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ZitatOriginal von - F -
Glückwunsch an die Flensburger! Viel Glück dann im Halbfinale gegen Balic und Co...
Das Glück soll ruhig auf eurer Seite sein, wir haben mit den Oberbergischen noch was offen. ![]()
ZitatOriginal von horny01
Mir sagten heute zwei Personen, dass die SG definitiv gegen den THW spielen muss.
Nach dem Gesetz der Serie muß das auch so sein, aber gelost wird trotzdem. ![]()
Zwei Mannschaften aus der Handballhochburg Schleswig-Holstein (
Oberliga-SH) im Halbfinale (und hoffentlich auch im Finale der CL. ![]()
Hallo Wennie,
herzlich Willkommen in der Handballecke! Ich kann dir den heißen Tipp geben, mal die Suchfunktion dieses Forums zu benutzen, es gibt nämlich schon einige Threads, die sich mit dem Thema "Fallen" beschäftigen. Viel Spaß beim durchlesen.
Vielleicht findest du ja für deine anderen 999 Fragen auch die Antwort. ![]()
Sport1.de berichtet dazu:
ZitatAlles anzeigenLivingston erleidet Totalschaden
München/Los Angeles - Shaun Livingston war eine der ganz großen NBA-Hoffnungen. Der 21-Jährige galt als riesen Talent auf der Aufbauspieler-Position.
Deswegen griffen die Los Angeles Clippers beim Draft vor drei Jahren bedenkenlos zu, obwohl Livingston nie ein College besucht hatte.
Nun stehen die Clippers unter Schock, denn der Guard erlitt bei seiner Verletzung am vergangenen Montagabend gegen die Charlotte Bobcats praktisch einen Totalschaden im linken Knie.Eine Horror-Diagnose
Das offenbarten die umfangreichen Untersuchungen: Dreifacher Bänderriss (u.a. das vordere und hintere Kreuzband), herausgesprungene Kniescheibe, verschobene Patellarsehne - eine Horror-Diagnose.
"Das ist die schlimmste Verletzung, die man sich im Knie zuziehen kann", bedauerte Teamarzt Dr. Tony Daly.Erschütternde Prognosen
Die Prognosen sind erschütternd. "Er könnte sogar noch das komplette nächste Jahr ausfallen", so der Mediziner weiter.
Im Bestfall stünde Livingston in acht Monaten wieder auf dem Parkett. Doch daran glaubt in Los Angeles niemand.
Und alles passierte bei einem beherzten Drive zum Korb der Bobcats, einem harmlosen Korbleger.Teamarzt ist ratlos
"Er prallte ohne gegnerischen Einfluss aufs Parkett und verdrehte sich dabei ganz fürchterlich das Knie. Das ist sicherlich ein außergewöhnlich schlimmer Unfall", sorgte sich Daly, der immerhin auf 24 Jahre Berufserfahrung zurückblicken kann.
Solche Verletzungen gebe es laut Aussagen des Arztes sonst nur in Kontaktsportarten wie American Football und Rugby.
Auch Daly hat momentan keine Ahnung, wie er das Knie des Guards operieren soll. Er will sich erst verschiedene Meinungen dazu einholen.
Möglicherweise stehen Livingston mehrere OPs ins Haus.Mobley: "Ich liebe diesen Jungen"
"Shaun ist einer unserer Schlüsselspieler, aber das ist momentan nicht unser Hauptproblem. Wir fürchten um seine Gesundheit", meinte Trainer Mike Dunleavy.
"Ich liebe diesen Jungen", trauerte Teamkollege Cuttino Mobley nach dem Spiel gegen Charlotte. "Das ist eine echt harte Sache für ihn, das Team und die Fans. Er ist etwas Besonderes."
Und ein Pechvogel, der seines Gleichen sucht.Pechvogel Livingston
Schon in seiner Rookie-Saison sprang Livingston die Kniescheibe heraus - damals im rechten Knie. 39 Spiele musste er danach pausieren.
Ein Knorpelschaden in seiner rechten Schulter setzte ihn weitere zwölf Spiele außer Gefecht, Rückenbeschwerden in der vergangenen Spielzeit 21 Partien.Hoffnung aus der schmerzhaften Vergangenheit
Und genau aus diesen schmerzlichen Erfahrungen schöpfen die Clippers Hoffnung.
