Beiträge von TLpz

    jfherden
    Bei einem Wechselfehler wird immer der Spieler bestraft, der fehlerhaft das Spielfeld betritt. Egal ob im Jugend- oder Seniorenbereich. Im Jugendbereich ist ein Wechseln ohne Ballbesitz bzw. ohne Time-Out ein Wechselfehler (4:4). Also hast du den falsch eintretenden Spieler zu bestrafen.

    Deine Argumentationen bezüglich deiner Auslegung ist falsch. Wie Dany schon schrieb, ist ein Wechsel erst mit dem Eintreten eines neuen Spielers vollendet. Auch im Jugendbereich. Du bist der Meinung, der "auswechselnde" Spieler müßte wissen, dass er das nicht darf und wäre deshalb zu bestrafen. Gegenargumentation: Der "einwechselnde" Spieler muß wissen, dass er nicht auf's Spielfeld gehen darf, müßte also bestraft werden ;)

    Ich glaube der outsider mit seinem angeblichen Insiderwissen leidet ein bißchen unter Verfolgungswahn. Das ganze Leben muß wohl eine einzige Verschwörung sein.

    Jetzt behaupte mal noch, man hätte während des Spieles abschtlich 3x daneben geworfen! :pillepalle:

    Das wirtschaftliche Risiko bestünde, wenn das Masters im Dezember von Dienstag bis Freitag durchgeführt werden würde. Irgendwie logisch, denn die Leute, die in der Zeit nicht im Urlaub sind, müssen arbeiten. Selbst am FInaltag sähe es dann nicht rosig aus. Und warum sollte ein HCL ein finanzielles Risiko eingehen? Macht kein Unternehmer. Machst du doch mit deinem Taschengeld auch nicht, oder? ;)

    Interpretiert doch nicht immer Sachen rein, die garnicht drinstehen.

    Was verstehst du nicht? Hast doch den Grund genannt: Der finanzielle Aufwand ist zu groß. Das hat doch mit der Qualität der Spieler nichts zu tun. Und 6 Spiele mehr sind ein höherer Aufwand der vielleicht nicht zu stemmen ist, wenn z.B. weniger Einnahmen durch geringere Sponsorenleistungen vorhanden sind.

    Da ist es doch besser zurückzuziehen, als den Verein wirtschaftlich an die Wand zu fahren.

    Dany

    Du kannst aber die Regeln nicht einfach auslegen wie du möchtest. Dann machst du dich als Schiedsrichter unglaubwürdig.

    Fakt ist folgendes: Das eigentliche Problem ist ja schon längst gelöst. Das Vergehen geschah in der Spielzeit, den Schiedsrichtern kam nur die Schlußsirene dazwischen.

    Wäre die Beleidigung nach der Schlußsirene geschehen, bleibt dir als Schiedsrichter nur, einen Bericht anzufertigen.

    Bei einem Turnier gibt es i.a. allerdings folgendes Problem zu bedenken: Der Schiedsrichter kann auch Aktionen vor dem Spiel bestrafen (er ist Schiedsrichter mit dem Betreten der Halle). Theoretisch könnte man ja sagen, das der MV vor dem (nächsten) Spiel den SR beleidigt hat. Mit entsprechender Strafe etc. Ginge meiner Meinung nach hier aber auch nicht, da die zeitliche Zuordnung eher dem abgelaufenen Spiel zuzuordnen ist. Sonst könnte man ja auf die Idee kommen, als SR einen MV einige Wochen nach einem Vorfall zu bestrafen, z.B. wenn man mal wieder seine Mannschaft pfeifen muß.

    AAAhhhhhhhhhhhhh, dann ist das ja doch alles ganz anders.

    Aber in deinem Eröffnungspost steht ganz klar und deutlich:"Nach dem Abpfiff des ersten (von sechs Qualifikations-Spielen) beleidigt der Trainer der Mannschaft A den Schiedsrichter C (...)"

    Ist ein ganz anderer Sachverhalt! Hätte man schon am Anfang richtig formulieren können. :(

    Zugegeben, finanziell könnte das sicher ein Problem sein. Logistisch eher nicht. Es gibt wunderschöne Regelungen (die ich aus Spielbezirken kenne), so daß man schon zu Saisonbeginn unabhängig von der späteren Staffelzugehörigkeit Heimspieltermine festlegen kann.

