Beiträge von Marc

    Ich habe das Spiel jetzt mal im Re-Live Stream laufen lassen.
    War die Tonqualität von euch Kommentatoren in den vorigen Spielen auch schon so mies? 8o

    Ansonsten kann ich zu den VfL-Livestreams nichts großartig sagen, da ich eigentlich immer in der Halle bin. Ausser bei dem ersten Saisonspiel über den Youtube-Stream - der war spitze!

    Den besten Livestream von wegen stabil, Tonqualität und Bildrate liefern bei mir die Göppinger. Die vom SCM hatten in den ersten Spielen häufiger mal Aussetzer und z.T. ganze Ausfälle.

    Beide Teams haben ihre Pflicht erfüllt. Nicht mehr und auch nicht weniger.
    Mehr gibts zum Spiel eigentlich nicht zu sagen.

    Schade fand ich, dass gleich zweimal dem stehenden Lichtlein auf den Schädel gezogen wurde. Muss nicht sein bei einem solchen Spiel in dem es um wahrlich nichts ging.

    Der VfL kann heute nur gewinnen, ohne gleich das Spiel gewinnen zu müssen.

    Eine solide Leistung, Einsatzwillen, Leidenschaft, Konzentration, Kampf und das alles über 60 Minuten und der VfL kann damit die Schmach gegen Minden vergessen machen und sich somit ein paar Karmapunkte für die enorm wichtigen Spielen gegen Hannover und Erlangen erarbeiten.

    Flatten hat x große Baustellen zu beackern und kann am Ende eigentlich nur verlieren - zumindest nicht an allen Fronten gewinnen.
    Trainerwechsel ohne dass bereits jemand konkretes fix ist, neue Sponsoren, Vertragsverlängerung der "Star"spieler, adäquater Ersatz für die abgehenden sportlichen Säulen und Identifikationsfiguren Pevnov und Schröder, medial positiv die durchschnittlichen Neuzugänge von einem Absteiger verkaufen, die Sache mit Nyokas beschwichtigen, ...

    Nicht, dass er nach dem Trainer der nächste ist...

    Dass der Trainerwechsel ein rein von aussen gesteuerter Vorstandsentscheid war, dürfte spätestens nach diesem Interview klar sein und zeigt die Machtverhältnisse beim VfL ganz gut. Aber auch die damit verbundene sportliche Perspektivlosigkeit die vielen Entscheidungen anhaftet.

    Auf der anderen Seite hat er aber auch nicht unrecht, wenn er sagt, dass Trainer in der Regel nicht die Möglichkeit haben, sich einen Wunschkader zusammenstellen zu können.


    Indirekt bestätigt er damit aber auch (und das war eigentlich meine leise Hoffnung), dass es tatsächlich keinen konkreten Trainer in der sehr engen Auswahl gibt, der u.U. entsprechende Spieler mit Potential für die neuralgischen Positionen gleich mitbringt, wie damals bei Gorr.
    ...ausser es wäre Hinze - was ich für indiskutabel halte und selbst dem VfL nicht zutrauen mag.

    Mit Cleverness allein gewinnt man aber auch keine Spiele, siehe die Mannschaften die Deutschland geschlagen hat oder auch die von der reinen Papierform her eigentlich besser waren und gegen Deutschland, gerade als es eng wurde, eigentlich ihre Wettkampfroutine hätten ausspielen müssen.

    Ich sehe es wie viele, allen voran Biegler himself: jedes Spiel mehr unter Wettkampfbedingungen tut der Mannschaft gut. Allein deshalb ist es schon ein Erfolg bis in die Finalrunde der Platzierungsspiele gekommen zu sein.

    Auch mit Niederlagen umzugehen hilft enorm, so auch das Unentschieden und somit die nicht-Halbfinalteilnahme, wie auch die knappe Niederlage im Spiel um Platz 5. Sicherlich sind Erfolgserlebnisse wichtig und die meisten hätten einen Siege heute auch mehr pros als cons abgewonnen, klar.
    Aber am Ende können sie sich doch IMHO wahrlich selbst auf die Schultern klopfen: sie haben gegen starke Gegner auf Augenhöhe gespielt, sie sind sehr weit im Turnier gekommen, sie haben Spiele nach Rückstand gedreht.
    Seien wir doch mal ehrlich, das war doch in allen Belangen 1000% besser als bei den letzten Großturnieren, als praktisch nichts passte und man nach 35 Minuten die Übertragung besser wegen Fremdschämgefahr ausgeschaltet hat.

    Niederlagen und mies gespielt wirken nachhaltig, knappe Niederlagen aber auf Augenhöhe gespielt dürften über den heutigen Tag hinaus eigentlich eher den Ehrgeiz wecken möglichst bald wieder zu spielen. Und das ist positiv.

    Ich sehe die deutsche Mannschaft durchaus an dem Punkt wie die Männermannschaft 2014 nach der WM.

    Wir wissen es ja nicht, vielleicht ist sie ja trotzdem die beste 7m Schützin im Team. Egal, hier besteht auf jeden Fall großes Verbesserungspotenzial.

