Beiträge von kuestentanne

    küstentanne

    du irrst dich bei der heerdenimmunität

    Nee, tue ich nicht.

    https://www.svd.se/tegnell-flockimmunitet-inte-huvudtaktiken

    Zitat

    Anders Tegnell, nuvarande statsepidemiolog, håller inte med.

    – Huvudtaktiken handlar ju inte om det, utan huvudtaktiken är att vi har en långsam smittspridning och att sjukvården får en rimlig arbetsro, säger han till SvD och lägger till:

    – De här två målen är inte motstridiga.

    Die Herdenimmunität ist das langsichtige Ziel, ok, kann ja aber auch dann mit Impfen erreicht werden, wenn es denn einen Impfstoff gibt.

    Und da dämpft er die Erwartungen. Schweden hatte ja sein Fiasko mit dem Schweinegrippe Impfstoff.
    Da will man nicht schon wieder auf einen Impfstoff setzen, der dann vielleicht ungeahnte Nebenwirkungen hat und dann Wasser auf die Muehlen der Antivaxxer ist
    und die Leute sich dann gegen nix mehr impfen lassen.

    Und wenn ein alltagstauglicher Impfstoff mit möglichst geringen Nebenwirkungen tatsächlich auf sich warten lässt, dann wird es haarig fuer die Lockdown Taktiken.

    Der Focus Artikel schreibt von angestrebter Herdenimmunität. Das ist nicht korrekt.
    Tegnells Strategie basiert darauf, das Gesundheitssystem nicht zu ueberlasten und die Massnahmen so zu halten, dass sie längerfristig von der Bevölkerung auch mitgemacht werden und gleichzeitig die Nebenwirkungen/Kollateralschäden klein zu halten.
    Und das scheint mir im Vergleich zu anderen Ländern auch eher gelungen zu sein.
    8,6% weniger BIP, 3% besser also als im EU-Schnitt, da Schweden ähnlich exportabhängig ist wie Deutschland, kann man sich egal mit welcher Strategie nicht abkoppeln.

    Es sind seit Mitte Juni Schulferien, in den Kindergärten und fritids (Hort) ist also derzeit wenig los.
    Der fuer die Region Stockholm zuständige vermutet, dass es hier eben schon etliche Immune gibt, so dass ein Infektiöser auf weniger Leute trifft, die er ueberhaupt anstecken kann, der R-Wert sinkt natuerlich dadurch.
    Viele sind in ihren sommarstugas, kaum Touristen, Stockholm war ziemlich leer. Fuellt sich jetzt wieder, Ferien sind bald vorbei.
    40 % der Neuinfektionen entstammen derzeit der Altersgruppe 20-29, was Tegnell gar nicht gut findet, denn mit dieser Altergruppe hat es im März schliesslich auch angefangen.

    Mal ein paar Zahlen, als man die Pädagogen testete, hatten 25% Antikörper, während es in der Gesamtbevölkerung 17,5% waren.
    Beim Gesundheits- und Pflegepersonal waren es jedoch rund 50%.

    Tja, und im Juli ist man mittlerweile in eine deutliche Untersterblichkeit gekommen.

    Der THW hat mit Abstand den höchsten Zuschauerschnitt, den höchsten Etat und normalerweise die Zuschauereinnahmen im Gegensatz zu allen anderen im Voraus.
    Klar ist das dann schwierig so monatelang ohne Zuschauereinnahmen.

    Vielleicht wollte man die Löwen ja stärken, damit sie kein Kanonenfutter für die anderen Mitfavoriten werden... ;)
    Scherz beiseite, Lauge 2.0 ist möglich.
    Nur der Grund des Wechsels ist ein anderer.

    Nilsson war klar Alfreds Junge. Schaut man sich die Titelgewinne und Alfreds Abschiedsspiel an, dann kann man dieses besondere Verhältnis erkennen.
    Nun konnte ich mit Jicha kein Missverhältnis erkennen, ganz im Gegensatz zu Lauge/Alfred.

