Okay...
Ich hatte angenommen bei Torgleichheit gilt dann als nächster Schritt nur der direkte Vergleich.
Beiträge von Marc
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Am Ende ein Unentschieden, das Spanien zum Gruppensieg reicht.
Damit sollte es weitergehen mit...
Spanien - Slowenien
Kroation - NorwegenUnd Spiel um Platz 5
Deutschland - Portugal
...ausser einer von den Isis/Schweden gewinnt gegeneinander mit +14.
Und die Slowenen gewinnen gegen Norwegen mit mindestens 10, wovon ich mal nicht ausgehe... -
Ist jetzt nicht Bundesliga, aber ein deutscher Nationalspieler...
In einer der letzten Sport Bild war ja eine Homestory über Wolff. Da war zu lesen dass er in Kielce schätzungsweise 40.000 € pro Monat bekomme, doppelt so viel wie in Kiel. -
Auch wenn ich eine Trainerdiskussion während dieses Turniers für falsch halte und ehrlich gesagt auch generell nach diesem Turnier als übertrieben empfinde, so kommen für mich die Reaktionen von Prokop all in all als schwach rüber.
Klare Kante ja, aber die Art und Weise ist doch sehr pseudo-stark weil augenscheinlich er sich sehr angegriffen fühlt, ja fast schon überrascht darüber wirkt. Warum?
Mir fehlt daher jedenfalls klar die nach aussen getragene tiefe innere Überzeugung von der eigenen Arbeit und die daraufhin ausgestrahlte Gelassenheit. Und das ohne unnahbar überheblich zu wirken, wie in seinem ersten Turnier, oder getroffen wie jetzt.
An diesem Mittelweg muss ein Herr Prokop jedenfalls noch sehr an sich arbeiten, egal ob als Bundestrainer oder als Vereinstrainer einer hochklassigen Mannschaft.Die Art und Weise der gezielt platzierten rhetorischen Spitzfindigkeiten des DHB-Vize tragen jetzt auch nicht gerade dazu bei, die Wogen während eines Turniers mal gewollt glatt zu halten.
Aber das ist ein anderes Thema... -
Stephan hat das doch bei Kretzsche die Tage mehrmals eingestreut was er von Prokop hält.
Aber auf die mehrmalige Nachfrage von Kretzsche kam da leider auch wenig konkretes, schon gar nicht was in Richtung eines wohlüberlegten Alternativkonzepts ging.
Trainerambitionen scheint er jedenfalls keine zu haben, wenn doch, sollte man ihn besser davor bewahren.
Da hatte selbst Pommes mehr gehaltvolles zu bieten...
Ich war noch nie ein Fan, sportlich wie auch menschlich, von Stephan.
Aber im Grundsatz "das deutsche Spiel krankt in der Offensive und das nicht erst seit kurzem" hat er vollkommen recht.
Aber alles was danach kommt, ist doch sehr dünn und wenig praxisnah - für immerhin einen Welthandballer auf der Denker- und Lenkerposition. -
Prokop hat für die Rolle als Nationaltrainer so viele Mali anhaften, dass er das einzig durch sportlichen Erfolg, im Sinne von Medaillen, egalisieren könnte.
Das ist bei einer Nationalmannschaft wie der des DHB allerdings eine sehr große Bürde und praktisch zum Scheitern verurteilt, wenn man schon vor dem ersten Turnier quasi angezählt ist.
Der Anspruch von Handballdeutschland ist immer sehr hoch, die Qualität diese Ansprüche zu erfüllen aber auch vorhanden. Die Zeit diese Ziele zu erfüllen, aber grundsätzlich knapp. Daher ist ein Trainer gefragt, der ohne viel Firlefanz in wenigen Wochen pro Jahr eine schlagkräftige Truppe zusammenstellen kann.
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Bei Kühn ist für mich von Aussen sehr auffällig, dass wenn er einen guten Tag als Shooter hat, er 6, 8, 10x bei durchaus guter Quote gegen eine gute Abwehr/Torhüter treffen kann und somit der Mannschaft auch neben seinen Abschlüssen enorm weiter hilft und wenig technische Fehler produziert, sprich nicht weiter negativ-spielentscheidend auffällt.
