Beiträge von Marc

    Wer sowas abpfeift, der entscheidet gegen den letzten verbliebenen Rest den unser Sport doch ausmacht.

    Wie oft wird denn in knappen Spielen das Ende regelrecht verpfiffen!? :wall:
    Wenn ich schon die ganzen letzten Angriffe sehe die vorschnell zwei Sekunden vor Ende mit Entscheid auf direkten Freiwurf abgepfiffen werden (die bekanntlich zu 99,9% eh nicht reingehen), anstatt das Spiel trotz "Pussyfoul" auslaufen zu lassen und den sehr wahrscheinlichen Wurf aufs Tor zu ermöglichen.

    An diese letzte Aktion werde ich mich jedenfalls in 10 Jahren noch erinnern. Gut gemacht, SR. :bigok:

    Ist aber eine Tendenz die mir leider seit ein paar Jahren verstärkt auffällt. Im Zweifel wird in engen Spielverläufen oder bei 50:50 pro der tabellarisch besseren Mannschaft entschieden.
    Früher gab es mal sowas wie einen SR-Heimbonus, heute sowas wie einen Tabellenbonus.
    Auch mit ein Grund, weswegen die Topmannschaften so unangefochten durchmarschieren können.

    Und, wie viele Tore hat Wetzlar ins leere Tor machen können? :D

    Bauer hat mir gestern nicht gefallen, sehr hektisch und sein Auftritt in der PK fand ich auch nicht souverän - für mich kein geeigneter Kandidat für die Nationalmannschaft.


    Also nicht grundlegend anders als sein Auftritt in Gummersbach auch. ;)
    Hat mich teilweise echt schockiert wie er sich so gab und auch mit seiner Mannschaft umging. 8o

    Ein fitter Nyokas und die Spiele würden gleich über die volle Distanz rund laufen... !?
    Ja nee, iss klar :lol:

    Dass man Nyokas unter den Vorzeichen überhaupt verpflichtet (und dann noch als Etatmäßigen RR eingeplant hat :pillepalle: , war eine riesen Dummheit. Ein Fehler aus dem man schon nicht gelernt hat als man Bult für Pfahl verpflichtet hatte. Da hat man sich perspektivisch bereits maßlos verzockt, wenn auch nicht wirtschaftlich gestreckt.

    Die Geschichte mit Nyokas wär ja auch nicht weiter tragisch, wenn er ein ebensolches Schnäppchen gewesen wär, wo sich das hohe Risiko zumindest wirtschaftlich in Grenzen gehalten hätte. Hier hat man sich aber sowohl sportlich als auch wirtschaftlich mehr als fahrlässig verhalten.


    Und solche Spiele wie gestern in Minden auf diese Art und Weise zu verlieren, da krankt es an diversen Baustellen und nicht bloß am fehlenden RR.
    Interessant sind im Übrigen die Reaktionen und Berichte über dieses Spiel.
    Für jemanden der nicht in der Halle gewesen ist, klingt das weitaus undramatischer als es sich vor Ort tatsächlich abgespielt hat.

    Not gegen Elend.
    Wobei das der Leistung der Mindener fairerweise zu sagen nicht so ganz gerecht wird. Die spielten wenigstens das was sie können - und das 60 Minuten konsequent und somit auch erfolgreich.

    Der VfL schafft es einfach nicht mal, wenigstens zwei, drei Spiele am Stück, zumindest einen Part mit 100% Konsequenz, Einsatz und auch Erfolg durchzuziehen.
    Was gestern noch in der Abwehr ziemlich gut klappte, kann heute schon wieder unterirdisch sein.
    Spaß macht das so ehrlich gesagt nicht (mehr), weil einfach mal kein offensichtlicher Fortschritt erkennbar ist.

    Das Ergebnis gegen Berlin haben wohl einige überinterpretiert.

    Wahrscheinlich beginnt jetzt gleich der "Kurtagic raus" Thread


    Aaach, wieso denn das?
    Aus den nächsten 3 Spielen wirds doch mindestens zwei Punkte geben... :rolleyes:
    :lol:

    Aber welcher Trainer kann den TBV noch retten mit dieser grottenschlechten Punktausbeute??

    Es gibt da ja so einen "Chefeinpeitscher" mit Wohnsitz in GM der in den letzen Jahren schon zweimal Clubs aus eurem Regierungsbezirk vor dem Abstieg bewahrt hat. :hi:

    Wobei man dazu sagen muss, dass beide Clubs zu der Zeit eigentlich nicht akut abstiegsgefährdet waren.

    Ich glaube, wenn Bob sein vielbeachtetes Nationaltrainer-Casting beendet hat, kann er bei den Füchsen gleich weitermachen. Vielleicht geht es da dann etwas schneller.

