Beiträge von Marc

    Magdeburg, Kronau, Leipzig, 3x auswärts, das wird ein heißer Tanz für Gummibach


    Das ist nicht mal das entscheidende, denn in diesen Spielen ist man ja per se chancenlos. Aber vielleicht ist das ja die Gelegenheit ein Lebenszeichen zu setzen.
    Aber selbst wenn sich der VfL sportlich berappeln sollte und zumindest ganz gut und vor allem mit Aufwärtstrend - auch ohne Punktgewinne - diese drei Partien spielen würde, gäbe es in jeden Fall indirekte Nackenschläge durch die Konkurrenz.

    Dass aus diesen Partien zwei Mannschaften hinter dem VfL 2x2 Punkte holen werden, ist jetzt nicht vollkommen unrealistisch. :D

    Balingen - Stuttgart
    Stuttgart - Wetzlar
    Minden - BHC
    BHC - Göppingen
    BHC - Erlangen
    Wetzlar - Minden
    Minden - Balingen
    Balingen - Lemgo

    Und dann kommt das Heimspiel des VfL gegen Hannover.

    Eine jetzige Trainerentlassung wäre ja ein Eingeständnis, dass man sich von Seiten der Vereinsführung dermaßen verspekuliert hat.
    ...oder monatelang nicht das sehen wollte, was so ziemlich jeder objektive Beobachter bereits November/Dezember sehen konnte. :rolleyes:
    Die werden am Trainer festhalten, die Blöße geben sich diese Herren nicht. Ansonsten müsste das ja mit personellen Konsequenzen, die über den Trainerposten hinausgehen, einhergehend sein.
    Ich kann es mir einfach nicht vorstellen.

    Gut möglich dass der VfL so weiterwurschteln wird und am Ende dennoch die Klasse hält. Aber die verbrannte Erde die nun so oder so im Umfeld zurückbleiben wird, ist mit ein paar guten Spielen in der nächsten Saison längst nicht beseitigt.
    Ich erinnere mich noch gut an die Saison 2012/13. Auch damals hat der VfL einigen Kredit verspielt und durfte dann ohne den erwarteten Zuspruch in der neuen Schwalbe Arena starten und sich diesen erst mühsam wieder aufbauen. Auch zum Unverständnis der Vereinsführung übrigens. ;)

    Eben drum. Sicher ist, das nichts sicher ist. ;)

    Man könnte das Ganze auch noch weiterspinnen... :D

    Hätte Fäth überhaupt so vorzeitig bei den RNL unterschrieben, wenn er definitiv gewusst hätte, dass Jacobsen bei seinem Vertragsantritt nicht mehr Trainer ist? Oder hat er es vielleicht sogar deswegen gemacht? (Ende November Fäth-Wechsel, Anfang Dezember Jacobsen wird Nationaltrainer). Kann mir keiner erzählen dass da nicht drüber gesprochen wurde.
    Oder war vielleicht Fäth schon zu Wetzlarer-Zeiten mit den RNL im Gespräch, ist dann aber wegen Jacobsen erstmal nach Berlin gegangen?

    Hätte Fäth überhaupt so frühzeitig einen neuen Vertrag woanders unterschrieben, wenn er gewusst hätte das Petko bald in Berlin übernimmt? Seitdem bekommt er ja deutlich mehr Spielanteile und spielt auch (was ich so aus der Distanz sehe) wieder ganz passablen Handball.

    Ein Spieler der sich unwohl fühlt und deswegen wechselt, wird sicherlich nicht zu einem Verein wechseln bei dem er noch nicht weiß, ob ihm das Umfeld überhaupt zuträglich ist.

    Das ist vielleicht bei ausländischen Legionären so, aber sicherlich nicht bei einem gestandenen deutschen Nationalspieler, der sein Können bereits bewiesen hat und im Grunde überall spielen könnte.

    Auf der anderen Seite: Wetzlar ist ja jetzt nicht sooo viel anders als Gummersbach wo er sich ja ebenfalls so gar nicht wohl gefühlt hat.
    Also dürfte für sein Seelenwohl das personelle Umfeld offensichtlich entscheidend sein. Da empfinde ich die Wahl zu den RNL (und das auch noch erst 2018) zu gehen, allerdings schon sehr gewagt.

    Preuss ist von den bisher bekannten Neuzugängen des VfL (den Trainer mit eingeschlossen) die durchaus berechenbarste Komponente, von der man eigentlich am besten abschätzen kann, was der VfL da bekommt. Der Rest muss sich erst noch beweisen.

    Mich wundert dennoch, dass Pevnov nicht berücksichtigt wurde. Aber für Preuss eine gute Gelegenheit sich international zu präsentieren. :bigok:

    Naja gut, dann sollte sich der VfL besser mal bei Lemgo ein paar Tipps holen. Damit würden sie jedenfalls ne Menge Personalkosten sparen, wenn man den Kader auf Lemgo-Niveau abrüsten könnte. :lol:

    Aber nein, Flatten ist ja in deinen Augen ein Glücksfall für den VfL.
    Ja was denn nun?

    Ich verstehe TCLIPs Argumente warum der VfL nahezu im Soll sein soll, nicht wirklich.
    Vor allem weil auf der anderen Seite beim eigenen TBV offensichtlich absolut nichts passt, dieser aber lediglich 2 Punkte hinter dem VfL steht. ?(

    Wenn man dann noch liest, dass der TBV laut den Spieltags-Threads sich Woche für Woche absolut katastrophal präsentiert, der VfL aber nach Meinung derselben Person lediglich wenige Punkte unter Normal steht, frage ich mich, wo da die Wahrnehmungsdifferenzen herkommen?

