Verschoben -> Handball in den Medien
Beiträge von Micha
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Ich hatte es befürchtet. Ich habe der Deutschen Mannschaft selbstverständlich den Olympiasieg gegönnt, aber ich habe schon befürchtet, dass es gegen die Kroaten nicht reichen wird.
Nach den leichten Gruppenspielen gegen die "Opfer" Griechenland, Ägypten und Brasilien wurden die Probleme schon gegen die "richtigen" Gegner Ungarn und Frankreich sichtbar. Gegen Ungarn waren die Außen- und Kreisspieler mit 17 von 29 Toren dabei, aus dem Rückraum kamen nur 12 Treffer. Gleiches Bild gegen Frankreich, 15 von 22 Toren kamen von Jansen, Kretzschmar, Schwarzer und Kehrmann, der Rückraum schaffte 7 Tore bei 22 (!) Versuchen.
Gegen Spanien und Russland möchte ich fast von "will nicht gegen kann nicht" oder "Not gegen Elend" sprechen. Das Viertelfinale war zwar noch aufgrund der Dramatik sehenswert, das Halbfinale war aber eines solchen unwürdig.
Und warum hat Kroatien verdient gewonnen? Viele haben die richtige Antwort schon gegeben: weil sie einen Rückraum hatten!
Ob dieses olympische Turnier eine Werbung für den Handball war, kann ich als bereits infizierten natürlich nicht beurteilen, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass jemand nicht mitgefiebert hat.
Jetzt kommt die spannende Zeit des Umbruches in der Nationalmannschaft...
EDIT: So, und nun die Vereinsbrille aufgesetzt:
Und wir freuen uns jetzt auf unseren Olympiasieger Blazenko Lackovic!

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Man darf ja auch nicht vergessen, wenn Kaleb das Ding versemmelt hätte, wäre er der Trottel gewesen.

Ich finde solche Tore gut und will sie auch weiterhin sehen - aber immer auf der richtigen Seite...

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Keine Angst, die dänischen Mädels machen das schon. Gegen China haben sie mich auch nicht überzeugt, aber sie können mehr!
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Lieber Karsten,
vielen Dank für deine Mitteilung. Damit dir das Handballecke-Support-Team kurzfristig und kompetent helfen kann, bitte immer folgende Angaben machen:
1. welches Betriebssystem benutzt du? Bei Microsoft-Produkten erkennst du dies, wenn du den Start-Knopf betätigst, dort steht dann an der linken Seite hochkant der Name des Betriebssystems, z. B. "Windows XP". Wenn du kein Microsoft-Produkt benutzt, dann tust du dies aus gutem Grund, daher kennst du dein OS aus dem Kopf.
2. welchen Browser benutzt du? Ein Browser ist das Programm, mit dem du üblicherweise die Handballecke besuchst. Meist kannst du in der Menü-Leiste den Punkt "Hilfe" und anschließend "Über..." auswählen, dann wird dir der Name und die Version deines Browsers angezeigt, z. B. "Mozilla/5.0 (X11; U; Linux i686; de-DE; rv:1.7) Gecko/20040803 Firefox/0.9.3".
Vielen Dank für dein Verständnis!
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Darauf ein dreifaches "Zicke Zacke, Zicke Zacke, Hoy Hoy Hoy..."

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Zitat
Original von Meikel
Auf Ihr Handballer, nehmt Euch ein Beispiel an diesen Mädels!Ja, aber Holland ist doch beim Handball nicht dabei...

BTW: Glückwunsch zum 2000sten Beitrag, Meikel!

