Beiträge von Micha

    Handballer verzichten auf Eröffnungsfeier

    12.08.2004

    Die "Mission Gold" beginnt für die deutschen Handballer mit einem Verzicht. Einen Tag vor dem Auftaktspiel gegen den ehrgeizigen Gastgeber lassen die Europameister die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Athen sausen.

    "Gold ist das Ziel von mir und von den Spielern. Wir haben am Samstag ein schweres Spiel. Da kann ich es nicht verantworten, dass die Spieler fünf, sechs Stunden auf den Beinen stehen. Da bin ich mir mit der Mannschaft auch einig", erklärte Bundestrainer Heiner Brand.

    Sein Team nimmt schon den nominellen Außenseiter Griechenland ernst. Zu gut ist Brand das mühsame 21:19 gegen Gastgeber USA bei den Olympischen Spielen 1984 noch im Gedächtnis. Und ein Déjá-vu- Erlebnis will er unbedingt vermeiden. "Ein Olympia-Gastgeber ist nie zu unterschätzen. Er sucht mit allen Mitteln einen Prestige-Erfolg", meinte der Gummersbacher, der damals beim Gewinn der Silbermedaille (17:18 gegen Jugoslawien) Co-Trainer unter Simon Schobel war.

    Brand weiß, dass die griechischen Handballer allein durch den unerwarteten EM-Triumph der Fußballer unter Otto Rehhagel nach erneuten Großtaten dürsten. "Sie haben sich ganz auf die Olympischen Spiele konzentriert und große Fortschritte gemacht", urteilte der Bundestrainer. Immerhin haben sich die Hellenen mit zwei Siegen gegen die Schweiz für die WM 2005 qualifiziert. "Wir schafften etwas, was uns niemand zugetraut hatte. Es ist uns gelungen, Griechenland erstmals auf der Weltkarte des Handballs zu etablieren", sagte Alexandros Vasilakis vom Bundesligisten Wilhelmshavener HV.

    Zudem rang die Mannschaft des schwedischen Trainers Ulf Schefvert in der Olympia-Vorbereitung dem EM-Zweiten Slowenien ein Unentschieden ab. "Für uns ist Griechenland ein guter Einstieg ins Turnier, weil wir direkt gefordert werden. Wir werden zeigen müssen, ob wir bereit sind für das Turnier", warnte Brand. Zugleich aber verbreitete er auch Zuversicht: "Wir haben eine bessere Mannschaft als die Griechen. Bei unserer Zielsetzung müssen wir von einem Sieg ausgehen." Immerhin sind alle seine Spieler, die er bereits seit zwei Monaten in Trainingslagern zusammen hat, bei bester Gesundheit und guter Laune. "Es herrscht eine lockere Anspannung. Jetzt merkt man schon, dass der Wettkampf näher kommt", berichtete Brand.

    "Wir werden jeden Gegner ernst nehmen. Auch die Griechen werden eine schlagkräftige Truppe stellen", betonte der Kieler Torhüter Henning Fritz. Brand erinnerte sich zudem an das 30:23 beim vor-olympischen Turnier in Athen: "Sie sind körperlich sehr robust und auch sehr unangenehm zu spielen." Nach dem ersten Aufeinandertreffen beider Teams in der Mensa des Olympischen Dorfes meinte der Magdeburger Linksaußen Stefan Kretzschmar: "So, wie die alle aussehen, wurden sie nicht danach ausgewählt, wer am besten spielt, sondern wer am besten drauf haut. Es wird eine harte Angelegenheit."

    Derweil verriet der zwei Meter große Rückraumspieler Vasilakis, dass sich die Handballer parallel zur Feier der Fußballer für weitere "Heldentaten" eingeschworen haben. "Nach dem Finale konnten wir nicht an den Feierlichkeiten im alten Olympiastadion teilnehmen, weil wir trainieren mussten. Aber wir spürten die Atmosphäre und schworen uns: Wir wollen auch einmal ein großes Turnier gewinnen und einmal in diesem Stadion gefeiert werden", sagte der robuste Grieche.

    (Quelle: http://www.sportal.de)

    Hallo,

    eine Thema für die WWW-Estheten (und -Gurus ;)) der Handballecke, was haltet ihr von der Begrüßung auf der Internetseite unserer Wasserspring-Hoffnung Ditte Kotzian?

