Beiträge von Summer85

    Zitat

    Original von Micha
    [...] Nach einem Schlichtungsgespräch am Mittwoch in Brunautal verzichtet der dänische Auswahlspieler Joachim Boldsen vom deutschen Meister SG Flensburg- Handwitt auf eine Teilnahme an dem Saisonabschluss-Spiel am 25. Mai in Braunschweig. [...]

    Ob es da überhaupt zu einer Einigung gekommen ist? Warum sollte er denn dann plötzlich nicht mehr teilnehmen am Allstargame, wenn denn alles in Ordnung ist? :rolleyes:

    Zitat

    Original von Loran
    Ich sage ja immer: mach keinen neuen thread auf, wenn du zuviel Alkohol im Blut hast.

    Vielleicht sollte man, wenn man sich hier einloggt vorher nachfragen, ob der User schon getrunken hat und um eine "Atemluftprobe" bitten :D.

    Mir ist eh schleierhaft, warum im Handball bei Vereinsspielen die Nationalhymne gespielt wird... :pillepalle:

    Ich hab mal die Auslastungsquotentabelle anhand von: http://www.uni-ulm.de/~s_swilhe/Handball/attendance.html zusammengestellt.
    Könntet ihr das irgendwie bearbeiten, dass berücksichtigt wird, dass manche Vereine meherer "Heimhallen" haben?

    1.) Vfl Gummersbach 315 %
    2.) Vfl Pfullingen 150,8 %
    3.) THW Kiel 100 %
    4.) TBV Lemgo 100 %
    5.) Stralsunder HV 100 %
    6.) TV Großwallstadt 97,2 %
    7.) SG Flensburg-Handewitt 91 %
    8.) Frisch auf! Göppingen 90,2 %
    9.) HSG D/M Wetzlar 89,4 %
    10.) Wilhelmshavener HV 84 %
    11.) TSV GWD Minden 81,8 %
    12.) SC Magdeburg 81 %
    13.) SG Kronau/Östringen 72,8 %
    14.) ThSV Eisenach 69,5 %
    15.) HSG Nordhorn 64,1 %
    16.) TUSEM Essen 56,1 %
    17.) HSV Hamburg 50 %
    18.) SG Wallau-Massenheim 47,2 %

    Stand: 17.04.2004

    JETZT GEHT`S LOS: :D

    Neue Ruhr Zeitung, 28.04.2004:

    "Beim Tusem geht´s weiter



    HANDBALL-BUNDESLIGA / Schorn tat griechischen Investor auf. Etat für die kommende Saison ist damit gesichert.

    Der Tusem kann aufatmen. Es geht weiter mit Spitzenhandball in Essen. Vor dem heutigen Auswärtsspiel beim Stralsunder HV (19.30 Uhr) hatte Abteilungsleiter Klaus Schorn gute Nachrichten parat. Der 69-Jährige zog einen neuen Großsponsor für den Traditionsverein an Land, der vor dem Jahreswechsel mit seinen drückenden finanziellen Problemen an die Öffentlichkeit gegangen war.

    Europapokal-Platz war große Hilfe

    Ein griechisches Investment- und Planungsunternehmen mit deutscher Beteiligung sichert den Etat für die kommende Saison. Mit dem Ticket für den internationalen Wettbewerb in der Tasche und dem Erreichen des Europapokal-Halbfinales konnte Schorn in mühevoller Überzeugungsarbeit innerhalb der letzten Wochen diese neue Geldquelle erschließen. "Der Patient ist über den Berg", so Schorn, der alle Hebel in Bewegung gesetzt hatte, um sein Lebenwerk zu retten.

    Auf die Socken gemacht

    In der laufenden Punkterunde gibt es jedoch noch immer einen Engpass. Aber Schorn hofft nach wie vor darauf, dass bisherige Partner und Sponsoren des dreimaligen Ex-Meisters noch ihr Wort halten und nach wie vor ausstehende Summen in die Kasse des Europapokal-Halbfinalisten fließen.

    "Wir haben uns, nachdem uns vier Wochen vor dem Start der Saison die Hiobsbotschaften erreicht hatten, selbst auf die Socken gemacht und viele kleine und mittlere Unternehmen um Hilfe gebeten. Und es stehen noch einige Gespräche aus, die uns hoffentlich weiterbringen", so der Tusem-Boss beim Gespräch in der NRZ-Redaktion.

    Auf die Höhe des künftigen Etats angesprochen, wollte sich der Essener Handball-Macher nicht in die Karten schauen lassen. Aber den Traum, wieder einmal ganz oben um die Top-Plätze zu kämpfen, hat Schorn noch nicht abgehakt. "Der Tusem soll oben stehen am Ende der nächsten Saison!"