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Zitat
Original von meteokoebes
EDIT: (45.)China - Dänemark 22:23
Spannung auf Athen3
...oder DR1

Jetzt sind es wieder 4 Tore vor für DK (27:23 nach 50 Min.).
EDIT: 5 Minuten vor dem Ende führt Dänemark noch mit 29:27.
EDIT2: 2 Minuten vor Schluß steht es 31:27 für Dänemark.
EDIT3: Dänemark gewinnt gegen China mit 32:28 und trifft im Halbfinale auf die Ukraine.
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Frauen-Handball Viertelfinale:
Ukraine - Spanien 25:23
Frankreich - Ungarn 25:23
Korea - Brasilien 26:24
China - Dänemark 28:32
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Ein Bericht über den derzeitigen Zustand unserer Handballer von Sportal.de:
ZitatAlles anzeigenUnsere Handball-Helden hängen am Tropf
26.08.2004
Markus Baur plagen nach einem Sturz auf das Gesicht noch Kopfschmerzen, doch für das große Ziel Olympia-Finale beißt der Kapitän wie seine Kollegen auf die Zähne. Im Halbfinale gegen Russland will der angeschlagene Rückraumspieler seinen Teil dazu beitragen, dass die Gold-Mission der deutschen Handballer nicht vorzeitig endet.
Bauer (li.) und Brand haben noch viel zu besprechen (imago)
Durch einen Sieg gegen Olympiasieger Russland wollen die Europameister erstmals seit 1984 wieder den Einzug ins Olympia-Finale schaffen. Damals hatte die Bundesrepublik in Los Angeles Silber geholt. Der letzte deutsche Olympiasieg gelang der DDR 1980 in Moskau."Ich will olympisches Gold", gab Kreisläufer Christian Schwarzer die Devise aus. Nach dem dramatischen und Kräfte zehrenden Viertelfinal-Sieg gegen Spanien hingen die deutschen Spieler am Donnerstag zwar am Tropf, um mit Infusionen den Akku wieder aufzuladen. Doch Baur und Co. sind heiß auf das Finale und ignorieren alle Schmerzen. Die Verletzung des Kapitäns erwies sich als nicht so dramatisch. "Es ist kein Schleudertrauma", teilte der Deutsche Handball-Bund (DHB) mit.
Die Statistik gegen den dreifachen Olympiasieger und Weltmeister spricht mittlerweile für das DHB-Team. In 36 Spielen gewannen die Deutschen 18 Mal, trennten sich vier Mal unentschieden und mussten 14 Niederlagen hinnehmen. Das letzte olympische Duell entschieden Kretzschmar und Co. in der Vorrunde von Sydney 2000 mit 25:23 für sich.
"Spiele gegen Russland haben immer ihren Reiz, zudem kennen wir uns aus der Bundesliga sehr genau", sagte Torhüter Henning Fritz. Der Schlussmann vom THW Kiel wird wie schon im Siebenmeter-Krimi gegen Spanien besonders im Mittelpunkt stehen. Dabei kommt es für ihn zu einem Wiedersehen mit dem russischen Spielmacher Oleg Kuleschow, mit dem er 2000 beim SC Magdeburg deutscher Meister geworden war. Auch auf Schwarzer wartet in dem russischen Torwart Andrej Lawrow ein Kollege aus alten Tagen beim TV Niederwürzbach.
"Bei unserer Mannschaft sind einige langsam in die Jahre gekommen. Daher kommt uns der Spielmodus sehr entgegen. Bei der EM mussten wir acht Spiele in zehn Tagen bestreiten. Nun können wir uns richtig regenerieren", sagte Schwarzer, der wie seine Mitstreiter einen enormen Substanzverlust nach dem dramatischen Spanien-Spiel hatte.
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Zitat
Original von Brummsel
Kennst Du die Anzahl an Athleten, die aufgrund von Doping dauerhafte Schäden davontragen, aber niemals auch nur in die Nähe des Rampenlichts gekommen sind? Die "namenlose Masse" an Sportlern, die einen Traum haben / hatten und trotz Dopings gescheitert sind? Ich denke, dass diese Zahl an Sportlern schon reichlich groß ist.Natürlich kenne ich die Anzahl nicht, aber von solchen "tragischen" Geschichten hat wohl jeder mal etwas gehört. Zu denen gehören auch die Dopingopfer aus der damaligen DDR, die "gegen ihren Willen" gedopt wurden. (Google liefert haufenweise Treffer zu "Dopingopfer". Beispielhaft hier ein Artikel zum Thema des Goethe-Instituts.)
Eine Freigabe der Doping-Mittel würde sicherlich auch den Breitensport und Jugendbereich beeinflussen, so dass dann auch der Freizeitsportler die Mittel einwirft, die seinem Idol zur Medaille verhalfen.
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Zitat
Original von Face
Wäre Doping frei,......dann würden sich viel mehr Athleten zu Tode spritzen, weil sie dann durchgehend diese Mittel nehmen können.

