Beiträge von Olaf

    Zitat

    Original von KielerZebra
    Regeln und Gesetze sind schon wichtig im Allgemeinen. Aber noch viel wichtiger ist es doch, dass sie auch konsequent umgesetzt werden.....Das geschieht leider nicht immer mit letzter Konsequenz...

    da bin ich auch froh drüber...man stelle sich vor, dass Finanzamt stelt fest, dass ich eine Steuerschuld von 5 Cent noch nicht beglichen habe und fordert dieses Geld nun von mir mit Mahnbescheid und Gerichtsvollzieher ein? Wo würde das denn hinführen....

    ich bin fürs Beibehalten ohne Änderungen. So eine lustige Saison hatten wir ja noch nie und wird sich wohl nicht wiederholen. Würde man jetzt Änderungen einarbeiten, würden neue Löcher entstehen, das ganze kann man ja eh nur verschlimmbessern.

    Abschaffen? Ach nöö, lieber Regeln haben, gegen die manv erstoßen kann.

    21. Beschwerden über zu altes Frittierfett nimmt eine Hotline in Irland entgegen, die über die kostenplfichtige Nummer 0900 POMMES
    erreichbar ist (2,99€/Min)

    22. Pommes-Online: beim Kauf einer Pommes im Web-Shop erhalten sie 200 Pommes gratis für die ersten 3 Monate. Nicht verbrauchte Pommes werden für den Folgemonat eingefroren

    23. Die Regulierungsbehörde für Pommes und Frittenfett erlaubt die Nutzung von nicht restlos verbrauchtem Frittenfett durch Drittanbieter.

    hat sich leider nicht durchgesetzt als Leitmotiv der IG....

    jetzt wird es da soetwas lahmes wie "Wir leben Handball" geben. Zum Glück erfolgt in den nächsten Tagen noch eine Abstimmung unter den Mitgliedern....aber ich fürchte, das wird hier jetzt oT.

    ich trau dem Braten ja immer noch nicht...

    nach dem monatelangen Hickhack und dem fast schon beschlossenen Ende soll nur 4 Wochen später alles im ultragrünen Bereich sein? Nur durch den Wechsel von Jacobsen zu Rudolph? Irgendwas ist da nicht ganz koscher. Wenn Rudolph es tatsächlich schafft, den HSV in die nächste Bundesliga-Saison zu führen, dann schlage ich ihn zum Bundes-Finanzminister vor. So ein Mann ist zu höheren Aufgaben berufen

    ich werde angesichts des Lottospiels um Eintrittskarten sicher nicht ins Stadion in Köln gehen. Ich hatte zwar eigentlich vor, zusammen mit meinem Sohnemann mal Stadion-WM-Luft zu schnuppern, aber der Aufwand ist mir denn dioch zu groß. 2007 steht die richtige WM im Lande an, da würde ich auch um Karten kämpfen wollen, aber für das Gegurke? Kühe gehören auf den Rasen, Bälle in die Halle!

    wenn die DHB-Mannschaft die Hauptrunde erreicht, haben ARD und ZDF den Erstzugriff auf die Übertragung. Ob sie übertragen hängt vom Anwurfzeitpunkt ab. Es besteht also die Möglichkeit, dass sie die Rechte an das DSF abtreten. Da das aber alles noch zu viele Unbekannte sind, ist bei HiF darüber nichts weiter vermerkt. Warten wir einfach den kommenden Sonntag ab...

    in Deiner Fernsehzeitung wird ARD, 15.05 Uhr stehen. Richtig ist nach Vereinbarung der letzten Woch aber natürlich das DSF. Sonst hätten wir das Spiel gar nicht gesehen. Denn mit Anwurf 18.15 Uhr wäre man in die Dauerwerbeseundung der ARD gekommen. Da geht es immerhin um hohe Werbeinnahmen im Umfeld von Marienhof und Verbotene Liebe. Das gucken zwar nur knapp 2 Millionen Zuschauer, aber da macht man wegen der Werbekunden kein Sport...

    das ganze ist eine Rettungsaktion für die deutschen Segler, also die Millionenschweren Dickschiffbauer, die händeringend nach Sponsoren suchen und mit der Fernsehübertragung sich nun einen Geldgeber erhoffen. Da waren ARD und ZDF mal so richtig nett ;)

    ...zumindest mich, als ich dort plötzlich meinen Namen gelesen habe...