    Mit welchen Spielern dieses ehrgeizige Zierl erreicht werden soll, steht unterdessen noch nicht fest. Trennen wird man sich wohl von Christian Caillat, Patrick Cazal, Jan-Thomas Lauritzen und Jesper Larsson. Neue Namen gibt es noch nicht. Bisher hatte man sich aus wirtschaftlichen Gründen bei Neuverpflichtungen zurückhalten müssen. Jetzt werden personelle Entscheiungen fallen.

    "Wenn das so abläuft wie ich mir das vorstelle, haben wir sogar noch etwas Luft, um uns erstklassig zu verstärken", so Schorn, der andeutete, dass er keinerlei Schwierigkeiten bei der Lizenzvergabe für die kommende Saison befürchte.

    27.04.2004 SABINE HANNEN"


    Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 28.04.2004:

    "Neuer Sponsor erlöst den Tusem



    Zwei Wochen lang hat der Tusem pausiert, doch in diesen 14 Tagen hat der Handball-Bundesligist die Weichen für die Zukunft gestellt. So werden die Essener aller Wahrscheinlichkeit nach auch in der nächsten Saison international am Ball sein. Doch was wesentlich wichtiger und entscheidend ist: Der Etat ist gedeckt.

    Das Spiel heute beim Abstiegskandidaten Stralsunder HV (19.30 Uhr, Vogelsang-Halle) wird unweigerlich in den Hintergrund gedrängt von einer Nachricht: Der Tusem hat einen neuen Hauptsponsor gefunden. Ein griechisches Investment- und Planungsunternehmen mit deutscher Beteiligung, wie es der Klub in seiner Presseerklärung formuliert.

    Klingt vage, aber Details wollte Tusem-Chef Klaus Schorn noch nicht preisgeben. Nur so viel: Bei den Spielen in der Oberhausener Arena gegen Gummersbach und Magdeburg saß der gute Mann neben Schorn, "und war begeistert". Umso besser, dass der künftige Vertragspartner auch ein engagierter Ruhrgebietsmensch ist. Der Vertrag ist gemacht, "mit dem Tusem ist auch in Zukunft verstärkt wieder zu rechnen."

    Die Lizenzvergabe durch den Deutschen Handball-Bund ist damit nur noch Formsache. Nun gilt es möglichst schnell zu planen und ein schlagkräftiges Team zu formen. Wie es aussehen wird, auf welchem Niveau und mit welchem Anspruch, ist allerdings weiterhin ungewiss. "Das entscheiden unsere bisherigen Partner und Sponsoren", sagt Schorn. Das Überleben ist gesichert, doch die Lebensqualität bestimmen alle Partner mit ihrem Engagement.

    Jedenfalls kann der Klub nun auf einer soliden wirtschaftlichen Basis planen, was zuvor nicht möglich gewesen ist. Allerdings haben sich einige Entscheidungen längst angedeutet. Patrick Cazal, ein Star und ehemaliger Hoffnungsträger, soll gehen, ein Jahr vor Vertragsende. Als "Fehler" bezeichnet Schorn diese Verpflichtung. Eher ein Missverständnis, denn als der Franzose ins Revier kam, galt er als einer der besten Halbrechten überhaupt. Warum ausgerechnet Cazal nominiert worden ist für die aktuelle Wahl "Welthandballer des Jahres" bleibt ein Rätsel.

    Sein französischer Landsmann Christian Caillat wird ebenfalls die Essener nach einem Jahr verlassen. Beide Spieler sind übrigens noch immer krank geschrieben und fehlen in Stralsund.

    Torwart Jesper Larsson will den Tusem ebenfalls verlassen. In Nordhorn wird spekuliert, ob der Keeper zurückkehrt. Der Liga-Rivale sucht einen zweiten Torhüter, und Peter Gentzel, die Nummer eins zwischen den HSG-Pfosten, fände es super, wenn Larsson ihm den Rücken stärken würde.

    Ebenfalls zur Disposition steht Linkshänder Jan-Thomas Lauritzen, der, so wird gemunkelt, ein Angebot vom Aufsteiger TuS Nettelstedt haben soll.

    Der Tusem wird heute an der Ostsee mit der gleichen Mannschaft auflaufen wie gegen Magdeburg. Oleg Velykys Knie ist soweit intakt, dass der Torjäger und Regisseur mitmischen kann. Und das verleiht weitere Zuversicht, wie die Spieler einhellig bestätigen: "Wir fahren nach Stralsund, um zu gewinnen."

    27.04.2004 Von Rolf Hantel Handball Bundesliga"