Beiträge von Marc

    Schade dass Heymann nach einer Bomben ersten Halbzeit nicht mehr gebracht wird.

    Genauso gar nicht mal Uscins und/oder Lichtlein für 5 Minuten zur Entlastung.

    Weber darf mal kurz rein und es läuft sofort gar nicht mehr.

    Stimmung in der Halle war heute ne ganze Klasse besser als zuvor. Wenn sich das so bis zum HF steigert... :bigok:

    Wobei die Abwehr im Vorfeld des EM-Turnieres als Schwachpunkt gesehen wurde. Jetzt läuft es deutlich besser. Dafür fehlt es im Angriff. Ein Teufelskreis.

    Naja, "dafür..." klingt bloß nach Kräfte und Einsatzverlagerung.

    Dass Deutschland im Rückraum ein Offensivproblem hat, ist ja schon seit Ende der Glandorf-Ära bzw. kurzer Unterbrechung in der Dagur Ära unsere riesen Achillesferse.

    Weil sie auch den Willen dazu haben.

    Allein der Wille machts bei Österreich nicht aus, die Hauptrunde am Ende vielleicht niederlagenlos durchzustehen. So eine Einstellung kann vor einer EM als Underdog auch mal schnell in Übermotivation enden.

    Aber bei den Deutschen sollte bei einem Heimturnier, vor Heimpublikum und mit einer Mannschaft die nominell durchaus das Zeug für Top 6 hat der Wille bei 100 % liegen, ohne das man "überflattert".

    Bei Köster geht schon mal was.

    Köster ist auch im Verein kein Shooter mehr. Insbesondere seitdem er immer ~50-55 Minuten eine der beiden tragenden Rollen in der Abwehr einnimmt. Trotzdem nimmt er sich auch vorne immer mal Entscheidungswürfe, was gut ist. Aber auch hier mangelt es dann an Präzision, was in meinen Augen der Abwehrleistung zuvor geschuldet ist.

    Ich denke wenn er nicht mehr zentral Abwehr spielen müsste, wäre er vorne weitaus effektiver.

    Da das ja unser riesengroßes Problem ist, wäre das vielleicht mal eine Alternative.

    Mit Michalczik wäre das wesentlich einfacher, aber auch so sehe ich das nicht als aussichtslos ihn mal nicht im Mittelblock spielen zu lassen.

    Und mal abgesehen vom Stellungsspiel und den teils abstrusen Pässen: das gleiche trifft ja auch auf Golla zu. Seine Angriffsqualität im Abschluss lässt im Turnierverlauf auch immer mehr zu Wünschen übrig, weil er hinten gefühlt 60 Minuten on fire ist.

    Wolff hält super gut, was auch unserer durchaus sehr brauchbaren Abwehr geschuldet ist. Aber das kostet uns enorm Qualität im Angriff - um nicht zu sagen es bricht uns das Genick, da die Spieler die wir vorne bräuchten, hinten KO gehen. Menschlich.

    Kohlbacher wird gefühlt wenn überhaupt nur in Überzahl eingesetzt. Eine bestehende blind eingespielte Kombi mit Knorr lässt man so gänzlich verpuffen.

    Was ist eigentlich auf RR nicht richtig?

    Uscins bislang magere 2 Tore von 7 Versuchen. In der Liga 3-4 im Schnitt. Jung und unerfahren hin oder her. Den Eindruck erweckt er auf der Platte nicht unbedingt. Von ihm hätte ich mir unterm Strich viel, viel mehr erwartet. Auch einfache Tore.

    So kaum Zug zum Tor und das wie gesagt nicht unbedingt auffallend wegen Unsicherheit.

    Häfner ist individuell und vor allem im Mannschaftsspiel noch schlechter als in den Turnieren vorher, in denen er vollkommen überspielt wirkte. Jetzt zeigt er sich einfach nur 1-2 Klassen schlechter, bekommt aber Spielzeit ohne Ende. Und da wo man meinen sollte, könnte er am besten punkten - Ruhe, Spielverständnis durch Erfahrung und Auge - kommt eine Unsicherheit nach der anderen.

    Seine ihn bislang auszeichnenden Abschlussspezialitäten verpuffen zum Großteil oder treffen nichtmal das Tor.

    Steinert mit Einsatz, aber auch hier sind 2 Tore bislang erschreckend wenig.

    Wenn gestern alle die Energie und Motivation von Dahmke gehabt/gezeigt hätten, wäre es vielleicht was geworden. Direkt mal den Beckerhecht kurz nach Einwechslung, vorne ausnahmsweise mal getroffen und dann in der Abwehr mehrfach ordentlich zugelangt und Lücken geschlossen. Wo hier über ihn immer soviel gelästert wird

    Absolut!

