Beiträge von Marc

    Es waren einige Aktionen dabei, die in Gummersbach anders gepfiffen worden wären. Jedenfalls hätte ich mich geärgert, wenn sie das nicht wären. So ists geschenkt. Jede Mannschaft spielt eben gegen jeden mal zu Hause mit Heimbonus und Auswärts mit eben diesem für den Gegner.

    Ich fand Wiegert zu pro Magdeburg, aber das ist nur verständlich, wenn man einen aktiven Angestellten eines Protagonisten wählt. Ich bin der Meinung man solle das zukünftig unterlassen, die Expertenposition aus Reihen des spielenden Vereins zu besetzten.

    Dass Semrau neuerdings pro Gummersbach wäre, ist aber was ganz neues. 8o
    Vielmehr hat er ganz objektiv und richtig beobachtet, dass da heute nicht gerade Auswärtsschiedsrichter gepfiffen haben. ;)

    Ein lamentierender und zudem offensiv extrem schwacher Schindler bringt dem VfL überhaupt nichts.

    Leider wie häufig das gleiche Bild: der VfL legt sich eine durchaus erfolgsversprechende Taktik zurecht, spielt diese auch konsequent und solide runter, bevor der Gegner diese kurz vor der Halbzeitpause knackt und dann noch schnell zwei, drei Buden Abstand auftürmt. Auch in Hälfte 2 folgt dann zwar eine durchaus erkennbare Umstellung, die aber meist konzept- und ideenlos vorgetragen wird.

    Anscheinend kann man von dieser Mannschaft (noch) nicht verlangen, zwei, drei Taktiken pro Spiel anwenden zu können und erfolgreich auf die Platte zu bringen. Scheitert Taktik 1, geht das Heft eigentlich immer aus der Hand oder der Gegner bricht physisch und psychisch ein (Lemgo Spiel). Ansonsten geht das Spiel eigentlich regelmäßig in diesen o.g. Phasen verloren.

    Meiner Meinung nach ist ein Schindler, in solchen Spielen wie heute, nicht der richtige Mann, der auf der Mitte durch taktische Finessen das Spiel lenken kann. Ernst noch nicht reif genug offensiv Verantwortung zu übernehmen und Jonsson in der Bundesliga noch nicht angekommen.


    Das finde ich als Beispiel nicht wirklich gut gewählt, denn die Regel gibt es ja nunmal. Nur weil es sonst quasi nie abgepfiffen wird, heißt das ja nicht, dass es falsch ist, wenn auf einmal regelgerecht gepfiffen wird. Überspitzt gesagt: die WM-Schiris können ja nichts dafür, wenn das in der Bundesliga (und in vielen anderen Ligen) nicht geahndet wird.
    (...)
    bei vielen Spielen dieses Turniers, bei denen wir neutral waren, nur mal auf die Außen geschaut. In fast jeder zweiten Szene müsste gefühlt "abgestanden" gepfiffen werden.

    Natürlich sind mMn auch mehr als 50% der Würfe von Aussen abgestanden. Darüber brauchen wir nicht diskutieren.
    Aber wenn ich bei einer WM die nationale und internationale Linie verlasse der sich die Jungs 95% ihres "Arbeitsalltages" unterwerfen, weiß ich nicht, was damit bezweckt werden soll!? Verwirrung? Spannung? Chancen für Aussenseiternationen(-Kontinente) die eben mehr technischen Handball spielen?

    Wenn ich immer vor einem Großturnier höre "diesmal wurden die Schiris angehalten, besonders auf xyz zu achten" Was soll das? :pillepalle: Klare Linie ja gerne, aber nicht fernab jeglichem gesunden Mittel.
    Das soll nicht überheblich klingen, aber BL und CL gehören nunmal mitunter zu den anspruchsvollsten "Ligen" im Profihandball-Alltagsbetrieb.
    Handball auf Spitzenniveau bedeutet für mich nicht die WM als Maßstab und somit kein Freifahrtschein zum Braten von Extrawürsten.