"Er hat sich an seinem anderen Knie und seiner Schulter schon schwer verletzt und ist zurückgekehrt. Wir hoffen, dass alles gut verläuft", sagte Daly.Tobias Kimmel
Was er wirklich gesagt hat:
ZitatAlles anzeigenDie Klar-Botschaft im Wortlaut
"Niederlage der Pläne des Kapitals", "imperiales Bündnis", "Rechte der Massen": Der frühere RAF-Terrorist Christian Klar hat sich in einer Grußbotschaft an die Teilnehmer der Rosa-Luxemburg-Konferenz gewandt. Hier der Wortlaut.
Liebe Freunde, das Thema der diesjährigen Rosa-Luxemburg-Konferenz "Das geht anders" bedeutet - so verstehe ich es - vor allem die Würdigung der Inspiration, die seit einiger Zeit von verschiedenen Ländern Lateinamerikas ausgeht. Dort wird nach zwei Jahrzehnten sozial vernichtender Rezepte der internationalen Besitzerklasse endlich den Rechten der Massen wieder Geltung gegeben und darüber hinaus an einer Perspektive gearbeitet.
Aber wie sieht das in Europa aus? Von hier aus rollt weiter dieses imperiale Bündnis, das sich ermächtigt, jedes Land der Erde, das sich seiner Zurichtung für die aktuelle Neuverteilung der Profite widersetzt, aus dem Himmel herab zu züchtigen und seine ganze gesellschaftliche Daseinsform in einen Trümmerhaufen zu verwandeln. Die propagandistische Vorarbeit leisten dabei Regierungen und große professionelle PR-Agenturen, die Ideologien verbreiten, mit denen alles verherrlicht wird, was den Menschen darauf reduziert, benutzt zu werden.
Trotzdem gilt hier ebenso: "Das geht anders". Wo sollte sonst die Kraft zu kämpfen herkommen? Die spezielle Sache dürfte sein, dass die in Europa ökonomisch gerade abstürzenden großen Gesellschaftsbereiche den chauvinistischen "Rettern" entrissen werden. Sonst wird es nicht möglich sein, die Niederlage der Pläne des Kapitals zu vollenden und die Tür für eine andere Zukunft aufzumachen.
Es muss immer wieder betont werden: Schließlich ist die Welt geschichtlich reif dafür, dass die zukünftigen Neugeborenen in ein Leben treten können, das die volle Förderung aller ihrer menschlichen Potentiale bereithalten kann und die Gespenster der Entfremdung von des Menschen gesellschaftlicher Bestimmung vertrieben sind.
Quelle: "Junge Welt" vom 15. Januar 2007
(Quelle: [URL=http://www.spiegel.de/politik/deutsc…,468710,00.html]SpOn[/URL])
Das paßt natürlich in das Bild, das der Öffentlichkeit vermittelt werden soll. Aber zum bewaffneten Klassenkampf, wie es manche hindrehen wollen, hat Klar nicht aufgerufen. Natürlich ist Klar ein Mörder und dafür ist er inhaftiert. Das er im Zuchthaus seine politische Gesinnung (die Teil seiner persönlichen Freiheit ist) nicht geändert hat, wundert jetzt aber keinen, oder? Und Kapitalismuskritik ist glücklicherweise nicht strafbar in Deutschland, sonst wäre ja unser Vizekanzler Klars Zellennachbar. Daher bin ich der Meinung, das dieses Grußwort nicht in die Entscheidung über seine Begnadigung einfließen darf. Wenn Köhler ihn nicht begnadigen will, bitte schön, das ist seine Entscheidung, aber dann bitte nicht, weil er dieses Grußwort geschrieben hat.
szabolevi: Nicht jeder, der keine Verantwortung übernehmen will, ist automatisch ein Mannschaftsspieler. ![]()
ZitatOriginal von Hawkwind
Dieser Link hilft, das Rätsel zu lösen
Nö, gibt einen Fehlermeldung, aber vielleicht hilft dieser Link hier:
ZitatAlles anzeigenEndlich Barcelona!
Für die SG geht heute ein Traum in ErfüllungDie Campushalle seit Wochen ausverkauft, der Gastgeber in Bestbesetzung – nach dem denkwürdigen 36:26 im Achtelfinal-Rückspiel gegen Celje hofft die SG Flensburg-Handewitt heute (19.15 Uhr/live auf Eurosport) im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League gegen den großen FC Barcelona erneut auf ein Handballfest und ein Polster für die zweite Auseinandersetzung am 3. März im Palau Blaugrana.