    Eigentor

    Die kommende Handballweltmeisterschaft spielt sich vor allem beim DSF statt bei ARD und ZDF ab

    VON ERIK EGGERS


    Der Blutdruck hat sich wieder normalisiert bei Olaf Nolden. Der 35-jährige Handballfan neigt nicht zur Hypertonie, doch neulich hat er laut Alarm geschlagen: Auf seiner gut frequentierten Website handballimfernsehen.de hatte er ein "TV-Desaster" für die am kommenden Sonntag in Tunesien beginnende Handball-Weltmeisterschaft vorhergesehen: ARD und ZDF wollten nur drei der fünf deutschen Vorrundenspiele übertragen. Selbst nach den Handball-Erfolgen in den vergangenen Jahren, als das Team Europameister (2004) und Olympia-Zweiter (2004) wurde und teilweise TV-Marktanteile jenseits der 40 Prozent bejubelte, seien die Programmmacher nicht einsichtig geworden. Bis zu zehn Millionen Zuschauer drückten deutschen Handball-Heroen wie Stefan Kretzschmar, Christian Schwarzer oder Henning Fritz bei den Olympischen Spielen in Athen die Daumen, fieberten mit beim "Jahrhundertspiel" gegen Spanien. Und doch fange der Handball im Fernsehen jetzt "wieder bei Null an", beklagte Nolden.

    Also forderte der Hobby-Lobbyist per Internet die Handballgemeinde dazu auf, sich bei ARD und ZDF zu beschweren. Sowas hat Nolden schon mal Ärger eingebracht: Der NDR drohte ihm mit Klage, weil dort nach Tausenden von Mails der Server abgestürzt war. Doch diesmal wurden die Proteste ausgebremst, denn eine Woche vor WM-Start hat der Lizenzinhaber SportA, der gemeinsame Sportrechtevermarkter von ARD und ZDF, dem Deutschen Sportfernsehen (DSF) nach zähen Verhandlungen ein umfangreiches Paket weiterverkauft.

    Der Sportkanal überträgt nun, je nach Abschneiden der deutschen Mannschaft, insgesamt bis zu 15 Partien, darunter die beiden restlichen deutschen Vorrundenspiele gegen Brasilien und Norwegen. Ein "Übertragungspaket deluxe" nennt das Nolden - denn noch nie sei das Weltturnier derart prächtig im Fernsehen präsentiert worden. Der Weiterverkauf der TV-Rechte könnte medienpolitische Bedeutung im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele 2006 in Turin bekommen. Auch für solche Spitzen-Events wollen die Öffentlich-Rechtlichen, so hieß es, Teile der teuer erworbenen Rechte weiterverkaufen - vielleicht auch eine Folge der Debatte um die Gebührenerhöhung und die dabei oft formulierte Kritik, ARD und ZDF gäben zu viel für den Sport aus - um dann die Rechte nicht konsequent ausnutzen.


    Nicht nur Rosinen

    Die Vorberichterstattung für die Handball-WM etwa fiel bei ZDF und ARD recht schmal aus. Es werde sich erweisen müssen, ob die Privaten auf diesem Geschäftsfeld als Partner aufträten oder sich nur "die Rosinen herauspicken" wollten, hatte ZDF-Intendant Markus Schächter bei der Vorstellung des ZDF-Programms 2005 geäußert.

    Ist die Handball-WM nun der Beginn einer wegweisenden Kooperation? Einen "vernünftigen Refinanzierungsbeitrag", sieht SportA-Director Jörg Augustin. "Wir haben weiteren starken Livesport erworben", frohlockt DSF-Geschäftsführer Thomas Deissenberger, der Vertrag sei ein "erfreuliches Ergebnis", heißt es beim Sender.

