Flensburg läßt irgendwo bei einem "kleinen" noch Punkte, sowas hat es ja scho ewigkeiten nicht mehr gegeben, dass der Meister sich nicht einen Ausrutscher geleistet hat. Und der Ausrutscher gegen den SCM kam zu früh. Logische Schlussfolgerung: Göppingen gewinnt
Beiträge von Olaf
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noch 4 Tage....steigt das Derbyfieber schon?
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das heißt doch Dusel-Bayern
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warten wir erstmal Mittwoch ab, die beiden Nordklubs haben es mit den Schwaben zu tun, das sind keine Selbstläufer. Im übrigen bezweifel ich, dass Roman Pungartnik überhaupt weiß, wo Flensburg liegt.
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nein, Achim Held. Erwiesenermaßen der Erfinder der Bielfeld-Lüge.
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Wetzlar siegt gegen den HSV, das glaube ich auch, aber der SCM wird Wallau deutlich besiegen. Die Abwehr ist wieder stabil und einen weiteren Ausrutscher wird es für den SCM nicht geben.
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habe ich eigentlich schon mal beiläufig erwähnt (etwa im Rahmen eines psychotischen Angeber- und Wichtigtueranfalls), dass der Aufdecker der Bielefeld-Lüge jahrelang mein Banknachbar in der Kieler Käthe-Kollwitz-Schule war? Nur mal so am Rande

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Zitat
Original von spiderman
Olaf sollten wir die CL gewinnen nehme ich eine ganze Rolle Sprüche mit zum Final Four .
mfg spidermanich habe für den anderen Fall natürlich auch etwas in Vorbereitung

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achja, die heimische Kampfpresse...
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die Ungarn haben zwischen 1953 und 1956 ein einziges Spiel verloren...und sind sowas von in Sack und Asche gegangen. Es kommt immer darauf an, welche Spiele man verliert.
Als Slowene darf Roman natürlich Celje den Sieg wünschen, als THWler sollte er auch auf Kiel im Derby setzen. Einschleimerei ist was anderes. Als Slowene ist er doch die ideale Ansprechperson für ein Medium wie Sport1.
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ich denke, man kann getrost davon ausgehen, dass viele Medienvertreter vor dem Derby auf Zitatesammlung sind. Da will man den Verantwortlichen Sätze entlocken und wen die nicht vorsichtig genug sind, komtm gleich so eine Titelzeile dabei heraus. Pungatnik wettert ja gegen Flensburg, wie sport1 zu berichten weiß. Als ob er fuchsteufelswild wäre...
Und wenn Flensburg gegen Kiel verliert UND gegen Celje, naja, das verkraftet so schnell keine Mannschaft, insofern hat er ja sogar nicht ganz unrecht.Man sollte das wirklich nicht ernster nehmen und sich die Derbystimmung davon nicht verhagel lassen. Aber in einem Punkt gege ich unseren Flensburger Freunden recht: Sollte die SG einen oder 2 oder 3 Titel vergeigen, wird es aus Kiel blöde Sprüche ohne Ende geben. Gewinnt die SG 1,2 oder 3 Titel, schwappt die Welle in die andere Richtung.
Mir graut vor dem Tag, an dem die SG den CL-Titel holt. Ab da meide ich das THW-Forum...
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meinen Glückwunsch zu dieser überragenden Saison. Willkommen zurück in der 1. Liga, Helge!
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Oliver aus dem THW-Forum zitiert aus spanischen Zeitungen dieses Peric-TuSEM Gerücht
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ich hab schon geruckt
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logo, durch und durch sogar

Wenn Flensburg auch nur einen der drei anvisierten Titel holt, werde ich mich wochenlang verkriechen, weil die großen Töne aus dem hohen Norden dann ja unerträglich werden. Der ganze Spott und all die Häme, die Ihr in den letzten Jahren ertragen mußtet, kommt dann tonnenweise gen Kiel geflogen. Das würde ich mir gerne ersparen.
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das der Spieler bei der Niederlage in Köln?
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jau, war einer der schönsten april-scherze der vergangenen jahre. und der eine oder andere ist ja vielleicht doch ins grübeln gekommen.

