Ich meinte weniger die Zeit als die Bräuche, die man zu Weihnachten pflegt wie z.B. den Weihnachtsbaum.
Beschenkt hatte man sich früher übrigens zu Silvester, was dann irgendwann auf Weihnachten überging.
Ich meinte weniger die Zeit als die Bräuche, die man zu Weihnachten pflegt wie z.B. den Weihnachtsbaum.
Beschenkt hatte man sich früher übrigens zu Silvester, was dann irgendwann auf Weihnachten überging.
Zu Weihnachten und Ostern möchte ich mal zu bedenken geben, dass das eigentlich mal heidnische Feste waren ...
Da der Papst und Konsorten es seinerzeit nicht schafften, den Germanen ihre alten Riten auszutreiben, hat man sie schließlich einfach mit eingebunden und christlich gemacht. Eine Methode, die die Kirche gerne anwendet, man schaue sich mal Katholiken in Afrika an, was es da für Bräuche gibt ...
Von daher sehe ich es auch nicht als problematisch an, Weihnachten und Ostern zu feiern, auch wenn ich nicht christlich bin, allerdings dann in die Kirche zu gehen, halte ich für inkonsequent.
Na, da haben die Aachener Fans wirklich alles gegeben, um ihren Ruf zu festigen, ganz nach dem Motto, ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.
Warum man andere beleidigen muss, statt die eigene Mannschaft zu feiern, wird mir ewig ein Rätsel bleiben ...
Aber schön fand ich die Konstellation heute nach Spielende, zwei Mannschaften, die gemeinsam ihren Aufstieg feiern, das hat man auch nicht all zu häufig.
Ich kann´s auch ketzterisch:
Kaum steigt Aachen auf, schon kommen ein paar Köln-Fans aus ihren Löchern gekrochen und reden das mies. Hab nix anderes erwartet.
Dafür freuen sich alle Öcher, nächste Saison eine Liga höher zu spielen als der 1. FC ![]()
Na, dass war ja nix, fritz schwach, lichtlein anscheinend nur geringfügig besser und zeitz zwar bester deutscher torschütze, dafür auch gleich 9 mal nicht getroffen, die beiden Kieler machen mir Sorgen. Müssen wohl beide Anderssons in die Bresche springen, wobei bei Zeitz im nächsten Spiel schon wieder alles ganz anders sein kann ... (einschließlich Frisur
)
Larholm wechelt nach Barcelona, dann kommt er bestimmt nicht nach Gummersbach, den könnt ihr aus der Wunschliste streichen.
Ja, dieses sensationelle Interview ist mir durchaus bekannt ...
Ein Rauchverbot z.B. in der Ostseehalle würde ich durchaus begrüßen.
Und das Argument, dass Raucher dann nicht mehr kämen, glaub ich eher nicht ...
Genauso bin ich mir bei den Kneipen nicht sicher, ob´s da zu Verlusten käme, denn das Argument, dass dann weniger Raucher kämen, kann man ja auch umdrehen, es könnten dann ja mehr Nichtraucher kommen.
Ob Raucher für die Gesellschaft wirklich ein riesiger Kostenfaktor sind, sei dagegen mal noch dahingestellt. Sicher, er ist früher häufiger schwerwiegend krank, das kostet erst mal, andererseits stirbt er ja auch früher und dadurch wird auch viel Geld wieder eingespart, z.B. an Rentenzahlungen oder auch an Pflegeheimkosten, da viele Raucher gar nicht in das Alter kommen, wo man pflegebedürftig wird ...
Göteborg ist doch auch nur das Nordufer von Kiel ... ![]()
Na ja, was die Jugendarbeit vom THW betrifft, da könnte schon mehr kommen.
[URL=http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,410607,00.html]Wo Fans noch Fans sind[/URL]
Schöner Artikel für uns Handballfans ![]()
Zum Finale,
die erste Halbzeit war eher zum Abgewöhnen, die zweite deutlich besser und spannend war´s. Eine sehr hart geführte Partie, Lemme/Ullrich hatte ich schon besser gesehen, aber es war auch ein schwer zu leitendes Spiel.
Die rote Karte für Ahrens war aus meiner Sicht absolut korrekt, da waren sich unsere Sitznachbarn auch alle einig. Wie im TV aussah, weiß ich ja nicht. Aus meiner Sicht war es dann auch unverständlich für mich, wieso die SCM´ler danach Pommes auspfiffen.
Ich war mit einer neutralen Einstellung ZUm Finale gegangen, mit der Zeit war ich dann doch immer mehr für den HSV, weil mir die Spielweise der Kronauer irgendwie nicht zusagte und mir Calliat mit seinen ständigen Unschuldslamm-Getue auf den Sack ging.
