Beiträge von Summer85

    Naja ich finde es schade, dass der Cup in Sachsen ausgetragen wird. Hier im Ruhrgebiet bzw. in Köln hätten die deutschen Spiele in der Köln Arena bzw. in der Westfalenhalle in Dortmund sicherlich mal wieder die 10.000-Marke geknackt. Aber so... :rolleyes:


    Meldung von handball-world.com:
    Handball-Supercup zum zweiten Mal in Sachsen
    Der Handball-Supercup der Männer wird zum zweiten Mal nach 2001 in Sachsen ausgetragen. Vom 29. Oktober bis 2. November spielen mit Deutschland, Kroatien, Frankreich, Spanien und Russland die ersten Fünf der WM sowie Europameister Schweden um den Turniersieg. Das teilte Harald Wallbaum, Manager des Deutschen Handball-Bundes (DHB), am Montag auf dpa-Anfrage mit. Sachsen mit den Austragungsorten Leipzig und Riesa erhielt mit seiner Bewerbung vom DHB-Präsidium den Vorzug gegen Hamburg/Hannover und Köln/Ruhrgebiet.
    Auch in der neuen Heimstätte des HC Leipzig wird gespielt
    dpa (17.03.2003)
    Der WM-Zweite und Cupverteidiger Deutschland trifft in einer Gruppe auf Schweden und Olympiasieger Russland, in der anderen Staffel spielen Weltmeister Kroatien, der WM-Dritte Frankreich und der WM-Vierte Spanien gegeneinander. «Die Spiele werden in der erdgas-Arena in Riesa und in der Arena Leipzig ausgetragen. Eventuell wird ein Spieltag noch ausgelagert», sagte Wallbaum. Dafür ist die neu erbaute Chemnitz Arena im Gespräch

    Und das wird zur neuen Halle geschrieben
    (habe Textstellen konkret zum Spiel weggelassen)

    NRZ:
    "Aber hallo! Das hat Spaß gemacht
    HANDBALL / Tusem feierte peppige Premiere in Stoppenberg. Minden hatte beim 31:21 nicht den Hauch einer Chance.

    Aber hallo! Das war eine peppige Premiere in Stoppenberg. Mit 31:21 (15:11) fegte der Essener Handball-Bundesligist Tusem gestern Nachmittag vor 2200 Zuschauern GWD Minden aus der nagelneuen Halle. Das schönste am sechsten Sieg in Serie war die tolle Stimmung im Sportpark, von der alle nur schwärmen konnten. "Dass ich das noch erleben darf in Essen", strahlte Tusem-Kapitän Patti Johannesson nach dem Handball-Fest gegen die Ostwestfalen, die trotz des Trainerwechsels nicht den Hauch einer Chance gehabt hatten.

    Erst einmal mussten sich alle orientieren

    Vor dem ersten Anwurf in Stoppenberg war irgendwie alles auf der Suche - nach dem Platz, dem Bierbrunnen, der Anzeigentafel, dem Hallensprecher, nach bekannten Gesichtern. Und die Tusemspieler? Auch sie mussten sich zunächst vorsichtig orientieren. Zwar hatten die Schützlinge von Tusem-Trainer Juri Schewzow zweimal in ihrer "Zweitfiliale" trainieren können, aber der sportliche Leiter Hade Schmitz berichtete dazu: "Ein konzentriertes Arbeiten war einfach nicht möglich, weil in der Halle bis zuletzt gewerkelt wurde. Aber wir konnten schon ein bisschen die Luft schnuppern, das war wichtig."

    Nachtschichten für Handwerker und Tusem-Macher Klaus Schorn hatten die Premiere im Sportpark möglich gemacht. Auf den ausgezogenen Sitztribünen hatten fleißige Hände rot-weiße VIP-Kissen verteilt, ganz eng an den Spielfeldrand waren die bekannten kobaltblau bezogenen Holzstühle für Ehrengäste des Tusem gerückt. So wirkte das Ganze wie eine Melange aus dem Nordhorner Euregium und einem Hauch von Grugahalle. Weil alles viel enger ist und die Zuschauern den Spielern regelrecht im Nacken saßen, sprang der Funke schnell über. Die Tusem-Fans gaben alles und hauten mächtig auf die Pauke. Und dank der Akustik in dem neuen Komplex drangen sie auch durch bis aufs Spielfeld. [...]"