    Sicher ist Nilsson eine gute Lösung für die Löwen, eigentlich sogar die bestmögliche. Und bekanntermaßen hält Schwalb große Stücke auf ihn.
    Unter Jicha wurde er zudem auch in der Abwehr immer besser.

    Aus THW Sicht macht das aber mMn weniger Sinn. Das kommt mir irgendwie vor wie, als man Lauge nach Flensburg verschenkt hat.
    Man schwächt sich selbst und stärkt die Konkurrenz.

    Und überhaupt, was mache ich dann mit meinem Nilsson Trikot? :D

    Wie man inzwischen weiss, kann man covid-19 gehabt haben, ohne Antikörper zu bilden und trotzdem immun sein (T-Zellen Immunität), höchstwahrscheinlich sogar länger als die mit den Antikörpern. Oder die erste Immunantwort bei geringer Virenlast war so gut, dass man weder T-Zellen noch Antikörper Immunität hat.
    Untersuchungen hier in Stockholm deuten darauf hin, dass die T-Zellen Immunität in etwa gleich hoch sein könnte wie die mit Antikörper. Im positivsten Szenario sind hier in Stockholm also bereits ueber 40% der Leute immun. Fuer eine recht hohe Immunität spricht jedenfalls auch, dass die Zahl der Neuinfektionen und auch die Zahl der Patienten im Krankenhaus oder gar auf Intensiv deutlich abnimmt, obwohl die Leute unvorsichtiger werden.

    Wie gesagt nach 5 Spieltagen.
    Die Liga besteht aus 12 Mannschaften.
    Das sind dann also 12 Kreuzbandrisse in 30 Spielen. Also in 40% der Spiele ein Kreuzbandriss.

    Wenn ich es richtig verstanden habe, liegt der bisherige Rekord bei 18. Für eine komplette Saison...

    Hauptverantwortlich dafür sei wohl vor allem, dass in die Saison voll gestartet wurde mit vielen Spielen, ohne dass es vorher Trainingsspiele gab.

    Bei den Männern sei das nicht so krass und durch größere Kader können die die Belastung besser verteilen.

    Influenza, RS-Viren, Noro, all das ist hier in Schweden stark zurück gegangen im Zuge der Coronakrise.
    Allein durch die Hygienemaßnahmen, Abstand halten, Homeoffice und bei Symptomen zu Hause bleiben.
    Also Dinge, bei denen einem nun wahrlich kein Zacken aus der Krone fällt und die auch schon vor Corona sinnvoll gewesen wären.

    Es gibt ja Maßnahmen, Verhaltensänderungen, von denen ich mir wünsche, dass sie auf ewig beibehalten werden.
    Der Mindestabstand, wenn man z. B. an der Kasse steht, empfinde ich zum Beispiel als absolute Wohltat. Auch die sonstigen Hygienemaßnahmen begrüße ich dauerhaft. Die sind nämlich nicht nur Schutz gegen Corona, sondern gegen alles Mögliche.
    Hab jetzt die Tage ne Grafik zu den üblichen saisonalen Infektionen gesehen hier für Schweden. Influensa, Erkältungsviren, Noro und andere Magen-Darm-Grippe Viren. Nach Einsetzen der Maßnahmen so gut wie verschwunden. Kann ich bestätigen, keiner in der Familie, Freunde, Bekannte hatte sowas seit Ende März.

    In der Region hat sich die Lage entspannt.
    Die Krankehäuser sind teilweise leerer als sonst.
    Die Maßnahmen in den Altersheimen zeigen Wirkung.
    Letzte Woche starben nur 4 Menschen an covid-19.
    Man hat jetzt gar eine Untersterblichkeit.

    Die Zahlen sind also rückläufig und das, obwohl die Leute unvorsichtiger geworden sind.
    Waren vielleicht doch schon ausreichend Leute krank hier.
    Für andere Teile Schwedens gilt das so nicht.