Flensburg – 13 Jahre hat und 110 Spiele auf der internationalen Handball-Bühne hat es gedauert. Jetzt endlich erfüllt sich für die SG Flensburg-Handewitt der große Traum. Heute (19.15 Uhr/live auf Eurosport) trifft der deutsche Vizemeister im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte auf den FC Barcelona. Nach der Auslosung war die Campushalle ruckzuck ausverkauft. Die Handball-Fans fiebern dem Duell mit der erfolgreichsten Vereinsmannschaft der Welt ebenso entgegen wie die Spieler der SG Flensburg-Handewitt. „Alle sind heiß“, beschreibt Thorsten Storm die Stimmung im Flensburger Lager. Und der Geschäftsführer wünscht sich erneut ein Handballfest wie gegen Celje, als die SG im Rückspiel einen Zehn-Tore-Rückstand egalisierte und doch noch ins Viertelfinale einzog. Doch noch nie ist der FC Barcelona in der „Königsklasse“ gegen eine deutsche Mannschaft ausgeschieden. „Vielleicht sind wir ja die Ersten“, hofft Storm.
Der Respekt der Spanier vor der SG scheint jedenfalls gewaltig zu sein. Wie sonst ist zu erklären, dass Barcelona bereits zwei Tage vor dem Duell mit dem deutschen Vizemeister anreiste? Bereits am Mittwoch Nachmittag bezog das Star-Ensemble im Hotel „Intermar“ in Glücksburg ihr Quartier und absolvierte noch am gleichen Abend ein erstes Training in der Campushalle. Die Spanier wollen sich in Flensburg nicht auf die Hörner nehmen lassen.
Barcelonas Superstar Laszlo Nagy hat den letzten Europacup-Auftritt der SG noch gut in Erinnerung. Der 26-jährige Ungar hatte sich das Achtelfinal-Rückspiel gegen Pivovarna Lasko im Fernsehen angeschaut – und war beeindruckt. „Ein unglaublich starkes Spiel der SG, das Publikum hat die Mannschaft zum Sieg gepeitscht“, urteilte der 2,09 m lange Linkshänder.
Auf den Faktor Publikum hoffen die Gastgeber auch heute, denn für Thorsten Storm heißt der Favorit in diesem Duell FC Barcelona, „weil er das zweite Spiel zu Hause bestreiten kann“. Doch der SG-Geschäftsführer sagt fast im gleichen Atemzug: „Aber wenn die Campushalle auf Betriebstemperatur kommt, ist vieles möglich.“ Storm will nicht darüber spekulieren, welches Polster sich die Flensburger erspielen müssen, um in einer Woche das Rückspiel im Palau Blaugrana schadlos zu überstehen. „Zunächst einmal müssen wir überhaupt gewinnen“, sagt der 42-Jährige.
Auch Trainer Kent-Harry Andersson will keinen Tipp für die heutige Partie abgeben. Der 57-jährige Schwede erwartet „zwei ganz enge Spiele mit einer Differenz von ein bis fünf Toren“. Der Trainer hat seine Mannschaft akribisch auf das Duell mit dem großen „FCB“ vorbereitet. Am Mittwoch schauten sich die SG-Akteure nach dem Training Abwehr-Sequenzen des Gegners an, und gestern Abend gab es einen Zusammenschnitt mit Angriffsszenen zu sehen. „Schließlich ist Barcelona für uns ein neuer Gegner, da muss man gut vorbereitet sein“, sagt Andersson.
Besonders beeindruckt hat den Schweden das Angriffsspiel der Spanier. „Barcelona hat einen starken Rückraum und viele Variationsmöglichkeiten. Wenn der eine nicht gut spielt, kommt eben ein anderer. Der FC ist eine Weltklassemannschaft, da müssen wir in der Defensive sehr beweglich sein und sehr aggressiv spielen.“
Aber die SG ist bereit, alle Spieler sind fit – auch die „Sorgenkinder“ Joachim Boldsen, Blazenko Lackovic und Sören Stryger. „Alle haben gut trainiert, alle werden spielen“, freut sich Dr. Hauke Mommsen. Der Mannschaftsarzt und die SG-Physiotherapeuten hatten in den vergangenen Tagen alle Hände voll zu tun. Doch mit Trainingsreduktion, Physiotherapie und Lymphdrainage wurden die drei Patienten wieder „flott“ gemacht. „Die Knie-Beschwerden von Lackovic gehen immer weiter zurück, Sören Stryger hat momentan keine Probleme mehr mit seinem Knie“, so Mommsen. Und Joachim Boldsen, der sich in der vergangenen Woche eine Kapselzerrung im Ellenbogen des Wurfarms zugezogen hatte, wird mit einer Manschette spielen. „Das geht ganz gut. Joachim hat voll mittrainiert und hat auch wieder werfen können“, berichtet der Mannschaftsarzt.