    Zum Leistungsniveau
    Mit der neuen Staffeleinteilung erreicht man aber nicht, das mehr starke Südvereine in die 1.BuLi kommen. Dann müßte man schon die Absteiger in die Nordstaffel nehmen, um im nächsten Jahr wieder zwei Südvereinen die Möglichkeit des Aufstieges zu geben. Besser wäre vielleicht noch, aus der Bundesliga einen eventuellen 3.Absteiger über ein Relegationsspiel ähnlich dem der Männer zu ermitteln. Man sieht dies ja auch oftmals in unteren Ligen (Übergang Kreis-Bezirk od. Bezirk-Verband), in denen es nur einen Aufsteiger gibt: In der oberen Liga hälten sich oftmals jahrelang Mannschaften, die nicht mehr dem Niveau der Liga entsprechen und in der tieferen Klasse erhalten aufstrebende Teams keine Chance weil bei einem Aufsteiger schon ein unglückliches Spiel reicht, um den Aufstieg abzuhaken. EIne Niveauanpassung dauert so oftmals sehr lange.

    Im übrigen gibt es in den meisten höheren Ligen mehr als 2 (bzw. 2+Relegation) Absteiger.

    Bliebe es bei der erstgenannten Staffeleinteilung, sollte man die 2.Liga Nord in 2.Liga Staffel 2 umbenennen und die ersten beiden der Nordstaffel erstmal in die Südstaffel aufsteigen lassen, bevor sie um einen Aufstieg in die 1.Liga mitspielen dürfen.

    Schon in dieser Saison hat sich gezeigt, das der Süden wesentlich stärker ist. Warum wird die Südstaffel dann nochmals stärker und die Nordstaffel schwächer gemacht? Vielleicht sollte man in der Saisonmitte die Staffeln nach Leistungsniveau neu zusammensetzen.

    outsider

    Na red doch mal nicht um den heißen Brei! Kennst du denn die Spielerinnen? Haben sie dir gesagt, das sie nicht aufsteigen wollen? Oder woran machst du das fest? EInfach so mal pauschale Aussagen in den Raum zustellen ist sicher nicht sinnvoll.

    Nichtabstieg vor Aufstieg klingt etwas allgemein.

    I. d. R. bilden sich die Ligen einer neuen Saison nach folgendem Muster: X Absteiger aus der höheren Liga + X Aufsteiger aus den niederen Ligen + Auffüllung der verbleibenden Plätze nach dem Ergebnis der Vorsaison. So ist's meist in den Durchführungsbestimmungen definiert, so daß es eigentlich in keinem Fall Unklarheiten über eine Ligenzusammensetzung geben kann. Ligen mit mehreren Staffeln (z.B. 2. BL) werden zusammengefasst, d.h. man erspielt sich nicht den Aufstieg in die 2. Liga Nord od. Süd, sondern "nur" in die 2. Liga. Die Staffeleinteilung nimmt dann der für die Liga zuständige Verband vor.

    maleikalika
    Motivation hat natürlich nichts mit dem Geldbeutel zu tun. Ohne jetzt eine Diskussion über Finanzen etc. anzuzetteln bin ich der Meinung, dass die 40 EUR pro Jahr drin sind. Und gerade für den unteren Jugendbereich gibt es in der Handball- Training jede Menge Anregungen.

    Na wegen dem Strich vielleicht nicht, aber z.B. bei Zeitstrafen oder Disqualifikationen. Aber von einem Sekretär würde ich schon verlangen, dass alles stimmt. Die Schiedsrichtereintragungen (z.B. bezüglich des Siegers) sollen ja auch stimmen. Also ganz oder garnicht.

    Im Zweifel hat es aber sportrechtliche Relevanz! Ausserdem ist es nicht so schwer, ein ordentliches Protokoll zu führen. Sonst kommt es vielleicht noch zu Streitigkeiten, die keiner braucht. Neben den Spielernamen, Geburtsdaten, Zeiten der Verwarnung, Hinausstellung und Disqualifikation sollten auch die Torstriche übereinstimmen.

    Es gibt halt solche Leute! Ausserdem sei angemerkt, dass das Spielprotokoll ein Dokument/eine Urkunde ist. Die dort vermerkten Informationen sollten korrekt sein. Und das Ergebnis mit den gemachten Strichen zu kontrollieren ist doch wohl kein Problem. Wenn Mannschaft A 30 Tore geworfen hat, müssen bei den Spielern auch 30 Treffer vermerkt sein.

    jfherden
    Ich habe mal Staffelleiter gekannt, die penibel genau die Anzahl der Striche bei den geworfenen Toren gezählt hat. Im übrigen ist es recht einfach, einen Schuldigen festzustellen: der Sekretär! Da gab es dann DM 10,- wegen mangelhaftem Ausfüllen des Protokolles aufgebrumt.