Letztlich hatte ich trotz des Ausscheidens des THWs meinen Spaß bei meinem ersten Final4 und ich werde nächstes Jahr wieder dabei sein, egal wer dabei ist und auch, obwohl ich dann keine kurze Anreise aus Kiel mehr haben werde.
So, erst mal zurück aus Hamburg. Als THW-Fan bin ich natürlich maßlos enttäuscht, aber mit dieser Abwehr-/Torwart-Leistung heute gewinnt man keinen Blumentopf ...
HSV-SCM war spannend, für mich ein paar zuviele Fouls, die man nicht sehen will.
Wir werden uns morgen per PKW um 10.30 von Kiel aufmachen.
Ich freue mich schon auf mein erstes Final4 vor Ort. ![]()
Vorweg, ich finde beide unsympatisch ...
Für mich die richtige Entscheidung. Lehmann ist zur Zeit besser, aber das ist nicht mein Hauptgrund pro Lehmann.
Er paßt besser zu Klinsis Spielkonzept (ob das jetzt das richtige ist, sei mal dahingestellt), er ist der bessere Fußballer und kann dadurch das Spiel nach vorne besser einleiten.
Zum zweiten hat Kahn schon die gesamte Saison über mal das ein oder andere größere oder kleinere Zipperlein, was dann gar Folgen hat wie gegen Köln.
Ich finde, man kann sich bei Kahn nicht sicher sein, dass er bei der WM auch wirklich fit ist und wenn er es nicht ist, gibt er es nicht zu ...
Auf Sport1 (die gleiche Umfrage?) hatte schon am Freitag Lehmann einen leichten Vorsprung.
Ein wenig Lesestoff:
Auch die Springer-Presse wird kritisch zu Kahn...
ZitatAlles anzeigenaus der Welt...
Falsche Sichtweise
Der Kommentar
von Ralf KöttkerJürgen Klinsmann hat die Eigendynamik und Tragweite der Torhüterdebatte offenbar unterschätzt. Durch sein Spiel auf Zeit bei dieser sensiblen Personalie hat er eine emotionale Diskussion in Kauf genommen, an deren Ende eine Entscheidung stehen wird, die nur noch Eskalation bedeuten kann.
Der Bundestrainer hätte sich und der Mannschaft diese Unruhe ersparen können. Trotzdem ist es fahrlässig und falsch, wenn Bayern-Manager Uli Hoeneß jetzt Klinsmann für die Fehlgriffe Kahns verantwortlich macht und die Aussetzer des Bayern-Schlußmannes als logische Folge des Konkurrenzkampfes einordnet. Ein Blick nach London zeigt, daß diese Argumentation nicht aufgeht: Ausgerechnet Kahns Konkurrent Jens Lehmann ist derzeit der beste Beweis dafür, daß der Wettbewerb leistungsfördernd sein kann.
Die ärgerlichen Gegentore der vergangenen Wochen hat ausschließlich Kahn zu verantworten. Er ist nicht das Opfer des Leistungsdrucks, den er zu seiner Maxime erklärt und als wirksamste Motivation für sich ausgerufen hat, sondern schlicht ein in die Jahre gekommener Weltklassetorhüter, dessen Ehrgeiz bisweilen das Reaktionsvermögen übersteigt.
Daß sich Hoeneß hinter seinen Torhüter stellt, gehört zu seiner Stellenbeschreibung beim FC Bayern. Trotzdem sollte er 67 Tage vor der WM seine Vereinsbrille abzusetzen und als Vertreter des Arbeitskreises Nationalmannschaft hinschauen. Vielleicht sieht er dann, was nicht zu übersehen ist: Derzeit hält nur Lehmann, was sich Deutschland von einer Nummer eins verspricht.
und gleich noch einen dazu auch aus der Welt....
Die Macht der Illusion - Querpass
Das größte Problem in der Torwartdebatte
von Oskar BeckWenn Olli Kahn seinen Enkeln einmal vorschwärmt, was für ein toller Hecht ihr Opa einst war, wird er diesen Samstag schamhaft verschweigen, an dem ihn das Schicksal gleich mit vier üblen Scherzen in den April geschickt hat.
Erst seine Böcke gegen Köln. Dann biegen sich bei Halbzeit, als der Lautsprecher seine Kapitulation aufgrund einer Rippenprellung bekanntgibt, in der Allianz-Arena vor Lachen die Torlatten und etliche Fans, anschließend verbreitet sich die grausame Nachricht von Jens Lehmanns wieder einmal weißer Arsenal-Weste beim 5:0 gegen Aston Villa - und am Abend in "Wetten, daß", als Thomas Gottschalk vom Publikum in Halle/Saale wissen will, wer die Nummer eins im deutschen Tor ist, heben beim Stichwort Lehmann Scharen von Menschen den Arm, während die paar dürren Finger, die für Kahn hochgehen, zum Strecken fast gezwungen werden müssen.
