Beiträge von Olaf

    Bohmann ist doch ein Quereinsteiger gewesen. Gut, sein erstes Interview handelte dann von kurzen Höschen, Viertelung der Spielzeit und all sowas, aber das ist halt die Eingewöhnungszeit. Ob der ohne Stallgeruch besser ist als derjenige, der die Befindlichkeiten der Klubs gut kennt, weiß ich nicht. HAt beides Vor- und Nachteile. Was nicht gut geht: wenn ein Vereinboss auch Ligaboss ist. Der kann noch so sauber trennen, allein die Vermutung, er könnte geklüngelt haben belastet das Amt.

    nicht so voreilig. Es gibt bei dem Premiere-Angebot eine Option, die u.a. das Rundum-Sorglos-Paket für Handballfreaks umfasst. Das heißt aber nicht, dass Premiere das dann auch so bringt. Dürfte - wie immer - am Geld hängen (Weniger an HBL zahlen, dafür mehr senden, könnte man sich vorstellen).

    Und es ist wiederum nur eine Komponente, dass ein Spiel pro Woche im DSF zu sehen sein könnte. Das hängt letztlich davon ab, wie es verhandelt wird.

    Grundsätzlich bin ich aber - vielleicht etwas kurzsichtig - der Meinung, dass das Pay-TV gegenüber den öffentlich-rechtlichen durchaus Vorteile hat.

    was ist schlecht am Klüngeln? Hier in Köln lebt eine Stadt seit Jahrhunderten sehr gut damit. Man kennt sich, man hilft sich.

    Solange die Vereine, die die HBL als Ganzes tragen, nicht die Klappe aufreißen - wenigstens intern - , scheinen ja alle gut mit gewissen "Merkwürdigkeiten" zu leben. Man will ja nur sportlich Rivalen sein, geschäftlich sind sie alle aufeinander angewiesen.

    Meistens will man doch ernsthaft gar nicht alles bis ins Detail wissen als Fan. Das würde das schöne Bild zerstören. Und was für den einen ein handfester Skandal ist, sieht aus den Blickwinkeln eines anderen Betrachters ganz vernünftig aus.

    Gerade jemand, der sogenanntes Insiderwissen mit sich herumträgt, hat auch eine gewisse Verantwortung im Umgang mit diesen Informationen. Ein Beispiel:

    handball-world.com hatte vom Verfahren gegen Robert Klatt erfahren. Das war am Donnerstag vor dem besagten Spiel in der 2. Liga Nord. Am Freitagmorgen waren alle Informationen wasserdicht zusammengetragen. Blieb die Frage: Vor dem Spiel damit an die Öffentlichkeit gehen oder warten bis das Spiel über die Bühne gegangen ist. Das gab redaktionsintern einige Diskussionen, denn eine solche Nachricht hat natürlich gehörige Auswirkungen, wie man an dem bundesweiten Presseecho später ja auch gesehen hat.

    Wir haben uns da für die journalistische Veröffentlichungspflicht entschieden und damit die HSG Niestetal/Staufenberg vor ein großes Problem gestellt.

    Das Verschweigen wäre aber fahrlässig gewesen, denn wenn die HSG in Dessau gewonnen hätte und die Sache kommt erst hinterher raus, dann ist das Geschrei riesengroß und die Probleme noch viel größer -auch wenn die Mannschaft des DHV informiert und entsprechend motiviert war und sicher ohnehin alles auf Sieg gesetzt hätte. Aber vielleicht hätte Niestetal mehr Widerstand geleistet. Wer weiß das schon.

    ja, Horst, genauso ist das. Das bindet Fans noch enger an den Verein, sorgt für ein unvergessliches Erlebnis und ist auch für die gegnerischen Fans eine Herausforderung (oder für die Musikanlage).

    Flensburger haben bisher von allen Fangruppen, die ich diese Saison in der Kölnarena gesehen habe, den besten Support gemacht. Sie saßen kompakt und doch gut verteilt, konnten das bekannte "Flensburg" - "Handewitt"- Spielchen machen und standen farbenfroh in ihrer Kurve.

    Der Gummersbacher Fanblock blieb da diesmal ein wenig blaß, das habe ich schon besser gesehen. Es war diesmal aber auch zuviel Ansage vom Hallensprecher, auch wenn er es wahrscheinlich immer wieder betonen musste, dass nach Spielende das Spielfeld nicht betreten werden soll.