    Auffällig war jedenfalls, dass überdurchschnittlich viele ihrer verdaddelten Würfe (auch aus dem normalen Angriffsspiel heraus und beim TG) der Kategorie Trickwürfe, Leger, Heber waren. Die mit aller Konsequenz und Zug aufs Tor geworfenen, gingen zumeist rein.

    Wenn es zweimal im Turnier so knapp vor der Ziellinie scheitert, dann hat es einfach auch nicht sein sollen und entbehrt auch nicht einer gewissen Tragik.

    Da kann man jetzt diskutieren wie man will, letztendlich zählt doch ganz klar die sehr positive Perspektive.
    Ohne abschließendes Erfolgserlebnis im Turnier bleibt natürlich die Enttäuschung in den Köpfen. Verlängerung und dann eine deutlichere Niederlage wär vermutlich psychologisch besser gewesen. So ist das natürlich alles sehr bitter gelaufen.

    Trotzdem, meinen vollsten Respekt vor der Mannschaftsleistung! :klatschen:

    Warum sollte Andersson denn nicht verlängern (wollen)?
    Er ist doch immer noch auf absolutem Weltklasse-Niveau. Ein letzter Vertrag in der schwedischen Liga könnte er mit der körperlichen Verfassung - die er ja zweifellos zu haben scheint - auch noch in 2 Jahren antreten.
    Möller ist doch trotz Nr. 2 mittlerweile auf ein Niveau gereift, auf dem er in 1-2 Jahren durchaus mal Andersson als Nr.1 beerben könnte.
    Von demher sehe ich eigentlich absolut keine Notwendigkeit, sich von Andersson zum Saisonende zu trenne, darüber hinaus sogar eine neue Nr. 1 zu verpflichten.

    Ist es eigentlich so gewollt, dass man über das konkrete Programm öffentlich nichts erfährt, oder zumindest nur über extreme Umwege? Dass das heutige Pokalspiel übertragen wurde, habe ich erst nach dem Spiel irgendwie rein zufällig gelesen.

    Warum sollte ich mir also ein Monats-Abo abschließen, wenn ich nicht öffentlich einsehen kann, was genau übertragen wird!?

    Für mich reichlich kurios, um nicht zu sagen unseriös.

    Für mich ganz klar Baur.
    Zumindest wenn sie bis Ende Dezember gegen Minden, Balingen und Leipzig verlieren sollten, was ich nach der derzeitiger Formkurve nicht für ausgeschlossen halte.

    Wär dann natürlich auch eine tolle Reputation für das BT Amt. :lol:

    Beim BHC habe ich den Eindruck dass man sich um die Qualität des Kaders und die Möglichkeiten sehr bewusst ist und den möglichen Abstieg im Zweifel in Kauf nimmt. Ansonsten hätte man IMHO schon viel früher und eindrucksvoller reagieren müssen.


    Also Profischiedsrichter. Dies hatten wir doch schon mehrmals. In meinen Augen zur Zeit einfach nicht finanzierbar. Denn im Gegensatz zu den Spielern, die nach der sportlichen Karriere noch einen anderen Beruf ergreifen können, ist dies für Profischiedsrichter nur schwer möglich. D.h. sie müssten sich während ihrer Profikarriere genügend Geld verdienen oder "Firmen"rentenansprüche, dass sie nach ihrer aktiven Zeit davon leben können.

    Das ganze Abwiegeln mit dem Argument der Finanzierbarkeit der Spielüberwachung hat für mich immer was von: oh, bloß keine Diskussionen über dieses Thema entfachen, die SR sind eh unterbezahlt. Man sollte froh sein, dass man sie hat. Jede Diskussion könnte zu "unnötigen" Mehrkosten führen.

    Und genau da ist das Problem. Bevor man Profischiedsrichter im Sinne von Berufsschiedsrichtern einführt, sollte man vielleicht zu allererst mal deren Stellenwert auf ein der Liga angemessenes Niveau anheben und z.B. mal die Entlohnung den Übrigen Protagonisten (zumindest in deren Richtung) anpassen. Damit würde ganz sicher auch das allgemeine Niveau steigen, ein deutlich größerer Anreiz geboten sein das ganze noch prof. anzugehen und vor allem eine ständige Diskussion um gewisse auffällige Personalien auch zu rechtfertigen. "...schließlich bekommen sie ja viel Geld dafür..."

    Ein 1. Schritt wäre der Videobeweis, wie lange will man das Thema noch aussitzen?


    Eben, Tor- und Linienkameras sollten kein Problem sein.
    Zudem eine Person des Schiedsgerichts, die live-Zugriff auf diese Szenen hat und zudem Zeitlupen live einsehen kann (insbesondere bei groben Fouls, Wechselfehlern etc.) und mit den Feld-SR verbunden ist. Meist findet ja ohnehin eine Unterbrechung statt.

