Ich reiße mal den markierten Teil aus dem ansonsten sinnvollen Beitrag: Grenzwerte bringen nur dann etwas, wenn jeder Athlet in festen kurzen Zeitabständen kontrolliert wird. Ansonsten weiß man nicht, ob die eingenommene Menge vernachlässigbar war oder ob eine signifikante Menge eingenommen wurde und es nur lange her ist.
Das wäre richtig bei Mitteln wie Epo oder Steroiden aber nicht bei Aufputschmitteln.
Die muss man in Mindestmengen in einem ziemlich engen Zeitfenster vor oder während des Wettkampfes nehmen, damit sie überhaupt eine leistungssteigernde Wirkung im richtigen Moment haben. Die Probe wird kurz nach Wettkampfende genommen.
Berücksichtigt man die übliche Nierenfunktion kann man schon einen Grenzwert errechnen, der darauf schließen lässt, daß zum Zeitpunkt des Wettkampfes keine leistungssteigernde Wirkung vorlag.