Beiträge von Olaf

    das sehe ich insoweit ein wenig anders, als das es unter den sechsen einige gibt, die eine Fristerlängerung auf Antrag bekommen haben, andere wiederum nicht. Entweder oder...

    Die Termine sind nicht dafür da, nur um Vereine rauszuschmeißen, wenn man meint, das starke Hemd anhaben zu müssen. Bei 54 Lizenz-Anträgen benötigt die HBL eine gewisse Vorlaufzeit, um alles termingerecht bearbeiten zu können, keine Frage. Trotzdem sehen die Richtlinien ausdrücklich Ausnahmen vor, was auch geboten erscheint. Dafür ist der 10. März schlicht etwas früh im Jahr.

    Zitat

    Original von Snuffmaster
    Laut SCM-Forum fordern die Fans nach Bekannt werden der wechselabsichten den sofortigen Rauswurf des Trainers, und die Einstellung von Bob Hanning...
    Ich unterstützen jeden Antrag der SCM-Fans bei ihrem Vorstand. :jump:

    weil Gislason schon nächste Saison besser als wieder jedes Jahr ein neuer Trainer.
    .

    was meinst Du, warum der Artikel im Express wohl drin stand?

    auch bei Willstätt war es die Frist....

    TVW hat angeblich Fristen verstreichen lassen
    26.05. 22:49:00

    Nach der Lizenzverweigerung durch die Handball Bundesliga der Männer zeigen sich die Verantwortlichen des TV Willstätt verärgert über die Begründung der Ablehnung. "Nicht wirtschaftliche Gründe, sondern die Nichteinhaltung von Fristen sollen Grund der Verweigerung sein," teilte uns Gesellschafter Rainer Lusch am Donnerstag Nachmittag erregt den Inhalt des sehr knapp gehaltenen Schreibens mit.

    Rein formaljuristische Gründe also, die den Ortenauer Zweitligisten in der Pressemitteilung der HBL vom Mittwoch (die Begründung wurde Rainer Lusch erst gegen 17 Uhr per Fax zugestellt) als wirtschaftlich desolaten Verein darstellen. Dem widerspricht Lusch aufs Heftigste. "Wir haben den ersten Antrag TV Willstätt als wirtschaftlicher Träger gemeinsam mit der OMSV Ortenauer Marketing & Sportvertriebs GmbH fristgerecht eingereicht," stellt Lusch klar. Danach sei im ständigen Dialog mit dem Gutacherausschuss die OMSV aus den Unterlagen herausgenommen und die modifizierten Daten mit dem TV Willstätt als alleiniger Träger nachgebessert worden.

    "Wir haben es vom Vorsitzenden des Gutacherausschusses schwarz auf weiß, dass es hierdurch zu keiner Fristverletzung kommen würde - und nun das," verweist Lusch nochmals auf die von einem Wirtschaftsprüfer kontrollierten und als wirtschaftlich bestätigten eingereichten Zahlen hin. Ob noch eine detailliertere Begründung nachfolgen wird, muss abgewartet werden. "Wir werden auf jeden Fall in die 2. Instanz gehen und wenn nötig auch das Schiedsgericht anrufen."

    Wie die anderen betroffenen Vereine Essen, Wallau-Massenheim und Schwerin würde der TV Willstätt auch den Gang vor das Sportgericht nicht scheuen. "Ich sehe nicht ein, dass wir hier das Bauernopfer sein sollen," gibt sich Lusch kämpferisch. Schon im vergangenen Jahr gab es im Lizenzierungsverfahren Irritationen, als ein Fax an die HBL Geschäftsstelle über die Stellung eines Insolvenzantrages des Kölner Rechtsanwaltes Hans-Helmut Schäfer gegen den HSV Hamburg nicht an den achtköpfigen HBL Vorstand weitergeleitet wurde. Vier Tage später erhielt der HSV die Lizenz.