    "TUSEM INTERNLarsson: Die Leute kommen wieder



    Da wurde nicht schlecht gestaunt - auf beiden Seiten der mitgebrachten, postgelben Spielfläche. Neue Halle, neue Gesichter, neues Tusem-Gefühl. Eines, das sie alle genossen. Schon lange vor dem Anpfiff schlichen die ersten Neugierigen um die "kleine Arena", in der bis zur letzten Minute gebastelt wurde. Der erste Eindruck - hell, übersichtlich, ja fast schon gemütlich im Vergleich zur oft beanstandeten Distanziertheit im Flügelbau an der Norbertstraße.


    Der Tusem endlich einmal so richtig auf "Tuchfühlung" mit seinen Fans, darunter viele neue Gesichter. Und die wurden im Sturm von den Revier-Handballern erobert, die Tore am Fließband lieferten oder im Falle von Torwart Jesper Larsson verhinderten. Der Schwede wurde mächtig gefeiert, gab den Applaus postwendend an die Fans zurück und freute sich: "Das ist ein ganz anderes Gefühl, hier zu spielen. Ich bin sicher, dass alle wiederkommen." Das hoffen auch die anderen Spieler, die von der Atmosphäre auf Anhieb begeistert waren. "Wir kommen gerne wieder", war auch Tusem-Trainer Juri Schewzow zu entlocken, der aus seinen Lemgoer Zeiten aber noch ganz anderes gewohnt ist. "Das lässt sich sicher noch steigern hier", meinte Keeper Chrischa Hannawald nach einem eher "ruhigen Arbeitstag".

    Hade Schmitz hat dabei durchaus auch die Wirkung auf die Unparteiischen im Auge. "Hier kann man richtig Druck aufbauen." Auch Tusem-Macher Klaus Schorn zog ein positives Fazit: "Die Resonanz der Zuschauer zeigt, dass es hier ein echtes Interesse an uns gibt."

    Mindens "Mit-Trainer" Horst Bredemeier verteilte ebenfalls ein Kompliment: "Die Halle ist klasse. Und gegen die Großen kann der Tusem ja in die Arena auswandern. Das passt." (saha)"

    WAZ:
    Tolle Atmosphäre und souveräner Sieg



    Aber Hallo. Das war eine wirklich tadellose und peppige Premiere, die der Tusem in der schmucken Arena in Stoppenberg gab. Als der souveräne 31:21 (15:11)-Sieg über den Abstiegskandidaten GWD Minden feststand, schwappte "La Ola" durch die Sitzreihen und die Fans feierten ihren Tusem.

    Der Sieger hat immer Spaß, das ist doch klar. Aber diesmal war alles ein bisschen schöner, einfach anders. Für die Handballer von der Margarethenhöhe könnte mit dem Umzug in den Norden der Stadt eine neue Zeitrechnung anbrechen. Der lichte Glaskasten war zwar nicht ganz ausverkauft, doch die prächtige Stimmung ist keineswegs zu vergleichen mit dem sterilen Ambiente der Grugahalle. Und was sich noch auszahlen könnte: Es waren am Sonntag auch viele neue Gesichter dabei, wie eingesessene Tusem-Fans bemerkten.

    Der Gast betritt die Halle und ist mitten drin. Spannung, Wettkampf-Atmosphäre. Alles ist enger, die Zuschauer fiebern nur wenige Meter vom Spielfeldrand entfernt, eine dichte Atmosphäre, und bereits vor dem Anpfiff stellt sich eben durch diese Nähe die Lust am Spiel ein. Und wenn es erst einmal läuft, kommt selbst der reservierte Anhang schon mal in Wallung. "Da kann man mal sehen, was so eine Halle ausmacht. Darauf kann man aufbauen", bilanzierte Tusem-Chef Klaus Schorn zufrieden. "Ich glaube, die Leute, die hier waren, kommen auch wieder."

    Als der überragende Jesper Larsson mal wieder einen Ball pariert hatte, erhob sich das Volk begeistert von den Sitzen und feierte. Der schwedische Keeper reckte die Faust zur Geste des Triumphes, der Tusem führte souverän mit 28:19 (54.). Larsson strahlte über die ungewohnte Zuneigung. Er hatte sie verdient.

