebot annehmen oder ablehnen soll. Angenommen, jetzt bittet der Spieler (ständig) um eine Verlängerung der Frist und lehnt das Angebot dann doch ab. Dann hat der Herr Manager ein Problem, er braucht einen weiteren (guten) Spieler, das geht nicht mehr, zwischenzeitlich alle unter Vertrag, da die Zeit schon weit fortgeschritten ist. Liese der Manager sich sowas ständig bieten?

    jfherden
    Ja, wir haben uns auf das versteift was von oben kommt. Nämlich die offiziellen internationalen Handballregeln der IHF mit den Bestimmungen des DHB. Und auf die Bibel der SR, den "handball-sr". Und nicht auf abenteuerliche Regelinterpretationen eines Spielbezirkes o.ä.

    Ich glaube die Mehrzahl der Leute hat versucht dir klarzumachen, wer bei einem falschen Wechsel bestraft wird. Nicht nach eigenen Interpretationen, sondern nach den allgemein gültigen Regeln. Wer bei einem Wechselfehler bestraft wird, ist seit etlichen Jahren bekannt.

    Ich habe noch nie ein Spiel gesehen, wo der hinausgehende Spieler (korrekt über die Auswechsellinie natürlich) bestraft wurde. Denn das ist ausdrücklich erlaubt. Egal ob Jugend oder Senioren. Alles andere ergibt sich aus den Regeln.

    Leider änderst du auch nicht deine Meinung, wenn man dir Fakten präsentiert, offizielle Regeltexte z.B. Auch keine Grundlage für eine Diskussion. Und auch du versteifst dich mehr oder weniger auf das, was von oben kommt. Ohne dich zu hinterfragen, ob es korrekt ist oder nicht.

    Trapp:klatschen:
    Genau so muß es formuliert werden.

    jfherden
    Nix mit "besonderer Situation"! Regel ist Regel!

    Bevor man Regeln interpretiert, sollte man zuerst das Verstehen, was in den Regeln steht bzw. nicht steht.

    Zerlegen wir die Wechselaktion doch mal in mehrere (2) Grund- Vorgänge:
    1. einer geht raus
    2. ein anderer kommt rein

    1. Vorgang - ein Spieler tritt aus
    Wir sind ja zumindest schon einmal soweit, daß du nachvollziehen kannst, daß das Verlassen des Spielfeldes straffrei ist. Also darf ein Spieler das Spielfeld straffrei verlassen, wenn er dies über die Auswechsellinie tut. Im Erwachsenen- und Jugendbereich. (Wir sind uns auch im klaren darüber, daß dieser Spieler jederzeit wieder straffrei über die Auswechsellinie ins Spielfeld eintreten dürfte.)
    Jetz nehmen wir an, er bleibt draußen. Wann ist der Vorgang abgeschlossen? Wenn er das Spielfeld über die Wechsellinie verlassen hat. Er hat alles richtig gemacht, kein Fehler, ist richtig rausgegangen, Vorgang abgeschlossen, fertig, interessiert nicht mehr.

    2.Vorgang - ein Spieler tritt ein
    Er darf dies auch nur über die Wechsellinie tun. Und er darf nur eintreten, solange sich noch nicht 7 Spieler auf dem Feld (abzüglich der die Strafen absitzen) befinden. Dazu kommt noch die Besonderheit im Jugendbereich: Er darf nur eintreten, wenn die eigene Mannschaft in Ballbesitz ist oder wenn es ein Time-Out gibt. Tut er dies nicht zum richtigen Zeitpunkt, ist er fehlbar und wird bestraft.

    Beide Vorgänge zusammen:
    Ein Wechselvorgang findet erst statt, wenn ein neuer Spieler das Spielfeld betritt, nachdem ein anderer Spieler das Spielfeld verlassen hat. Nach der Aufschlüsselung in die Grundvorgänge ist auch erkennbar, das der austretende Spieler keinen Fehler begeht. Er kann also niemals bestraft werden. Wofür auch? Weil er ordnungsgemäß das Spielfeld verläßt? Gibt es dafür eine Regel?
    Fehlbar ist nur der eintretende Spieler, denn er betritt das Spielfeld zum falschen Zeitpunkt. Erst sein Eintreten stellt den Wechselvorgang dar.

    Ich glaube auch nicht das alle RV/LV das unterschiedlich handhaben. Bestimmt auch nicht dein Landesverband. Ich denke mal, da gibt es irgendwo zwischen deinem LV und deiner Spielebene ein Verständnisproblem.

    PS: Wenn du es jetzt nicht verstehst (verstehen willst), weiß ich persönlich nicht, welche Argumente man noch anführen kann.

    jfherden
    Bei einem Wechselfehler wird immer der Spieler bestraft, der fehlerhaft das Spielfeld betritt. Egal ob im Jugend- oder Seniorenbereich. Im Jugendbereich ist ein Wechseln ohne Ballbesitz bzw. ohne Time-Out ein Wechselfehler (4:4). Also hast du den falsch eintretenden Spieler zu bestrafen.

    Deine Argumentationen bezüglich deiner Auslegung ist falsch. Wie Dany schon schrieb, ist ein Wechsel erst mit dem Eintreten eines neuen Spielers vollendet. Auch im Jugendbereich. Du bist der Meinung, der "auswechselnde" Spieler müßte wissen, dass er das nicht darf und wäre deshalb zu bestrafen. Gegenargumentation: Der "einwechselnde" Spieler muß wissen, dass er nicht auf's Spielfeld gehen darf, müßte also bestraft werden ;)

    Ich glaube der outsider mit seinem angeblichen Insiderwissen leidet ein bißchen unter Verfolgungswahn. Das ganze Leben muß wohl eine einzige Verschwörung sein.