Wenn er aber schlecht ins Spiel kommt was Abschlüsse betrifft, ist er schnell sichtbar genervt und verliert sofort die internationale Klasse und wird sowohl vorne wie hinten zum Risiko.
Andere Spieler, etwa Weinhold oder Wiede, können sich an einem abschlussschwachen Tag diesbezüglich sehr zurücknehmen, fallen wesentlich seltener mit technischen Unzulänglichkeiten im Zusammenspiel auf und können, wenn sie schon nicht erfolgreich Abschlüsse suchen, zumindest mannschaftsdienlich agieren und nicht eine weitere Unsicherheit reinbringen. Auch ein Duvnjak hat sich nach anfänglich schwachen Abschlüssen auf andere Dinge fokussiert und war damit letztendlich erfolgreich.Das war bei Kühn aber schon zu seiner Endzeit in GM so, dann in Melsungen nicht besser und auch in der Nationalmannschaft nach EM 2016 habe ich da leider wenig positive Entwicklung gesehen, die dieses Defizit sukzessive kompensiert. Da muss er mit seinen Trainern - sowohl im Verein wie auch in der Nationalmannschaft noch erheblich dran arbeiten!
Nach meinem Dafürhalten wurde auch der Wechsel Golla für Michalczik gestern doppelt bestraft. Einen im entscheidenden Spiel kranken Spieler reinzunehmen und einen spielerisch versierten Rückräumer rauszunehmen, absolut unglücklich.
Beide im Team, stattdessen etwa auf Zieker verzichtet, hätte der Mannschaft gestern jedenfalls viel gebracht. -
Ich hoffe dass die Kräfte und die Moral jetzt nicht total im Keller sind und die letzten beiden Spiele mit vollem Einsatz und der Stärke der Hauptrunde bestritten werden und kein Deja-Vu der Vorrunde werden. Zu berfürchten ist dies allerdings.
Dann hätte sich das harte Arbeiten während des Turniers mal so richtig gelohnt.

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Ein gutes Pferd springt halt...

Klar spielt Kroatiien nicht 45 Minuten bewusst Schlafwagenhandball, aber mit der Beobachtung der deutschen Spiele im Nacken, war der nicht ganz so glanzvolle Auftritt der Kroaten wie bisher, durchaus absehbar. Im Gegensatz zu den Deutschen, die deutlich abgebaut haben, konnten die Kroaten ihr Niveau in der zweiten Hälfte steigern.
Aus deutscher Sicht wurde das Spiel IMHO nicht in der Defensive verloren, die sich gegen Ende sogar eher gesteigert hat, sondern klar in der Offensive, weil diverse Personalien - ob durch Tagesform oder einfach mangelnde Routine - heute Totalausfälle waren.
Da sehe ich allerdings auch ein bisschen die Schuld bei Prokop, der immer und immer wieder den "Schwächsten des Tages" eine Chance gibt, die dann rückblickend spielentscheidend gewesen ist.
Und dass Kroatien gerne mal 2m zieht ist ja nun bekannt. Da hilft aber auch mit Gleichem dagegen zu halten. Aber diese "Cleverness" ist den braven deutschen halt nicht gegeben.
Was ich mal positiv erwähnen möchte und mich persönlich freut: Weber wurde gefordert, Weber hat bislang geliefert.
Das war für viele hier nicht abzusehen. -
Mit Müller und Kristjansson haben die Stuttgarter den Abgang von David Schmidt in meinen Augen sogar überkompensiert.
Klimek zu den Eulen?
Man plant wohl leider wirklich für Liga 2. -
Ich kenne seine Trainingsleistung und körperliche Verfassung aus der ersten Saisonhälfte samt Vorbereitung nicht.
Aber er bekam jetzt in den Pflichtspielen auch nicht so übermäßig viel Spielzeit zugesprochen (ähnlich Haller, wobei dieser ja offensichtlich schon die ganze Saison arg gehandicapt war) in der er sich hätte im Mannschaftsgefüge einspielen und beweisen können.
