Beiträge von Olaf

    Klaus Schwarze ist aber auch eine arme Sau. Da Handball in den öffentlich-rechtlichen (noch) keine Rolle spielt, bleibt ihm lediglich das DSF als Informationsquelle. Wenn er nun ein Spiel im WDR kommentieren soll, bei dem die beiden Teams in letzter Zeit nicht im DSF zu sehen waren, was macht er dann? Im Internet nachlesen?

    Sein nächster Auftritt ist am 26.10., wenn er live aus Nettelstedt das Spiel gegen den HSV kommetieren soll. Nettelstedt ist in den nächsten 4 Wochen inflationär im Fernsehen zu sehen, aber der HSV? Könnte lustig werden.

    da muss ich dem schorn ja sogar mal recht geben. :D

    göppingen hat zwar ein hammerhartes auftaktprogramm, aber eine erneute klatsche vor eigenem publikum wird man sich wohl nicht erlauben können.

    und wenn göppingen morgen gewinnt, kiel in flensburg die erwartete niederlage kassiert, steht der THW plötzlich als tabellenletzter da.

    man kann das zwar nicht mit fußball vergleichen, wo ja mehr der zufall über sieg oder niederlage entscheidet, aber wenn man erstmal so tief unten steckt, ist es auch für eine unter normalen umständen europäische spitzenmannschaft schwer, sich daraus wieder zu befreien.

    ab november wird man wohl frühestens wieder den "richtigen" THW sehen...ob es dann noch zu einer Aufholjagd reicht?

    der MDR ist auch ein wenig durcheinander. In der Vortschau auf die Sendung Sport im Osten steht folgendes:

    Sonnabend, 05. Oktober
    16.00 - 17.30 Uhr
    Radsport
    - Vorstellung und Interview Jens
    Heppner, Team Wiesenhof
    Handball
    - Eisenach - Lübeck
    Motorrad
    - Training zum GP in Japan
    Motorsport
    - 10. Lauf der DTM/Hockenheimring

    Gemeint ist natürlich TuS. N.-Lübbecke...

    dieser ätzend durcheinandergewirbelte Spielplan...

    ich schlage aber trotzdem vor, alle Spiele der Woche hier aufzulisten, die stattfinden, unabhängig, von welchem Spieltag sie sind. Denn die Spiele finden ja statt, so auch am Mittwoch Flensburg-Kiel vom 5. Spieltag.

    EDIT

    Danke, svenska! ;)

    es macht sich tatsächlich so etwas wie mitleid mit dem thw breit, auch aus magdeburg hört man entsprechende stimmen. niemand will gegen einen schwachen thw gewinnen.

    Lösung: verliert doch einfach :D

    Hier mal der ganze beitrag aus Horizont dingens. Da wird das ganze Ausmaß der Unprofessionalität deutlich:

    DSM gibt DHB-Team auf


    [25. September 2002]


    Der Professionellere gibt nach: Die Deutsche Städte-Medien (DSM) hat von ihrem Vorhaben Abstand genommen, die Handball-Bundesliga und das Nationalteam gemeinsam zu vermarkten. Damit ist ein von manchen Vereinsvertretern und der DSM angestrengtes Projekt gescheitert, mit dem die als konservativ geltenden Handballer Marketing-Neuland erschließen wollten.
    Während die Pakete über die Zentralvermarktung der Liga nach Einigung mit deren Vertretern geschnürt sind, gelang es dem Deutschen Handball-Bund nicht, zu klären, wer für die Vermarktung der Auswahlmannschaft zuständig ist. Der Vertrag mit dem aktuellen Partner Handball-Marketing-Gesellschaft (HMG), bis 2003 gültig, verbietet ihr nicht, langfristige Abkommen mit Sponsoren zu schließen. Um weiterhin involviert zu bleiben, bemüht sich die HMG genau darum. Als Konsequenz verzichtet die DSM aufs DHB-Team. Heinz Jacobsen, Vorsitzender des Liga-Ausschusses, kritisierte gegenüber Horizort Sport Business den Verband: „Es ist nicht erbaulich, dass der DHB das nicht geregelt bekommt.“ Der Handball-Experte der DSM, Michael Käfer, betont: „Es ist nicht unsere Politik, ein Paket anzubieten, das in Teilen auch von anderen verkauft wird.“ Zudem stehe die DSM unter Zeitdruck. Im Herbst werden bei den Unternehmen die Etats für das kommende Jahr festgelegt.

