Mit Cleverness allein gewinnt man aber auch keine Spiele, siehe die Mannschaften die Deutschland geschlagen hat oder auch die von der reinen Papierform her eigentlich besser waren und gegen Deutschland, gerade als es eng wurde, eigentlich ihre Wettkampfroutine hätten ausspielen müssen.
Ich sehe es wie viele, allen voran Biegler himself: jedes Spiel mehr unter Wettkampfbedingungen tut der Mannschaft gut. Allein deshalb ist es schon ein Erfolg bis in die Finalrunde der Platzierungsspiele gekommen zu sein.
Auch mit Niederlagen umzugehen hilft enorm, so auch das Unentschieden und somit die nicht-Halbfinalteilnahme, wie auch die knappe Niederlage im Spiel um Platz 5. Sicherlich sind Erfolgserlebnisse wichtig und die meisten hätten einen Siege heute auch mehr pros als cons abgewonnen, klar.
Aber am Ende können sie sich doch IMHO wahrlich selbst auf die Schultern klopfen: sie haben gegen starke Gegner auf Augenhöhe gespielt, sie sind sehr weit im Turnier gekommen, sie haben Spiele nach Rückstand gedreht.
Seien wir doch mal ehrlich, das war doch in allen Belangen 1000% besser als bei den letzten Großturnieren, als praktisch nichts passte und man nach 35 Minuten die Übertragung besser wegen Fremdschämgefahr ausgeschaltet hat.
Niederlagen und mies gespielt wirken nachhaltig, knappe Niederlagen aber auf Augenhöhe gespielt dürften über den heutigen Tag hinaus eigentlich eher den Ehrgeiz wecken möglichst bald wieder zu spielen. Und das ist positiv.
Ich sehe die deutsche Mannschaft durchaus an dem Punkt wie die Männermannschaft 2014 nach der WM.