Natürlich in erster Linie die individuelle Qualität der Spieler des Kaders die beim VfL derzeit unter Vertrag stehen.
Ein Bult wäre, wenn er grundsätzlich nicht die individuelle Klasse gehabt hätte, nicht fast 10 Jahre bei Top-Klubs wie Berlin oder Nordhorn unter Vertrag gewesen, ein Nyokas nicht franz. Nationalspieler geworden.
Ein Schmidt, nicht bei Wetzlar zum Nationalspieler berufen und dann vom CL-ambitionierten HSV verpflichtet.
usw.
Die Qualität des Kaders ist schon da. Und der hinkt man einfach sportlich hinterher. Ob durch Verletzungen, durch schlechtes Training, durch schlechtes Caching, durch was auch immer, ist ja erstmal egal - und oftmals auch egal um einen Trainer zu entlassen. 
Da ich alle Saisonspiele (ausser das Auftaktspiel gegen Balingen nur im Stream) live vor Ort gesehen habe, kann ich sagen, dass man sich in mehr als 1,5 Spielen unter Wert verkauft hat.
In Melsungen spielte man gegen ebenso schwache Melsunger noch schlechter und verlor eigentlich chancenlos. Das war der erste Bruch in der bis dahin guten Saison.
In Erlangen verlor man unglücklich, geschenkt, war aber über die Spielzeit mindestens auf Augenhöhe.
In Minden, Göppingen und gegen Wetzlar spielte man ziemlich schlecht. Das wäre vermeidbar gewesen, wenn man sich so reingehangen hätte wie in Erlangen.
Gegen Coburg und Lemgo hat man am Ende (oder zwischenzeitlich) mit viel Dusel nicht verloren.
Aktuell 6 Punkte mehr und der VfL stünde dort wo man ihn "auch" erwarten könnte ohne gleich von Sensation zu sprechen.
Im Übrigen war der Kader in den Hasanefendic Jahren mit den drei EC Titeln individuell auch nicht soooo übermäßig besser besetzt als jetzt. Auch da hat Stojanovic nicht alles allein raus geholt. Aber man spielte doch deutlich konstanter als heute und Sead hat einfach rückblickend nahe des Maximum des ihm zur Verfügung stehenden Kaders abgerufen.