    Dass sich das DSF im Handball engagiert, laut DSF-Sprecher Jörg Krause der "zweitwichtigste Mannschaftsport" im Lande, liegt auf der Hand. Mit dem Dienstagsspiel aus der Bundesliga hat der Spartensender ein festes Format etabliert, und einmal hat das DSF sogar erfolgreich bei den Erstverwertungsrechten mitgeboten, für die Europameisterschaft 2004. Damals schauten mehr als sechs Millionen Fans zu, als Deutschland gegen Slowenien den ersten Titel seit 24 Jahren gewann, - die zweitbeste Quote der Sendergeschichte.

    Die EM-Rechte habe das DSF indes nur bekommen, glaubten hingegen Insider, weil ARD und ZDF den Zeitpunkt des Bietens verschlafen hätten, so dass Sport A die Rechte in diesem Fall weiterlizensieren musste.

    Zwar sei "Handball eine spektakuläre und publikumswirksame Sportart", wie Walter Johannsen einräumt, ARD-Teamleiter für Tunesien. "Aber wir können keine Vorrundenspiele in der Primetime oder im Vorabendprogramm senden und dafür Quotenbringer wie Brisant ausfallen lassen." Die Sender hätten zwar versucht, die beiden deutschen Abendspiele in den frühen Nachmittag verlegen zu lassen, berichtet Johannsen, "aber das hat der Weltverband nicht möglich gemacht".

    Das Versäumnis liegt hingegen wohl doch bei ARD und ZDF. Aus den Reihen der Internationalen Handball-Féderation in Basel heißt es, dass die Deutschen im Blick auf die Spielansetzungen schlicht zu spät gekommen seien. "Die Skandinavier waren schneller", bestätigt Frank Birkefeld, Head of Administration bei der IHF. Erst nach der Erkenntnis, nichts mehr ändern zu können, wurden die Handballrechte ernsthaft den Privaten angeboten.

    Konsequenzen hat das Missmanagement der öffentlich-rechtlichen Programmplaner indes auch für die Hauptrunde in der zweiten Turnierwoche. Die TV-Sender aus Schweden und Kroatien, potenzielle Hauptrundengegner der Deutschen, würden einer Verlegung von Spielen nicht zustimmen, ist signalisiert worden.

    Dafür wollen ARD und ZDF erstmals in großem Umfang live vom America's Cup 2007 berichten. Im Vertrag zwischen dem America's-Cup Management (und der Agentur Sport A sind 60 Stunden Direktübertragung von der Herausforderer-Serie Louis Vuitton Cup und dem 32. America's Cup vor Valencia vereinbart.

    Aus dem "Tagesspielgel"

    Es hat sich zuletzt eine Menge getan im deutschen Handball. Die
    Zuschauerzahlen in der Bundesliga haben sich im letzten Jahrzehnt mehr als verdoppelt, die Etats der Klubs ebenfalls, mit Hamburg (HSV) und Köln (Gummersbach) hat der einst als Dorfsportart verschrieene Handball zwei wichtige Großstädte erobert, und die deutsche Nationalmannschaft feierte Erfolg auf Erfolg - sie wurde 2003 Vize-Weltmeister, 2004 Europameister, im August 2004 gewannen Kretzschmar, Schwarzer & Co. die olympische Silbermedaille, und Millionen Fans jubelten ihnen dabei vor dem Fernseher zu. Am Sonntag beginnt mit der WM in Tunesien der nächste sportliche Höhepunkt. Die Sportart boomt. Und fast zwangsläufig entstehen neue Visionen.

    Bernd-Uwe Hildebrandt etwa, der Vorsitzende der Deutschen Handball-Liga (HBL), der Ende Juni 2005 sein Amt abgibt, will bis zu seiner Demission einen neuen TV-Vertrag abgeschlossen haben. "Mein Ziel ist es", erklärt der Magdeburger, "das bis zum Sommer zu Ende zu bringen". Der laufende HBL-Kontrakt mit dem DSF und der SportA, dem Sportrechtevermarkter der Öffentlich-Rechtlichen, datiert bis zum Ende der Spielzeit 2005/06. Nun ist eine solche Willensbekundung an sich keine Sensation. Der Clou jedoch daran ist: Die HBL will die Verhandlungen gemeinsam mit dem Deutschen Handball-Bund (DHB) durchführen. "Erste Gespräche sind bereits geführt worden", bestätigt auch HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann.

