Beiträge von Olaf

    Zitat

    Original von spiderman
    Die Kübel standen letztes Jahr wohl eher an der anderen Förde.:D
    mfg spiderman

    verstehe ich nicht. Weil der THW mal nicht die erste Geige im Lande spielte? Das ist ja noch keine Kübel wert. Der einzige Kübel, der an der richtigen Förde ausgekippt wurde, traf Jenny, weil sie leichtfertigerweise an Ihre Zebras glaubte und am Ende rot anlief, als sie in er Kölnarena in blau auflaufen mußte. Schäme mich heute noch für diese Aktion ;)

    da fällt mir ein: letztes Jahr beim Final4-Finale habe ich größtenteils ein bißchen mehr zur SG gehalten. Lag aber am Gegner. Als die aber am Ende noch mal aufkamen, war eigentlich alles so wie immer. Damals ging es mir glaube ich darum, dass die SG endlich mal was erreichen muss, da sonst im Fanlager alles aus gewesen wäre. Hätten die das Finale in letzter Sekunde noch verloren, wären gar nicht genügend Kübel im Lande vorhanden gewesen, die dann über Flensburg ausgeschüttet worden wären. Irgendwie war ich damals der Ansicht, dass müsse uns allen erspart bleiben.

    finde das sehr schade, dass Göppingen es einfach nicht schafft, sich in der Liga zu etablieren. Die Mannschaft ist ja ansich gut besetzt, fürs Mittelfeld der Liga sollte das allemal reichen.

    Aber wenn es im Umfeld nicht paßt, muss man sich eben in der zweiten Liga regenerieren. Nettelstedt gelingt das ja derzeit mal wieder. Mit dem neuen Trainer wird es jedenfalls aufwärts gehen, da bin ich mir sicher

    Meinst Du? Ich könnte mir nur vorstellen, dies ohne Qualen zu tun, wenn die SG gegen irgendeinen spanischen Club im CL-Finale stünde. Hieße der Geger dort Lemgo oder Magdeburg, würde ich zu jenen Teams halten wollen. Aber das wird den Weltlauf auch nicht weiter tangieren, ob ich nun SG-Fan werde oder nicht. Als Kieler kann man nun mal nicht aus seiner Haut, Du weißt ja wie das ist...

    nicht jeder empfindet soviel herzblut beim anblick der SG wie Du, ck. Wenn ich die Wahl zwischen CH und OH hätte, ich würde die OH vorziehen. Mag sicher an meiner Herkunft liegen, aber ich habe mich noch nie dabei erwischt, der SG die Daumen gedrückt zu haben.

    Ich hoffe, ich bin dadurch kein schlechter Mensch. Mit dem Spitzenhandball hast Du natürlich recht, aber Jenny müsste dann ja ständig für den jeweiligen Gegner sein, was auf die Dauer auch nix ist, wenn die ständig verlieren.

    wenn Du am Wiener Platz aus der Straßenbahn fällst, sind es och etwa 10 Min Fußweg bis zum E-Werk. Das letzte Mal war ich 1995 dort, aber ich fürchte, großartig verändert hat es sich da nicht.

    Hast Du denn jetzt ein günstiges Hotel bekommen? In der Peripherie gibt es sehr billige Übernachtungsmöglichkeiten im etap-Standard und für 2 Euro kommt man per Bus und Bahn eigentlich gut durch die Stadt.

    Wann ist denn das Konzert?

    Die Berliner Zeitug berichtet morgen in ihrem Sportteil über de Füchse-RA Stefan Matz, der zusammen mit Kretsche auf dem Sportgymnasium war.

    Thema gehört ja eigentlich ins Medienforum, da aber viele Matz nicht kennen werden, tue ich es mal hier rein, man möge mir verzeihen.

    Mann für das Spektakuläre
    Handballer Stefan Matz besticht bei den Füchsen
    Michael Kölmel

    BERLIN, 12. Februar. Die Frage ist schlicht. "Was mir als Erstes zum Handballer Stefan Matz einfällt?", wiederholt Michael Jantzen. Die Antwort kommt dann ohne Zögern. "Genie und Wahnsinn!", sagt Jantzen. Und nach einer kleinen Pause erläutert der Kapitän der Reinickendorfer Füchse, die an diesem Freitag Altenholz im Korber-Zentrum zum Zweitliga-Spiel (19.30 Uhr) empfangen: "Stefan macht Tore, die gehen überhaupt nicht. Oder er vergibt Dinger, da denke ich nur: Oh Gott." Jantzen hat das Vergnügen und die Last, gemeinsam mit Matz zu spielen. Grautöne gibt es dabei nicht: "Der macht Sachen, da möchte man verzweifeln, aber er trifft, und ich möchte ihn küssen."
    Der Handballer Matz polarisiert. Doch meistens überwiegt beim Zusammenspiel mit Matz für Kollegen und Zuschauer das Wohlgefallen. Mit seiner spektakulären, undurchschaubaren und kaltschnäuzigen Art reißt er nicht selten die Zuschauer von den Sitzen. Seit seiner Rückkehr an die Spree im Sommer 1999 war er stets bester Torschütze der Füchse. Deshalb, aber besonders wegen seiner Spielweise wird er verehrt. "Er hätte ein ganz Großer werden können", sagt beispielweise Medienkoordinator Olaf Nolden. "Er hat alles in die Wiege gelegt bekommen", meint Jantzen.

