Als Klasse Saison würde ich das nicht gerade abstempeln. Nun gut die Leistung im EHF-Pokal war spitzenklasse, aber in der Bundesliga...manchmal ziemlich durchwachsen würde ich sagen...zu Hause gegen Essen verloren, auswärts in Willstätt und Schwerin beispielsweise, aber auch ne Klasseleistung in Lemgo gezeigt. Nun gut...aber man kann ja nicht dauernd Weltklasse spielen... ![]()
Beiträge von Summer85
-
-
Lemgo sollte mal endlich sehen, dass der Zug abgefahren ist....

-
Böhme ist nicht gerade ein Spieler der immer so gut spielt, aber wenn dann wesentlich besser als Heinrich. Und bei Freistössen ist Böhme wohl fast immer gefährlich!!!
-
Hab ich auch gelesen bei Sport 1, jetzt heisst es nur nur noch, das Interesse bestät...
-
Ich finde man sollte nicht immer so mit den Schiedsrichtern umgehen, sorry, ist aber so. Es gab auch Entscheidungen gegen Essen...ja die gabs wirklich...vielleichts ist ja auch die Entäuschung, dass man die Schiedsrichter selber durch ein Pfeiffkonzert (was wirklich beeindruckend war) nicht umstimmen konnte...
-
Also Ricken und Böhme wurden nachnominiert!!!
-
HANDBALL 21. MAI 2002 12:58 Uhr
Just bald bei Magdeburg?
München - Der Champions-League-Sieger SC Magdeburg hat bereits jetzt seine Planungen für die Saison 2003/2004 begonnen. Nach Sport1-Informationen hat der Klub aus Sachsen-Anhalt Interesse an Eisenachs Nationalspieler Stephan Just."Ja, es liegt seit dem Wochenende eine konkrete Anfrage des SCM vor", bestätigte Just-Manager Wolfgang Gütschow die Informationen. Entschieden sei allerdings noch nichts.
Just gehört zu den Überraschungen der Saison. Der Nationalspieler steht auf Rang drei der Torschützenliste der Bundesliga. In Eisenach hat er einen Vertrag bis 2003.
-
,,14 000 machten TUSEM heiß - Sieg!
Von Günther Pohl
Hitzig, hektisch, einfach höllisch! Aber der TuSEM Essen biss sich durch - 25:24 (14:14) beim Vfl Gummersbach vor gigantischen 14 021 Zuschauern in der Kölnarena.
,,Wir waren am Ende einen Tick cleverer", analysiert Essens Trainer Juri Schevzov. ,,Das war eine tolle Werbung für den Handball."
Dabei rannte seine Mannschaft das gesamte Spiel einem Rückstand hinterher! Der Sieg-Treffer erst 40 Sekunden vor Schluss durch den Isländer Gudjon Valur Sigurdsson. Heißester ,,Ballermann" war wieder einmal Oleg Velyky (7/3).
Besonders nah ging die Partie einem ehemaligen TuSEM-Helden: Gummersbach-Trainer Petre Ivanescu (66). In seinem letzten Heimspiel für den Vfl wurde er mit riesigen Fan-Plakaten (,,Handballgott") verabschiedet. Der ,,Schleifer" gerührt: Sowas habe ich noch nie erlebt."
Der TUSEM bleibt mit dem Sieg weiter im Rennen um Platz 4 (direkte Europacup-Quali): Zum Saisonfinale kommt Samstag Wetzlar in die Eissporthalle West - machbar! Flensburg bekommt es dagegen mit dem THW Kiel zu tun, der für den Titel einen Sieg bracht..."(eigenhändig von mir abgetippt...
)Was schreibt die Kölner und Gummersbacher Presse so?
-
,,Tusem vermiest Handballgott in Kölnarena die Feierstunde
Die Ouvertüre in der Kölnarena geriet festlich und ein bisschen melancholisch, als die 14000 Handball-Fans VfL-Trainer Petre Ivanescu (66) offiziell vom Traineramt verabschiedeten. Doch die Dramaturgie hatte einen kämpferischen Plot vorgesehen, hitzig, verbissen und spannend. Als der Vorhang fiel, jubelte der Tusem über ein 25:24 (14:14).
