Beiträge von Olaf

    die HGH wird ja wohl einigermaßen ausgeschildert sein, oder?

    Der Bus-Shuttle hält übrigens am Kölner Platz, das ist der Parkplatz am Hauptbahnhof. Wer also Cappuccino trinken will, muss sich danach am Kölner Platz einfinden...

    der HSV hatte letztes Jahr nicht unerhebliches Verletzungspech und einen Trainerrauswurf. Mit Bob Hanning wurde da schon sehr vieles besser. Ich gehe davon aus, dass der HSV eine erfolgreiche Saison spielen wird, Platz 5 ist mit dieser Truppe drin. Und dann kommen auch die Zuschauer. Bei Mißerfolg bleiben die logischerweise aus, ist ja wohl überall so (außer in Kiel vielleicht)

    nunja, die Mannschaft ansich rechtfertigt das schon, ist ne Super-Truppe mit Klasse-Spielern. Ob die zusammen auch so gut sind, ist ne andere Frage, aber die Namen versprechen feine Handballkost

    das meldet soeben der HSV:

    Vorzeitiger Wechsel perfekt – Pascal Hens ab sofort beim HSV Hamburg

    Nach wochenlangen Verhandlungen ist der vorzeitige Wechsel von Nationalspieler Pascal Hens zum HSV Hamburg jetzt perfekt.

    Der HSV einigte sich am Dienstagabend mit der SG Wallau/Massenheim über die Ablösemodalitäten. Damit kann Trainer Bob Hanning den 23-Jährigen bereits am 14. Juli zum Trainingsauftakt in Hamburg begrüßen.

    Bereits Ende Mai hatten sich Hens und der HSV auf einen Dreijahres-Vertrag ab 2004 geeinigt. Die daraufhin geführten Verhandlungen über einen Wechsel des Nationalspielers bereits zur kommenden Saison waren zunächst an den unterschiedlichen Vorstellungen über die Ablösesumme unterbrochen worden. Mit Hilfe aller Beteiligten wurde nun der scheinbar schon gescheiterte Transfer doch noch realisiert.

    Pascal Hens wird in der kommenden Saison mit der Nummer 23 für den HSV auflaufen.

    Geschäftsführer Olaf Knüppel: „Ich bin glücklich, dass die schwierigen Verhandlungen ein positives Ende genommen haben. Pascal wird uns helfen, dass Projekt HSV Handball in Hamburg weiter erfolgreich zu etablieren.“

    Trainer Bob Hanning: „Ich freue mich, dass Pascal nach dem Wechseltheater zu uns kommt. Man sollte nach seiner Verletzung nicht gleich zuviel erwarten, dennoch ist Pascal einer der größten Hoffnungsträger des Deutschen Handballs und wird in Hamburg für viel Furore sorgen.“

    zunächst begrüße ich mal unsere Hamburger/Lübecker Freunde hier im Forum. Es tut der allgemeinen Diskussion um den HSV, die hier immer mal wieder aufflammt, sicher gut, wenn direkt Betroffene sich zu Wort melden.

    Sport1 war mal wieder etwas schneller als der eigene Schatten, wie es sich derzeit darstellt, hat Hens angeboten, das Geld zu bezahlen, sofern er zum 1. Juli wechseln kann. Die erste Meldung aus der Bild sagte da ja noch etwas von einem Wechsel zum 1.8.

    Denke aber nicht, dass das noch scheitert. Ob so ein Hin- und her nun nötig ist, weiß ich nicht. Sicher nicht gut ist, dass die Gehaltszahlungen an Hens so öffentlich werden. Er ist mit dem Gehalt zwar sicher nicht der bestbezahlte Spieler der Liga, aber es ist für Otto-Normalverdiener schon eine heftige Summe. Sowas muss nicht in die Öffentlichkeit....

    mein heutiges Telefonat mit dem DSF verlief mal wieder sehr enttäuschend. "Wir verhandeln" heißt es da. Auf meine Frage, mit welcher Zielrichtung denn verhandelt würde, sagte man mir, das man derzeit im DSF wenig über Handball reden würde, da gibt es derzeit nur Fußball als Thema, Austattung der Studios, Farbe der Sessel für Gäste usw usw...

    Der Sonntag als DSF-Handball-Termin fällt jedenfalls definitiv aus, soviel steht wohl fest. Man möchte das Mittwochsspiel beibehalten, vielleicht möchte man auch mehr. Weiß man derzeit nicht so genau, Fußball wäre jetzt gerade das wichtigste Thema (was ich sogar nachvollziehen kann, in München herrscht wegen der beiden Sonntagsspiele eine Euphorie, die hauptsächlich auf der Erleichterung der Arbeitsplatzsicherung beruht).

    Meine vorsichtige Frage, was denn mit der Frauen-WM im Dezember wäre, wurde dementsprechend mit einem Lächeln beantwortet.

    nuja, man betrachte mal Lemgo, ziemliche Provinz, und trotzdem der Topverein. Kiel und Magdeburg, Provinzhauptstädte ohne Boomwirtschaft, Flensburg, noch provinzieller als Kiel.