    Für mich ist und bleibt die Europameisterschaft das ganz klar höherwertige Turnier. Was sich mal wieder, auch nach einer Nacht drüber schlafen, am gestrigen Tage für mich bestätigt hat.
    Wenn gestandene Spieler die jahrelang EHF Championsleague spielen und eine gewisse gesunde Härte und Linie gewohnt sind, bei einer WM vor plötzlich neue Aufgaben gestellt werden was Situationsauslegungen betrifft, ist das für mich nicht nachvollziehbar und eine Farce. Und es ist ja nicht das erste Turnier auf IHF Ebene, das seltsame Linien der Unparteiischen ans Licht bringt.
    Wenn ich mir alleine überlege, wie viele abgestandene Bälle in diesem Turnier gepfiffen wurden. :pillepalle: Soviel wie in 350 BL Spielen einer Saison nicht zusammen - und dennoch sind die Situationen und Spielweisen ja absolut identisch.
    Vielleicht sollte man einfach mal anerkennen, dass das Sahnehäubchen des Profihandballs nicht bei einer WM stattfindet und somit auch keiner besonders extravaganten Linie bedarf.

    Wie oft muss man das eigentlich sagen? Da deutsche Team ist wesentlich weiter gekommen als JEDER das erwartet hat. Wer hier behauptet, er hätte uns im Viertelfinale gesehen, lügt.

    Sehe ich nicht so. Ob auf sportlichem Wege qualifiziert oder nicht. Deutschland war schon immer eine Turniermannschaft und wie sie sich ab der Vorrunde finden, daran sollte man die Ambitionen dann schon messen. Und diese Vorzeichen waren diesmal richtig, richtig gut!
    Besser als im Jahr 2009 und mMn auch besser als 2013.

    Und nicht zu vergessen, bei der letzten WM-Teilnahme (2013!), waren sie trotz Umbruch 5.! 2009 ebenso.

    Ich weiß auch gar nicht, wann Deutschland mal so eine durchweg (spielerisch) gute Vorrunde gespielt hat!? 2009 und 2013 jedenfalls nicht.
    Daran gemessen ist das Ausscheiden bereits im Halbfinale mehr als enttäuschend.
    Und wenn ich ehrlich bin, alles andere als Platz 5 wäre dies nun ebenso.

    Typisches Auswärtsspiel mit dementsprechenden 50:50 gegen die Auswärtsmannschaft.
    Das muss jede Auswärtsmannschaft Woche für Woche kompensieren, ganz gleich ob WM, EM, Bundesliga oder sonstwo. Heute hat das leider nicht gereicht.

    Heine hat das trotz allem richtig auf den Punkt gebracht "wir sind Gäste hier...". Dabei sollte man es bewenden.

    Fakt ist, die Mannschaft hat das Spiel ganz klar in der unterirdischen ersten Halbzeit verloren, denn in Hälfte 2 haben sie ihre Standardleistung abgerufen und diese damit sogar gewonnen.

    Klingt plausibel.
    Hoffentlich wirds dann nicht ein Drux oder Rahmel Teil2 :/: , wobei ich jeden Spieler der seinen positiven Weg findet, egal bei welchem Verein, beglückwünsche.

    Aber ich kanns verstehen. Die 3. Liga hat ein recht hohes Niveau an Einzelspielern, auch durch den Wegfall der zweigleisigen 2. Liga. Das stelle ich immer wieder fest. Und dennoch ist es immer noch "die Regionalliga" und damit, anders als im Fußball die 3. Liga, findet sie praktisch gar nicht statt.
    Ich habe mir einige Spiele der 3. angesehen und da treffen teilweise Welten von Spielertypen aufeinander. Ambitionierte und extrem ehrgeizige Talente (wo man sich fragt wieso diese noch 3. Liga spielen - und die darauffolgende Saison sind sie immer noch im Kader) und wiederum sehr solide und talentierte Spieler, die aber niemals den Biss und das Ziel hatten, mehr als Amateurhandball zu spielen. Da gehen die wirklichen Talente auch schon mal unter, weil sie dann selbst in der 3. Liga nur 2. Wahl sind.

