Beiträge von Olaf

    Leider leben wir nicht von großzügigen Gebühreneinzahlungen unserer Zwangskundschaft (um es mal polemisch zu sagen), sondern müssen mit wenig Geld etwas auf die Beine stellen. Der hehre Anspruch auf der einen Seite steht dem Honorarverlangen von Fotografen gegenüber. Mir reicht ein Bild von Kretzsche allemal, wo er drauf zu erkennen ist. Ob es nun ein Faux-Pas ist, ein DSF-Bild zu einem Spiel, dass der MDR übertragen hat, zu verwenden, lass ich mal dahingestellt sein. Fakt ist aber, dass das DSF derartiges Pressematerial kostenfrei zur Verfügung stellt, was Dein Sender, Sören, nicht macht (oder es ist mir nicht bekannt).

    Fotos sind urheberrechtlich geschützt, da kann handball-world.com nur das Material verwenden, was erlaubt ist. Wenn es Dich so sehr ärgert, öffne einfach das Archiv beim MDR, vielleicht ist ja was für uns dabei.

    eben, und der SR stand hinter dem Großwallstätter Spieler, der so starke Kopfweh hatte, nachdem Arrhenius im auf die Schulter geklopt hatte. War für ihn sicher nicht genau zu sehen, es musste sich so darstellen, als ob es ein Gesichtstreffer war. Mit den 2-Minuten und Rückstand für NOH war der Ausschlag eigentlich für einen TVG-Sieg gegeben.

    Eigentlich sollten Methe/Methe das Spiel pfeifen, was aber aus bekannten Gründen nicht ging.

    Die doppelte Unterzahl beim 19:23 kann zwar ein Grund sein, warum der VfL verkürzen konnte, aber einem Team wie dem TBV sollte man zutrauen können, das eigentlich überlegene Spiel fortzusetzen. Gummersbach hat da sehr geschickt in der Abwehr gestanden. Drei verworfene Siebenmeter von Lemgo haben den Unterschied gemacht.

    Katastrophal die Rückraumquote des VfL. Yoon 7 Tore bei 13 Versuchen, Narcisse O bei 7, Hegemann braucht für sein eines Tor fünf Versuche, genauso wie Houlet...Trotzdem war Yoon in der Aufholphase kaum zu halten, bewies Engegament und Initiative. Da war er wieder, der VfL-Yoon

    naja, das Beispiel Gummersbach/Essen zeigt, dass es sowas Ähnliches noch gibt. Die Aktion mit dem kostenfreien Eintritt in der Kölnarena, wenn man eine Karte für ein TuSEM-Heimspiel vorweisen kann, zeugt von großer Solidarität. Oder Kiels (im nachhinein fatale) Hilfe für die Wallauer. Oder der bezahlte Bus für Gummersbach durch die HSG Nordhorn. In Einzelfällen, bei nur zwei beteiligten Klubs geht das ja schon.

    Meinst Du nicht, dass es hier ein gemeinsames Interesse geben sollte und auch gibt? Wenn die Voraussetzungen für eine kompakte mediale Berichterstattung gegeben sind, wird der Fokus des Interesses immer bei den Großen liegen. Erfolg macht sexy. Aber den "Kleinen" würde es dadurch mit Sicherheit nicht schlechter gehen als heute. Die Uneinigkeit der Provinzfürsten führt jedenfalls nicht zur Verbesserung der Situation bei den Kleinen, während die Großen auch ohne die Einigkeit sehr gut leben können.

    diese Garantie wird man kaum bekommen können, da anders als im Fußball das große übergreifende Interesse noch nicht da ist. Da fehlt schlicht die Wahrnehmung. Was übrigens, so jedenfalls meine These, u.v.a am zerklüfteten Spielplan liegt. Womit wir wieder bei der Diskussion wären, ob Huhn oder Ei zuerst vorhanden waren...

    wozu brauchen wir denn dann den Staat, wenn wir in herrlicher Anarchie unsere Angelegenheiten selber regeln werden?


    Man sollte sich mal eines klar machen: Es gibt diejenigen, die auf der Sonnenseite des Lebens stehen, entweder, weil sie da schon geboren wurden oder weil sie sich das erarbeitet haben. Und es gibt andere, denen klebt das Pech an den Fingern.

    Die Argumente der Sonnenseite: wer nur hart genug arbeitet, kann alles erreichen, was er möchte und ein tolles Leben führen. Nimm Dein Leben einfach nur in die Hand und nutze den Tag. Diese Leute verbringen hier sicherlich 60-70 tolle Jahre. Lächelnd sogar.

    Anderen geht es weniger gut. Aber was solls, wer zu faul, dumm oder einfach nur antriebslos ist und die großen Zusammenhänge nicht begreift, der hat dann eben Pech. Der Teufel schei... sowieso auf den größten Haufen, da wo was ist, kommt immer noch etwas hinzu.