"Niemals geht man so ganz, irgendwas bleibt hier", dudelte es gefühlig durch das gigantische Rund, als sich der Retter leger in anthrazit farbenem T-Shirt und grauer Sporthose dem Volk zeigte. Eine Kölsche Hymne, die nach einer sportlichen Enttäuschung nicht selten Hoffnung rühren soll. Doch diesmal galt sie einem Mann. "Petre Ivanescu é Handballgott", prangte es auf einem überdimensonalen Spruchband und daneben "Niemals 2.Liga é Danke Petre".
Der altgediente und erfolgreiche Handballfuchs, der den Traditionsklub bei seiner Feuerwehr-Mission vor dem Absturz in die Zweitklassigkeit bewahrte, schien gerührt. Schaute ernst, vielleicht ein bisschen verlegen auf das vor ihm postierte Fotografen-Spalier. Selbst auf dem Videoklotz unterm Hallendach war wenig Regung im Gesicht des Altmeisters aufzuspüren. "Ein grandioser Abschied", den er niemals vergessen werde, bedankte sich Ivanescu hernach.
Kaum war der Prestigekampf gegen seinen Ex-Klub angepfiffen, schoss das Adrenalin in die Adern. Ivanescu gestikuliert, belächelte zynisch vermeintlich Fehlentscheidungen gegen sein Team und legte sich mit den Schiedsrichtern an. Ganz der Alte eben - noch immer. Und Gelb sah er kurz vor der Pause.
Nein, zufrieden war Ivanescu ganz und gar nicht mit dem was die Unparteiischen Methe/Methe da manchmal entschieden, sagte das auch klar und deutlich. Wenn er solche Leistungen sehe, sei er froh, nicht mehr auf der Trainerbank sitzen müssen. "Wir haben meistens mit ein, zwei Toren geführt, doch man hat gesehen, welche Mannschaft mehr Respekt von den Schiedsrichtern bekommen hat."
Auch als künftiger Berater des VfL wird sich Invanescu mit den Gegebenheiten abfinden müssen, so wie es der siegreiche Kollege Juri Schewzow tut. Auch er mäkelte aufgeregt an der Seitenlinie, predigte jedoch beim Presseplausch sein Credo, dass man sich auf das Spiel konzentrieren solle. Und urteilen könne er erst nach intensiver Videoanalyse.
Logisch, dass auch Schiedsrichter Fehler machen. Spielentscheidend waren sie aber diesmal wohl nicht. Als Gummersbach mit 23:22 (51.) führte, scheiterte Viktor Schilagy leichtfertig und überhastet von außen. Im Gegenzug mussten Patti Johannesson und Dimitri Torgowanow fast gleichzeitig auf die Sünderbank. In 6:4-Überzahl hatte Gummersbach die Chance. Doch nach einem technischen Fehler erhielt der Tusem den Ball und spielte die Zeit ausgebufft herunter.
Fünf Minuten später setzte Schilagy einen Siebenmeter an die Latte. Wieder verpasste der VfL seinen Vorteil. Johannesson glich aus, Torgowanow, einer der Besten, traf zum 24:23 (59.). Ivanescu nahm die Auszeit, Dragunski nach der dritten Zeitstrafe seinen Abschied, Torschützenkönig Yoon (7/5), der unter seinen Möglichkeiten blieb, auch weil Torhüter Zereike dessen Wurfbild aus gemeinsamen VfL-Zeiten kennt, verwandelte einen Strafwurf zum 24:24 (59.). Doch Sigurdsson legte mit einem nach einem beherzten Solo nach zum 25:24. In den restlichen 60 Sekunden ließen die Gäste nichts mehr anbrennen.