Das hört der Trainer gern. Denn gegen Barcelona braucht Andersson jeden Mann – erst recht einen wie Joachim Boldsen, der nicht nur in der Abwehr ein wichtige Faktor ist, sondern auch im Angriff mit seinen individuellen Fähigkeiten immer gefragt ist. „Wir haben die Möglichkeit, Barcelona zu schlagen“, sagt Kent-Harry Andersson, „aber dazu müssen wir optimal spielen.“
Hans-W. Klünner
ZitatBeschwerde über den Joghurt
Pominente Sportler, besondere Wünsche – die Handballer des FC Barcelona sind in dieser Hinsicht keine Ausnahme. Schon lange vor der Ankunft am Mittwoch hatten die Spanier einen genauen Speiseplan in ihr Mannschaftshotel „Intermar“ nach Glücksburg gefaxt. Darauf durfte auch der Joghurt zum Frühstück nicht fehlen. Doch der schien den Handball-Stars gestern Morgen nicht zu munden – und das teilten sie auch gleich dem Personal mit. Vielleicht schmeckt der Joghurt auf der iberischen Halbinsel ja anders – aber die Küche des „Intermar“ tut alles, damit die Gäste sich wohlfühlen. Üppig ist das Essen vor dem Spiel. Heute um 14 Uhr wird ein Vier-Gänge-Menü serviert: Zunächst eine Vorsuppe, anschließend Spaghetti Carbonara, dann ein Steak mit Pommes Frites und zum Abschluss Früchte. Na dann – guten Appetit.
(Quelle: Flensburger Tageblatt)
ZitatAlles anzeigenZusammenstoß der Spiel-Systeme
Handball. SG Flensburg−Handewitt
will dem Mythos "FC Barcelona" erfolgreich die Stirn bieten.FLENSBURG. SG Flensburg-Handewitt gegen FC Barcelona - allein die Nennung dieser Spielpaarung hat die gesamte Handball-Region im Handumdrehen verzaubert und in Windeseile für eine ausverkaufte Campushalle gesorgt.
Denn seit 1995, dem Debütjahr der SG auf internationaler Ebene, gastiert mit den Katalanen die weltbeste Vereinsmannschaft erstmals auch in der Fördestadt.
Wenn die SG heute im Viertelfinal-Hinspiel der Champions-League (19.15 Uhr, Live-Ticker ab 18.45 Uhr) gegen das Starensemble aus dem sonnigen Süden Europas antritt, werden auch zwei unterschiedliche Spielkulturen auf die Probe gestellt.
Aber erst nach dem Rückspiel am 3. März (Sonnabend, 16.30 Uhr) in der spanischen Kultur-Metropole wird sich zeigen, ob sich das "SG-Super-Kollektiv" gegen die "FC-Star-Individualisten" durchgesetzt hat.
Nur vom Feinsten
"Gegen Barcelona zu spielen ist ein Hammer. Sie haben nur Topleute im Team, alles vom Feinsten", bewertet SG-Torwart Jan Holpert den hochkarätigen Gast aus Spanien mit großer Achtung.
Und für Manager Thorsten Storm verkörpert Barcelona sogar den Status eines Mythos. Als Hauptgrund für die Lobeshymnen gilt die Erfolgsbilanz der Katalanen, die sich seit 1991 immerhin sieben Mal die Krone europäischen Club-Handballs aufgesetzt haben.
In diesem Zusammenhang sind bislang auch alle Bemühungen deutscher Mannschaften gescheitert, den legendären FC Barcelona in seinem Lieblingswettbewerb auszuschalten. "Es ist doch eine große Herausforderung für uns, die erste deutsche Mannschaft zu sein, die Barcelona aus dem Rennen wirft", lässt sich SG-Coach Kent-Harry Andersson sogar zu einer echten Kampfansage verleiten.
