vielleicht hält er sich nur alle Türen auf, in seinem Alter muss man ja auch an die Zukunft denken.
Beiträge von Olaf
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ohoh, Helge, lass das man hier nicht die Bildzeitung lesen. Wenn ich mir den bildblog so durchlese, paßt Du genau in die Zielgruppe für den Verlierer des Tages.
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Liebe Trauergemeinde, dass diese Spezialsender 24 Stunden live und in Farbe vom Siechtum über den Tod bis zur Aufbahrung berichten, ist doch in Ordnung. Für sowas gibt es diese Sender. ARD und ZDF brauchen das nicht, aber da selbst Hochzeiten alternder Herrschaften live übertragen werden, kann man sicherlich auch eine Liveübertragung der Beerdigung des Papstes verkraften.
Normalerweise hält man sich bei der Grabrede ja zurück, wenn es um kritische Töne geht. Bei derart exponierten Persönlichkeiten darf man aber gerne auch auf die Schattenseiten blicken. Das fehlt in der Tat ein wenig bei unseren Medien.
Ich bin kein Katholik und kann mit diesem ganzen Pomp nix anfangen, da lobe ich mir meine bescheidene evangelische Kirche um die Ecke. Die Eroberung Roms durch die Trauergemeinde ist mit normaölen Maßstäben nicht zu erklären, aber das ist die 2000-jährige Geschichte der Religion ja auch nicht.
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der Druck auf den SWR ist sehr groß. Ich erwarte spätestens nächste Woche die Mitteilung, dass übertragen wird...
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und einige aus Holland
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Auch aus Kiel kommt jetzt die große Unterstützungswelle. Motto: Solidarität mit den Göppingern!
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485 am Montagabend....vorwiegend aus dem Süddeutschen Raum. Häufigste Postleitzahl ist die 73.... aus Kiel direkt erst schlappe 10
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Zitat
Original von Schieri_neu
Hab ich das nicht auch schon gesagt?

hast Du, aber war doch ne schöne Diskussion, bei der viele was gelernt haben

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Damit wäre die Sache ja zumindest für den DHB-Bereich geklärt....
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eines muss man sicherlich berücksichtigen: Johannes Paul II war der erste und bisher einzige Mensch, der weltweit von Millionen Menschen leibhaftig gesehen und gehört worden ist. Bei seinen 104 Auslandsreisen hat er regelmäßig 100.000 angezogen, die ihn reden hören wollte.
Ergo gehört er wohl zu den bekanntesten Menschen der Welt. Auch das mag erklären, warum um seine letzten Tage und Stunden ein solcher Medienhype entstanden ist.
Früher gab es ja nachts diese Standbilder von Aquarien oder auch die ZDF-Zugnacht. In gut 14 Tagen werden wir rund um die Uhr einen qualmendes Blechrohr sehen und auf weißen Rauch warten.
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ich werde beim Finale in HH sein und hoffe, dort möglichst viele Handballeckeianer zu treffen...
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wir sind jetzt bei knapp 370 abgeschickten e-mails, was schon eine recht beeindruckende Zahl ist. Wichtig ist aber auch der Druck von anderer Seite, etwa der politischen Ebene oder (und insbesodnere) von Mitgliedern des Rundfunkrates.
Ich gehe davon aus, dass die Sportredaktion des SWR gerne das Spiel live zeigen würde, aber die Programmdirektion dagegen ist. Es gilt also, die Verantwortlichen davon zu überzeugen, dass das FinalFour einen hohen Stellenwert genießt und Göppingen als Traditionsverein im Südwesten für Handball steht.
Ich würde übrigens mir wünschen, dass erheblich mehr Kieler sich beteiligen würden. Immerhin haben die Kieler viel Unterstützung aus anderen Regionen erhalten, als es darum ging, ihre Spiele ins Fenrsehen zu bekommen. Da wäre eine kleine Revanche fällig, unabhängig davon, ob man den SWR nun empfangen kann oder nicht.
Weiterhin wäre es natürlich langfristig wünschenswert, dass am 16.4., wenn der der SWR denn überträgt, möglichst viele mit dem Quotenmessgerät ausgestattete Haushalte das Spiel anschauen. Bisher waren Live-Übertragungen des SWR (in de rletzten Saison) bei Zahlen von ca. 60.000 Zuschauern nicht gerade der Renner.
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er pfeift in Frankreich, da mag das anders sein als in unseren Gefilden...
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Die Hildis müssen erstmal ihre ganzen Nachholspiele gewinnen, das wird nix...
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nun lasst sie doch, denen fehlt doch sowieso ein Enzym
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man kann getrost davon ausgehen, dass es kein Scherz ist. Und ein offener Bruch scheint mir schon etwas Schlimmes zu sein, zumal für einen Handball-Torwart...
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51:30, so lautet das Endergebnis des Spiels zwischen Altenholz und dem personell aus dem letzten Loch pfeifenden VfL Fredenbeck. Das scheint mir ein neuer Torrekord in der Bundesliga (1+2) zu sein.
