Mal zu der Bilanz des TUSEM:
DHB-Pokal:
Nach einem leichten Auftakt beim Regionalligisten Köndringen/Teningen kam dieses Jahr dann bekanntlich das frühe Aus bei der SG Flensburg-Handewitt.
Im DHB-Pokal gehört natürlich immer das nötige Quentchen Losglück dazu, was dieses Jahr scheinbar gefehlt hat. Schade.
Europapokal der Pokalsieger:
Wie im letzten Jahr im EHF-Pokal waren die Gegner in den ersten zwei Runden leicht zu besiegen, dann kam mit Saporoshje schon ein schwierigerer Brocken, den man aber trotzdem schlagen konnte. Somit ist der TUSEM im Viertelfinale eines europäischen Wettbewerbs, das war zuletzt in der Saison 1994/95 der Fall. Also schon ein kleiner Erfolg.
Bundesliga:
Eigentlich war die Hinrunde des TUSEM gar nicht so schlimm, wie die meisten behaupten. Das der TUSEM mal zwischendurch bei vermeintlich leichten Gegnern schwächelt ist ja schon bekannt (Niederlagen in Wilhelmshaven und Großwallstadt). In Gummersbach bzw. in Köln werden vielleicht auch noch Magdeburg und Flensburg scheitern in der Rückrunde.
Als wirklich ärgerlich sind dann die Verlustpunkte zu Hause gegen Wallau und Hamburg zu betrachten.
Aber dennoch sollte man nicht die beiden Siege in Lemgo und Nordhorn außer acht lassen. Das war schon spitze.
Mit dem Blick auf die Rückrunde kann man sagen, dass der TUSEM vielleicht noch weiter nach oben schnuppern kann, aber auch nur wenn man zu Hause gegen die Großen gewinnt (Gummersbach, Kiel, Magdeburg, Lemgo). Denn dann halte ich es für möglich, dass der TUSEM die Rückrunde mit nur 6 Verlustpunkten abschließt (Niederlagen in Hamburg und Flensburg, sowie eine weitere Niederlage vielleicht bei Wallau).
Zuschauer:
Das mit den Zuschauern beim TUSEM ist ja so eine Sache. Aber ich denke das die schon oben angesprochenen Topspiele die Zuschauer ziehen werden. Problematisch ist allerdings der doppelte Arenaauftritt einmal gegen Magdeburg und gegen Gummersbach innerhalb einer Woche. Ein kleiner Vorteil wäre hier vielleicht, dass sich die Spiele in den Osterferien befinden.