Und wer darauf wartet, dass der Schwede von dieser ungewohnt forschen Ankündigung schnell wieder abweicht, sieht sich getäuscht. Denn: "Es werden auf jeden Fall zwei sehr enge Spiele und nicht Kantersiege, wie wir sie zuletzt gegen Celje erlebt haben. Und wenn alle meine Spieler dabei sind, dann haben wir gute Möglichkeiten uns durchzusetzen."
Reichlich Zuversicht
Den Eindruck einer sehr großen Portion Zuversicht vermitteln auch Jan Holpert und Dan Beutler.
"Barcelona spielt sehr individuellen Handball und wir sind das klar bessere Kollektiv. Daher ist es enorm wichtig, das wir das erste Spiel gewinnen. Dann haben wir gute Chancen uns im Rückspiel zu behaupten", erläutert "Magier" Holpert.
Und sein schwedischer Partner zwischen den Pfosten hält das System der Spanier sogar für einen echten Schwachpunkt.
Nach einem Telefonat mit seinem Landsmann Jonas Larholm, der im Augenblick beim FC nur die Nummer drei auf der Spielmacher-Position einnimmt, steht für Beutler endgültig fest. "Sie setzen in dieser Saison noch verstärkter auf individuelle Spielart. Und genau darin liegt unser Chance und der Vorteil, den wir nutzen müssen."
Unbeirrt
Selbst von der Tatsache, dass auf diese Art und Weise die spanische Nationalmannschaft vor zwei Jahren Weltmeister wurde, lassen sich die Herausforderer von der deutsch-dänischen Grenze nicht beirren. "Eigentlich setzt sich das Kollektiv immer durch", erklärt Holpert stur.
Kent-Harry Andersson hat nach einem für seine Verhältnisse überaus umfangreichen Video-Studium (sechs Kassetten) nur einen kleinen Einblick in seine Taktik gewährt. "Wir wollen in der Abwehr sehr aggressiv gegen die Rückraumspieler arbeiten. Wenn uns das gelingt, ist schon sehr viel erreicht."
Bei der Frage nach eventuellen Schwachpunkten der Gäste hüllt sich Andersson dann komplett in Schweigen. Das ausgeprägte Lächeln verrät den SG-Coach jedoch schon im nächsten Moment, als die Vermutung aufkommt, die Rückraum-Riesen des FC seien beim Umschalten von Angriff auf Abwehr "recht schwerfällig" und damit anfällig für Tempogegenstöße.
Handball-Titan
Starke Abwehr, starke Torhüter und Tempo-Handball - auf diese Grund-Formel verlässt sich man sich Hause der SG auch gegen den mächtigen Rivalen aus Barcelona.
"Man darf jetzt nicht spekulieren, wie hoch man gewinnt und mit welchem Vorsprung es ins Rückspiel geht. Erst einmal muss man überhaupt gewinnen und dann versuchen in einen Lauf zu kommen", sagt Storm für das erste Duell mit dem Handball-Titan, und ergänzt, "Barcelona ist auch aufgrund der Tatsache, dass sie das Rückspiel zu Hause bestreiten, der Favorit. Aber ich weiß, dass unsere Mannschaft auf dieses Spiel heiß ist. Und wenn die Campushalle auch auf Betriebstemperatur kommt, ist vieles möglich."
Unter Druck
Inwieweit sich der enorme Erfolgsdruck, der auf den FC-Spielern und ihrem Trainer Valero Rivera lastet, auf das Duell mit dem deutschen Vizemeister auswirkt, bleibt abzuwarten.
Andersson hat von seinem Landsmann Thomas Svensson, dem Oldie-Keeper in den Diensten von Portland San Antonio, klar bestätigt bekommen, dass die in der nationalen Meisterschaft fast abgeschlagenen Katalanen "alle Kräfte in die laufende Champions-League-Saison setzen."
Bei einem Scheitern gegen die SG droht dem erfolgsverwöhnten Klub nämlich die Verbannung aus der Königsklasse. Eine Vorstellung, die beim FC Barcelona schlichtweg unvorstelbar ist.
Who is who
Für den Einzug ins Halbfinale fordert der als charismatisch geltenden Rivera von seinen Stars den allerletzten Einsatz.
Gestützt auf Kultkeeper David Barrufet vertraut der FC-Coach dabei in erster Linie Hochkarätern wie der Rückraum-Achse Jerome Fernandez (Frankreich), Iker Romero (Spaniern) und Laszlo Nagy (Ungarn), den Kreisläufern Dragan Skrbic (Spanien) und Igor Vori (Kroatien) sowie den Außen Juan Garcia (Spanien) und Newcomer Gonzales Tomas (Spanien).
