Beiträge von Marc

    Naja, es sind schon Offizielle für weit weniger zurückgetreten.
    Aber wäre es das, was den deutschen Handball aus diesem Dilemma führen würde? Sicherlich nicht!

    Aus diesen Fehlern sollten alle Parteien für die Zukunft lernen: der Ausrichter (der ja nunmal unsinnigerweise mehrere Wettbewerbe mit unterschiedlichen Regeln durchführt), das Kampfgericht und die SR (Regeldifferenzen noch präsenter auf dem Schirm zu haben) und am Schluss natürlich auch die teilnehmenden Vereine bzw. zumindest die Mannschaftsverantwortlichen, die diese falsche Regelanwendung ja schließlich auch vor Ort justament hätten anmahnen können.

    Soweit beide leidtragenden Parteien, die RNL und die MT Melsungen, mit dieser Neuansetzung nun leben können, sollte man nicht krampfhaft nach irgendwelchen Schuldigen - in welcher Person auch immer - suchen.
    Letztendlich war es wie ein Spiel, das "regulär" mit einem Unentschieden nach 60 Minuten geendet wär und beginnt nun in zweiter Ansetzung wieder mit einem Unentschieden.
    Viel ungerechter wäre es doch, wenn die RNL eins hinten gewesen wären, durch den 7m den Ausgleich erzielt hätten und in der Verlängerung das Spiel auch noch (deutlich) gewonnen hätten. Oder die Entscheidung einige Sekunden früher im Spiel gekommen wär und die benachteiligte Mannschaft dennoch gewonnen hätte.


    btw. Wann gab es zuletzt auf dieser sportlichen Ebene einen berechtigten Protest der auch bis zum Wiederholungsspiel durchgewinkt wurde? Ich kann mich da eigentlich nur an das Phantomtor im BL-Spiel HSG Düsseldorf vs. Rhein Neckar Löwen :rolleyes: vor gut 10 Jahren erinnern.

    Hast du die Roths mal live spielen sehen....ich kenne Uli persönlich..ein sehr symphatischer Mensch


    Ich habe sogar oft genug gegen die Roths selbst gespielt.
    Aber auch hier vermischt du wieder sympathisch als Mensch mit unsympathisch und unbequem als Spieler/Gegenspieler. Es sind halt auf ihre Weise polarisierende Handballpersönlichkeiten. Über nicht mehr und nicht weniger ging es hier.

    Das gestrige Spiel wurde in der ersten Viertelstunde verloren, ganz klar. Danach war es eine bestenfalls durchschnittliche Partie auf Augenhöhe.

    In der zweiten Halbzeit ein aufopferungsvoller Kampf des VfL, Moral also vorhanden, trotzdem viel zu viele technische Fehler, weggeworfene Bälle und insgesamt viel zu viele laue 50%-Würfe. Mehr 100%ige hat ganz klar Puhle gehalten.

    Kühn mit einem rabenschwarzen Tag. Da kann der VfL froh sein, in der Verfassung wird er definitiv nicht in Polen dabei sein.

    Andy Schröder hat sich nicht geschont und ein sehr sauberes Spiel gemacht. Endlich mal wieder!

    Und zu Kurtagic: anstatt 60 Minuten rumzulamentieren und damit eh niemanden zu erreichen, sollte er besser mal mit kühlem Kopf die Übersicht behalten und „Entscheidungen“ treffen.
    Mit den letzten Minuten hat er sich wahrlich kein Denkmal gesetzt, da fehlte einfach der Überraschungsmoment um das Spiel zu gewinnen. Denn in so einer Situation auf Unentschieden spielen, geht fast immer in die Hose.