    Der „freiwillige“ Rückzug fällt dem Vermarkter schwer, schmollen tut die DMS deswegen nicht. „Wenn wir einen Interessenten für die Nationalmannschaft haben, werden wir schon Kontakt mit dem Verband aufnehmen“, sagt Käfer. Fragt sich nur mit wem. Während die Liga etwa in Uwe Schwenker von THW Kiel oder Fynn Holpert vom TBV Lemgo treibende Kräfte einer Professionalisierung besitzt, gibt es beim DHB keinen eindeutigen Ansprechpartner für Vermarktungsfragen, wie Käfer erklärt. Präsident Ulrich Strombach sei über lange Zeit nicht zu erreichen gewesen.

    Fürs Marketing hat der Verband eigentlich seine Tochter, die HMG. Die Vertritt seine Belange aber offenbar unzureichend. Seit Jahren hakt es bei der Vermarktung der Nationalmannschaft. Gewann die HMG einen Sponsor, war er bald wieder weg. Seit rund einem Jahr hat das Team keinen festen Partner mehr. Immer wieder wird dem Hauptgesellschafter Günther Daiss, gleichzeitig Unternehmer, vorgeworfen, in eigenem Interesse zu handeln.

    Einen Hinweis darauf gab das Länderspiel am Dienstag in der Hannoveraner Preussag-Arena gegen Schweden. Auf dem Boden prangte Werbung der Uhlsport-Marke Kempa, in deren Trikots die deutsche Mannschaft seit diesem Sommer aufläuft. Einer der Geschäftsführer von Uhlsport heißt – Günther Daiss. Fragt sich, ob er mit sich selbst den höchsten Preis ausgehandelt hat. Jedenfalls kann man Käfers Aussage nachvollziehen: „Wir sind aus dem Fußball eine andere Professionalität gewöhnt, als es sie im Handball gibt.“

    Was nützt es, wenn die stärkste Liga der Welt allmählich professioneller (und demnächst eigenständig) wird und die Nationalmannschaft einen Erfolg nach dem anderen feiert, solange diese Impulse in den sumpfigen Vermarktungsstrukturen versinken? Auch die Austragung der WM 2005, für die sich der DHB beworben hat, wird die Grundsatzprobleme nicht lösen – so großartig die Pläne des Verbands sind. Mit insgesamt neun Großhallen sowie der Arena Auf Schalke, in der vor 35 000 Zuschauern das WM-Endspiel stattfinden soll, will man sich im Vierkampf gegen die Mitbewerber Russland, Norwegen und Tunesien durchsetzen. Präsident Ulrich Strombach: „Wir haben den Mut und die Absicht, dieses Wagnis einzugehen. Wir erhoffen uns durch die WM einen Sprung in eine neue Dimension. Sie soll zugleich eine Initialzündung für die Bundesliga sein, die an ihre finanziellen Grenzen gestoßen ist.“ „Neue Dimension“, „Initialzündung“ – Begriffe, die nach dem Gewinn der Silbermedaille bei der EM 2002 oft zu hören waren. Effekt für die Sportart: unsichtbar.

    na, da bin ich ja mal gespannt, was unsere magdeburger freunde so sagen werden. bbisher ist göppingen ja nur durch klatschen aufgefallen...

    @ helge

    euer vorbericht zum spiel gegen gummersbach ist nicht ganz korrekt. Dort steht, der Zuschauerweltrekord wäre gegen Magdeburg erzielt worden. Tatsächlich wurde er gegen Kiel erzielt (18.576 Zuschauer). Gegen Magdeburg waren etwa 200 Leutchen weniger da.

