Beiträge von Olaf

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    Original von Meikel
    Der VfL Gummersbach ist bereits der Kölner Verein! Eine Namensänderung wäre absolut kontraproduktiv!

    es geht ja hier nicht um eine simple (und sicherlich törichte) Namensänderung, sondern darum, ob es ein Kölner Team geben sollte. Hier beheimatet und hier geliebt Etwas mit Hätz und Siel, über das die Höhner ein Liedchen schreiben könnten. Unser Hätz schläät för Handball us Kölle, usw

    Man bräuchte natürlich einen aus der Tierwelt entlehnten Namenspatron, ein derartiges Tierchen müsste natürlich auch in der Arena seinen Platz finden. Elefant wäre dann nicht so angemessen. Die Kölner Elefanten, gegen die Zebras aus Kiel wäre aber eine schöne Titelzeile.

    Dass Delitzsch nicht den saubersten Handball spielt, ist doch eigentlich bekannt. Die packen schon mal gerne etwas kräftiger zu. Solange es aber von den Schiedsrichtern als regelkonform angesehen wird und das Team sich im Griff hat, ist ja alles in Ordnung.

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    Original von Stiegl
    Tja, ich sag´s doch immer: Erfolgsfans! :pillepalle:

    den Smiley muss ich Dir zurückgeben. Die Ostseehalle ist seit 26 Jahren bei jedem Spiel so gut wie ausverkauft und auch in Kiel gab es mal Zeiten, als man nicht automatisch Meister wurde. Von Erfolgsfans zu reden halte ich deshalb für abwegig. Da man aber schon sämtliche Titel irgendwann mal gewonnen hat (mit Ausnahme dieses einen), ist die norddeutsche Gelassenheit bei Titelkämpfen schon mal deutlicher zu spüren, als im heißblütigen Süden.

    wieviele haben den gepfiffen? 100? Oder war es ein gellendes Pfeifkonzert?

    Wenn man die zweite Halbzeit mit 15:12 verliert, wird die Leistung des THW wohl unterirdisch gewesen sein, möchte ich vermuten. Trotzdem scheint mir Noka da etwas dünnhäutig zu sein.

    Und zur Ausgangsfrage: Ja, die Kieler Zuschauer sind erfolgsverwöhnt. Pfiffe gegen das eigene Team sind nicht schön und zeugen von Event-Fans. Nokas Taktik für die restlichen Spiele ist: Gewinnen, egal wie. Die Zsuchauer sehen aber lieber schöne Tore, berauschende Spiele etc. Diejenigen, die da gepfiffen haben, sind dann wohl Zuschauer, denen der Meistertitel egal ist.

    dazu schreibt die taz:

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    Kampfabsage der Woche

    "Ich kann den Kielern schon zur Meisterschaft gratulieren, sie haben es zu 99,5 Prozent geschafft. Sie sind ein verdienter Titelträger." (Flensburgs Trainer Kent-Harry Andersson, der mit seinem Team im Moment punktgleich an der Spitze der Handball-Bundesliga steht)

    oder es gibt ein stillschweigendes Abkommen, das auf Teile des Gehaltes verzichtet wird. Es soll auch noch Spieler geben, denen der Verein am Herzen gibt und die nicht allein auf das Geld schauen.

    Nicht aufregen Helge.

    Der Hintergedanke dabei ist doch, die Liga zu verkleinern. Das ist der Ausgangspunkt. Nun sagen einige, die mit Handball Geld verdienen müssen, dass eine Verkleinerung der Liga zu weniger Einnahmen führt, die man kompensieren müsse. Und das ginge eben, so sagt man wohl, über PlayOffs.

    Ich frage mich natürlich, wo bei Playoff-Spielen der Reiz für die Medien und die Fans sein soll. Eine ganze Saison über geht es nur um die richtige Platzierung und am Ende ist nach 5 Finalspielen die Messe gelesen. DIese 5 Spiele haben es in sich, sicher, auch die Halbfinals, aber es gibt dann immer noch eine Reihe von Vereinen, die teilnahmslos am Wegesrand stehen. Fazit: Der falsche Weg.

    Essen hat gut gewirtschaftet, allerdings mit zugesagten Geldern, die nicht gekommen sind. Von hochtrabenden Plänen, die zu einer Überschuldung geführt haben, ist mir jedenfalls nix bekannt.

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    Original von KielerZebra

    Jaja, ich weiss, ich bin Berufspessimist, aber obs das schon war sei mal dahingestellt. Gabs da nicht mal ne Saison, wo der THW in Schwerin verloren hat? :/:

    und danach kein Spiel mehr verlor und in Flensburg die Meisterschaft perfekt machte, da Nordhorn in der Ostseehalle die entscheidenden Punkte ließ. Was aber, wenn ich es mir recht überlege, eher als Hoffnungsschimmer für Flensburg gelten kann....

    Ich gehe davon aus, dass die Jungs jetzt heiß genug sind und jedes Spiel mit dem nötigen ernst angehen. Wetzlar in der Ostseehalle ist ja auch schon mal bös ins Auge gegangen, gewarnt sollte man also sein.

    Wenn aber alles "normal" läuft, kann eigentlich niemand mehr dem THW die Meisterschaft kaputt machen. Aber das Fell, die Bären und der richtige Zeitpunkt sind da ja noch so eine Sache... Am 29. Mai werde ich jedenfalls in Düsseldorf das Ergebnis betrachten.

    das darf doch alles nicht wahr sein. Erst werden mündliche Zusagen nicht eingehalten, dann auch schriftliche nicht mehr. Der Klaus Schorn kann einem schon Leid tun. Ich fürchte, der TuSEM wird nicht mehr zu retten sein, denn wenn die Häfte des vereinbarten und geplanten Saisonetats fehlt, ist es zappenduster. Wenn Essen den EHF-Pokal holt und dann zwangsabsteigen muss, wäre das echt der Hammer.

    Da könnte das Spiel gegen den SCM in Oberhausen schon fast ein Abschiedsspiel sein. Aber vielleicht hilft ja ein Gnadengesuch bei der Liga, immerhin ist man in diese Situation ja relativ unverschuldet geraten.

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    Original von Linksaussen

    in der deutschen liga gibts ja auch noch die üblichen reaktionären meinungen, von "schwule können nicht fußball spielen" bis "ein schwuler würde sofort aus meiner mannschaft fliegen" oder "bei mir gibts keine schwulen, die würde ich sofort erkennen.

    hat es denn Auswirkungen auf die Leistung, mit wem man denselben Linoleum teilt? Oder geht es dann nur um die Außenwirkung? In Stuutgart hat sich ja nun der erste schwule Fanklub gegründet. Vielleicht der erste Schritt...

    da statistisch sich zwischen 5- und 15 Prozent der Männer den Frauen gar nicht erst zu- oder mittlerweile abgewendet haben ( Ronaldo: jaja, in Köln 50%), wird das wohl im Schnitt auch für Sportler im Bereich Handball gelten. Sind ja nicht alles Transen oder betont weiblich auftretend.

    Was daran heikel sein soll, weiß ich nicht, es ist schlicht unwichtig.

    Verletzt...

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    handball-world.com

    Getrübt wurde die Freude über den Erfolg allerdings vom erneuten Ausfall von Lars Kaufmann. Gerade erst von einer Knieverletzung wieder voll im Einsatz, musste der Nationalspieler bereits in der 20. Minute aufgrund einer Gelenksverletzung aus der Halle getragen werden. Bis dato hatte Kaufmann seine Mannen schon mit fünf Toren unterstützend zur Seite gestanden.