seien wir ehrlich, bei allem Mißfallen von uns Traditionalisten über einen Retortenklub: Für Hamburg ist es die einzige Chance, über große Namen und viel Tamtam Aufmerksamkeit zu erregen. Es erinnert ein wenig an die Geschichte von Bayer Leverkusen, die jahrelang als graue Maus der Liga immer wieder große Namen eingekauft haben, etwa "Lebbe-geht-weider"-Stepanovic oder Erich Ribbeck oder Großmaul Daum oder sonstwen, was den Erfolg auch nicht beschleunigt hat. Aber man war in den Medien gegen den in der Region damals unangefochtenen FC aus Köln immer wieder bestens vertreten und schaffte es tatsächlich, so etwas wie Fans zu bekommen (was mich bis heute stark verwundert).
Neben Fußball und Eishockey ist Hannings HSV nun mal nur die Nummer 3, da muss viel investiert werden, um wenigstens die Puckjäger zu überholen.
Ob man es un gut findet oder nicht: für den HSV ist es das einzig Richtige.