    Abitur mit Kretzschmar

    Dabei gibt die Person Matz Rätsel auf. 1986 wechselte er mit zwölf Jahren von der SG Halle-Neustadt zum SC Dynamo Berlin. Dort ging er mit Stefan Kretzschmar in eine Klasse, machte mit dem Nationalspieler Abitur und stand mit ihm zusammen auf dem Parkett. Beide mit herausragenden Anlagen, Matz spielte rechts, der heutige Magdeburger links. Nicht wenige bei den Füchsen glauben, Matz hätte eine ähnliche Karriere machen können.

    "Das ehrt mich, aber das stimmt nicht", sagt der gelernte Bankkaufmann bescheiden. "Kretzsche ging nach der Wende zu Gummersbach, wurde da gefördert und hat erst international seine Grenzen aufgezeigt bekommen." Matz selbst wechselte in den Wirrungen um den SC Dynamo zu Blau-Weiß Spandau, dort stagnierte seine Entwicklung. Erst im Sommer 1996 - viel zu spät für eine große Karriere - schaffte er den Absprung und wechselte zur SG Hameln in die 1. Bundesliga. Nach zwei Jahren folgte der Abstieg und ein Jahr später, 1999, der Gang mit seiner Lebensgefährtin nach Berlin. Zu den Füchsen - in die Oberliga.

    Viele Sportler seiner Stärke wären sich für einen solchen Schritt wohl zu schade gewesen, doch Matz ließ sich gerne locken. "Natürlich hätte ich noch einige Jahre durch die Bundesliga tingeln können, aber große Angebote waren nicht da und als Nummer zwölf, das war nichts für mich. Das Ende der Fahnenstange war erreicht." Lieber wollte er in seiner alten Heimat mit Jantzen, der ihn damals überredete, zusammen etwas aufbauen.Dabei kam Jantzen die bodenständige Ader von Matz zu Hilfe: Ein Stellenangebot einer Bank und der Wunsch, eine Familie zu gründen (2001 kam Tochter Lucy zur Welt), gaben den Ausschlag.

    Jantzen glaubt aber auch andere Gründe zu kennen: "Für den ganz großen Wurf fehlte die Söldnermentalität. Außerdem lebt Stefan zu gerne, er ist ein Genießer", erklärt Jantzen erfreut. Denn nur ein Genießer, ein Lebemann kann solch wahnsinnigen Tore wie Matz schießen.

    sehe ich genauso, spiderman, wo 16.000 leute sind, erwarte ich persönlich auch viel mehr. und mich nervt dieses ständige animieren des hallensprechers auch gewaltig.

    es ist aber immer dasselbe: 300 auswärtige fans bejubeln sich selber, weil sie mehr stimmung verbreiten, als 16.000 kölnarena-gäste. als ob das so verwunderlich wäre, als ob der vfl 16.000 fans hätte. in der ostseehalle sind es auch nur einige 100, die bereit sind, sich die kehle aus dem hals zu schreien, in flensburg ist es doch genauso.

    wenn der spielverlauf aber dann so ist, dass die arena wirklich ein gänsehaut-feeling erzeugt, heißt es plötzlich, dass es 50 minuten aber relativ ruhig gewesen wäre.

    ich finde es seit dem ersten spiel einfach nur gigantisch, dass so viele leute handball sehen wollen und dass von spiel zu spiel immer mehr leute auch den vfl siegen sehen wollen. was da für eine außenwirkung für die gesamte liga geleistet wird, ist phänomenal.

    ich denke, deine erwartungshaltung war nicht sehr realistisch, wurde aber in de letzten entscheidenden minuten voll erfüllt.

    lustig finde ich übrigens den argumentationsschwenk in dieser vorwürfe-geschichte: erst hieß es, der vfl verbaue jeder menge sg-fans die möglichkeit, dass viertelfinale sehen zu können. nun heißt es, es kämen nicht so viele in die fördehalle, weil niemand in die fördehalle gehen wolle.


    storm hat ja recht, was die belastungen angeht, aber gerade deshalb hat er doch einen breiten kader aufgebaut, der ja nicht nur aus halbfinal-dänen besteht. berge war am samstag nicht das gelbe vom ei, holpert habe ich auch besser in erinnerung und lijewski ist halt vor dem spiel uglücklich umgeknickt und ging leicht angeschlagen ins spiel. jensen hatte es an der schulter (dem klebte ein blaues pflaster an der linken schulter, musste ständig gekühlt werden).

    ich denke schon, dass es ein wenig selbstgefälligkeit war und ein hauch vom üblichen, dem nervenflattern eben. zwar nur ein hauch, aber das große zittern kommt ja erst noch. flesburg hat scho größere vorsprünge in der tabelle verspielt. kann mir keiner erzähle, dass sowas icht im kopf haften bleibt. nach dem 2. märz sind wir schlauer.