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ZitatAlles anzeigen
25.08.2004 22:43 - August, Olympia im Fernsehen - eigentlich keine blendenden Rahmenbedingungen für ein Handballfest. Doch die SG Flensburg-Handewitt feierte vor rund 4000 Zuschauern eine gelungene Saison-Premiere in der Campushalle und siegte souverän gegen den neunmaligen dänischen Titelträger mit 37:30 (20:12). Schnell erwiesen sich die Befürchtungen von Trainer Kent-Harry Andersson als unbegründet: "Nach dem harten Turnier in Sachsen und der langen Reise hatte ich Angst, dass wir zu müde sind, um vor so vielen Fans ein gutes Spiel zu zeigen."
Stattdessen war wieder vieles "meisterlich". Schon vor dem Anpfiff erinnerte ein Radio-Mitschnitt an den triumphalen 16. Mai; dann marschierte nicht nur das neue SG-Team, sondern auch die B-Jugend auf, die Ende Juni ebenfalls den Titel errang. Mit dieser meisterlichen "Würze" legte die SG los wie die Feuerwehr. 1:0, 2:0 - mit zwei Treffern machte Neuzugang Kaupo Palmar gleich auf sich aufmerksam. "So viele Zuschauer bei einem Testspiel", staunte der Schwede. "Ich war richtig nervös."
Schon nach zwölf Minuten hieß es 9:3. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Glenn Solberg noch nicht in das Angriffsspiel eingeschaltet. Er betätigte sich vorerst nur als "Abwehr-Stratege", glänzte erst im zweiten Durchgang auch als "Offensiv-Turbine". Die SG eilte souverän einem Sieg entgegen, führte teilweise gar mit zwölf Treffern (29:17). Die Kulisse wähnte sich bisweilen bei "Olympia". Deutschland gegen Spanien! Kolding verwarf insgesamt fünf Siebenmeter.
Während Torge Johannsen schon kurz vor der Pause ins verwaiste Gehäuse "einlochen" durfte, erhielten die Youngster Lasse Kohnagel und Johann Vollquardsen in der Schlussphase ihre Bewährungschance. Johann Vollquardsen traf sogar einmal von Linksaußen. Das war aber nichts gegen die Treffersicherheit von Andrej Klimovets. Zehn Tore - der Kreisläufer heimste den Ziegelstein-Pokal für den besten Schützen ein. Als auffälligster Akteur wurde Christian Berge ausgezeichnet. Der Norweger befindet sich zur Zeit in blendender Verfassung.Statistik
SG Flensburg-Handewitt - KIF Kolding 37:30 (20:12)
SG: Holpert (1. Hz.), Beutler (2. Hz.) - Solberg (4), Palmar (2), Vollquardsen (1), Christiansen (4/3), Klimovets (10), Johannsen (2), Stryger (4), Kohnagel, Boldsen (4), Berge (6)
KIF Kolding: Walstad, Petersen - Westerholm (1), Linders (5), Hjermind (4), Oechler (1), Nöddesbo (8/1), Spellerberg (4), Scott, Schnuchel (4), Forslund, Seifert (1), Kristiansen (2)
Siebenmeter: 3/3:6/1
Zeitstrafen: 2:0 Minuten (Klimovets)Autor: ki
(Quelle: SG Flensburg-Handewitt)
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Fehlt nur noch, dass Henning Fritz seine - Ja, welches Attribut soll ich nehmen? - hervorragenden - Sorry, aber ich bin auch Flensburger! - Leistungen mit einem Weizenbier gefeiert hat.