"Wir haben vor allem in der Abwehr heute mächtig investiert", fand HaDe Schmitz, Essens sportlicher Leiter. Zudem hatte Schewzow anscheinend die richtige Defensivtaktik ausgetüfelt. Zwar traf Nobody Marco Beers achtmal (54. Rote Karte 3.Zeitstrafe) und der Ex-Essener Maik Handschke (6 Tore) spielte am Kreis bärenstark, doch das reichte nicht.
Dennoch war Petre Ivanescu mit der Leistung zufrieden, nicht zuletzt, weil man sein Team nicht mit der Klasse des Tusem vergleichen könne. Die verkörperten einmal mehr é neben Torgowanow é Oleg Velyky. Der scheiterte mit dem ersten Versuch an dem ehemaligen Tusem-Idol Stefan Hecker und ließ sich auch beim Stand von 11:11 (24.) beim Siebenmeter von dem Torwart-Dino austricksen. Doch danach die Würfe: hart und präzise.
Hecker war ohne Chance und überließ das Feld nach dem Wechsel Jan Stankiewicz, der Velyky ebenfalls einmal beim Strafwurf entzauberte und dem VfL das 19:17 (41.) ermöglichte. Doch trotz der drei verworfenen Siebenmeter siegte der Tusem verdient, wie Schewzow genüsslich und gleich zweimal betonte. Petre Ivanescu, der Retter und Handballgott, musste es schlucken.
Tusem: Zereike, Sdunek, Velyky (7/3), Krebietke (4), Torgowanow (4), Johannesson (4/1), Sigurdsson (2), Schilagy (2), Fina (1), Dragunski (1)."
20.05.2002 Von Rolf Hantel
-
Bericht der Neuen Ruhr Zeitung (Ausgabe Essen) zum Spiel.
,,Gänsehaut und feuchte Hände
Tusem nach Krimi mit 25:24 erfolgreich über Gummersbach. Großer Abschied für Ivanescu in der Kölnarena.
Gänsehaut, feuchte Augen, schweißnasse Handflächen und tanzende Lachfältchen - es war ein leidenschaftliches Handball-Erlebnis, das 25:24 (14:14) des Tusem über den VfL Gummersbach vor der beeindruckenden Kulisse von 14 027 Zuschauern in der Kölnarena. Zuerst die Verabschiedung von Petre Ivanescu, dem Retter der VfL-Erstklassigkeit, danach aufregende 60 Minuten, die den Puls hochtrieben.
"Wir waren cleverer als Gummersbach und haben verdient gewonnen", brachte es Tusem-Trainer Juri Schewzow freudestrahlend auf den Punkt. "Wir wollten hier endlich mal gewinnen", bedauerte Gummers- bachs Torhüter Stankiewicz nach dem fünften vergeblichen Versuch des Rekordmeisters. Gefeiert wurde beim VfL dennoch kräftig. Mit Live-Musik, Kölsch und natürlich dem Mann des Tages, Petre Ivanescu.
Hochprozentiges und Siegeswille
Der 66-Jährige zeigte sich gerührt nach dem Abschied mit riesigen Transparenten "Danke Petre, Handball-Gott" und "Niemals 2. Liga." Kapitän Houlet überreichte Hochprozentiges, der Vorstand Blumen, aus den Lautsprechern dröhnte es : "Niemals geht man so ganz" - das ging auch dem alten Handball-Fuchs, der schon öfter "Tschüss, tschüss" gesagt hat, sichtbar unter die Haut.
Klar, dass die Mannschaft ihrem silbrig ergrauten Coach einen Sieg zum Abschied schenken wollte. Aber auch die Tusem-Spieler hatten sich viel vorgenommen. Es ging um die Absicherung des vierten Tabellenplatzes, um im Europacup als gesetztes Team die besseren Karten zu haben.
Kompromisslos, schnell und clever - dieses Tusem-Rezept ging letztlich auf. Aber es war "eng" - kein Team konnte sich mit mehr als zwei Toren absetzen, die Führung wechselte häufig, null Chance für Langeweile. Tusem lag erstmals in der 13. Minute vorn (7:6) nach einem Treffer von Oleg Velyky, dessen "Knaller" ehrfürchtiges Raunen auf den Rängen provozierten. Nichts zu machen für den alten Haudegen Stefan Hecker im VfL-Tor, der aber bei einem Siebenmeter-Duell mit Velyky in der 26. Minute Sieger blieb.