    Finde es zum Beispiel sehr gut, wie häufig bei der Damen-EM abgestanden gepfiffen wird. Das würde dem Männerhandball auch mal gut tun, ist aber bei dem Tempo in aktueller Besetzung nahezu unmöglich zu ahnden.
    Daher: seitlich auf Höhe Beginn 9m-Linie jeweils einen SR der rein die Abwehr, Linien und das Betreten des Kreises im Auge hat.

    Ich habe Dir diesbezüglich im Gummersbach-Füchse Thread schon die Frage gestellt, was Du denn dann zukünftig bereit bist für ein Handballspiel auszugeben, um das was Du forderst zu refinanzieren! Komm doch mal mit konkreten Vorschlägen, welche hier nicht schon alle als nicht umsetzbar durchgekaut wurden. Zudem gehe ich zu allererst mal davon aus, dass Du selber ein aktiver SR bist und Dich in der Thematik auch auskennst, denn ansonsten ist es für mich so, wie wenn Du der Kuh erzählen willst, wie sie am besten Milch gibt.

    So ein quatsch. SR fungieren letztendlich als Dienstleister. Wenn diese Dienstleistertätigkeit vom Umfang nicht mehr ausreicht bzw. spürbar verbessert werden könnte, kann man dies ja wohl mal ansprechen ohne gleich als aktiver SR zu sprechen!?

    Natürlich wird das Thema weder von Vereinsseite gepusht, noch von den SR selbst zum Thema gemacht, weil es ganz natürlich zu nicht unerheblichen Kosten/Mehraufwand führen würde und das System in dem Zusammenhang aufbläht.

    Die Finanzierung muss über die Liga erfolgen. Diese will nach vorne, also muss sie auch bereit sein zu investieren. Ganz klar.

    Und ja, auch in der Landwirtschaft kann die Milchabgabe der Kuh gesteigert werden, ohne dass es auf Initiative der Kuh passiert.


    Das "nachträgliche Untersuchen" eines Videos führt doch letztendlich zu dem, was sich hier im Forum und auf den Tribünen bundesweit wie eine Pest ausbreitet - nämlich das Schiri-Bashing.
    Da sitzen dann "Experten", die im normalen Leben nicht einmal unfallfrei geradeaus laufen können und die meisten Regeln entweder gar nicht oder nicht genau genug kennen und beurteilen entspannt vom Sofa bzw. dem bequemen Sitzplatz auf der Tribüne aus nach 5-minütiger Diskussion, einer Superzeitlupe und einem Standbild eine Situation, die der Schiedsrichter erstens aus einer ganz anderen Perspektive gesehen hat und 2. sofort und unter Druck beurteilen muss.

    Jeder, der in seinem Beruf Entscheidungen treffen muss, weiß, dass da auch Fehlentscheidungen dabei sind - und die werden sogar meistens noch ohne Zeitdruck getroffen.
    Wenn jeder dafür so öffentlich an's Kreuz genagelt würde, wie es bei Schiedsrichtern geschieht, dann hätte jede Bodenerhebung in Deutschland mehrere Gipfelkreuze...

    Deshalb mein Appell: hört mit dem Scheiß auf und gebt den Schiedsrichtern die Luft, die sie zum Leben brauchen. Kritik ist OK, aber nur wenn sie wirklich nötig ist - also bei krassen Fehlentscheidungen. Ansonsten leben und leben lassen!

    Das was gemeinhin als SR Bashing bezeichnet wird, ist in Wahrheit doch eher ein Aufzeigen von offensichtlichen Bewertungs-Problemen im prof. Handball des 21. Jahrhunderts.
    Der Handball auf diesem Niveau hat sich doch in den letzten 15, 20 Jahren enorm verändert.
    Eben weil er immer schneller, körperbetonter und vor allem aber auch immer analysierter und analysierbarer geworden ist. TV bei fast jedem Spiel. Mehrere Perspektiven, das ganze auch noch in Zeitlupe. Alle sind "näher" dran, ob in der Halle, am TV oder in der späteren Analyse. Das ist einfach dem Fortschritt geschuldet.

    Vielleicht muss sich auch das SR-Wesen ganz einfach entsprechend weiterentwickeln und z.B. 1-2 SR mehr ein Spiel beobachten.

    Mein persönlicher Antrieb, weswegen mir in gefühlt jedem dritten Spiel sr-mäßig die Hutschnur reißt ist ganz einfach der Tatsache geschuldet, dass da heute auf der Platte absolute Vollprofis agieren die meinen größten Respekt verdienen.
    Sportler, die 24/7 diesen Sport über 15, 20 Jahre zu ihrem Lebensmittelpunkt machen, viel physisch und psychisch einstecken müssen und sich regelmäßig gesundheitlichen Gefahren aussetzen. Das Amateurniveau hat man doch längst verlassen und es geht letztendlich um richtig viel Geld. Selbst in der 4./5. Liga spielen man heute nicht mal mehr rein "für den Spaß am Spiel".
    Deswegen bin ich der Meinung, man sollte (nein, man MUSS) die Spielbewertung grundsätzlich mal einer Reform unterziehen und damit das Niveau dem der Sportler anpassen. Das ist man denen einfach schuldig.