ZitatOriginal von UlfN
Naja, zumindest der Artikkel spricht erst mal für die UCI: UCI wehrt sich gegen vertuschten Dopingfall
Nö, im Gegenteil. Die UCI hofft wohl mit dieser Erklärung, dass wir zu doof zum Lesen sind.
Landis schreibt nämlich, dass Lance ihm 2002 erzählt hat, dass er bei seinem TdS-Sieg positiv auf EPO getestet wurde, in dem Jahr als der EPO-Test eingeführt wurde und das war 2001 ...
Wenn das alles ist, was die UCI zu bieten hat
http://www.nzz.ch/nachrichten/sp…_1.5768428.html
ZitatWarum Landis alles erzählt? Er sagt, er wolle die Vergangenheit loswerden. «Mir ist klar, dass ich kaum Beweise habe.» Eine der Mails, die er versendet hat, liegt der NZZ vor. Darin schreibt er, dass Armstrong ihm 2002 berichtet habe, wie er beim Tour-de-Suisse-Sieg 2001 positiv auf EPO getestet worden sei. Danach sei er mit Bruyneel zum Weltverband UCI nach Aigle geflogen und habe gegen ein Entgelt veranlasst, dass die Probe verschwindet. Damals war Hein Verbruggen UCI-Präsident. ....
Wer lügt? Oder: Wer lügt mehr im Lügengebilde Radsport? Die NZZ fragte drei Radprofis, die 2006 für Phonak fuhren. Gregory Rast sagt: «Bei Landis überrascht mich nichts. Wenn er das so sagt, wird es stimmen.» Martin Elmiger: «Es ist vorstellbar, dass nicht nur Fahrer von Doping wussten. Ich hörte später Storys, von denen wir jungen Schweizer keine Ahnung hatten.» Ein Fahrer, der nicht genannt werden will, sagt: «Ich kann mir nicht vorstellen, dass Rihs nichts wusste. Wahrscheinlich erzählten ihm die Leute, dass es ohne Doping nicht geht.» Rihs ist heute Patron des Teams BMC, der Traum vom Tour-de-France-Sieg lässt ihn nicht los. Landis fährt in einem drittklassigen Team, auch er kann nicht vom Radsport lassen.