    Zitat

    Original von Dine26

    Der THW hatte bis jetzt immer den längeren Atem...!! :D

    das scheint in den ersten wochen der neuen saison aber nicht mehr so ganz der fall zu sein...in nettelstedt in den letzten 10 minuten verloren, zuhause gegen lemgo in den letzten minuten verloren, in großwallstadt in den letzten sekunden den sieg aus der hand gegeben...

    Zitat

    Original von Ehlebomber
    Wie heute in der BILD Magdeburg zu lesen war, soll das DSF Interesse haben die komplette Vereins-EM in Dessau und Magdeburg live in das Programm zu nehmen...

    das DSF hat auch Interesse an dem unmittelbar danach startenden World-Cup in Schweden. Derzeit laufen die Vertragsverhandlungen, entschieden ist noch nichts.

    Sicherlich will auch der MDR ein wenig zeigen, da es aber eine Veranstaltung der EHF ist, gilt der TV-Vertrag hierfür nicht. Auch der MDR müßte richtig Geld hinlegen, denke ich.

    Zitat

    Original von Foffy

    Es wird aber damit betrieben. Ich habe seit der Ökosteuer nichts davon gemerkt, dass der ÖPNV besser oder gar billiger geworden ist uns noch bin ich zwangsweise Bus- und Zugfahrer!

    arbeit billiger = geringere rentenbeiträge für arbeitgeber und arbeitnehmer

    man könnte damit auch die sozialabgaben für krankenkasse und arbeitslosenversicherung verbilligen, es erfüllt in jedem fall das geforderte prinzip.

    es werden also keine löcher gestopft, sondern der faktor arbeit wird billiger gemacht.

    mit dem öpnv hast du natürlich recht, ich bin aufs auto angewiesen (selbst schuld, was wohn ich auch in der billigeren pampa) und fahre täglich 80 kilometer mit dem auto (3-wege-kat, erfüllt höchste euronorm).

    aber da herrscht noch zu sehr das bahnmonopol.

    ökosteuer ist übrigens auch aus meienr sicht der dinge der falsche begriff.

    das sehe ich schon aus grundsätzlichen erwägungen anders, foffy, aber deshalb wählen wir beide ja wohl auch unterschiedlich :D

    im übrigen sitzt der derzeitige ölpreistreiber in den usa, und diese preiserhöhungen sind unkalkulierbar.

    entschuldige bitte, aber : so ein unsinn.

    es werden entweder 1-liter-autos serienmäßig gebaut oder aber neue antriebsformen gefunden, wie etwa die brennstoffzelle. irgendwann is eh kein benzin mehr da, das wächst nämlich nicht auf bäumen

    Zitat

    Original von Svenska

    Der Benzin Preis soll ab Januar 2003 um 4 Cent pro Liter erhöht werden. Was bringt es wenn die Benzinpreise so in die Höhe getrieben werden (von den Rot-Grünen)?

    es bringt in jedem fall, dass weniger auto gefahren wird.

    das prinzip "verbauch teurer, arbeit billiger" zu machen, ist vollkommen richtig. und wenn dadurch die umwelt auch noch etwas hat, umso besser. würde mir zwar wünschen, dass mehr geld in den personennahverkehr investiert wird als in unsinnige hochgeschwindigkeitstrassen für den ice, aber rom ist ja nicht an einem tag erbaut worden...

    als nächstes muss das flugbenzin besteuert werden. gibt zwar wieder nen aufschrei der bild, weil die mallorca-flüge ja teurer werden, aebr wenn ich jede nacht höre, wie köln/bonn zum billig-flughafen wird, fass ich mir an den kopf (und halt mir die ohren zu). es ist billiger, mit dem flieger nach london zu kommen, als mit der bahn von köln nach hamburg. kann nicht angehen sowas