    Ich schaue nicht so häufig die Spiele der Berliner, aber in den engen Spielen die ich in letzter Zeit gesehen habe, war Zerbe der eigentliche Coach.
    Von ihm kamen die taktische Inputs und Feinjustierungen während des Spiels.

    Jedenfalls habe ich den Eindruck als könne Berlin durchaus ohne Richardsson, aber nicht ohne Zerbe.

    Für den VfL ganz klar ein verlorener Punkt. Wenn man den indiskutablen Beginn ausklammert, ein Spiel auf Augenhöhe das der VfL ab der 2. Halbzeit eigentlich gut unter Kontrolle hatte.
    Lichtlein wieder mal mit Licht aber leider auch Schatten.
    Ein Pevnov in heutiger Verfassung (den 100%igen mal ausgeklammert) wird dem VfL ziemlich fehlen. Das kann man schon jetzt festhalten.

    Gefeut hat mich, dass Drux "zu Hause" wieder mal kein Bein auf den Boden bekommen hat. :bigok:

    Geipel/Helbig haben gestern Abend noch in der CL das Spiel zwischen Barcelona und Paris geleitet und heute stehen sie schon wieder in der Bundesliga auf der Platte? 8o8o

    Für mich ein absolutes Unding und das zeigten sie leider auch auf der Platte eindrucksvoll, allen voran Kollege Geipel mit einigen haarsträubenden Aktionen (oder besser gesagt Nichtaktionen).
    Anfangs zu viel pro Berlin gepfiffen, dann pro Gummersbach und am Ende Berlin wieder herankommen lassen. Eine klare Linie die Schiedsrichter auf diesen Niveau (das sie unbestritten haben) einfach zeigen müssen, ließen sie jedenfalls heute vermissen.

    Wir brauchen endlich Profischiedsrichter dass solche "Ausfälle" nicht ungeahnt bleiben. :wall:
    Es macht einfach den Sport kaputt, dass es bei 5/10 Spielen solche Vorfälle gibt.

    Ich hatte mich schon seit längerem gefragt, wie denn Flensburg mit einem Budget, das angeblich (laut Vranjes) kleiner ist, als das der Rhein Neckar Löwen, einen solchen Kader finanzieren kann. Es war wohl doch nicht nur die familiäre Atmosphäre, wenn die Vermutung von Horny01 zutrifft.


    Ich würde behaupten dass so einige Spieler die bei Flensburg spielen (oder mal länger gespielt haben) für ähnliches Gehalt auch nirgends anders in der BL spielen würden. Vielleicht noch bei Kiel, aber das wars dann auch.

    Es sind ja offensichtlich einige Hunderttausend Euro im Jahr, die in die Altlasten fließen dürften. Damit hat man schonmal locker 1-2 Spieler vom Kaliber Lichtlein auf der Gehaltsliste, die faktisch als Spieler gar nicht existieren.
    So lange man den Etat, also das Geld was reinkommt nicht auch ausgeben kann, wird sich beim VfL sportlich nichts grundlegendes ändern.
    Es bleibt also gar nichts anderes übrig, als so weiter wurschteln wie bisher.

    Echt schade für Coburg.
    Ist ja leider nicht das erste Spiel in dem die Kräfteverhältnisse ähnlich waren.

    Am Ende befürchte ich, werden sie absteigen, aber nicht weil sie in den meisten Spielen chancenlos waren, sondern durch sehr viele knappe Spiele in denen ihnen bloß die letzten 5 % für einen Punktgewinn fehlten, demoralisiert wurden.
    Für mich sportlich der beste Liga-Letzte seit langer Zeit. Aber was hilfts!?

    Bin auf die nächsten beiden Spiele gespannt. Sind da nicht mindestens zwei Punkte drin, wird es mehr als schwer für sie.

    Allgemein gesagt fehlt mir extrem die Konstanz, die ich 2014/15 als auch noch mit Abstrich 2015/16 noch halbwegs habe durchgehen lassen. Aber nun muss es langsam mal gut sein mit dem "sind ja noch junge, unerfahrene Spieler...".
    Sowohl sportlich von Spiel zu Spiel (wird ja mit der nächsten Saison ein Versuch einer Neuausrichtung unternommen) als auch personell. Das was diese Saison aus der Not heraus praktiziert wird, hätte man in der Vergangenheit noch nachdrücklicher praktizieren müssen.
    Anstatt einen Nyokas zu verpflichten, hätte ich mich über 2-3 Talente gefreut, die ohne Frage auf dem Markt waren.
    Zudem fehlt mittelfristig ein Teamleader. Schindler wird keine JahrE mehr spielen. Ernst oder Kühn könnten solche werden. Hier fehlt mir ein Vertrag mit SIgnalwirkung, etwa eine Verlängerung bis 2020+. Beide wird man sich nicht leisten können, aber einen zumindest sollte man mit aller Macht versuchen zu halten und ihn als zukünftiges Gesicht des VfL aufzubauen.