    Eigenverantwortung bedeutet immer auch, dem anderen keine oder wenig Beachtung zu schenken. Solidarität, Gemeinschaftssinn passen dann nicht dazu. Unser Rentensystem war mal darauf ausgelegt, dass viele einzahlen, damit einige ihren Lebensabend sorgenfrei genießen können. Eine tolle Idee.

    Seit die Wohlstandsmenschen aber beschlossen haben, keine Kinder mehr zu benötigen, haut das alles nicht mehr so hin. Statt das Problem an der Wurzel zu lösen (nämlich eine kinderfreundliche Amtosphäre zu schaffen), wird dann plötzlich von der eingenverantwortlichen Ansparung von Geldern gefaselt, damit man sich im Alter einen Zivi leisten kann, wenn schon keine eigenen Kinder den Rollstuhl schieben.

    Wer von Eigenverantwortung spricht und nicht wenigstens das Gemeinwohl im Auge hat, verschwendet seine 60-70 Jahre auf diesem Planeten.

    das kannst Du dem Hoffmann aber nicht vorwerfen, Helge. Im Boulevard-Journalismus wird zwischen Kommentar Bericht nicht unterschieden. Das ist da eine Grundregel.

    Ich frage mich nur, warum Hoffmann Dierk kaputtschreibt. Wer gibt ihm dazu den Auftrag und hat Interesse am Verschwinden von Schmäschke?

    wenn man von Fehler sprechen will, dann der, dass die HBl das nicht stärker reglementiert. Dass sich die Liga nicht auf einen einheitlichen Spieltermin einigen kann. Ich hatte mal überlegt, eine Aktion á la Pro 15:30 ins Leben zu rufen, merkte aber schnell, dass die Uhrzeit nach dem Pro beliebig ist. Jeder Verein oder Fan hat da unterschiedliche Prioritäten udn Vorstellungen. Vielleicht kann ja Helge hier mal erklären, warum Nettelstedt unbedingt um 19.15 Uhr anfangen muss an Samstagen, während die Mehrheit auf 19.30 geht. Hamburg bevorzugt übrigens 19.00 Uhr, andere lieben es um 20.00 Uhr.

    Immerhin finden diese Spiele dann an einem Tag statt. Ist ja schon mal was.

    Während aber Wetzlar gerne den Freitag als Heimspieltag nimmt, ist Nordhorn fest auf den Sonntag fixiert. In Wilhelsmhaven hat man sich vom Sonntag verabschiedet und auf den Samstag gewechselt, in der Hoffnung, mehr Zuschauer zu bekommen.

    Deshalb ist der Kommentar von Reimer Plöhn in den KN völlig neben der Spur. Die Verlegungen haben in erster Linie nix mit den Fernsehübertragungen zu tun. Das Fernsehen verlegt nicht Spiele von einem einheitlichen Liga-Spieltag auf einen anderen Tag. Wenn es denn irgendwann mal so weit sein sollte, dann kann man ja über die TV-Wünsche reden.

    Derzeit haben die Dritten den Wunsch, dass Samstags um 15.00 Uhr angeworfen wird (für Großstädte mit Fußball-Bundesligisten nur schwer machbar), damit entweder live oder in einer Zusammenfassung berichtet werden kann. Das Interesse, am Samstag ab 17.00 Uhr Handball-Spiele in einer Zusammenfassung zu zeigen, ist in den letzten beiden Jahren bei den Dritten enorm gestiegen. Dies wäre übrigens der erste Schritt zum vielgewünschten Handball-Magazin.

    Das DSF hat die Möglichkeit, ein Spiel vom Mittwoch auf den Dienstag legen zu lassen. Am Wochenende darf das DSF sich ebenfalls ein Spiel aussuchen, muss allerdings den öffentlich-rechtlichen bei zwei Spielen den Vortritt lassen. Dass durch das Fernsehen Spiele vom Samstag auf den Mittwoch gelegt werden oder gar um drei Wochen nach vorne oder hinten, gibt es nicht. Deshalb, Herr Plöhn: Thema verfehlt!

    Dass die HBL die vielen Verlegungen nur bedingt beeinflussen kann, hat hauptsächlich mit dem Internationalen Geschäft zu tun. In vielen Ländern ist Handball reiner Amateursport. Die haben kein Interesse, den Europapokal unter der Woche austragen zu lassen und bestehen auf das Wochenende. Das zerreisst regelmäßig den Spielplan der Liga, da die sechs bis acht deutschen Teilnehmer dann am Mittwoch ihre Ligaspiele bestreiten müssen. Damit geht das Chaos, dass die Liga durch ihren fehlenden einheitlichen Anwurftermin beginnt, ins Unermessliche weiter. Wie bereits mehrfach erwähnt: das Fernsehen hat damit nichts zu tun und es ist dumm, die gerade wiederentdeckte Liebe der TV-Sender iesbezüglich zu "beschuldigen".