    Großstadtvereine sind man gerade Essen und natürlich der HSV.

    Gummersbach ist nicht durch die Kölnarena und die riesiegen Zuschauerzahlen reich geworden, sondern durch die Sponsorenmöglichkeiten, die sich durch die paar Arenaspiele begeistern ließen.

    Handball ist weiterhin fest verwurzelt in den Regionen und kein Großstadthype.

    Große Halle = reicher Verein paßt vielleicht schon eher, aber auch hier fällt lemgo wieder ein wenig aus der Rolle.

    Zitat

    Original von Müllers Omar

    "reiche Vereine" = Großstadtvereine. So ist die landläufige Meinung. Aber das Beispiel Eishockey zeigt, dass solche neumodischen Großstadtclubs, ob nun "Mad Dogs" München oder "Barons", häufig auch nur kurzfristig gepuschte Modeerscheinungen sind. Die ziehen doch sofort weiter, sobald der Rubel nicht wie gewünscht rollt. Dadurch verliert der Sport vollkommen seine Glaubwürdigkeit!!

    davon ist doch aber in svens konzept überhaupt nicht die rede. oder führt eine vereinheitlichung der spieltermine automatisch zum aussterben der dorfvereine? verstehe die argumentation in diesem zusammenhang nicht ganz

    wie man hörte, hatte man wohl einen Finanzdienstleister an der Angel, der wohl schon mal einen Verein oder so ähnlich gesponert hatte, genaues weiß ich nicht, da wird sich viel in Schweigen gehüllt.

    und ob bundesligahandball nun eher ländlich oder städtisch stattfindet, ist überhaupt nicht die frage, wetzlar-fan, die gesunde mischung macht es - wie fast immer.

    entscheidend für die TV-Sender ist nicht, ob sie nach Hintertupfing oder Groß-Berlin fahren müssen, entscheidend ist, dass die Halle Platz für ein paar Kameras hat und es einen einheitlichen Spielplan gibt (was ja nicht bedeutet, dass vereinzelte Ausnahmen nicht zulässig sein dürfen)

    Helge: Wir kennen beide die Strukturen der Liga recht gut, Schwierigkeiten wird es also auch geben, wenn es eigentlich keine mehr gibt. Da sind einige recht erfinderisch...

    Die Befürchtungen, Helge, kenne ich, und sie sind ja auch berechtigt. Im übrigen wäre es auch für den Sport abträglich, wenn die Hallen nur noch zur Hälfte gefüllt wären.

    Die TV-Gelder wird man nicht erhöhen können, im Gegenteil. Die Produktionskosten einer Sendung muss ja schon der Sender tragen, und wenn aus 9 Hallen berichtet werden soll, wird das sehr teuer. Das Geld muss über die Wirtschaft wieder reinkommen. Anfangs mag das sogar ein Zuschussgeschäft sein, aber bisher waren sich alle Fachleute einig, dass man es über diesen Weg schaffen kann.

    Man sollte die Diskussion nur nicht so rum anfangen, wie du es hier teilweise tust. Das Ziel ist eine Vereinheitlichung der Spieltage, dem muss zunächst alles untergeordnet werden. Wenn man direkt mit Totschlagargumenten kommt, so berechtigt sie sein mögen, dann wird das Ziel nie erreichbar sein. Und so leid es mir tut, jeder Verein wird da auch Opfer bringen müssen. Die Alternative heißt eben: Verbleiben in der Nische.

    Garantierte Sendeminuten sind wenig sinnvoll, denke ich, solange jedem Verein klar ist, dass er zu jedem Spieltag mit bewegten Bildern vertreten ist. Die Länge von Spielberichten hängt ja auch von der Tabellensituation und der Dramatik ab.

    Think Big, hat neulich ein Verantwortungsträger eines Bundesligisten zu mir gesagt. Man darf Visionen und Planungen nicht vom Getränkekonsum im Landkreis Minden-Lübbecke abhängig machen. Nimm´s mir nicht übel, Helge, aber das ist mir ne Nummer zu klein gedacht.

    lokal, ortsansässig, regional...alles richtig, aber dann bleibt der handball eben da wo er ist, in seiner kleinen gemütlichen nische.

    wenn es denn innerhalb der liga diese winzige gemeinsamkeit gibt, dass kleine und große vereine etwas von einer progressiven vermarktung haben sollen, dann kann auf die jeweilige regionale strategie keine rücksicht mehr genommen werden.

    eine vereinheitlichung der spieltermine kann man sicher nicht per order mufti durchsetzen, sondenr muss breit diskutiert werden, nicht regional, sondern bundesweit. und dann muss jeder aber auch bereit sein, kompromisse finden zu wollen.

    der sonntag ist sicher kein dogma und wird von mir auch nicht favorisiert. samstagabend ist aus meiner sicht als hallenbesucher immer noch der beste termin.

    fakt ist aber, dass etwas passieren muss. diese ganzen regionalen unterschiede führen aus der sackgasse nicht heraus, auch wenn es regional alles paßt.