Beiträge von Summer85

    Das sieht ja schonmal gut bei der Aktuellen Kartensituation bei spitzenhandball.de
    der Oberrang ist ja prächtig gefüllt würde ich mal sagen...nur der Unterrang nicht so richtig... ist ja mal ganz anders als sonst... :D
    Was gibts für ne Prognose? An die 15.000?

    Gab ja schonmal Kommunikationsschwierigkeiten zwischen den ,,dreien" und Schorn. Während des Spiels (er sitzt ja immer gegenüber der Trainerbank) hatte er die Einwechslung von Larsson gefordert, weil Hannwald nicht überzeugt. Larsson wurde aber geschont, weil er leicht verletzt war. Schorn wusste davon aber nichts, und war sauer...

    Artikel aus der Neuen Ruhr Zeitung:

    "Schorn bat zur roten Stunde



    TUSEM / Kritische Nachbetrachtung des Großwallstadt-Spiels. Rückschritte ausgemacht. Mauertaktik des Trainer-Trios moniert.

    Der ursprüngliche Spielplan sah für den morgigen Mittwoch die Begegung Kiel gegen Tusem vor. Die ist jedoch schon seit längerem auf den Februar verschoben und darüber kann der Essener Handball-Bundesligist in seiner jetzigen Verfassung wirklich nur froh sein. Keine Frage, dass der unvorteilhafte Auftritt der Revier-Handballer gegen den TV Großwallstadt am gestrigen Montag einer internen Nachbetrachtung unterzogen wurde. Tusem-Boss Klaus Schorn bat das Trio mit Trainer Juri Schewzow, Co-Trainer Kristof Schargy und sportlichem Leiter Hade Schmitz wie gewohnt zur sogenannten "roten Stunde" ins Bundesliga-Büro und machte seinem Ärger Luft.

    Eigenwerbung gegen Großwallstadt verpasst

    Besonders bedauerlich aus seiner Sicht: Der Tusem verpasste Eigenwerbung und das, wo er als einzige Mannschaft in NRW eine Spiel-Sondergenehmigung für den Totensonntag erwirkt hatte und immerhin vor der respektablen Kulisse von 3000 Zuschauern auflief. Was dem Publikum geboten wurde, hatte allerdings nur wenig mit Spitzen-Handball zu tun.

    Von der souveränen Abwehr zu Beginn der Punkterunde und einem treffsicherern Rückraum keine Spur mehr. Rückschritte statt Weiterentwicklung. "Wir spielen eine halbe Klasse schlechter als im Vorjahr", schimpfte Schorn, der den Verein mit der Maßgabe in die Saison geschickt hatte, unter die Top Drei zu kommen. Um die Voraussetzungen dafür zu schafen, hatte sich der Revier-Klub auf Schlüsselpositionen verstärkt.

    Doch nur in Teilbereichen sieht Schorn eine echte Verbesserung. "Ich bin allen Forderungen nachgekommen und habe sie finanziell möglich gemacht, was in der heutigen Zeit nicht einfach ist. Aber ich habe der Mannschaft und den Trainern immer wieder gesagt, dass ich dafür eine Rückkopplung verlange. Und die sehe ich im Augenblick nicht."

    Verärgert zeigt sich der Abteilungsleiter vor allem darüber, dass er sich mannschaftsinterne Schwachstellen selber "erarbeiten" muss, um in der ihm eigenen Art eingreifen zu können. Die von ihm unterstellte "Mauertaktik" des aufeinander eingeschworenen Trios Schewzow/Schargy/Schmitz bringt Schorn immer heftiger auf. Er moniert, dass sich der Betreuerstab so wenig sagen lasse und sich als Schutzschild der Mannschaft begreift. "Mit Weichei-Gesprächen kommen wir nicht weit!"

    Die Frage ist, ob ein harter Kurs jetzt den Weg aus dem Tief weist. Hade Schmitz hatte schon nach der Wallau-Partie bedauert, dass die Spieler "ohne Selbstvertrauen" agieren und sich absolut nicht wie eine Spitzenmannschaft darstellen. Für ihn lautet das Motto der kommenden Wochen: "Überleben!"

    Überleben heißt das Gebot der Stunde

    In der Zeit bis zum nächsten Sonntag, wenn die Essener zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen ins Nordhorner Euregium müssen, ist einiges aufzuarbeiten. Die Dezember-Knaller gegen Lemgo (4.12.), in Barcelona (7.12.) und in Schwerin (11.12.) werden offenbaren, wie weit und wer der Tusem wirklich ist.