    Lemgo steht punktemäßig (und auch in der Tabelle) genau da wo die Mannschaft nach Kader objektiv hingehört. Nicht mehr und nicht weniger.

    Naja, du kritisierst es aber doch, insbesondere dass die kleinen Vereine deiner Meinung nach leer ausgehen.
    Verstehe ich nicht, sie haben doch einen Gegenwert in Form von Leistung erhalten!? Und wenn ein Spieler erst in 1-2 Jahren (sogar nach Ende seines Vertrages) wechselt, entgeht ihnen doch auch nichts!? ?(
    Und wenn ein Spieler früher gegen Ablöse geht, fehlt ihnen diese Leistung erstmal. Die Ablöse ist ja in der Praxis auch kein wirkliches Schmerzensgeld, sondern verpufft in den meisten Fällen im Großen Ganzen des Systems, da in den seltensten Fälle diese für die Verpflichtung eines adäquaten Ersatzes wieder investiert wird.

    Somit sehe ich den meisten Gegenwert für den Verein immer in der vollständigen Erfüllung des Vertrages.

    ...wenn es die kleinen Vereine wären, die von der Nichtregelung der Transferfenster und den langen Vorlaufzeiten profitierren würden - sind sie aber nicht!! Es sind Vereine wie die RNL, Kiel etc. die immer wieder Spieler für in 1-2 Jahren verpflichten, um eben KEINE Ablösesumme AN die KLEINEREN Vereine zahlen zu müssen! Da liegt doch der Hund begraben!

    Marc

    d.h. du willst die Ablösesumme, die Melsungen für Kühn hinlegen will, damit er bereits dieses Jahr nach Nordhessen wechselt, gar nicht annehmen? :cool:

    Ich fände es besser er würde 2018 ohne Ablöse wechseln als jetzt mit.
    Aber indirekt wird doch verlangt, dass er jetzt nochmal bis 2020 verlängern sollte um dann 2018 gegen Ablöse zu wechseln.
    Die Kritik das Spieler frühzeitig ihren Wechsel zur übernächsten Saison bekanntgeben, zielt doch darauf ab!?
    Weil offensichtlich die Zeit zwischen Bekanntgabe und Wechsel der Spieler sportlich nichts mehr bringt. Wenn ich mir aber Kohlbacher anschaue, dann kann ich gerade das nicht erkennen.

    Eine "Entschädigung für gute Leistungen im Verein" (der Ausdruck ist übrigens genau am Thema vorbei , wie ich finde) brauchen wir nicht, da wir so dankbar sind, dass er hier gute Leistungen gebracht hat, dass sich das alleine schon aufs Konto auswirkt! :lol:

    Ich weiß nicht was daran lustig ist? Kühn hat doch im Schnitt bisher gute Leistungen gebracht!? Der VfL kann zufrieden sein sich den Spieler damals für kleines Geld aus Essen geangelt zu haben. Also, was noch?

    Ich dagegen finde dieses immer stärker aufkommende Verlangen Ablöse kassieren (zu wollen) irgendwie fehl am Platz. Für was eigentlich?
    Warum sollte ein Verein dafür "entschädigt" werden, wenn ein Spieler top Leistungen während seiner Vertragslaufzeit für den Verein erbracht hat?

    Letztendlich wechselt ein Spieler ja nicht von heute auf morgen ohne den abgehenden Verein in die Absichten mit einzubeziehen. Es steht diesem also frei, in seinem Angebot nachzulegen.

    Und mir kann keiner erzählen, dass ein Spieler nicht auch einen langfristigeren und zudem besser dotierten Vertrag als klare Nr.1 bei seinem "Heim" Mittelfeldclub unterzeichnen würde, als mittelfristig bei den Top3 der Liga als 1b oder gar 2.

    Viel schlimmer finde ich es, wenn in den Verträgen irgendwelche Ausstiegsklauseln stehen. Da habe ich immer das Gefühl, das ist ein gefundenes Fressen für die Spielerberater, weil sie bei einem vorzeitigen Wechsel Geld verdienen können.


    Klauseln sind idR dazu da, das Gehalt, die Laufzeit pro Verein oder überhaupt das Interesse des Spielers zu gewinnen.

    Das sehe ich, trotz meinem Unmut über die derzeitige sportliche Führung, ebenso.

    Der VfL wird nicht jedes Spiel verlieren (siehe Balingen) und Mannschaften wie der BHC, Lemgo, Balingen, Stuttgart werden nicht ALLE noch zweistellig Punkte holen. Auch wenn die Theorie das durchaus zulässt, aber die Praxis ist dann doch eine andere.
    Fakt ist, es wird ein Zittern bis zum Schluß und das missfällt halt vielen, zu recht.


    Wie man es dreht und wendet, die Saison wird Stand heute so oder so zu 3:1 den Verantwortlichen auf die Füße fallen:

    - Trainerwechsel mit negativem Ausgang: man hat es zu spät getan.
    - Trainerwechsel mit positivem Ausgang: man hätte es viel früher tun sollen, dann wäre das sportliche Ergebnis dem Anspruch des VfL noch gerecht geworden.
    - kein Trainerwechsel mit negativem Ausgang: man hat sich sehenden Auges, tatenlos und beratungsresistent in den Abgrund gestürzt.
    - kein Trainerwechsel mit positivem Ausgang: der Verein hat alles richtig gemacht und dem Umfeld eine spannende Saison beschert.

    Wobei man auch über das :1 streiten kann, denn dem Ansehen, der Stimmung aber auch der Moral einzelner (evtl. abwanderungswilliger) Spieler setzt das negativ zu.

    Wenn es letztendlich an 6 Monaten Trainergehalt gescheitert sein sollte, wäre das ganz schön armselig.