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schreibt jedenfalls die NZZ aus der Schweiz. In dem Bericht geht es als Aufmacher zwar hauptsächlich um die SG Flensburg/Handewitt und die ewige Rivalität zum THW, aber auch um den Handball in Deutschland an sich. Sehr interessant.
ZitatAlles anzeigenNZZ vom 2.4.04
Punkte nur für Verkehrssünder
Flensburg-Handewitt greift gleich nach drei Handball-Titeln
hgt. Flensburg an der Grenze zu Dänemark ist der Standort des deutschen Strassenverkehrsamtes und geniesst unter deutschen Autofahrern einen schlechten Ruf: Das Kraftfahrt-Bundesamt verteilt (Straf-)Punkte an Verkehrssünder. In der Regel keine Punkte sind dagegen im nördlichsten Zipfel Deutschlands für fremde Handballklubs zu holen. Die Heimstätte des Bundesliga-Topteams SG Flensburg-Handewitt, die 6500 Personen fassende «Campushalle», trägt in der Branche den Kosenamen «Hölle des Nordens» und ist stets ausverkauft. Für die lauten Töne sind 1500 Stehplatz-Abonnenten zuständig, die für ihr Dauerticket lediglich 99 Euro entrichten. In der Kieler Bucht werden in diesen Wochen die Schlagzeilen nicht nur des Bundesliga-, sondern des internationalen Klubhandballs geschrieben. Die SG Flensburg-Handewitt ist direkt in drei wichtige Entscheidungen involviert. Die Equipe des Stoikers in der Gilde, des schwedischen Trainers Kent- Harry Andersson, kämpft um das Dreierpack Meisterschaft, Champions League und DHB- Cup. Zwei der drei Trophäen führen über den ständigen Rivalen, den eine Autobahnstunde südlich gelegenen THW Kiel.Sieben Runden vor Schluss führt Flensburg die Bundesligatabelle mit zwei Punkten Vorsprung vor Kiel an. Das möglicherweise entscheidende Derby vom Ostersamstag in der längst ausgebuchten «Campushalle» füllt schon heute ganze Zeitungsspalten und setzt eine ganze Region, die dänische Nachbarschaft eingeschlossen, in einen fieberhaften Zustand. Nach fünf zweiten Plätzen seit 1996 ist der erste deutsche Meistertitel überfällig. Das sieht der Rivale aus Kiel freilich anders. Die Equipe des Langzeit-Coachs Zvonimir Serdarusic, der in seiner elfjährigen Amtszeit bisher sieben Meisterschaften gewann, befindet sich im Aufwärtstrend, der in den letzten Wochen aus dem Mittelfeld in die Spitzengruppe führte. Pikanterweise werden sich die beiden Nordlichter auch im Cup noch begegnen, im Halbfinal des sogenannten Final-Four-Turniers am ersten Mai-Wochenende in Hamburg, wo der SC Magdeburg im zweiten Halbfinal gegen den HSV nach einer Reihe von nationalen und internationalen Pleiten eine missratene Saison zu retten versuchen wird.
Zwischen dem Derby gegen Kiel und der Ausmarchung im DHB-Cup greift die SG Flensburg- Handewitt als dritter deutscher Verein nach Gummersbach und Magdeburg nach der europäischen Krone. Die Champions League ist im Norden des Bundeslandes Schleswig-Holstein besonders prestigeträchtig. Denn ein Sieg in der Königsklasse fehlt im Palmarès des «verhassten» Rivalen aus Kiel. Die Halbfinalpartien zwischen Flensburg und Magdeburg, die mit je einem Zehn-Tore-Sieg endeten, haben den durch den EM-Gewinn der DHB-Auswahl ausgelösten Zuschauerboom noch verstärkt. Die ARD verzeichnete anlässlich des dramatischen Rückspiels in Magdeburg, wo Flensburg Sekunden vor Schluss das entscheidende Goal gelang, 2,38 Millionen Zuschauer und den für die Sportart ungewöhnlichen Marktanteil von 13,5 Prozent. TV-Handball ist in Deutschland definitiv salonfähig geworden. Das ZDF hat die Übertragungsrechte des Rückspiels des Champions-League-Finals zwischen Flensburg und Celje-Laško am 25. April erworben und damit dem Bundesligaleader pekuniär nicht unerhebliche Vermarktungsmöglichkeiten eröffnet.
Weil das Hinspiel in Slowenien stattfindet, ist auch die sportliche Erwartungshaltung gestiegen. Der Teamchef Andersson dämpft jedoch die Euphorie. Der Gegner aus der Handball-Hochburg des Nordbalkans eliminierte auf dem Weg ins Endspiel der Reihe nach immerhin León, Lemgo und Ciudad Real - allesamt Mitglieder der «Belétage» des Klubhandballs. In der Vorrunde des Wettbewerbs unterlag Flensburg in Slowenien (28:29) und kam zu Hause nur zu einem Remis (29:29). Da im Kader elf Ausländer stehen - vier Dänen, drei Norweger, zwei Schweden und ein Pole und ein Weissrusse -, kommt es nicht selten vor, dass kein einziger Deutscher auf dem Platz steht. Trotzdem hat der Anhang keine Identifikationsprobleme mit dem Team; Flensburg hat dank Zulauf aus der skandinavischen Nachbarschaft ein internationales Publikum.
Auch die Bundesliga-«Hausmannskost», die regulären Partien mit Beteiligung der Grossklubs, mobilisiert die Massen. Der VfL Gummersbach, der mit grossem Erfolg regelmässig die Rosinen in die Köln-Arena auslagerte, verbuchte Ende Februar gegen Magdeburg (33:34) einen Weltrekord - 19 154 Eintritte - für Vereinsmannschaften. Im Sinne eines Pilotversuches wird der TBV Lemgo im Mai das Spiel gegen Gummersbach im Tennisstadion von Halle austragen. Sämtliche 11 000 Tickets waren nach zwei Wochen Vorverkauf vergriffen. Und das, obwohl der Verein der beiden Schweizer Lima und Baumgartner nur noch minimale Chancen hat, den Titel mit Erfolg zu verteidigen
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Peter Rauchfuß hat reagiert:
"Der Präsident der IHF Hassan Moustapha hat dieses Experiment kurzfristig aufgrund des Drucks der deutschen A-Kader-Schiedsrichter, besonders aufgrund der Mahnwache vor der DHB-Zentrale in Dortmund und des angekündigten Sternmarsches, zurückgezogen ..."
na also