    Gerade in der zum Teil recht hektischen und zerfahrenen ersten Halbzeit erwies sich der Keeper als Rückhalt. Gleich nach zwei Minuten entschärfte er einen Siebenmeter von Tomas Axner, der ganz besonders motiviert zu sein schien. Jedenfalls ließ er in der Defensive wie seine Mitstreiter mutig den Körper sprechen. Hart ging es zur Sache, der Abstiegskandidat demonstrierte Moral, weniger technische Klasse.

    Die ließ auch der Tusem zunächst vermissen. "Wir sind mit etwas Magengrummeln ins Spiel gegangen", erklärte später Essens sportlicher Leiter HaDe Schmitz. Schon beim ersten Training in Stoppenberg seien die Spieler unkonzentriert gewesen. Die neue Umgebung, die Handwerker, die noch am Freitag die Premiere vorbereiteten. "Man hat gesehen, dass wir anfangs nicht frei im Kopf waren." "

    @Dutenhofen...
    Die Siege in Folge versprechen zwar nicht nur gute Siege und ein souveränes Auftreten, aber das wohl weniger als das Gegenteil...nämlich ein souveränes Auftreten.
    Ein hoher 11 Tore-Auswärtssieg in Willstätt (den ich nicht hochjubeln will), 12 Tore Heimsieg gegen Göppingen, knappe Auswärtssiege in Eisenach und Wilhelmshaven und ein knapper Heimsieg in Oberhausen gegen Magdeburg.
    Jetzt werde manche sagen, naja, für ne Topmannschaft doch normal. Naja, der TUSEM ist aber wie schon öfters überall geschrieben, eher so das Zwischenfeld bzw. Niemandsland zwischen den Top 3 in der Bundesliga und den EC-Anwärtern.
    Letztes Jahr und vielleicht sogar in der Hinrunde hätte man nicht so hoch in Willstätt und erst recht nicht in Wilhelmshaven und in Eisenach gewonnen. (Ein Sieg in Eisenach liegt schon ein paar Jährchen zurück)

    Der interessante Text war heute in der Neuen Ruhr Zeitung zu finden:

    "Kleine Arena - große Hoffnungen



    HANDBALL / Tusem fiebert der Premiere in der neuen Halle am Hallo entgegen. NRZ-Ideenkatalog, um Fans zu gewinnen.

    "Jetzt haben wir unsere eigene kleine Arena" - so stand es gedruckt auf rot-weißen Handzetteln, die beim letzten Heimspiel des Handball-Bundesligisten Tusem gegen Frischauf Göppingen in der Grugahalle auslagen. Der Umzug in den Sportpark "Am Hallo" in Stoppenberg mit einer Zuschauerkapazität von 2500 steht vor der Tür. Gegen Minden wird am 16. März (16 Uhr) die Premiere sein.

    Mit dem Hallenwechsel sind große Hoffnungen der Handballer und ihrer Vereinsführung verknüpft. Der Traditionsverein verspricht sich gleichzeitig zum nagelneuen und modernen Umfeld auch eine Aufbruchstimmung bei den Zuschauern. Trostloser als zuletzt an der Norbertstraße kann es eigentlich nicht mehr werden. Damit es besser, ja sogar viel besser läuft, bedarf es einiger Anstrengungen. Auf beiden Seiten des neuen Hallenbodens.

    Publikum ist nur schwer zu motivieren

    Die NRZ sah und hörte sich um und erarbeitete anschließend eine Ideen-Liste.

    Problem: Zuschauerstruktur.

    Tusem fehlen junge Fans. Das Stamm-Publikum ist überaltert und nur schwer zu motivieren.

