Ich bin mir bei Jicha und Skippy nicht mehr so sicher, wer von beiden da Anteil an was hat.
Und wie man Skippys Verlauf insgesamt einzuordnen hat.
Daher erst mal schauen, wer beim THW in vergleichbarer Ausgangslage war.
Sehr jung, hochtalentiert, aber auch mit, ich nenne es mal Schwachstellen am Körper.
Gisli - Schulter, Ausgang bekannt. Man hat sich entschieden, dass das Warten, das er wieder fit wird, zu dem damaligen Zeitpunkt zu riskant war und das weder für den THW noch für Gisli gut ist.
Palmarsson - Schwachstelle Knie, kam als quasi unbekanntes Supertalent in ein Team, wo keiner von ihm erwartete, gleich die Hauptrolle zu spielen, hatte daher Zeit und weniger Druck.
Mal seine Statistik für die HBL
Saison, FT, FT/S
09/10 42 1,4
10/11 77 2,3
11/12 45 1,6
12/13 75 2,8
13/14 84 3,0
14/15 64 2,1
Skippy - Schwachstelle Knie, kam als Jahrhunderttalent in ein Team, was ihn im Prinzip sofort brauchte, keine Zeit, viel Druck, alle stürzten sich auf seine Fehler.
Die Statistik ist dafür aber sehenswert.
23/24 98 2,9
24/25 66 3,0
25/25 48 8,0
Wenn ich jetzt all die Interviews nehme, dann war es natürlich nicht so einfach für Skippy. Es fehlte dann wohl aber auch noch ein wenig Einsicht, mehr für seinen Körper zu machen, was sich aber jetzt wohl geändert hat.
Vielleicht war Peke auch deshalb besonders wirsch, weil der das ja von sich selbst kennt...
Und Jichas Spruch mit dem Tritt in den Hintern, den Skippy brauchte.
Und im Gegensatz zu bei Gisli hat der THW an ihm festgehalten und kein Scheitern akzeptiert. Figo war da ja recht deutlich.
Fest steht jedenfalls, dass Skippy schon in den Vorbereitungsspielen nen besseres Standing bei seinen Mitspielern hatte und das jetzt noch gewachsen ist.
Hat Jicha ihn also 2 Jahre falsch eingesetzt und behandelt, was ich ja selbst das eine oder andere Mal schrieb, oder war dieser Prozess nötig, dieses Jicha'sche Stahlbad, damit Skippy nicht das ewige Talent bleibt?