    bei einer Aufstockung auf 20 Klubs (oder gar 21!?) wäre übrigens der SMS-Dienst nicht mehr möglich. Bei 160 Zeichen dürfen es nicht mehr als 9 Spiele pro Spieltag sein... aber das nur nebenbei.

    ein weiterer interessanter Artikel, diesmal aus dem Tagesspiegel aus Berlin

    und gleich der dazugehörige Kommentar von Hartmunt Moheit:

    Zitat


    UnverbindlichesMauscheln

    Hartmut Moheit differenziert die Lizenzverweigerungen im Handball

    Welche Gefahren ein Leben auf Pump mit sich bringt, wusste schon Benjamin Franklin im 18. Jahrhundert. Sein unverbindlicher Rat zum Umgang mit Verbindlichkeiten lautete: „Lieber ohne Abendbrot ins Bett gehen, als mit Schulden aufwachen.“ Verbindlichkeiten, das ist die Umschreibung für Außenstände, die seriös sein können, es aber sehr oft nicht sind. Zum Beispiel in der Handball-Bundesliga. Dort haben sich einige Klubs derartig übernommen, dass ihre Existenz gefährdet ist. Sie haben sich teure Stars geleistet, konnten diese aber nicht bezahlen. Damit soll nun Schluss sein.

    Sechs Vereinen wurde die Lizenz für die neue Spielzeit verweigert. Damit erhöht sich der Druck auch auf alle anderen, künftig solider zu wirtschaften. Die Vereine der Handball-Bundesliga werden gezwungen, seriöse Geschäftsbeziehungen zu ihren Partnern einzugehen, zu den Sponsoren, zum Fernsehen, zu den Spielern, zu den Zuschauern.

    Die Reinickendorfer Füchse aus der Zweiten Liga gehören zu dem Sextett, dem die Lizenz verweigert wurde. Doch die Berliner sind nicht an den Finanzen gescheitert, sondern an dem nicht eingehaltenen Termin für die Abgabe der Lizenzunterlagen. Der Verein bekennt sich zu dieser Schuld. Dennoch sollte dieser Fall in der zweiten Instanz mit Augenmaß behandelt werden. Eine sportlich faire Lösung ist deshalb berechtigt, weil durch das Versäumnis kein Wettbewerbsnachteil für andere entstanden ist. Formfehler sind keine Verbindlichkeiten.

    die taz respektive Erik Eggers schreibt:

    man hat beantragt und zwar rechtzeitig. Man erhielt von der HBL sogar eine Fristverlängerung um einige Unterlagen nachzureichen. Das Problem steckt schlicht und ergreifend im Vereinsrecht. Im Gegensatz zu anderen Vereinen gibt es in Berlin noch keine GmbH, die den Spielbetrieb durchführt. Und bei einem e.V. wie dem Reinickendorfer Füchse e.V. sind 10 Abteilungen und 300 Mitglieder organisiert. Diese legen auf einer Jahreshauptversammlung eine Bilanz vor. Und diese JHV war vor 2 Tagen. Die Füchse haben demzufolge nicht vollständig alle Unterlagen einreichen können, eine Teilbilanz ist rausgegangen, ebenfalls fristgerecht. Die HBL wußte um die besonderen Probleme, das ist mehrfach telefonisch mitgeteilt worden.

    Es ist alles fristgerecht bei der HBL eingegangen, es fehlte lediglich die Gesamtbilanz. Die Statuten der HBL sehen offenbar einen e.V. in diesen Punkten nicht vor.

    Fakt ist, dass die Füchse nach dem Schreiben der HBL von heute den 10. März verpasst haben sollen. Und dieser Punkt ist nach Lage der Dinge mehr als angreifbar.

    Genau so ist es. Dieser Kahlschlag ist hart, aber letztlich wohl notwendig. Andererseits haben Nordhorn und Gummersbach bewiesen, dass sich Vertrauensvorschuss auszahlen kann. Ich bin gespannt, ob die Entscheidungen noch revidiert werden können...