    Beispiel der o.g. Rahmel. Hätte nie erwartet dass er mal bei einem 2. Ligisten wie Essen die zentrale Rolle spielen würde, geschweige denn bei einem ambitionierten Erstligaaufsteiger nochmal Karriere macht. Mittlerweile kann man behaupten, dass er bei den meisten Erstligisten durchaus eine gute Figur abgeben würde.

    Aber die Vergangenheit hat auch gezeigt, dass die Talente mit Biss auch in 2./3. Wahl bei einem Profiverein ganz andere Entwicklungen genommen haben, so lange sie denn in der ersten Mannschaft integriert wurden und nicht nur die typischen 4x3 Minuten pro Saison erhalten haben.

    btw. Ich bin mal gespannt ob und in wie weit ein wiedergenesener Gaubatz, der ja durchaus eine sehr gute 3.Liga Saison spielt, in Zukunft auch mal wieder in der 1. Fuß fasst, oder er das o.g. ewige Drittliga-Tanlent bleibt...

    Ich habe mich nochmal versucht an die Situation zu erinnern, sicher bin ich mir aber nicht mehr ob passives Spiel während des Torwurfes gepfiffen wurde oder Heine den Ball gefangen hat bzw. er übers Tor ging.

    Wo ich mir aber ziemlich sicher bin: Passives Vorwarnzeichen und dann nach Balleroberung direkt wieder passives Vorwarnzeichen.

    Glaube es war so: VfL hatte Angriff, Passives Vorwarnzeichen, Torwurf (ob gehalten oder am Tor vorbei weiß ich nicht mehr) und dann TG der Berliner, ein zwei Pässe und Balleroberung durch VfL und sofort wieder Passives Vorwarnzeichen.

    Erinnert sich evtl. jemand der Anwesenden diese Szene?

    Als Schindler mit seinem in der Liga bekannten aber misslungenen Unterarmwurf :wall: das Gummersbacher Angriffsspiel eröffnete, ahnte ich für diesen Handballabend schon schlimmes...
    Am Ende ists dann doch nochmal gut und vor allem verdient ausgegangen. :klatschen:
    Ein Unentschieden, so sah es nach 59:30 ja durchaus aus, wäre mMn nicht verdient gewesen.


    Die Torhüterleistungen fand ich auf beiden Seiten eher mau. Bei Berlin hatte ich das Gefühl, dass die Latte mehr gehalten hat als Heinevetter. Genial die Szene als er einen Ball kassiert (beim Stand von -6 oder -7 aus Berliner Sicht) und Stochl auf der Bank reflexartig die Hände über den Kopf schlägt.


    Keine Ahnung warum die Füchse nicht mal im Spiel den TW gewechselt haben. Ebenso der VfL. Am Ende war Lichtlein zwar der Matchwinner, aber zwischendurch hat er auch mal ein paar durchaus haltbare durchgelassen.
    Heinevetter war besonders in "seiner" Ecke überraschend schwach. Das Aufeinandertreffen der beiden Nationaltorhüter vor den Augen des Bundestrainers, sollte dennoch klar ausgegangen sein.


    Dazu viele unglückliche Aktionen von Fleisch/Rieber, für die das Spiel manchmal zu schnell schien (Behinderung von Santos beim Gegenstoß, Berührung eines Balls auf dem Weg ins Seitenaus, Abpfeifen eines VfL-Vorteils als der Ball gerade auf dem Weg über die Linie war).

