machen wir ja in Hamburg.
Der Respekt zwischen den Fangruppen ist ja größtenteils gewahrt, die kleinen Sticheleien zwischen den einzelnen Gruppen alle in einem sehr angenehmen Rahmen. Wenn die Kieler mal wieder das Vize-Dasein der Flensburger bemühen (auch wenn es sich in dieser Saison endgültig ausgevizewitt zu haben scheint), oder die Magdeburger fröhlich mit dem CL-Titel Richtung östliche Förde winken, dann ist das ja alles immer auch mit einem Zwinkern verbunden. Macht ja auch Spaß, ein wenig Salz in die Wunden der anderen zu streuen.
Daher sehe ich in Deutschland derzeit kein Problem zwischen den Fans. Das Aufkommen der Ultra-Bewegung im Handball ist da schon was anderes. Aber solange es tatsächlich um die Unterstützung des eigenen Klubs geht und dabei so gelungene Choreographien wie in Flensburg dabei heraus kommen, finde ich das alles absolut ok. Mit der Diffamierung von Spielern oder Fans wird dann aber die imaginäre Grenze überschritten.
Das mit Olsson (ASOFC) war witzig, aber Typen wie Jensen oder Abati scheinen noch mehr zu polarisieren. Wobei ich die Abati nach Hollywood-Plakate gar nicht so schlimm fand, aber wenn man eben Jensen in den eigenen Reihen hat, ist das schon ein Glashaus, aus dem man die Steine wirft.