    Heute abend bzw am frühen Sonntagmorgen brechen ja mehrere Flieger Richtung Mallorca auf, um verdienten Handballern ein paar Tage Feiern zu ermöglichen.

    Bekannt ist derzeit von folgenden Teams, dass sie sich dort "erholen":

    HSV Hamburg
    THW Kiel
    SG Flensburg/Handewitt

    ein rein norddeutsches Phänomen? Und was machen die Spieler da? Gemeinsame Fete oder getrenntes Stemmen? Ein kleines Beachhandball-Turnier?

    Viel Spaß auf der Sonneninsel. Wie soll denn das Wetter da die nächsten Tage sein?

    Zitat

    Original von Banater


    Die Schiris waren nicht schlecht, aber was die da in den letzten bedien Minuten gepfiffen haben war teilweise schon lächerlich und nicht nachzuvollziehen.
    Die wollten sich wohl auch auf ihre Weise von Yoon verabschieden... :pillepalle: ;)

    Aber man kann doch nicht Yoon deshalb "verschonen", nur weil er heute einen Festtag hatte, denn das würde doch bedeuten, Flensburg zu benachteiligen. Das kann es doch nicht sein...

    wann bist Du eigentlich mal mit Schiedsrichtern zufrieden - ist ja schlimmer als Kljaic.

    Ein Kritikpunkt von "Tom" war der zurückgepfiffene Freiwurf relativ zu Beginn der Partie. Wenn bei einem Freiwurf der Ball übergeben wird, dann ist das nach den Regeln abzupfeifen. Der Ball muss geworfen werden.

    Wenn Ramota seinen Schnabel nicht halten kann, dann weiß er sicher auch, dass Dang/Zacharias da sehr empfindlich sind. Sollte man irgendwann mal mitbekommen haben. Und wenn die Freiwurfmauer erst nicht richtig an die Linie will und Yoon dann auch noch zu früh vormuckt, dann kann man dafür eben auch 2 Minuten geben. Nur weil das knapp 18.000 Leuten nicht gefällt, ist es deshalb ja noch lange nicht falsch.

    Dass die beiden FvB und Jensen vor der Roten Karte verschont haben, war ja immerhin nett von ihnen. Gerade FvB hat ja fast um die 3. Zeitstrafe gebettelt.

    Ich bleibe dabei: die beiden hatten das schwierige Spiel jederzeit im Griff. Die Vorwürfe von Kljaic sind grober Unfug

    Hallo? 37:36 hat der SCM gewonnen, nicht 47:26... gegen einen verbissen kämpfenden SCM ist das doch kein Beinbruch. Zwar hätte man erwarten können, dass der THW nach der 3-Tore-Führung das Ding nach Hause schaukelt, aber in gewohnter leidenschaftlicher Manier kämpfte sich der SCM wieder in Front. Solche Spiele mit hohem Tempo sind das Salz in der Suppe.

    alles richtig, Helge, aber mir ging es im Wesentlichen darum, dass die HBL in der gegebenen Situation ernsthaft nicht hätte anders entscheiden können. Dass man da jetzt mal den Hammer Richtung BUH rausholt, steht ja auf einem anderen Papier, das hoffentlich schon längst verfasst ist.

    Die Durchführungsbestimmungen müssen - wie in einigen Punkten auch - nachgebessert werden. Da sind sich hoffentlich alle einig. BUh hat als HBL-Vorsitzender - so wie sich die Dinge heute darstellen - sicherlich an Glaubwürdigkeit verloren.

    Zunächst beweist diese Angelegenheit, dass es sehr unglücklich ist, wenn ein Vereinsmanager auch den HBL-Vorsitz innehat. Das ist weder für den Verein noch für die Liga gut. Nun mag der HBL-Vorsitz kein Vollzeitjob sein - den hat ja der Geschäftsführer - aber wir wissen alle aus eigener Erfahrung, dass dort geklüngelt wird, wo es geht.