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aus der Berliner Zeitung
Sezessionisten am Alpenrand
Kiefersfelden (Bayern) schließt sich Österreich an
von Damir Fras
Bayern, die ihr Selbstbewusstsein gerne auch aus der demonstrativen Abgrenzung gegen ihre Nachbarn beziehen, wird dieser Satz missfallen. Aber er muss einfach aufgeschrieben werden, damit es alle wissen: Die Österreicher haben es besser. Jawohl, besser. Sie haben um bis zu 26 Cent pro Liter billigeres Benzin als die Deutschen, zu denen die Bayern ja auch irgendwie gehören. Sie haben ein besseres Bankgeheimnis, sind nicht in der Nato, und sie haben deutschsprachige Fernsehprogramme, die ohne Kabel, Schüssel oder Decoder zu empfangen sind. Was will man mehr? Das nennen wir Annehmlichkeiten, die uns Deutschen und damit auch den Bayern abhanden gekommen sind. Wer dächte da nicht insgeheim an Sezession, wo die Grenze nahe ist und das Paradies hinter dem übernächsten Misthaufen beginnt?
Bürgermeister Erich Ellmerer hat daran nicht nur gedacht. Er hat die Abspaltung von Bayern vollzogen und seine Gemeinde an Österreich angeschlossen. Der vaterlandslose Geselle im Lodenjanker - am Rande bemerkt ein Sozialdemokrat - hat ein neues Ortsschild aufstellen lassen: "Kiefersfelden - Bezirk Kufstein - Land Tirol". Für Freitag ab 15 Uhr hat Ellmerer zum Begrüßungsfest "Welcome to Austria" geladen. Im Festzelt auf dem Rathausplatz soll die vormals bayerische Musikkapelle Kiefersfelden aufspielen. Getränke österreichischer Herkunft kosten nur 50 Cent. Da werden manche der Neo-Tiroler aus Kiefersfelden einen Mordsrausch nach Hause tragen.
"Zum Wohle des Bürgers muss man frühzeitig Konsequenzen ziehen, wenn etwas schief läuft", hat Ellmerer gesagt. Und damit ja niemand glaubt, dass sich der Kiefersfeldener Bürgermeister nur einen besonders raffinierten Aprilscherz hat einfallen lassen, gibt es noch den Kuramtsleiter Werner Schroller. Der beklagt in Interviews die Misere von Kiefersfelden: nur noch zwei statt ehedem sieben Tankstellen; ab 1. Mai aus Kostengründen kein Rettungswagen mehr; deutsche Kassen, die den Krankentransport ins nur vier Kilometer entfernte österreichische Kufstein nicht zahlen; bayerische Behörden, die ein Gewerbegebiet nicht genehmigen, während in Tirol Gewerbegebiete "mit gigantischen Ausmaßen" entstehen. Man gewinnt den Eindruck: So wie es ist, lässt es sich in Bayern nicht mehr aushalten. Die Österreicher dagegen haben es besser. Lasst uns alle Österreicher werden.
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der THW hat schlicht keinen, der mal aus dem Rückraum von 9 oder 10 Metern abziehen kann. Man muss sich die Tore hart erarbeiten. Daher ist eine große taktische Disziplin erforderlich, um die Abwehrreihen auszuspielen, vorzugsweise über den Kreis. Wenn der, so wie in Hamburg, volllkommen dichtgestellt ist, bleibt nur das Lückensuchen. Jedes Tor wird da erarbeitet. Sieht nicht immer sehr attraktiv aus, wobei zum Ende eines kraftraubenden Jahres selten attraktiver Handball gespielt wird, aber sorgt jedenfalls immer für spannende Spiele. Die letzten Liveübertragungen mit dem THW waren jedenfalls alle sehr interessant vom Spielverlauf her.
Attraktiv finde ich die Arbeit in der Abwehr. In Hamburg hat man von beiden Seiten ein Lehrbeispiel für Abwehrreihen gesehen. So weltklasse ist der THW in dieser Saison ja nun auch nicht besetzt, da hat der HSV mit den Gilles, Svensson und Belaustegui und Toto Jansen schon absolut gleichwertige wenn nicht gar bessere Spieler aufzubieten (bei Kiel sehe ich in der Kategorie eigentlich nur Fritz und Ahlm). Insofern ist es schon ein wenig überraschend, dass der THW bisher nur gegen zwei Teams der Liga Federn lassen musste.
Da in dieser Saison bisher nur Göppingen und Flensburg gegen Kiel gepunktet haben (und in der Saisonbilanz jeweils 3:1 Punkte holten), dürfte der THW - Achtung: Themenwechsel - beim FinalFour eigentlich keine Titelchance haben.
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Zitat
Original von HSV Sascha
Das Klima zwischen HSV und dem THW (Schwenker/Serdarusic vs. Hanning) ist doch schon länger vergiftet. Da werden halt spitze Pfeile verschossen. Schwenker bezeichnet den Hamburger Handball als "Affenhandball" und Hanning schiesst halt gerne mal zurück. Mein Gott. Ob beides jetzt qualifizierte Aussagen sind, lasse ich mal dahingestellt.Klappern gehört zum Handwerk.
.Der Ausspruch Affenhandball (für Klammeraffen) kam erst nach Bobs ungefragte Zusatzaussage zu der Schiedsrichterleistung. Insofern hat Schwenker zurück"geschossen".
Dass das Klima zwischen den dreien nicht das Beste ist, ist allgemein bekannt, glaube ich. Umso ätzender, wenn dann immer wieder Öl ins Feuer gegossen wird.