    Vorschläge: Verein und Fan-Club sollten eine Jugend-Initiative starten. Besuch eines Spielers (zum Beispiel Chrischa Hannawald) von Schulen im Umkreis der neuen Halle in Stoppenberg, um Schüler anzuwerben. Verteilen von Freikarten für den Sportpark (Stehplätze). Austeilen von Lärminstrumenten. Gewinnaktion - eine Stunde Sportunterricht mit einem Tusemspieler wird unter den Schulen zu jedem Heimspiel in Stoppenberg verlost. Jugendcard für den Fan-Club ausgeben. Aufbau eines "schlagkräftigen" Trommel-Teams. Einstudieren gemeinsamer Fan-Gesänge. Einheitliche Einkleidung. Sponsoren übernehmen Kosten für Fan-Bus mit Jugendlichen zu Auswärtsfahrten und auch Kartensponsoring. Freikartenaktion über Medien für Jugendliche. Ehrenamtlichen Fan-Beauftragten bestimmen, der die Aktionen der Fans koordiniert.

    Problem: Zuschauer-Animation.

    Vorschläge: Einstudieren von Klatschrhythmen mit Hilfe des Hallensprechers zu ausgewählter, aktueller und geeigneter (!) Musik. Enge Absprache mit professionellem Hallensprecher von z. B. von Radio Essen und Abspielen abgesprochener aktueller Musikbänder. Neues Vereinslied einspielen, das gesponsert wird. Das alte Tusem-Lied "Mehr als ein Gefühl" ist nicht mehr zeitgemäß. Spezielles Einlaufritual für die Zuschauer entwerfen (Wunderkerzen verteilen), Licht aus, Trommelrhythmus der Fans gibt Takt an zum Klatschen. Tusem-Nachwuchshandballer stehen Spalier oder laufen an der Hand der Bundesliga-Spieler ein. Handball-Minis drehen mit riesigen Tusem-Fahnen eine Ehrenrunde unmittelbar vor dem Anpfiff, Spieler werfen oder schießen Bälle (von Sponsoren) in die Ränge. Handball-Reisen werden für zwei Personen als Hauptpreis verlost (Pokal-Endrunde in Hamburg, Europapokal etc.), Ladies-Day (reduzierter Eintritt für alle Zuschauerinnen), ermäßigter Eintritt für alle Tusem-Trikot-Träger, Vater-und-Sohn-Tag: Vater zahlt normal, Sohn (bis 16 Jahre) darf umsonst rein, Großeltern-und-Enkeltag, Mutter-und-Tochter-Tag.


    Apropos "Tochter-Tag". Tusem-Torwart Chrischa Hannawald wurde stolzer Vater eines kleines Töchterchens."

    12.03.2003 SABINE HANNEN

    Was haltet ihr davon?
    Hört sich gut an...aber der Realität beim TUSEM noch leider sehr weit entfernt...

    Naja Formel 1 ist zwar ganz interessant (rangiert bei mir auf der dritten Stelle nach Fußball und Handball), aber das Interesse ist wohl dadurch zu erklären, dass ich sonntags um 14 Uhr, wenn in der Regel die Rennen starten nichts vor habe.
    Naja mit den neuen Regeln, Bernie Ecclestone hat die neuen Beschlüsse ja schon selber als "Panikbeschlüsse" bezeichnet (s.Interview im aktuellen Stern).
    Besonders die Sache, dass ein Sieg nach Punkten nicht mehr so viel wert ist wie früher ist schade.
    Der neue Qualifikationsmodus verspricht aber mehr Spannung als der vorherige finde ich.

    Naja die europäischen Erfolge in den letzten Jahren waren ja.
    Bei Magdeburg und Kiel lag es wohl an den Verletzten bzw. an einer zu schlechten Tagesform.
    Essen und Flensburg hatte Pech bei den Auslosungen und sind schon früh an starken spanischen Gegnern gescheitert, bei einer Niederlage im Halbfinale oder im Finale wäre das ja auch noch zu verkraften gewesen.
    Naja und Nordhorn ist ja eigentlich ziemlich weit gekommen.
    War halt ein wenig Pech dieses Jahr.
    Und die Sache mit der NBA, da sollte man noch mehr auf die Vermarktung achten...

    Bin mal auf den TUSEM gespannt morgen, wenn überhaupt dann wird es nur n ganz knapper Sieg werden in Willstätt. In den letzten Jahren sah es da auswärts ja auch nicht so dolle aus:

    Willstätt/Schutterwald - TUSEM
    01/02: 28:28
    00/01: 25:28
    99/00: Willstätt: 21:19 Schutterwald: 21:21