    Die Entscheidung zur Spielverlegung ist pragmatisch. Angesichts der Tatsache, dass nur noch 7 Tage Zeit bis zum Spieltermin war, hatte die HBL doch gar keine andere Wahl, als der Verlegung zuzustimmen. 8000 Magdeburger, die kurzfristig eine Fahrt nach Berlin auf sich nehmen sollen? Die dann womöglich vom SCM erwarten, dass er die Bus- oder Bahntransfers stellt? Nur, weil die HBL prinzipientreu an ihren Statuten festhält? Nein, eine Verlegung war in der Situation das einzig richtige.

    Herr Hildebrand hat bereits vor sechs Wochen auf die Problematik hingewiesen. Einige sagen, mittels Spielverlegungsantrag ( der von Stemberg statutengerecht abgelehnt worden sei), andere behaupten, es sei nur so ein SChreiben gewesen, woraufhin Stemberg aber ebenfalls auf die Nichtverlegbarkeit hingewiesen hat (wahrscheinlich aber mit dem Zusatz: falls es für beide Teams und andere um nichts mehr geht, könne man ja noch mal drüber reden).

    Dass es zu Terminproblemen kommt, weiß man zumindest in Magdeburg - oder besser gesagt: hätte man wissen können - schon seit September letzten Jahres. Und dass diese Zeit ungenutzt blieb, ist das vorwerfbare in dieser Angelegenheit. Offenbar hat man in Magdeburg auf eine MAchbarkeit vertraut. Gemietet bis 18.00 Uhr? Naja, die drei Stunden, das passt schon. Dass der Ärztetag aber ausgerechnet die Bördelandhalle zu einem Nobelhotel mit Teppich und Gardinen verwandelt, wer kann das angesichts knapper Ärztekassen ahnen?

    Direkte Auswirkung auf die Liga: keine
    Indirekte Auswirkungen auf die Liga: miese Selbstdarstellung
    Direkte Auswirkungen auf den THW: Verschiebung des Mallorca-Fluges, Änderung der An- und Abreisepläne von Mannschaft und Fans
    und für den SCM: Fans müssen den Samstag umplanen, aber ansonsten kann BUH froh sein, dass es sich noch so drehen ließ.

    Reiten macht überall mehr Quote als Handball.

    ich nenne das immer Bügelsport. Man weiß letztlich genau, wann der Höhepunkt kommt und kann ansonsten anderen Tätigkeiten problemlos nachgehen. Idealer Fernsehsport.

    Zitat

    von meteokoebes

    Gespielt werden soll um 15 Uhr. Man koennte ja auch mal vorher nachdenken und wie andere Ligen den Termin einheitlich auf den Samstag abend legen. Wer hat sich denn ueberhaupt den Nachmittagstermin ausgedacht?

    man wollte damit dem Fernsehanstalten entgegen kommen, damit die die freie Auswahl haben, welches Spiel zum Saisonende sie zeigen möchten. Dummerweise möchten die jetzt gar nicht. So jedenfalls war man sicher vor einer fernsehbedingten Verlegung (des gesamten Spieltages) wegen der Anforderung eines Spiels durch NDR, WDR oder MDR.

    Zitat

    Original von Meikel
    Oh man, so eine Erbsenzählerei! Natürlich hat der SCM sich nicht gerade professionell verhalten. Aber jetzt so einen Artikel und diese Kommentare zeigen, in welch kleiner Welt der Handball sich immer noch bewegt. Kiel hat dadurch keinen wirklichen Nachteil.

    Es gibt wirklich wichtigere Dinge zu diskutieren!

    ich glaube nicht, dass Kiel einen Nachteil befüchtet.

    Nach den Durchführungsbestimmungen ist es sooo zwingend nun auch wieder nicht, denn:


    15. Anträge auf terminliche und uhrzeitliche Verlegung von Spielen der beiden letzten Spieltage können grundsätzlich nicht gestellt werden.

    Grundsätzlich heißt: es gibt Ausnahmen

    allerdings ist natürlich Nummer 14 sehr interessant.

    14. Bei Überschneidungen zwischen Europacup- und DHB-Terminen sowie anderen Spielverlegungen, hat sich der antragsverpflichtete Verein innerhalb von drei Tagen nach Bekanntwerden des Verlegungsgrundes mit dem betroffenen Spielpartner in Verbindung zu setzen, um einen neuen Spieltermin zu finden.

    Dass die Ärzte in der BLH tagen, wußte der SCM also erst seit letztem Freitag.