Im Stillen vertrauen viele SG-Spieler sicherlich auch auf die bei der Weltmeisterschaft gemachten Erfahrungen, als Dänemark (mit den SGern Joachim Boldsen, Søren Stryger, Michael V. Knudsen und Lars Christiansen) sich als Kollektiv gegen die Individualisten Spaniens (u.a. mit Romero, Barrufet, Puig, Garcia, Tomas) mit 27:23-Toren durchsetzen konnte.
Und als zusätzlichen Glückbringer kann ja auch der wiedergesene Blazenko Lackovic sogar auf zwei Siege während der WM mit der kroatischen Nationalmannschaft gegen Spanien blicken.
Volker Metzger
ZitatAlles anzeigenAnderssons persönlicher Barcelona-Check
FLENSBURG. Für Flensborg Avis nahm sich SG-Trainer Kent-Harry Andersson die Zeit um eine ganz individuelle Einschätzung der stärksten Barcelona-Spieler vorzunehmen.
Tor: Mit Barrufet und Losert haben sie zwei Weltklasse Torhüter, die besonders bei Würfen von Außen und aus sechs Metern ihre Stärke haben. In letzter Zeit hat Losert den Vorzug vor Spaniens Nummer 1 erhalten.
Kreis: Skrbic und Vori gehören ebenfalls zu den Großen ihres Fachs. Während Vori mehr Sperren setzt, ist Skrbic immer in Bewegung und holt sich seine Anspiele.
Linksaußen: Garcia ist ganz klar einer der besten Außen der Welt, der besonders aus dem Positionsspiel heraus seine Stärken hat. Pfeilschnell sowohl bei Kontern als auch in der Rückwärtsbewegung.
Rechtsaußen: Tomas ist mit seinen 21 Jahren der Shootingstar der Mannschaft. Er ist wie Garcia unheimlich schnell und für sein junges Alter bereits sehr abgebrüht. Ist die Nachwuchshoffnung in Spanien.
Rechter Rückraum: Nagy ist mit über zwei Metern ein wurfgewaltiger Spieler, der aber nicht unbedingt ein absoluter Teamspieler ist.
Linker Rückraum: Fernandez soll den härtesten Wurf der Welt haben. Er spielt auch in der Deckung eine gute Rolle.
Mittel-Position. Romero ist der Superstar der Mannschaft, der das Spiel lenkt. Sucht das Spiel mit Skrbic. Nimmt das Spiel in die eigene Hand, wenn es nicht so läuft. Wenn die Kraft nachlässt, wechselt er mit Ca–ellas, der dann der Kopf der Mannschaft wird. Der Schwede Larholm bekommt nur wenige Spielanteile. Ebenfalls in der Zentrale allerdings nur in der Deckung und bei Kontern spielt Perunicic, den man noch bestens aus der Bundesliga kennt.
Stärken: Barcelona ist mit starken Individualisten bestückt, von denen jeder in der Lage ist, das Spiel zu entscheiden.
Schwächen: Durch ihre großen und zum Teil sehr schweren Spielern haben sie Probleme in der Rückwärtsbewegung. Außerdem findet kaum ein kollektives Mannschaftsspiel statt.
Marc Peetz
(Quelle: Flensborg Avis)
Danke, harmi, dann ist ja nun alles ge- und erklärt. Thread geschlossen.
ZitatOriginal von horny01
Für Gummersbach und Flensburg wird es eine knüppelharte Woche. In der Championsleague voll gefordert und dann noch so ein wichtiges Spiel zwischendurch. Aber hoffen wir mal, dass die SG nach dem Punktgewinn im letzten Jahr dieses Mal zwei herausspringen
Das ist in der Tat fies, ein solches Spiel zwischen den CL-Viertelfinalspielen anzusetzen, aber es nützt ja nichts. Vielleicht ist es ein Vorteil für Flensburg, dass sie vorher zuhause spielen (und hoffentlich Barcelona hoch schlagen) und entspannter nach Köln reisen können, während den Gummibären die Spanienfahrt zusätzlich in den Knochen steckt. Vielleicht aber auch nicht...
