Beiträge von Olaf

    verstehe, was Du meinst: es geht um die Wortwahl: Trainer brüllt (und damit war gemeint, er - Rasmussen - sei mit Klappmessern dran). Da muss ich gestehen, mit der Wortwahl schlampig umgegangen zu sein. Ob Lars Rasmussen maulig gesagt hat "Heute nicht" oder in schärferen Ton, ist sicherlich auch ein Unterschied.

    Bleibt aber dieser Vorwurf des Trainers, Lars habe seinen Hund getötet (denn so kam es bei ihm wohl an).

    manman, mod sein ist gefährlich...habe eben Talants Beitrag editiert statt zu zitieren. Glücklicherweise konnte ich mit dem Zurück-Button des Bowsers alles wieder retten. Sorry, Talant, das erklärt meine Editierhinweise in Deinem Beitrag weiter oben.

    Nun zum eigentlichen Ansinnen.

    Zitat

    Wenn ich irgendetwas nicht mag, dann ist es wenn jemand Aussagen oder Feinheiten in Aussagen verfälscht um auf seichte Art ein komplett anderes Meinungsbild zu erzeugen. Dies hast Du mit Deinem Statement versucht.

    ich finde nicht, dass ich irgendetwas verfälscht habe. Versucht schon mal gar nicht. Mir stieß lediglich dieser Satz auf: Ich habe Deinen Hund nicht getötet (was ja - ebenfalls für sich genommen - sicherlich den Tatsachen entspricht). Es wäre bei vernünftiger Betrachtung der Dinge nie zu dieser Eskalation gekommen, wenn der Trainer nicht derart unsensibel reagiert hätte. Das kritisiere ich, weil mir das in dem Westfalenblatt-Bericht zu wenig thematisiert wird und dem Leser überlassen wird. SO entsteht eben schnell der Eindruck, dass Rasmussen ein unbeherrschter, disziplinloser Choleriker sei. Vielleicht ist er das ja, weiß ich nicht. Die rechtfertigung des Trainers hat so jedenfalls ein Geschmäckle

    was auch immer vorher vorgefallen sein mag....

    der Jung hat einen Hund, ich nehme an, er mochte diesen Hund sehr, vielleicht war er ja auch sein ein und alles. Der Hund wird krank, er muss ihn einschläfern lassen. Das macht man ja nicht einfach so, ist sicherlich etwas anderes, als das Altpapier zur Tonne zu tragen.

    Dann hat man Training, ok, das muss sein, also geht er hin. Taktische Fehler werden mit Strafen belegt, alle hatten schon ihr Fett weg, nur Rasmussen hat bisher keinen "Fehler" gemacht. Doch dann ist er dran, Trainer brüllt, Lars antwortet maulig "Heute nicht" - denn sein Hund wurde ja vor wenigen Stunden erst eingeschläfert. Und dann kommt dieser Ar... von unsensiblen Trainer auf ihn zu und hat nix besseres zu tun, als ihm zu sagen "Ich habe nicht Deinen Hund getötet!" Hallo? Hat Rasmussen seinen Hund mit Wonne und absichtlich einschläfern lassen? Da wäre ich auch ausgerastet, da verliert man jegliche Beherrschung.

    Dann eskaliert die Sache, sehr viel später will Lars sich entschuldigen, aber Trainer will nicht mehr. Weil ja schon so viel vorher passiert ist,w as allerdings in der obigen Geschichte im Dunkeln bleibt.

    Dieser Vorfall für sich genommen, hat der Trainer ganz gehörig Mitschuld an der Eskalation. Unfassbar, wie man so einen Spruch bringen kann. Tritt noch mal zu, er zuckt noch, war da wohl das Motto

    Dennis Mathews und Viktor Pohlack verlassen die Füchse

    Dennis Mathews, mit 143 Toren zweiterfolgreichster Schütze der Füchse Berlin in der abgelaufenen Saison, wechselt zu Eintracht Hildesheim. Der 20-jährige Linksaußen hat beim Relegationsteilnehmer um den Aufstieg in die 1. Bundesliga einen Zweijahres-Vertrag unterschrieben. "Wir bedauern die Entscheidung von Dennis sehr, wünschen ihm aber auf seinem weiteren Weg viel Erfolg", sagte Füchse-Manager Mike Männel. "Das sind die jungen Leute, die wir eigentlich halten wollen." Auch Berlins bester Schütze, Viktor Pohlack, wird die Berliner verlassen. Er wechselt in die Regionalliga zum VfL Potsdam.

    "Viktors Abschied stand schon länger fest, wir haben zwar versucht, ihn vom Bleiben zu überzeugen, aber er stand bei Potsdam bereits im Wort. Sein Abschied ist menschlich wie sportlich en herber Verlust", ist Berlins Manager Mike Männel traurig über den Weggang seines besten Werfers. Ihn gleichwertig zu ersetzen sei schwer. Für Dennis Mathews ist Ersatz hingegen schon vorhanden. Mathews hatte nach einer herausragenden Hinrunde bei den Füchsen zuletzt nur wenige Spielanteile bekommen, da Marc Hartensuer seine Chance in der Rückrunde optimal nutzte.

    Quelle: handball-world.com

    zunächst gehe ich schon davon aus, dass es zumindest harte Auflagen für einige Klubs gibt. Traditionsvereine einfach rauszuschmeißen, weil sie in Schieflage geraten sind, klingt zwar populistisch gut, ist aber auch ein zweischneidiges Schwert.