    Ich kann die Verpflichtung von Nyokas z.B. bis heute nicht nachvollziehen, da er genau das ad absurdum führt, was man vor Jahren als Konzept ausgeben hat.
    Den Kader sehe ich im Übrigen personell auch eher schwächer besetzt als letzte Saison.
    Unterm Strich leistet die Kaderstärke sportlich längst nicht das was sie leisten könnte. Daran gilt es in erster Linie zu arbeiten.
    Den Rest wird man sehen.

    Das Konzept mit ordentlichem, aber dennoch deutlich geringerem Budget als die ersten 5, 6 Teams der Liga junge deutsche Spieler in Liga 1 auszubilden war und ist ja grundsätzlich nicht verkehrt.
    Aber das Ziel muss heute noch viel mehr als vor 2, 3 Jahren sein, diese auch längerfristig zu halten und ggf. mal Titel/Erfolge mit ihnen zu feiern, bevor sie dann mit 26+ zu einem absoluten Top-Club wechseln.

    Da aber in letzter Zeit sowohl die Top-Mannschaften der Liga immer mehr auf eigenen (zumindest sehr früh herangeführten) Nachwuchs setzen, deutsche Nationalspieler grundsätzlich interessanter finden als einen franz. Superstar, als auch Clubs des oberen Mittelfelds mit deutlich mehr finanziellem Potential (Melsungen, Hannover, Wetzlar) das gleiche Konzept verfolgen (anstatt sich wie bisher eher mit günstigen Topspielern aus dem Ausland aufzustellen), nur sportlich und finanziell mehr bieten können, sehe ich das damals eingeschlagene Konzept des VfL ein bisschen ins Wanken geraten.

    Vieles hängt mMn davon ab wer der zukünftige Trainer des VfL wird!
    Danach wird sich entscheiden ob ein deutscher Nationalspieler auch zukünftig lieber in Gummersbach als Aushängeschild der Mannschaft um Platz 10 spielen wird oder lieber in Melsungen, Hannover und Co um Platz 5 antritt, allerdings mit ein bis zwei gleichberechtigten Mitspielern auf der eigenen Position und durchaus nicht mal mehr Gehalt, dafür aber einem nationalmannschaftszuträglicheren deutschen Trainer. ;)


    Man kann jetzt ja Liga 2 angreifen....man muss sich immer neue Ziele setzen :D

    Dafür ist die 2. Mannschaft, erstmals seit vielen Jahren, dann doch viel zu schwach besetzt.

    :D

    Ich gehe davon aus dass mindestens einer der beiden nächste Saison nicht mehr beim VfL spielen wird oder zumindest werden die Wechsel "ab 2018" sehr früh bekannt, was psychologisch auch wieder ein Schritt nach hinten wäre.

    Zieht man jetzt mal ein Zwischenfazit (zugegeben verfrüht), dann ist aus der geplanten sportlichen Weiterentwicklung des Vereins nicht viel passiert.
    Ausser dass sich zwei Spieler zu A-Nationalspielern entwickelt haben (zugegeben im Verein ihre Konstanz noch beweisen müssen), hat die Mannschaft sportlich weder etwas bleibendes und zählbares erreicht, noch sich ligahierarchisch nach oben entwickelt.

    Das klang damals im Sommer 2014 unter dem Titel "WEICHENSTELLUNG DER VFL-ZUKUNFT" als 10 Spieler den Verein verließen und Namen wie Santos, Kühn, Ernst, Lichtlein, Persson, Jonsson, Bult, Schröder, Becker plötzlich in der ersten Reihe standen alles sehr schön blumig und hoffnungsvoll für die Zukunft.

    Bin mal gespannt, wann wir was zu Kühn, Ernst und Schindler und dem neuen Trainer hören. Mal schauen, ob wir nächste Saison vor einem Umbruch stehen.


    Zumindest zu Kühn und Ernst ist im Statement des VfL ja was zu lesen. Man plant mit ihnen weiter.

    Der Umbruch wird allein schon durch die neue Person auf der Trainerbank stattfinden (hoffentlich) und die beiden Verpflichtungen beruhen (hoffentlich) auch auf seinen Wünschen und seinem Konzept, sprich der Trainer ist bereits fix.
    ...und heißt hoffentlich nicht Hinze oder Szilagyi. 8o;)

    Das berichtet der BHC sogar selbst auf seiner Internetseite. Beide verlassen den Verein und nehmen die an sich unterbreiteten Vertragsangebote nicht an.

    Hermann und Baumgärtner halte ich für ein interessantes und entwicklungsfähiges Duo auf RR.
    Am Kreis vermute ich dass man Becker abgibt und Preuss dafür kommt. Befürchte aber dass man Becker behält und Pevnov abgibt (abgeben muss).