Mal ne Frage an die TBV Lemgo Fans bzw. die jenigen unter uns, die das Team in dieser Saison bereits öfter gesehen haben.
Ich persönlich habe sie in dieser Saison in Kiel und heute in Berlin beobachten können und habe mich aufgrund der bisherigen Ergebnisse auf eine, zumindest von TBV Seite, sehr temporeiche Begegnung gefreut, da Lemgo ja nur selten unter 30 Tore kassiert und auch selbst fast immer über 30 wirft. Heute und auch schon in Kiel hatte ich aber den Eindruck, dass dieses lockere Spielchen, die schnelle Mitte und die zweite Welle, die sich auch in den Berichten oder dem Liveticker herauslesen lässt, nicht ansatzweise konsequent durchgeführt wurde. Oft wurde zwischen Angriff und Abwehr gewechselt und das Tempo verschleppt. Warum der TBV gerade gegen eine der besten Defensiven der Liga versucht aus dem Positionsangriff zum Erfolg zu kommen, verstehe ich persönlich nicht und deshalb meine Frage, ob ich zumindest was das Tempo angeht zuviel erwartet habe oder heute einfach der Wurm drin war? Stochl hat natürlich auch seinen Teil dazu beigetragen, dass Lemgo nur 23 Tore geworfen hat.
Was war gestern anders? Zum einen war die letzten Monate Timm Schneider in der ersten 7 Vorne wie hinten gesetzt. Gestern bekam bekanntlich Benni Herth den Vorzug, was sich zwar nicht unbedingt auf die 2. Phase und schnelle Mitte auswirkt, aber dennoch lief das Tempospiel nicht so gut, wie die letzten Monate.
Zudem ist der Lemgoer Angriff ziemlich abhängig, sei Positionsspiel oder 2. Phase von Finn Lemke. Seine Leistung gestern mit -glaube- 2 Tore bei 12 Versuchen ist auch bekannt.