Ich selbst lebe ja nun seit über 8 Jahren im Ausland, in Schweden.
Davor war ich mal ein Jahr im Süd-Schwarzwald. Von der Mentalität her sind mir als Norddeutscher die Schweden näher als die Alemannen. Selbst von der Sprache her
Wenn die Gebühren nicht so hoch wären, hätte ich wohl auch schon die doppelte Staatsbürgerschaft beantragt. Meine Frau hatte diese Gedanken bisher nicht.
Meine beiden Kinder sind echte Stockholmer.
Interessant finde ich bei meiner bald sechsjährigen Tochter, dass sie jetzt bei der Fußball- und Handball WM immer für Deutschland war, aber immer sagt, dass sie später mal für Schweden spielen will.
Meine Arbeitskollegen kommen aus aller Welt und die Bereitschaft bzw. das Bestreben die schwedische Staatsbürgerschaft anzunehmen ist in erster Linie von den bürokratischen Unannehmlichkeiten abhängig. EU Bürger wie ich haben kaum Vorteile, dass zu tun, wohingegen z. B. meine brasilianischen und russischen Kollegen und Freunde dies tun, sobald sie dürfen, schon allein deshalb, um sich nicht mehr mit dem Migrationsverket abplagen zu müssen und voll im Sozialsystem drin zu sein.
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