    Dafür hatten sie eine Linie auf die man sich einstellen konnte. Man sah ihnen aber deutlich an, dass sie gewisse Aktionen einfach nicht gesehen haben und dann im nächsten Angriff auf Konzessionsentscheid gingen. Aber so lange das auf beiden Seiten vorkommt, ists okay.
    Auch die Fußabwehr von Romero mit anschließenden 2Min während eines TG kann Holger Fleisch unmöglich in der Vorwärtsbewegung hiner ihm wahrgenommen haben... ;)


    btw. Seit wann wird eigentlich nach passivem Spiel durch Mannschaft A und somit Freiwurf samt Ballkontrolle Mannschaft B, dann Wiedererlangung des Balls nach Zweikampf durch Mannschaft A ,das passive Spiel nicht aufgehoben? ?(

    Fünf Sekunden vor dem Pausentee nimmt sich Bult vollkommen ohne Not eine Halbchance, die Appelgren entschärft und sogleich den Gegenstoß einleitet. Statt 16:20 steht es so 15:21.


    Und auch hier wieder: fehlende Cleverness. :wall:
    Wenn noch 2,5 Sekunden auf der Uhr sind und jemand dem ballführenden TG Läufer ab der Mittellinie 1:1 mitläuft, muss das taktische Foul kommen.


    auch wenn ich denke, dass da etwas geschönt wurde (oder aber viele Firmenkarten nicht genutzt wurden)


    Im Trubel der Auszeit habe ich nicht verstanden ob die konkrete Zuschauerzahl genannt wurde. Es wurde aber definitiv erst durchgegeben "ausverkauft" und nicht "voll".
    Wenn ich 4132 Karten kaufe und nur 100 in Anspruch nehme, habe ich die Halle trotzdem "ausverkauft". ;)

    Tatsache ist aber, dass Melsungen etliche Zeitstrafen gegen Gummersbach geschunden hat.

    Ja klar, einfach clever gespielt und die Zeitstrafe provoziert. :bigok:
    Das fehlt mir bei Gummersbach schon seit Jahren völligst.
    Dass dann auch noch der tiefenentspannteste Spieler auf der Platte, zu einer Zeit als die Halle kochte und das Spiel drohte eng zu werden, Rot sieht, ist besondere Ironie des Schicksals. :lol:

    Weitestgehend plan- und kraftloser Auftritt des VfL zu Hause. Schade dass Melsungen mit immer den gleichen simplen Spielzügen praktisch jeden Positionsangriff mit einfachen Toren abschließen konnte, während der VfL reihenweise hunderprozentige vergab. Vor so einer bärenstarken Heimkulisse ist so ein Auftreten gleich doppelt enttäuschend. :wall:

    Schiedsrichter im ersten Antritt selten Herr der Lage und dann vieles per Konzessionsentscheid glatt gebügelt. Fand ich traurig, bei so einem intensiven Spiel, keine restriktivere Linie gefahren zu haben (auf beiden Seiten!).
    Wobei man dazu sagen muss, in vielen Situationen fehlte auf Seiten des VfL leider zu oft die nötige Cleverness, ein Foul auch als solches anzuzeigen.

    P.S. Der Kopftreffer von Santos war nach meiner Sicht auf die Situation kein Rot. Meines Erachtens bloß clever reagiert von Sandström zu dieser Zeit der Partie. :D Aber geschenkt.

    Ich bleibe dabei, Kopftreffer aus dem bewegten Spiel zu ahnden ist Kindergarten.
    Und sich als TW über potentielle Kopftreffer zu beschweren, ist reines Geplänkel dieser Spezies. :D
    In der Praxis sieht es doch so aus, dass man als TW so unter Adrenalin steht, und Bälle nahe am Kopf gar nicht als wirkliche Gefahr wahrnimmt. Deswegen entschuldigen sich doch reihenweise Feldspieler bei verunglückten Bällen und die Torhüter winken gleich ab.
    Ich hab selbst lange Jahre im Tor gespielt. Ich kann mich in über 16 aktiven Jahren im Seniorenbereich an keine wirklich unsportliche Szene mir gegenüber bezüglich Kopftreffer erinnern.

    Wenn jemand dem stehenden TW, zum Beispiel beim 7m oder unbedrängt von Aussen bewusst auf die 12 ballert (und trifft), ist das natürlich zu ahnden, keine Frage.