Zwischen den Essener Pfosten steigerte sich Jörg Zereike nach schwachem Start in eine überzeugende Form. Vor allem gegen den koreanischen Könner Yoon bestachen Zereikes Reflexe. "Er kennt ihn gut", so Juri Schewzow hochzufrieden. Yoon hatte es aber nicht nur gegen Zereike schwer. Pino Torgowanow und Patti Johannesson bildeten ein breitschultriges Bollwerk. Es war ein Schlüssel zum Essener Erfolg.
Torgowanows akrobatische Fang- und Wurfkünste, die Tempomacher Sigurdsson und Krebietke waren weitere Pluspunkte gegen den VfL, der in Beers (8) und Oldtimer Handschke (6) die besten Akteure besaß. Yoons letzter Versuch, ein Freiwurf, prallte am Essener Block ab. Gefahr vorüber! Den Siegtreffer für den Tusem hatte drei Sekunden vor Schluss der Isländer Sigurdsson gesetzt.
Vor dem letzten Spiel am Samstag in der Eishalle West (15 Uhr) gegen Wetzlar bangt Tusem um den Einsatz von Torjäger Velyky, der nach einem Foul von Ilper (52.) eine Rückenprellung erlitt und über Schwindel klagte.
Inszenierung in Köln war nachahmenswert
Nach dem zweiten Arena-Auftritt des Tusem innerhalb von einer Woche lautet das Fazit - sportlich blieben die Essener in Köln Sieger. Was aber die Präsentation rund ums Spiel angeht, gingen die Pluspunkte an den VfL. Von der Einlauf-Inszenierung, über den Vereins-Video-Clip bis hin zum Hallensprecher - das ist nachahmenswert! Schade nur, dass der Tusem-Fan-Club nicht zum Mannschaftsbus vorgelassen wurde, um den neunten Auswärtssieg zu feiern. Das passte nicht ins professionelle Bild."
20.05.2002 SABINE HANNEN
-
Zitat
Original von Foffy
...@ summer:
was hast du gegen Ilper?
Die NRZ schreibt, dass
Velyky hat durch dieses Rüpelfoul den Rücken verletzt hat und unter Schwindel leidet. Die Saison könnte für ihn damit gelaufen sein. -
Da freue ich mich, wäre auch schade, wenn jetzt die ganze Magdeburger Mannschaft schon auseinander fallen würde...
-
Warum das denn? Anja
-
Im Radio auf WDR2 haben sie gerade gesagt, dass Rudi Völler bis morgen 24 Uhr das 23-Köpfige Aufgebot für die WM endgültig festlegen muss.
-
Simak hat bei Gründen Hannover zu verlassen u.a. auch gesagt, dass er die Stadt LANGWEILIG findet...was will wer er dann in Leverkusen?
Naja, ist ja nicht so weit bis nach Köln oder Düsseldorf
. -
Das ist echt dumm.
Hoffentlich wird jetzt Jörg Böhme nachnominiert...
-
Kann jetzt wirklich sein, dass ich ihn nur deshalb für n Augenblick ,,nicht gut" finde...
-
Der hat sich speziell gestern bei fast jeder Szene aufgeregt...als er voll Velyky umgehauen hat blieb der ein paar Minuten auf dem Boden legen, sah wirklich nicht gut aus selbst Schewzow, der sonst so besonnen ist lief aufs Parkett. Und Ilper regt sich dann noch groß bei den Schiris über ne 2-Minuten Strafe auf...
-
Da wäre ich mir nicht so sicher...nächste Saison werden auch wieder Magdeburg und Flensburg ne Rolle spielen, außerdem haben sich Essen und wohl auch der neue HSV verstärkt...
-
Um mich hier nicht in falsche Licht zu stellen (ich habe eh ne Freundin) sage ich nichts...