    Jetzt behaupte mal noch, man hätte während des Spieles abschtlich 3x daneben geworfen! :pillepalle:

    Das wirtschaftliche Risiko bestünde, wenn das Masters im Dezember von Dienstag bis Freitag durchgeführt werden würde. Irgendwie logisch, denn die Leute, die in der Zeit nicht im Urlaub sind, müssen arbeiten. Selbst am FInaltag sähe es dann nicht rosig aus. Und warum sollte ein HCL ein finanzielles Risiko eingehen? Macht kein Unternehmer. Machst du doch mit deinem Taschengeld auch nicht, oder? ;)

    Interpretiert doch nicht immer Sachen rein, die garnicht drinstehen.

    Was verstehst du nicht? Hast doch den Grund genannt: Der finanzielle Aufwand ist zu groß. Das hat doch mit der Qualität der Spieler nichts zu tun. Und 6 Spiele mehr sind ein höherer Aufwand der vielleicht nicht zu stemmen ist, wenn z.B. weniger Einnahmen durch geringere Sponsorenleistungen vorhanden sind.

    Da ist es doch besser zurückzuziehen, als den Verein wirtschaftlich an die Wand zu fahren.

    Dany

    Du kannst aber die Regeln nicht einfach auslegen wie du möchtest. Dann machst du dich als Schiedsrichter unglaubwürdig.

    Fakt ist folgendes: Das eigentliche Problem ist ja schon längst gelöst. Das Vergehen geschah in der Spielzeit, den Schiedsrichtern kam nur die Schlußsirene dazwischen.

    Wäre die Beleidigung nach der Schlußsirene geschehen, bleibt dir als Schiedsrichter nur, einen Bericht anzufertigen.

    Bei einem Turnier gibt es i.a. allerdings folgendes Problem zu bedenken: Der Schiedsrichter kann auch Aktionen vor dem Spiel bestrafen (er ist Schiedsrichter mit dem Betreten der Halle). Theoretisch könnte man ja sagen, das der MV vor dem (nächsten) Spiel den SR beleidigt hat. Mit entsprechender Strafe etc. Ginge meiner Meinung nach hier aber auch nicht, da die zeitliche Zuordnung eher dem abgelaufenen Spiel zuzuordnen ist. Sonst könnte man ja auf die Idee kommen, als SR einen MV einige Wochen nach einem Vorfall zu bestrafen, z.B. wenn man mal wieder seine Mannschaft pfeifen muß.

    AAAhhhhhhhhhhhhh, dann ist das ja doch alles ganz anders.

    Aber in deinem Eröffnungspost steht ganz klar und deutlich:"Nach dem Abpfiff des ersten (von sechs Qualifikations-Spielen) beleidigt der Trainer der Mannschaft A den Schiedsrichter C (...)"

    Ist ein ganz anderer Sachverhalt! Hätte man schon am Anfang richtig formulieren können. :(

    Zugegeben, finanziell könnte das sicher ein Problem sein. Logistisch eher nicht. Es gibt wunderschöne Regelungen (die ich aus Spielbezirken kenne), so daß man schon zu Saisonbeginn unabhängig von der späteren Staffelzugehörigkeit Heimspieltermine festlegen kann.

    Zum Leistungsniveau
    Mit der neuen Staffeleinteilung erreicht man aber nicht, das mehr starke Südvereine in die 1.BuLi kommen. Dann müßte man schon die Absteiger in die Nordstaffel nehmen, um im nächsten Jahr wieder zwei Südvereinen die Möglichkeit des Aufstieges zu geben. Besser wäre vielleicht noch, aus der Bundesliga einen eventuellen 3.Absteiger über ein Relegationsspiel ähnlich dem der Männer zu ermitteln. Man sieht dies ja auch oftmals in unteren Ligen (Übergang Kreis-Bezirk od. Bezirk-Verband), in denen es nur einen Aufsteiger gibt: In der oberen Liga hälten sich oftmals jahrelang Mannschaften, die nicht mehr dem Niveau der Liga entsprechen und in der tieferen Klasse erhalten aufstrebende Teams keine Chance weil bei einem Aufsteiger schon ein unglückliches Spiel reicht, um den Aufstieg abzuhaken. EIne Niveauanpassung dauert so oftmals sehr lange.

    Im übrigen gibt es in den meisten höheren Ligen mehr als 2 (bzw. 2+Relegation) Absteiger.

    Bliebe es bei der erstgenannten Staffeleinteilung, sollte man die 2.Liga Nord in 2.Liga Staffel 2 umbenennen und die ersten beiden der Nordstaffel erstmal in die Südstaffel aufsteigen lassen, bevor sie um einen Aufstieg in die 1.Liga mitspielen dürfen.

    Schon in dieser Saison hat sich gezeigt, das der Süden wesentlich stärker ist. Warum wird die Südstaffel dann nochmals stärker und die Nordstaffel schwächer gemacht? Vielleicht sollte man in der Saisonmitte die Staffeln nach Leistungsniveau neu zusammensetzen.

    outsider

    Na red doch mal nicht um den heißen Brei! Kennst du denn die Spielerinnen? Haben sie dir gesagt, das sie nicht aufsteigen wollen? Oder woran machst du das fest? EInfach so mal pauschale Aussagen in den Raum zustellen ist sicher nicht sinnvoll.