    Der Fall Hamburg hat ja sicher zum jetzigen harten Durchgreifen geführt. Alles andere häte die HBL lächerlich gemacht. Im Fall Hamburg besteht ja immer noch die Möglichkeit, dass der Insolvenzrichter aus seinem Koma erwacht,

    Pressemitteilung


    Dortmund, 25.Mai 2005


    Der Vorstand der Handball - Bundesliga (HBL) hat bei seiner Sitzung am 24.5.2005 in Hamburg über die eingereichten Lizenzanträge der Vereine der 1. und 2. Bundesliga für die Saison 2005/2006 entschieden.

    Nach intensiven Beratungen wurden auf der Grundlage der Empfehlungen des Gutachter – Ausschusses folgende Entscheidungen getroffen:

    Lizenzerteilung für die 1. Bundesliga für die Saison 2005/2006
    Keine Lizenz erhalten
    TuSEM Essen
    SG Wallau/Massenheim
    SV Post Schwerin


    Die Lizenz erhalten

    HSG Düsseldorf
    SG Flensburg-Handewitt
    Frisch Auf GöppingenTV Großwallstadt
    VfL Gummersbach
    HSV Hamburg
    THW Kiel
    TuS N-Lübbecke
    TBV Lemgo
    SC Magdeburg
    GWD Minden
    HSG Nordhorn
    VfL Pfullingen
    HSG D/M Wetzlar
    Wilhelmshavener HV

    Die Lizenzerteilung ist teilweise mit Bedingungen und/oder Auflagen verbunden.


    Lizenzerteilung für die 2. Bundesliga Nord für die Saison 2005/2006

    Keine Lizenz erhält: Reinickendorfer Füchse

    Die Lizenz erhalten
    Ahlener SG
    TSV Altenholz
    HSG Augustdorf/Hövelhof
    SG OHV Aurich
    SV Anhalt Bernburg
    1. SV Concordia Delitzsch
    Dessauer HV 1996
    TV Emsdetten
    VfL Fredenbeck
    Eintracht Hildesheim
    SG PSV SR Solingen
    TuS Spenge
    HSG Niestetal-Staufenberg
    Stralsunder HV
    SG Insel Usedom
    HSG Varel
    LTV Wuppertal


    Lizenzerteilung für die 2. Bundesliga Süd für die Saison 2005/2006
    Keine Lizenz erhalten
    SG Werratal 92
    SG Willstätt/Schutterwald


    Die Lizenz erhalten
    EHV Aue HBW Balingen-Weilstetten TSV Bayer Dormagen
    ThSV Eisenach
    TSG Friesenheim
    TV Gelnhausen
    HSG Gensungen/Felsberg
    TSG Groß-Bieberau
    TV 05/07 Hüttenberg
    TV Kornwestheim
    SG Kronau/Östringen
    SG Leutershausen
    TSG Ludwigsburg-Oßweil
    MSG Melsungen/Böddiger
    TuSpO Obernburg
    HG Oftersheim

    Die Lizenzerteilung ist teilweise mit Bedingungen und/oder Auflagen verbunden.

    Die Anträge der Aufsteiger in die 2. Bundesliga wurden noch nicht abschließend behandelt.

    Es ist mit Sicherheit ein Befreiungsschlag für die Liga.

    Nach neuesten Informationen gibt es nach derzeitigem Stand keine Relegation zwischen 1. und 2. Liga. Pfullingen bleibt drin, der Sieger Kröstis vs Hildesheim steigt ohne Umschweife auf.

    Es existiert eine einwöchige Einspruchsfrist, die Relegationsspiele 1./2. Liga beginnen erst am 4. Juni, was bedeutet: sollte eine oder mehrere Entscheidungen revidiert werden, würden die Reli-Spiele wie geplant stattfinden können.