Kentert der Kahn beim Kampf ums Tor?
Jedenfalls kriselt er. Grübeln läßt einen das 1:2. Wir werden es an Silvester in vielen Jahresrückblicken wieder sehen, und im nächsten Lehrfilm über das Torwartwesen womöglich als abschreckendes Beispiel, Motto: Die Null muß stehen - die Null darf nicht liegen, und schon gar nicht so hilflos, daß jetzt alle Lehmann-Fans johlen und die Bayern-Fans sauer sind. Nicht auf den Kahn. Auf den Klinsmann natürlich.
Der, wer sonst, ist schuld, daß Kahn plötzlich Streß hat, hat Uli Hoeneß zur Feier des 1. Aprils gepoltert - aber spätestens jetzt, zwei Tage danach, wollen wir mitsamt dem Bayern-Manager wieder ernst werden. Wir haben uns erkundigt: Es war nicht Klinsmann, der gegen Köln im Kasten stand. Es war Kahn. Nur: welcher? Der von früher - oder der von heute?
Das größte Problem in der Torwartdebatte ist längst nicht mehr die Frage Lehmann oder Kahn, sondern die Verwechslungsgefahr, was Letzteren betrifft - die treue Träumerei vom ehemals Unüberwindlichen. Der Kahn-Fan Marc M. aus H. beispielsweise schwärmte in einer großen Zeitung: "Er ist der einzige Torwart Deutschlands, der durch seine Power eine Mannschaft noch mal 20 Prozent besser machen kann. Das hat er schon bei der WM 2002 bewiesen." Da wird mit einem erstaunlichen Mut die glorreiche Vergangenheit ohne Rücksicht auf die trübe Gegenwart in eine sonnige Zukunft weitergesponnen, und die Wiederholung der verjährten Wundertaten gilt mit einer selbstverständlichen Sicherheit als gewährleistet: Ein Knopfdruck, und Olli ist wieder Kahn, der Titan mit den übermenschlichen Reflexen. Der Fußballfan liebt die Illusion.
Diese denkmälerne Sehnsucht führt im Extremfall dazu, daß der ZDF-Reporter Bela Rethy, wenn Kahn mit einem Fehler das Gegentor im USA-Länderspiel verschuldet, empört "Foul!" ruft. Selbst Kahn beugt sich dem eigenen Mythos. Gegen den HSV räumte er neulich beim 0:1 durch Demel förmlich sein Tor und sagte: "Ich weiß gar nicht - war der Schuß womöglich abgefälscht?" Der Schuß war nicht abgefälscht. Auch am Samstag ist nicht, wie Oliver Bierhoff mutmaßte, "der Ball versprungen".
Der Ball war nicht schuld. Der Ball fliegt nur nicht mehr wie von Geisterhand gelenkt dorthin, wo Kahn auf ihn wartet. Vor vier Jahren ist ihm so alles geglückt. In seinen asiatischen Wahnsinnswochen hätte er diesen Befreiungsschlag des Kölners Streit mit dem Absatz gestoppt, die Kugel auf dem Knie tanzen lassen, unter Einbeziehung der Schultern damit jongliert und den Ball dann mit dem Außenrist nach vorne gezwirbelt, in den Lauf von Roy Makaay, und statt 1:2 für Köln hätte es 2:1 für die Bayern geheißen.
Der Kahn von früher hat für zwei Fehler vier Jahre gebraucht. Der Kahn von heute macht zwei Fehler an einem 1. April, mit oder ohne eingeklemmten Nerv. Er ist immer noch ein Klassetorwart. Aber nur noch einer von vielen. Lehmann zum Beispiel ist nicht schlechter. Im Gegenteil, er ist zur Zeit besser. Wir weigern uns nur, es zu glauben. Wir halten im heiligen Gottesglauben zu Kahn - und verdrängen die standing ovations der Arsenal-Fans ("Liiimään! Liii-mään!").
Eigentlich spricht alles für Lehmann, doch Kahn hat immer noch seine Chance - im Kampf ums Tor, sagt Bierhoff, steht es weiter "fifty-fifty". Kahn profitiert von der Macht der Bayern-Lobby und der Macht der Illusion, daß sich das Rad der Zeit zurückdrehen läßt in jenen unbeschwerten WM-Sommer 2002, als er die unhaltbarsten Schüsse aller Araber, Amerikaner, Paraguayer und Koreaner derart mit der Kappe gefangen hat, daß Lehmann mit einem hilfesuchenden Seitenblick auf den Bundestrainer Völler sagte: "Ich habe nur eine Chance, wenn Kahn mit Rudis Frau etwas anfängt."