Da, wie bereits erwähnt wurde, die SG noch nie in der Kölnarena gewonnen hat, rechne ich dieses Mal auch nicht damit, obwohl 4 Flensburger Spieler dort vor kurzem gewinnen konnten, vielleicht ist das die Initialzündung. Vielleicht aber auch nicht...
ZitatOriginal von Ché Guevara
Also mir gefällt sie
Ich weiss nicht was du daran auszusetzen hast...
Vielleicht die brennenden Autos? ![]()
ZitatMännliche C-Jugend: SG Flensburg-Handewitt - TSV Garding 54:15 (25:6). Die Begegnung war von Anfang an eine klare Angelegenheit. Garding war stark beeindruckt von der sehr offensiven Abwehrarbeit der Flensburger und erspielte sich nur wenige Torchancen, von denen einige auch noch überhastet vergeben wurden. Dem Tempospiel der SG hatte Garding mit nur sieben Feldspielern nichts entgegen zu setzen.
(Quelle: sh:z)
Der TuS Collegia Jübek (Kreis Schleswig-Flensburg) veranstaltet auch wieder ein Rasenturnier, in diesem Jahr erstmals auch für Frauen- und Männermannschaften.
Infos: http://www.collegia-juebek.de/5035559757100b101/index.html
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Nicht schon wieder ein Schuh-Thread.
Claudi hat den Link gepostet, hier ist geschlossen.
Den Tipp mit den Schuhgeschäften in Frankfurt/Main fand ich schon nicht schlecht. ![]()
Super Sache, heute Abend spielen KLEE in Kiel (Pumpe, 20 Uhr) und ich MUSS zum Elternabend.
Naja, irgendwann bekomme ich sie noch zu sehen, hoffentlich.
Hallo allerseits,
da in dem von Felix genannten Thread auch Rasenturniere genannt werden, ist dieser Thread geschlossen!
Hallo OsloStar,
bei Hoax-Info wird deine Frage beantwortet:
http://www.tu-berlin.de/www/software/hoax/radar06.shtml
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Ein Langzeitverletzter ist auf dem Rückweg auf die Platte:
ZitatFrank von Behren hofft auf Comeback zum Final Four
Die Zeit, in der die Kameraden ihre großen Triumphe feierten – die Nationalmannschaft bei der WM, die SG in der Champions League, in der Bundesliga und im Pokal – war nicht leicht für Frank von Behren. Zu den Schmerzen und all den Widrigkeiten, die ein Kreuzbandriss mit sich bringt, kam das Gefühl, etwas zu verpassen. Der 30-Jährige musste damit umgehen. „Ich habe mich mitgefreut, aber es war auch eine schwierige Situation. Ich verdränge das jetzt. Es hätte ja auch anders kommen können, und dann hätte man mich gefragt, ob ich nicht froh darüber bin, bei der WM nicht dabeigewesen zu sein“, sagt der Rückraumspieler, den am 26. September 2006 die übelste aller Sportverletzungen ereilt hatte.
Viereinhalb Monate später ist Frank von Behren fast wieder in der Normalität angekommen. Sechs Stunden trainiert er am Tag, neben Reha-Maßnahmen stehen Laufen, erste Sprung- und Wurfübungen auf seinem Programm. Die Ärzte bescheinigen ihm gute Fortschritte. Nur das Training im Team ist noch nicht erlaubt, Zweikämpfe und Körperkontakt bergen momentan noch Risiken. „Aber ich will bald wieder zur Mannschaft stoßen“, sagt von Behren.
Er hadert nicht mehr mit seinem Pech, sondern richtet den Blick in die Zukunft. Seine Motivation hat keinen Knacks erlitten, sondern ist eher gewachsen. „Oleg Velyky und ich sind ja jetzt die Einzigen, die noch nichts gewonnen haben. Wir sind jetzt erst recht heiß auf die EM und die Olympischen Spiele im nächsten Jahr“, sagt von Behren mit Blick auf die Nationalmannschaft. Für die SG Flensburg-Handewitt will er noch in dieser Saison wieder angreifen. „Ende März sind die sechs Monate, die für einen Kreuzbandriss veranschlagt werden, um. Das Final Four ist in Reichweite, aber das muss dann mit den Ärzten abgestimmt werden“, hofft der Rechtshänder, der als Neuzugang bei der SG einen glänzenden Start erwischt und sich sofort als Abwehrchef und feste Größe im Angriff etabliert hatte. (jw)
(Quelle: Flensburger Tageblatt)