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Gefunden bei sportal.de:
ZitatAlles anzeigenGnadengesuch! Hoffnung für Hoy und Co.
25.08.2004
Im Verwirrspiel um die aberkannten Goldmedaillen der deutschen Vielseitigkeitsreiter gibt es wieder einen Funken Hoffnung. Der Reiter-Weltverband FEI hat beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) offenbar ein offizielles Gnadengesuch gestellt.
Torpediert werden könnte dies jedoch dadurch, dass Bettina Hoy den Gang vor ein ordentliches Gericht erwägt. Passend zu den Turbulenzen der vergangenen Tage dementierte die FEI-Pressestelle eine Eingabe zugunsten von Bettina Hoy und ihren Teamkameraden. Zuvor hatte allerdings Reinhard Wendt, Delegationsleiter des deutschen Verbandes (FN), bestätigt: "Es gibt jetzt eine schriftliche Eingabe." Laut Wendt habe das IOC aber mitgeteilt, dass es vor Ende der Athen-Spiele keine Antwort gebe. Die FEI habe vorgeschlagen, dass neben dem französischen Team und Leslie Law auch das deutsche Team und Hoy Gold erhalten.Die 41-jährige Reiterin kocht auch eine Woche nach dem folgenträchtigen Wettkampf in Athen noch immer vor Wut über die Aberkennung ihrer beiden Goldmedaillen. Sie will das Angebot von Anwälten prüfen, vor ein ordentliches Gericht zu ziehen. "Wir müssen klären, ob das Sinn macht", sagte sie in einem Gespräch mit der dpa. "Es gibt Anwälte, die sagen, dass sie da etwas machen könnten." Vor einer Entscheidung wolle sie jedoch mit ihren Teamgefährten darüber beraten.
Sauer ist die Reiterin auch auf ihre Kontrahenten aus Großbritannien, Frankreich und den USA. "Ich habe im Moment kein Bedürfnis, in Frankreich auf ein Turnier zu fahren", sagte sie voller Zorn: "Der olympische Gedanke, die Fairness im Sport und die Freundschaft unter den Sportlern - das ist alles total lächerlich." Die Reiterin ist derzeit auf Besuch bei ihren Eltern in Rheine.
In der kommenden Woche will sie ihren Ehemann, den dreimaligen Olympiasieger Andrew Hoy (Australien), zu einem Turnier in Großbritannien begleiten, wo beide seit fünf Jahren zusammen leben. "Ich weiß nicht, wie ich reagieren werde, wenn ich die dann alle wiedersehe", sagte sie mit Blick auf ihre Kontrahenten, deren Protest letztlich zur Aberkennung der Medaillen geführt hatte.
In der deutschen Vielseitigkeits-Equipe gebe es keine Spannungen und keine Vorwürfe gegen sie, sagte Hoy: "Wir stehen ganz eng zusammen, das hat uns nur noch enger zusammengeschweißt." Auch der Zuspruch aus der deutschen Bevölkerung sei enorm. "Es gibt Kinder, die mir Bilder gemalt haben", beschrieb sie die Reaktionen in ihrer Heimatstadt Rheine.
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Original von Olaf
und ich dachte, in den US of A wird man schon für Kaugummiausspucken zu lebenslanger Haft verurteilt...Ja, solange du kein Goldmedaillenanwärter bist...
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Ja, die Seite war sehr informativ und außerdem in Englisch verfaßt. Nun muß ich wohl doch Dänisch lernen, um die Dänischen Handballseiten zu verstehen...
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...mir auch, Olaf! Kann man den André Mielke nicht mal hierher einladen? Vielleicht können wir ihn für Handball begeistern, bevor er unsere Sportart auch noch heruntermacht?
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Gut, dass wir jetzt noch sagen können: "ist doch nichts passiert", "noch ist alles im Soll", "Viertelfinale ist erreicht" oder "den Russen ausgewichen".
Aber, auf 2 richtige Gegner traf die deutsche Mannschaft, 2 Niederlagen gab es dafür.
Auch gut, dass es jetzt kein Taktieren mehr gibt, wie sagt TBV-Phil so schön: "gewinnen müssen wa jetzt sowieso alles".
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Alle Spiele finden am Dienstag statt.