    Geplant ist, dass die HBL zu diesem Zweck bei der Handball-Marketing-Gesellschaft (HMG) einsteigt, die derzeit den DHB vermarktet. "Das ist eine Option", sagt HBL-Geschäftsführer Bohmann. "Wir sitzen doch alle in einem Boot", erklärt DHB-Präsident Ulrich Strombach die neue Harmonie. Um zwölf Monate Dauerpräsenz im Fernsehen zu erzielen, meint Strombach, seien Liga und Verband doch aufeinander angewiesen: "Das kann die Liga nicht allein, das kann die Nationalmannschaft nicht allein." Es gehe um den Handball insgesamt, so Strombach. Aus Sicht der HBL wäre es freilich ein spätes Eingeständnis, dass der Liga-Handball bisher nicht in großem Stile zu vermarkten ist: Vor 30 Monaten, im Sommer 2002, hatte sich die HBL vom DHB abgespalten, um nach dem Vorbild der Deutschen Fußball-Liga (DFL) eine neue Ära einzuleiten. Per Zentralvermarktung sollten große Erlöse generiert werden, der neue Geschäftsführer Bohmann versprach seinerzeit einen Ligasponsor.

    Dass die Liga wieder gemeinsame Sache machen will mit dem DHB, hat mehrere Gründe: Zum einen waren die zähen Verhandlungen mit den TV-Anstalten im Jahre 2003 laut Hildebrandt stets "von einer Person belastet" - damit ist sein Vorgänger Heinz Jacobsen gemeint, dessen Eitelkeit nach Meinung von Insidern damals viel Porzellan zerstörte und so einen besseren TV-Deal verhinderte. Heute hingegen stimmt die Chemie zwischen den wichtigsten Managern und Funktionären: "Strombach und ich können gut miteinander", sagt Hildebrandt. Über allem aber steht die Tatsache, dass die Zentralvermarktung bisher keine Erlöse gebracht hat: "Weniger als Nichts geht ja nicht", scherzt Thorsten Storm von der SG Flensburg. Der Manager eines der Branchenführer nennt den neuen Plan deswegen "eine gute Idee", sofern "denn das Geld vernünftig verteilt wird". Verteilungskämpfe sind logisch. Doch auch sie sollen nach dem Willen der Spitzenfunktionäre die neue Harmonie nicht beeinträchtigen.

    Angesichts der besseren Infrastruktur und fantastischer Quoten in Athen, als im olympischen Finale mit 42,1 Prozent der Zuschauer der höchste Marktanteil nach der Eröffnungsfeier erzielt wurde, ist der Optimismus jedenfalls groß. Zwar hätten die Liga-Klubs bereits "in den letzten zwei Jahren die Liga-Vereine ihre Einnahmen um 20 Prozent gesteigert", sagt Geschäftsführer Bohmann, was maßgeblich auf die "bessere TV-Präsenz" zurückzuführen sei. Aber laut Bohmann ist es natürlich "wünschenswert, wenn wir auch direkte Erlöse aus Lizenzgebühren erreichen". Bei den teilweise chaotischen
    TV-Verhandlungen im Jahr 2003 musste die Liga, durch den bereits erfolgten Saisonstart in erhebliche Zeitnot geraten, sogar draufzahlen - erst, als dem DSF in letzter Minute ein TV-Sponsor (Sparkassen- und Giroverband) präsentiert wurde, wurde der Vertrag nach monatelangem Gerangel unterzeichnet.

    Konkrete Gespräche mit der SportA und dem DSF wird es indes erst nach der Weltmeisterschaft in Tunesien geben. "Dann werden wir gemeinsam einen Fahrplan erstellen", kündigt Bohmann an. Diesmal soll alles in geordneten Bahnen verlaufen. Zum Wohle des Handballs.

    Hintergrund dafür ist: es muss zeitlich passen. Auch die Dänen fehlen ja völlig im Übertragunsplan (wobei die interessierten Flensburger diese Spiele sicherlich hervorragend im dänishen TV verfolgen können).

    Das DSF, so sagte man, habe nicht zu jeder beliebigen Zeit übertragen können, daher sind dabei Spiele herausgekommen, deren sittlicher Nährwert gegen Null tendiert...