Seit Samstag läßt diese Aussichtslosigkeit langsam nach - kühl betrachtet gibt es in dieser gefühlsbetonten deutschen Torwart-Gegenwart nur noch einen gravierenden Grund, der gegen Lehmann spricht: Kahns Vergangenheit.
Ich fand das Spiel heute auch ansehnlicher als das gegen Düsseldorf, auch wenn es nie "spannend" war. Und endlich mal ne saubere 7m-Bilanz.
Auffällig ist auch Kahns verletzungsanfälligkeit in letzter Zeit, dauernd hat er irgendwelche Wehwehchen, auch da hat Lehmann also im Moment die Nase vorn.
Ich befürchte ein ähnliches Spiel wie gegen Düsseldorf, wenn der Vorsprung erst mal groß genug sein sollte, wird Larifari gespielt, allerdings hab ich nach 11 Tagen Pause die Hoffnung, dass sie durchziehen und nicht versuchen, möglichst kräfteschonend über die Runden zu kommen.
Mich freut vor allem zu lesen, dass die Schweden mitbieten, schließlich bin ich ja ab August in Schweden.
ZitatAlles anzeigenindirekter-freistoss.de:
"Es tut immer weh, TV-Fußballjournalisten über das Torwartspiel reden zu hören. Am Samstag stellte der an und für sich sehr erträgliche Sebastian Hellmann (Premiere) allen Ernstes die Frage, ob Oliver Kahn den Gegentreffer der USA hätte verhindern können und ob man ihm einen Vorwurf machen könne. Die Schuldfrage bei einem Tor durch einen verunglückten Paß aus mehr als 60 Metern Torentfernung!"
Christian Eichlers (FAZ)
„Jürgen Klinsmann wurde für sein Offenhalten der Torwartfrage viel gescholten. Einer der deutschen Fußballglaubenssätze fordert, dem Torhüter einen Stammplatz zu garantieren, ihn vom internen Wettkampf fernzuhalten, um ihn sicher zu machen. Klinsmann tat das Gegenteil – und lag richtig.
Der Konkurrenzkampf hat beiden Konkurrenten Beine gemacht. Kahn hält besser als letzte Saison. Lehmann hält so gut wie nie. Die englische Presse feierte seinen 'Heroismus' beim 1:0 und 0:0 gegen Real Madrid, vor allem die 'Wunderparade' im Rückwärtsfliegen gegen Raul. Die besten Chancen von Ronaldo oder Beckham verhinderte er durch schnelles Denken und mutiges Attackieren schon bei der Ballannahme.
Und in der Nachspielzeit demonstrierte Lehmann den größten Stilunterschied zu Kahn. Während der Bayern-Rivale am selben Abend drei von vier Gegentoren in Mailand per Kopfball aus dem Fünfmeterraum kassierte, fischte Lehmann einen Eckball nahe der Strafraumgrenze, 15 Meter von seiner Linie entfernt, aus der Luft. So wurde er fast zum Torvorbereiter. Lehmann nennt das seinen 'riskanten Stil'. Riskant daran ist vor allem die Möglichkeit, als Torwart schlecht auszusehen.
Wer auf der Linie klebt, macht optisch den besseren Eindruck, weil Paraden dort meist spektakulär aussehen und Gegentore unhaltbar. Wertvoller fürs Team ist oft der Torwart, der riskiert, auch mal schlecht auszusehen. In England schwimmt Lehmann auf der Welle der Anerkennung. Er hat die Ruhe und das Timing für das hohe englische Tempo gefunden. In England glauben die Experten, er habe Kahn längst abgehängt. In Deutschland glauben dagegen viele, Klinsmann könne es sich gegen die Bayern-Macht gar nicht erlauben, Lehmann zu wählen.
Doch als Spieler erlebte Klinsmann Turnierpleiten, bei denen man zu lange an einem verdienten Torwart festgehalten hatte. Als Hauptgrund fürs WM-Scheitern 1994 nannte Berti Vogts später sein Festhalten an Bodo Illgner, dem Weltmeister von 1990. Andreas Köpke war damals schon besser, durfte aber erst bei der EM 1996 ins Tor; und dann, als Kompensation für 1994, auch 1998, obwohl da Kahn schon besser war – eine Kettenreaktion von Fehlentscheidungen, die dem starren deutschen Denken in der Torhüterfrage geschuldet war: Alte Verdienste schlagen aktuelle Leistung. Diesen Kreislauf will Klinsmann gewiß nicht fortsetzen.“