Trotz aller erwarteter Bescheidenheitsbekundungen, muss man aber auch mal sehen, dass man einen dem Budget und v.a. Etat angemessenen Kader aufstellt und damit auch entsprechende Erfolge einfährt. Das heißt konkret, die Schulden sollten kurz bis mittelfristig abgearbeitet sein damit man auch mal wieder das ins Tagesgeschäft abführen kann, was rein kommt.
Wenn man den veröffentlichten Zahlen ja glauben schenken darf, agiert der VfL mit einem Etat von 4,5 Millionen Euro durchaus solide und an den man durchaus sportliche Erwartungen haben kann. Wetzlar operiert zum Vergleich mit nur 3,5 Millionen.
Wenn man sich jetzt beide Kader anschaut, dazu die sportlichen Platzierungen beider in der Bundesliga und dazu den Schuldenabbau des VfL der letzten Jahre anhand der veröffentlichten Jahresabschlüsse heranzieht, dann wird der VfL allerdings noch deutlich über dieses Jahrzehnt hinaus, deutlich mehr einnehmen müssen als ausgeben dürfen.
Und das wird sich letztendlich auch auf die sportliche Qualität der Mannschaft auswirken.
Das heißt auch, dass man Vereine wie Wetzlar, Hannover, Erlangen, Leipzig ziehen lassen wird.
Die nächste Frage ist dann: wie lange behalten die zahlungskräftigen Sponsoren dann noch die Lust, eine GmbH zu finanzieren, dessen Mannschaft eigentlich mit dem Jahresetat auch problemlos mit den o.g. mithalten sollte!?