    Nach dem Spielverlauf hätte der VfL mit mehr Konzentration über 60 Minuten gewinnen können.
    Dass es überhaupt nochmal eng wurde, lag einzig und allein an Melsungen. Offensichtlich fehlte einfach die Frische nach den Spielen gegen Wetzlar und die RNL. Bislang der schwächste Auftritt eines Topteams dieser Saison in GM.

    wat fürn Konzept?? Ohne Kohle da rum dümpeln ? schon heftig :nein:


    Als "Feierabend-Profi" bei einem Proficlub zu spielen war gestern cool, heute spielt man als Profi bei einem Amateurverein. :head::lol:


    btw. Bei so manchen Spielern bin ich eh überzeugt, dass die auf einer privaten Gehaltsliste bzw. zumindest nicht bei der "Handball GmbH" stehen, sonst wären die bei ihren Ansprüchen garantiert nicht ein ums andere Mal ohne Murren geblieben.

    War ja damals gang und gäbe: vom Verein gabs maximal Naturalien, vom Sponsor den überdurchschnittlich gut dotierten Job in seinem Unternehmen ohne Anwesenheitspflicht.

    sorry dieser wunsch ist nicht naiv sondern blödsinn, warum soll ein spieler das machen wenn er davon ausgehen muß, daß die entscheidung regelkonform ist bzw. als tatsachenentscheidung so gepfiffen wurde. wieviele 7m oder freiwürfe sollten denn dann deiner meinung nach pro spiel von den spielern nicht ausgeführt werden? nein, das ist nicht sache der spieler !

    In der Theorie hat er aber recht. Damit wäre der Fairnesspreis des Sports auf ewig sein gewesen. Und in der Verlängerung hätten die Löwen eh gewonnen. Karma und so. ;)

    Aber hier geht es um das alles entscheidende Tor und damit viel Geld, das kann man ihm nicht verdenken. Zudem kann man nicht davon ausgehen, dass ein Spieler auf der Platte in der Situation unter Adrenalin so regelkundig noch über den SR steht und die Situation auflöst.

    Was ich in meinen gut 30 Jahren Handball schon mehrfach selbst erlebt habe: Abwehrspieler foult Angreifer, verletzt sich dabei aber schwer und der Gegner bekommt einen 7m zugesprochen. Darauf verballert der 7m-Schütze den Ball bewusst in die Kapaten. Andere Situation als hier im Pokalspiel und auch damals nur Regionalliga, schon klar, aber moralisch sicher ähnlich.

    Und dann muss ein explizit vermerkter Bezug auf eine regeltechnisch zugrunde liegende Saison in den aktuell gültigen und verbindlichen Durchführungsbestimmungen definitiv als wesentliches Merkmal gelten. Dazu gehört eben, dass diese Kombination aus persönlicher (2 Minuten) und kollektiver (Siebenmeter) Strafe zum gegebenen Spielzeitpunkt in der genannten Basissaison schlicht (noch) nicht existent war, deren spätere Einführung zudem in eben diesem Pokalwettbewerb seitens der durchführenden Stelle aber auch explizit ausgeschlossen wurde - ob nun sinnvoll oder nicht.

    Sehe ich ähnlich.
    Genau das ist wohl der Grund weswegen es ja anscheinend für die Liga gilt, für den Pokal nicht.

    Da der Wechsel kein Schnellschuß zu sein scheint, nur jetzt halt vorgezogen worden ist, wird man da bei Göppingen schon Entscheidungen getroffen haben... ;)

    Dass eigentlich alle auf Erlangen oder alternativ Balingen sowie Bittelfeld als Abnehmer für Pfahl getippt hatten, ist irgendwie schon bezeichnend, dass es jetzt doch Göppingen geworden ist.


    Sehe ich nicht so eindeutig, da es sich bei beidem um keine offizielle Quelle handelt. Zudem steht im verlinkten Bericht von handball-world.com sinngemäß, dass die HBL und die HBF diese Regelvorschlag in dieser Saison testen werden. Der DHB-Pokal wird durch die HBL durchgeführt, weshalb man hier durchaus auch anderer Auffassung sein kann.