    Zitat

    ... Sie benutzen Netscape Navigator oder einen vergleichbaren Browser, der sich für bestimmte Einstellungen immer wieder als unzuverlässig erweist.
    Um auf Dittes Homepage zugelangen, versuchen Sie es doch bitte einfach mit benutzerfreundlichen Standardbrowsern (wie bspw. dem Internet Explorer von Microsoft).

    Vielen Dank für Ihr Verständnis

    Die Seite selbst ist mit der Kombination von Schrift- und Hintergrundfarbe eigentlich nur eine Zumutung. Was meint IHR?

    Aber der Kerl, der das verzapft hat, hat die Stirn, sich in die Fotogalerie zu mogeln...

    Naja Sven, nicht jeder, der auf Auswärtsfahrt geht ist ein Ultra und nicht jeder Ultra ist auswärts dabei. ;)

    Wir brauchen keine Ultraszene, sondern eine bessere Infrastruktur für alle Fans. Denn wenn das Angebot da ist - siehe 8 Busse nach Hannover - dann wird das auch angenommen.

    Ich tippe auf DHK, die sind seit Jahren oben dran und ich gönne ihnen den Aufstieg.

    TaWa hat stark abgebaut, d. h. viele neue Leute, daher denke ich, dass sie sich erst finden müssen. Für die SG II gilt dasselbe, viele sind gegangen und ich denke, dass die SG II als "Junior-Team", wie der offizielle Titel nun lautet, in der Regionalliga bleiben soll.

    Bereits am Montag empfing einer der Absteiger aus der 2. Liga Nord, die HSG Tarp-Wanderup, den Deutschen Meister und Pokalsieger, SG Flensburg-Handewitt.

    Das Spiel endete deutlich 26:37 (10:16).

    Statistik
    HSG Tarp-Wanderup: Heil - Knaack (1), Eichhorn, Weide (2/1), Römpke (1/1), Brüne (2), M. Petersen (2), Koenig (2), Juckenath, Hinrichsen (6), Will (2), S. Petersen (8), Jacobsen
    SG Flensburg-Handewitt: Holpert - Solberg (3), Palmar (3/1), Pries, Volquardsen (3), Runge (5), Jensen (6), Klimovets (5), Johannsen (3), Kohnagel (2), Berge (7)

    Spielbericht

    Zitat

    Original von Floridaadler
    [Rebel Yell

    Na, da holt man die gleichnamige LP aus dem Schrank, stellt die Anlage "englisch"* ein und BEAM-t sich weg! Guten Flug! :lol:

    * unter "englischer Einstellung" versteht insbesondere der E-Gitarrist "alle Regler nach rechts".

    Zitat

    Original von Meikel
    Mir geht es ja auch gar nicht, hier eine Rangfolge ala "Fussball-Fans sind die besseren Fans" aufzustellen. Ich glaube nur, dass es grundsätzlich beim Fussball mehr Bereitschaft gibt, den Verein auch regelmäßig auswärts zu unterstützen.

    Hier widersprichst du dir...

    Die Bereitschaft ist bei den Handballern genauso vorhanden, aus Flensburg sind bei jedem Auswärtsspiel Fans dabei, natürlich nicht immer 100te. Vielleicht kann UF-Sven ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern, er ist eigentlich immer dabei.

    Zitat

    Original von Meikel
    Zumal sollte man auch nicht vergessen, dass Handball nie den Stellenwert des Fussballs erreichen wird.

    Zumal man auch nicht vergessen sollte, dass du im Grunde deines Herzens ein Fußballfan bist. ;)

    Für das erste Spiel in der Color-Line-Arena hat die SG Flensburg-Handewitt Sonderzüge gestellt, mit dem Ergebnis, dass 3.000 Fans mitgereist sind.

    Wann waren 18.000 Kölner (basierend auf Meikels Zahlen) bei einem Auswärtsspiel des FC dabei? ;)

    Oder die Tour nach Hannover (gegen Minden) mit 8 Reisebussen, es geht also.

    Zitat

    Original von Rico
    doch doch Fussballfans sind weit aus Reiselustiger als Handballfans, also wenn man 50 Auswärtsfans irgentwo beim Handball mitkommen ist das schon fast viel.
    Aber Fussball spricht man doch von anderen Dimensionen, gerade bei Derbys oder änlichen..

    Eben, andere Dimensionen, die Handballhallen sind ja meist auch kleiner als die Fußball-Stadien. Setz das mal in eine Relation.