    25.11.2002 SABINE HANNEN "

    Naja, denke, dass sich das hoffentlich wieder legt, mit einem Sieg in Nordhorn würde man genügend Selbstvertrauen für die Aufgabe gegen Lemgo und gegen Barcelona wiederbekommen. Aber Schwerin ist auch nicht zu unterschätzen, das werden jetzt die Woche der Wahrheiten beim TUSEM, man kann im DHB- und Ehfpokal rausfliegen und in der Meisterschaft ggf. mit Niederlagen in Nordhorn und zu Hause gegen Lemgo entscheidend den Anschluss verlieren. Man wirds sehen...

    Schön, dass hier der politisch korrekte Zeigefinger gehoben wird... :lol:

    was ist dagegen einem Land das durch eine Dikatur beherrscht wird kritisch gegenüberzustehen...
    und dass nach so einer Entscheidung eine gewisse Polemik dabei ist, ist ja wohl klar.

    Bericht der Netzeitung:

    "Handball-WM 2005 in Tunesien

    23. Nov 13:36, ergänzt 15:16

    Die Handball-Weltmeisterschaft 2005 wird in Tunesien ausgetragen. Die Internationale Handball-Federation (IHF) entschied sich überraschend gegen Deutschland als Ausrichterland.

    Der Deutsche Handball-Bund (DHB) hat im Kampf um die Austragung der Weltmeisterschaft 2005 eine schmerzliche Niederlage erlitten. Die 18. Auflage der Titelkämpfe (24. Januar bis 6. Februar) wird nach einer Entscheidung der Internationalen Handball-Federation (IHF) überraschend in Tunesien stattfinden. Die Bewerbung der Afrikaner erhielt am Samstag bei der Abstimmung im Rahmen des ordentlichen IHF-Kongresses in St. Petersburg 46 Stimmen, während Deutschland mit 44 Stimmen auf Platz landete.
    Gastgeber Russland, der für die Ausrichtung der Frauen-WM 2005 den Zuschlag des IHF erhielt, sowie Norwegen und Rumänien zogen ihre Kandidatur im Vorfeld der Abstimmung zurück. Nach Ägypten (1999) findet zum zweiten Mal in der Geschichte eine A-Weltmeisterschaft der Männer in Afrika statt. Der DHB, der nach 1982 zum zweiten Mal in seiner Geschichte eine Männer-WM ausrichten wollte, hatte in seiner Bewerbung mit Franz Beckenbauer und Basketball-Profi Dirk Nowitzki vor allen Dingen auf den Event-Charakter gesetzt.


    Strombach: «Auf dem Weg ins Nichts»

    «Das ist eine einzige Katastrophe. Wir haben alles geboten, was man bieten kann, unsere Bewerbung war absolut perfekt, die Präsentation der Tunesier glich einer Tourismus-Werbkampagne mit schönen Hotels, Strand und Wasser, mit Handball hatte das nichts zu tun», war DHB-Präsident Ulrich Strombach nach der Abstimmung-Niederlage wie vor den Kopf gestoßen. «Der internationale Handball befindet sich auf einen Weg, der ins Nichts führt. Es geht nur um reines Machtdenken und der Sport bleibt auf der Strecke.»


    Daniel Stephan geschockt

    Ähnlich enttäsucht äußerte sich Bundesligachef Heinz Jacobsen: «Das ist ein Schlag gegen den Handball und eine große Schlappe für die IHF. Der Weltverband wird große Probleme bei den Verhandlungen mit Sponsoren und dem Fernsehen haben.» Daniel Stephan, Kapitän der deutschen Nationalmannschaft und Welthandballer von 1998, war sichtlich geschockt, als er das Ergebnis erfuhr. «Mein Gott, das kann ich kaum glauben. Nachdem Russland seine Bewerbung zurückgezogen hatte, war ich davon überzeugt, dass wir die WM ausrichten. Und dann so etwas. Das ist eine vertane Chance für den deutschen Handall.»

    Die Spiele in den großen Hallen in Berlin, Hamburg, Dortmund, Kiel, Stuttgart, Hannover, Leipzig, Magdeburg und Gelsenkirchen sollten über 300.000 Zuschauer anlocken. Zum Höhepunkt der WM, für die ein Etat von rund zehn Millionen Euro vorgesehen war, hatte das Finale in der Arena AufSchalke am Karnevalssonntag 2005 vor der Weltmeisterschafts-Rekordkulisse von 35.000 Zuschauern werden sollen. (nz) "

    :( Schade, dass ist ja wohl lächerlich...Tunesien :rolleyes:
    Bin schwer entäuscht, aber eigentlich fest damit gerechnet... :wall:
    Eine WM in Deutschland mit großen Arenen hätte wohl nicht nur den Handball in Deutschland, sondern den gesamten Welthandball weiter gebracht. :(