    Dass es innerhalb der Liga noch die vielzitierte Solidarität gibt, ist eigentlich beruhigend. Dem TuSEM wird derzeit auch von einigen anderen Klubs massiv geholfen, etwa indem Sponsorenkontakte geknüpft werden. Das Benefizspiel der Kieler bei Wallau war sicherlich auch der Versuch, den Leuten zu helfen, die einen Neuaufbau im Hessenland wollen.

    Was Bohmann in dem Interview anspricht, gehört zum kaufmännischen Investitionsrisiko. Ein Verein kann und muss sich wahrscheinlich mal etwas weiter aus dem Fenster lehnen, in der Hoffnung, durch sportlichen Erfolg die Gelder irgendwann wieder einzuspielen. Es führt aber de facto zu einer Verschuldung, wenn die Investition in Spieler nicht durch Sponsorengelder abgedeckt ist. Während in Pfullingen aber kaum zusätzliches Geld durch Zuschauereinnahmen möglich ist, außer man geht dauerhaft nach Stuttgart, besteht zumindest bei Essen, Wallau und dem HSV noch Steigerungsmöglichkeit, die Hallen sind selten ausverkauft, bieten aber genügend Platz. Man kann also mit mehr Zuschauereinnahmen kalkulieren, wenn man sportlichen Erfolg vorweisen kann. Dazu benötigt man Spieler und die kosten Geld, dass man momentan nicht hat. Ergo: Auf Pump und dann hoffen, dass die Massen strömen.

    Ich finde, einige machen es sich doch ein wenig einfach hier, indem die große Keule gefordert wird.

    Die Krux ist das ominöse Lizenzverfahren. Dotzauers Vorschlag, schlicht den Eingang der Spielergehälter zu kontrollieren, die ohnehin 80% des Etats ausmachen, würde eigentlich ausreichen. Fließen diese Gelder nicht, hat ein Verein Probleme. Mehr muss die HBL eigentlich nicht kontrollieren. Die Drohung des Lizenzentzuges hat jedenfalls noch keinen Verein abgehalten, ein gewisses Risiko einzugehen. Nach Einführung des Verfahrens ist es eigentlich nur noch schlimmer geworden.

    Entweder die Liga räumt jetzt auf und verweigert rigoros die Lizenzen oder das Verfahren wird grundlegend geändert. Da im Interview zu lesen ist, dass es neue Vorschläge zum Verfahren geben soll, gehe ich davon aus, dass den vom Bankrott bedrohten Vereinen die Chance gegeben wird, sich zu erholen. Das Beispiel Nordhorn hat gezeigt, dass das möglich ist.

    Also das Thema an sich ist es schon wert diskutiert zu werden. Wie in dem von Jens Todt geführten Spiegelinterview ja zu lesen ist, ist ein Doppelleben mit der daraus resultierenden psychischen Belastung nicht unproblematisch.

    Ob und wer mit wem den Linoleum teilt, ist natürlich Privatsache. Da es aber nicht selbstverständlich zu sein scheint, dass ein Handballer auch mit einem Frisör zusammenleben kann, sondern er zwingend eine Frisöse zum Vorzeigen braucht, ist es insoweit ein Thema, warum es denn nicht normal ist.

    Würde ein Handballer in den Hallen ein Spießrutenlaufen erleiden müssen, wenn er sich outet? Bei den Frauen ist es ja offenbar kein Problem (siehe ebenfalls Spiegel-Interview), selbst Schiedsrichterinnen bekennen sich öffentlich dazu. Ich fürchte jedoch, dass ein Handballer sich blöde Schmähgesänge in den Hallen anhören dürfte...

    Immerhin ist "schwul" in unserem Sprachgebrauch ein Schimpfwort

    Spätestens am 25. Mai wird die Lizenzfrage öffentlich beantwortet. Grund genug, diesem Thema einen eigenen Thread zu widmen.

    Dazu passend und als Einleitung ein Interview von N24 mit Frank Bohmann, dass am 14. Mai erschienen ist:

    Wobei die Funktionalitäten vom Match-Manager, den Schwerin und der TVG nutzen (und neuerdings im Test auch bei den WHV-Fans) und die des Augustdorfer Tickers und des Hildesheimer Tickers ja ähnlich sind. Am Augustdorfer Ticker mag ich, dass man sich die Statistik auf einem anderen "Registerblatt" anschauen kann. Das macht die Sache sehr viel übersichtlicher, finde ich. Jedenfalls sind das die Ticker, die die Standards setzen. Denen sollte nachgeeifert werden.

    Wäre eigentlich mal eine Sache für nen Web-Award. Damit würde die Arbeit der Tickermacher auch mal gewürdigt.

    LTV Wuppertal -Stralsunder HV
    HSG Niestetal-Staufenberg -1. SV Concordia Delitzsch
    HSG Augustdorf/Hövelhof - Dessauer HV
    Eintracht Hildesheim - Reinickendorfer Füchse Berlin
    OHV Aurich - Insel Usedom
    TSV Altenholz - Ahlener SG
    SV Anhalt Bernburg - TuS Spenge
    TV Emsdetten - SG PSV SR Solingen
    HSG Varel - VfL Fredenbeck

    Ich glaube ja eher an einige Überraschungen am letzten Spieltag. Wuppertal und Dessau werden sich retten. Wird ein spannender Samstag....