    Schon, nur wer denkt sich so explizit den Geltungsbereich dieser Regel aus und grenzt ab!?
    Auch hier ist der Geltungsbereich explizit ausgeführt. Das denkt sich ja niemand so konkret aus, sondern wird wohl so im Wortlaut einem offiziellen Dokument entstammen.

    Aber bei zwei DHB-Schiedsrichtern plus DHB-Beobachterchef Thorsten Zacharias und einer Auszeit, wo die ja Zeit hatten,
    sich darüber abzustimmen, halte ich es für unwahrscheinlich, dass alle drei nicht wissen, in welchem Wettbewerb die
    Regel angewendet wird.

    Wurde überhaupt über diese Aktion beraten oder war das lediglich die ganz normale Kommunikation SR-Kampfgericht wie nach jeder roten Karte, selbst bei 3x2 ist das ja so!?

    Weil, wenn ich als SR so eine tiefgreifende und spielentscheidende Entscheidung intuitiv treffe (und so war es ja ganz offensichtlich), dann bin ich mir der richtigen Regelauslegung zu 100% bewusst. Oder ich unterbreche, berate und treffe dann die Entscheidung (wie bei vielen direkten Roten Karten üblich).

    beide werden nirgendwo das gleiche Gehalt bekommen, dazu sind sie schlichtweg zu alt...Bitter wird sicher was annehmbares neues finden bei seiner immer noch vorhandenen Klasse, bei Hens sehe ich schwarz, wenn er nicht zu Eisenach oder Balingen wechseln will

    Wobei ich Hens für deutlich interessanter halte als Bitter. Hens ist halt ein Handballunikat und seitdem er nicht mehr für die berühmten 10 Minuten zu sorgen hat, sondern auch mal spielen muss, sportlich gesehen, wieder deutlich wertvoller geworden. Zumal er so bei einem Verein des Mittelfelds immer noch zwei, drei Jahre spielen und vor allem als Identifikationsfigur sorgen kann.

    Bitter ist nach seinem Kreuzbandriss doch nie mehr zur alten Weltklasse aufgestiegen, imho. Und eigentlich längst noch nicht in einem Torwartalter, wo man an die Rente denkt oder bei einem unterklassigen Verein auf Abschiedstour geht. Für Bitter könnte ich mir Berlin ganz gut vorstellen. ;)


    Nein, das erste war schon korrekt.

    Wirklich?
    Es hieß doch schon bei der Verpflichtung von Katsigiannis, dass er nur einen Einjahresvertrag erhält, weil ab 2016/17 der THW einen neuen zweiten Mann lanfristig binden will bzw. wird.
    Dass man Katsigiannis noch kurzfristig ein Jahr verlängert weil Wolff nicht 2016 kommt, dürfte wohl das allerkleinste Problem sein.

    Und dass der THW Wolff nur gegen Ablöse holt, weil Katze 2016 nicht verlängern will, ist doch so rum absolut unrealistisch. ;)
    Daher bleibe ich dabei: kommt Wolff, geht Katze. Und nicht umgekehrt.

    Glaubt ihr wirklich der TuS wird nochmal eine Aufholjagd starten können und einen auf Lemgo machen? 8o
    Mir fehlt irgendwie der Glaube und auch die Initiativen aus dem Umfeld. Lemgo hatte einen breiteren Kader und auch eigentlich andere Ansprüche. Dass es dann mit neuem Trainer deutlich besser lief, war abzusehen. Aber Nettelstedt war ja von vielen bereits als Abstiegskandidat vermutet, aber dass es sooo schlecht kaufen würde, hätte dann doch die wenigsten erwartet.

    Klar, möglich ist alles, aber dafür müssen die Gegner auch wenig bis keine Punkte mehr sammeln dass da noch was geht.
    Halte es für realistischer dass sich Eisenach direkt rettet als das Nettelstedt überhaupt über 10 Punkte kommt.

    Platz 15 wird am Ende unter Balingen und dem BHC verteilt. Stuttgart 2-3 Punkte dahinter und dahinter Eisenach und Nettelstedt mit am Ende 7-10 Punkten.