    Dahmke nach EM 2016, CLF4 auch gestern wieder im Gedächtnis bleibende Moral und Einsatz gezeigt. :thumbup:

    Eigentlich müsste diese physische und emotionale Präsenz jeder Spieler seit dem 10.1. in jedem Spiel ähnlich zeigen.

    Die Reaktion der Österreicher direkt mit Abpfiff war merkwürdig. Hoch geführt, eigentlich alles im Griff, dann fast noch verloren und sie jubeln? Ich hätte verstanden, wenn sie sauer gewesen wären. Sei es über sich, oder über die Schiris, den Handballgott oder wen auch immer. Oder enttäuscht, dass ihnen eine so große Chance entgangen ist.

    Für mich zeigt das einfach nur den Demut, den sie vor ihrer Leistung haben und dass das erreichte absolut nicht selbstverständlich ist.

    Jedes Spiel genießen und jede nicht-Niederlage feiern. Von Spiel zu Spiel schauen. Einfach wissen woher sie kommen und was sie mit jedem weiteren Spiel erreicht haben. Eigentlich sehr sympathisch. :thumbup:

    intern wird er seine Expertise einbringen.

    Und genau das ist das Ding. Wie viele Dinge dürften lediglich aufgrund Internas ihre Berechtigung haben!?

    Theoretisches KnowHow auf sehr gutem Niveau ist das eine. Das setze ich aber bei jedem involvierten nicht Ehrenamtler als absolutes Minimum voraus. Egal ob beim Physio, dem Torwarttrainer, der Pressestelle, dem Ärzteteam, dem Teammanager oder dem Busfahrer in seiner jeweiligen Funktion.

    Coaching, Taktik und Vorbereitung auf höchstem internationalem Niveau ist das andere.

    Sowas diskutieren wir bei den Spielern Woche für Woche - warum nur bei ihnen?

    Keine Frage, man kann vieles aus dem Nichts aufbauen. Aber in Deutschland sollten die Ansprüche einfach andere sein, als an Positionen bei denen man dieses Niveau einkaufen kann der !"Weg des Hineinwachsens" gewählt wird.

    Insbesondere dann, wenn das was von der Allgemeinheit erwartet wird, erfüllt werden muss.

    Wie kann es eigentlich sein, dass eine angeblich so intakte Mannschaft, bereits beim ersten echten Problemspiel eine solch schwache Mannschaftsleistung auf die Platte bringt?
    Dazu habe ich heute (und in den Spielen zuvor vor Ort) kein „die deutsche Mannschaft tragendes deutsches Publikum“ erlebt.


    Das Ganze ist doch medial sowas von übertrieben schön geschrieben und wird unverhältnismäßig gepusht.


    Wer 2007 (und auch 2016 auswärts) in den Hallen erlebt hat und die Eindrücke halbwegs neutral bewerten kann, der wird das ähnlich sehen müssen.
    Das ist ein Ding, das mich an einem solchen Abend fast noch mehr ankekst als die Leistung der Mannschaft, die in Wahrheit äußerst auf Kante genäht und sehr fragil ist.
    Das war schon gegen Portugal so und ist es bis heute. Deutschland, mal wieder mehr Schein im Glanz der alten Tage, als Sein.

    Dass es sehr wahrscheinlich einer aus Österreich werden würde schon, aber nicht unbedingt Möstl. Hatte auf Eichberger getippt, deswegen auch der seiner Zeit für mich unverständliche Abgang von Zecher.

    Bin sehr gespannt wie Möstl in der Liga performt. Nicht jeder aufgegangene "Turnier-Star" hat im Anschluss auch in der (deutschen) Liga dauerhafte Klasse gezeigt. Aber das Grundtalent scheint da zu sein.

    Alfred wird immer mehr zur Marionette, diese Hilflosigkeit tut mir fast schon leid. Allein wie er diese vollkommen irre Startformation mit Weber rechtfertigte. Wenn es nach ihm ginge...

    Wann wird endlich mal die Personalie Erik Wudtke im DHB in Frage gestellt?

    Was hat er im Männerbereich auf gehobenem Niveau bisher geleistet!? NICHTS!

    Und dazu ein Moderator, der sich wie ein kleiner Schulbub gefreut hat, dass er bei den coolen Jungs in der Raucherecke stehen darf.

    Aber trifft das nicht eigentlich auf die meisten dieser bisher unbekannten Kommentatoren, Moderatoren dieses Senders zu?

    Irgendwie sind das für mich alles nur Fanboys/-girls die bisschen plappern können, aber kaum welche mit journalistischer Substanz.