Beiträge von kuestentanne

    Kerngesund war jetzt ne Übertreibung zum Verdeutlichen. Was ich meine, ist der Unterschied zwischen einer notwendigen und erlaubten medizinischen Maßnahme, um ne Krankheit zu bekämpfen und eben Doping, wenn man was nimmt, nicht um ne Krankheit zu heilen, sondern um was künstlich in die Höhe zu schrauben.

    Die Schmerzmittel/Voltaren Problematik ist dann hier doch eher offtopic, obwohl schon prinzipiell diskussionswürdig. Ivan Klasnic hat´s die Nieren kaputt gemacht ...

    Zitat

    Original von SteamboatWillie
    Die Frage ist ja immer was man als Doping ansieht.

    ich erinnere mich an eine Doku im TV, ist schon 2-3 Jahre her.
    Da ging es um Bluttests im Ski Langlauf.
    Viele Athlethen lagen immer knapp unter dem grenzwert. Als dieser dann halbiert wurde lagen auf einmal auch diese wieder knapp unter dem neuen...
    Das ist jetzt offiziell kein Doping aber zeigt doch wie es aussieht.
    Du bist als Leistungssportler permanent unter medizinischer Kontrolle und die tun alles um dich fit zu machen (macht man ja auch nicht anders auf anderem Niveau wenn man zum Arzt geht).

    Also ich geh zum Arzt, wenn ich krank bin und wieder gesund werden möchte.
    Ein KERNGESUNDER Sportler geht zum Dopingarzt, um seine Leistung betrügerisch zu steigern auf KOSTEN seiner Gesundheit und hin und wieder hat es auch Leuten das Leben gekostet.

    In den letzten 10 Jahren? Ganz klar Lövgren, dann Yoon und Christiansen. Eigentlich auch Solberg.
    Ansonsten sind da insbesondere Kieler in der Auswahl, die für den genannten Zeitraum nicht mehr oder noch nicht geeignet sind.
    Abati würde ich auch noch nennen, auch wenn ich ihn ja nicht mag. Prägend war er allemal.

    Mit Ahlm ist das so ne Sache, er ist ja nun schon recht lange in der BULI und auf seiner Position der Beste, nur das Attribut prägend passt nicht so zu ihm.
    Höchstens als "einarmiger Bandit", keiner fängt so gut mit einer Hand.

    Lövgren für mich auf der 1, weil er nicht nur genial spielt, sondern weil der derzeitige Teamgeist beim THW zu großen Teilen sein Verdienst ist.
    Ich weiß jetzt schon, dass ich im Juni Rotz und Wasser heulen werde ...

    Ne neue Kultur lernt er in Baden auch kennen ;)
    Ich hab mal 1 Jahr in Schopfheim gelebt und gearbeitet und nu bin ich über 2 Jahre in Stockholm. In "Schopfe" haben sie alemannisch geredet und ich hab meine Nachbarn kaum verstanden, hier in Schweden ist das unproblematischer.
    Der Unterschied Holstein zu Süd-Baden ist größer als zu Schweden :lol:

    Hat der Lokführer in diesem Fall überhaupt ein Trauma? Merckle sei doch schon 2 h tot gewesen, ehe man ihn fand. Da hat der Lokführer wohl eher nichts mitbekommen.

    Aber es gibt noch dämlichere Selbstmörder. Die absichtlich mit ihrem Auto in den Gegenverkehr fahren zum Beispiel.

    Vom Hochhaus springen ist auch nicht ohne. Könnten auf jemand anderen fallen, bzw. stelle ich mir das auch nicht gerade prickelnd vor, wenn jemand vor mir auf den Boden knallt und aufplatzt.

    Nicht wirklich.

    Zitat

    Offenbar unter dem Eindruck des Verfahrens gegen den einstigen Ölbaron Michail Chodorkowski verkaufte der Unternehmer nach und nach seine Anteile an russischen Unternehmen: Abramowitschs Aeroflot-Aktien gingen im März 2003 an den Staat. Die RUSAL-Anteile verkaufte Millhouse in zwei Schritten 2003 und 2004 an die Gruppe „Basowy Element“ von Oleg Deripaska. Ende 2005 übernahm der halbstaatliche Gaskonzern Gazprom eine Mehrheit an Abramowitschs Ölunternehmen Sibneft und benannte es später in Gazprom Neft um.

    Zitat

    Original von Crusty

    :lol: wenn hier schon die RNL im Moment den "Löwenanteil" der Postings ausmachen - wo werden denn die ganzen Abgänge thematisiert..... ;)

    Ausländische Ligen, die werden doch alle nach Dänemark abgeschoben ...

    Zitat

    Original von ALF
    Freundschaft!


    Ein wichtiger Punkt sind die exortbitant hohen Steuersätze, über die ja die Sozialversicherungssysteme finanziert werden. In Deutschland sind die Steuersätze um einiges geringer und die Abgaben sind gedeckelt.

    Vor Jahren war auch mal ein Bereicht im HandballMagazin dazu.

    Dem kann ich als in Schweden lebend getrost widersprechen.
    Bei meiner letzten Arbeitsstelle in D war netto rund die Hälfte über, also nach Steuern, Rentenversicherung, Krankenversicherung, Sozialversicherung.
    Hier zahle ich 31% Steuern und das war´s. Rechne ich die um 6% höhere Mehrwertsteuer dazu (allerdings nicht auf Lebensmittel) sind´s etwas mehr.

    Um den Handball im schwedischen Interesse mal zu verorten, was man aber so genau nicht kann, läuft der weitestgehend unter ferner liefen.
    Erst kommt Fußball, dann kommt Fußball, dann kommt noch mal Fußball, dann kommt Golf, dann Eishockey, Bandy, Innebandy (zu deutsch Uni-Hockey), Tennis, Ski nordisch, Ski alpin, Biathlon, Schwimmen, Leichtathletik, Speedway ...
    Handball würde ich übers Jahr gesehen knapp vor Innebandy setzen.
    Dazu gibt es noch regionale Unterschiede. "Handballhochburgen" sind Göteborg und Lund, in Stockholm trotz der Erfolge von Hammarby bedeutungslos und im Norrland interessiert das keine Sau.

    Die Sportstars sind Ibrahimovic, Henrik Larsson, Fredrik Lundberg, Susanna Kallur, Peter Forsberg, Carolina Klüft, Charlotte Kalla, Anja Persson, irgendwelche Golfer(innen).

    Wislander oder Lövgren kennt hier in Stockholm kaum jemand.

    Um so höher muss man die schwedische Nachwuchsarbeit werten, dass die trotz geringem öffentlichen Interesse so viele Talente hervorbringen.

    In Kiel hat er dann nen vielleicht noch rekonvaleszenten Börge Lund und den dann ebenfalls neuen Fredrik Larsson vor sich. Dazu nen Landsmann als Trainer, da kann ich mir schon vorstellen, dass er sich da mehr Hoffnungen macht.

    Ein Tor in der 92. min ist für mich deshalb Dusel, weil es die Nachspielzeit ist, auf deren Dauer man keinen Einfluss hat. Wäre der Schiri nach 91 min auf die Idee gekommen, abzupfeiffen, was ja in seinem Ermessensspielraum liegt, wäre das Tor nicht gefallen.
    Andererseits weist es ja gerade Spitzenmannschaften aus, solche Gelegenheiten auch zu nutzen.