Schröter war ja überwiegend auf RA Alleinunterhalter und Busch Backup, ehe es in den letzten Spielen etwas ausgewogener wurde.
Vor der Saison, mit dem Eindruck aus seinen Spielen in Hamm, habe ich eigentlich damit gerechnet, dass Blohme sich die Spielzeit mit Schröter aufteilen wird, eher noch etwas mehr bekommt. -
Kastening sehr gut, Weber sehr gut und auch Wolff mit deutlich mehr Präsenz. Das gefällt und konnte man sich gut ansehen!
Wenn jetzt noch Häfner zünden und zu etwas mehr Leichtigkeit finden würde und zudem der Kreis in der Offensive mehr zum Zuge käme, könnte das noch zu einem halbwegs versöhnlichen Turnier-Abschluss führen.Zu Hanning... Irgendeine Umpolung muss da in der Berliner Zeit stattgefunden haben. Das ist jedenfalls nicht mehr der Bob den ich aus Solinger Zeiten kenne...
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...dass Kühn ja dann da spielen könnte. Leider wird er mittlerweile zu selten in der Abwehr eingesetzt, so dass er dort eine Rückentwicklung vollzogen hat.
War er da jemals auf sehr gutem nationalen, geschweige denn internationalem Niveau!?
Ich würde meinen nein, auch wenn sein Körper anderes vermuten lässt.Es spart lediglich einen Wechsel, aber so lange (/damit) er 8/10 im Angriff macht, sollte man das auch besser unterlassen.
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Random weitere Spieler reinzuwerfen bringt nichts, sofern Weinhold nicht verfügbar ist.
Wird der jemals wieder "verfügbar" sein!? Vielleicht sollte er seine Priorität nur nocn auf den Verein legen und zum Spätherbst seiner Karriere nochmal versuchen eine Saison halbwegs verletzungsfrei zu überstehen.
Beim nächsten Großturnier ist er 34.
Der wird in der Nationalmannschaft als Kernspieler nicht mehr wiederkommen, befürchte ich mal ganz stark. -
Sehe ich auch so, wobei ich da noch Hoffnung habe dass er noch deutlich besser und konstantere Leistungen zeigen wird.
Er kennt die Liga und war in Hamm ein guter Aussen. Ich glaube drittbester Feldtorschütze der Liga in der letzten Saison auf RA.
Aber auch hauptsächlich Tempogegenstoßläufer, was beim VfL ja eher selten praktiziert wird.
Ich weiß auch nicht ob er sich damals für Liga 1 beim VfL entschieden hatte oder Hamm nicht verlängern wollte. Jedenfalls wenn ich sehe dass ich beim neuen Verein keinen direkten Stammplatz habe und der neue Verein mit dem ich mich eigentlich weiter entwickeln und 1. Liga spielen wollte, nun sogar hinter meinem alten Verstehe stehe, kann das schon unnötig frustrierend und hemmend sein.
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Ohne Kieler Innenblock wären sie Stand jetzt eher noch schwächer besetzt bei Alternative Golla-Lemke.
Ich habe ja noch die leise Hoffnung, dass zumindest ein Golla mit seinen speziellen Qualitäten alsbald nominiert wird, wenn schon ein Zieker neben einem nicht überragenden Gensheimer sowieso keine Spielanteile bekommt.
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...Bozovic, Stüber, Kontrec.
Meine persönliche Idealvorstellung wäre (mit mehr oder weniger demselben und nur punktuell veränderten Kader) gewesen: 1. Jahr gut in Liga 2 einspielen, 2. Jahr souverän aufsteigen, 3. Jahr sicher in der Liga 1 bleiben, 4. Jahr dort festigen und neue junge Leute einbinden, weil im 5. Jahr einige Abgänge der zuvor eingebauten und entwickelten Talenten kompensiert werden müssten.
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Die deutschen Handballmannschaften sind (bei Frauen & Männern) in den meisten Fällen das Gegenteil. Wie oft war man Favorit oder ist super ins Turnier gestartet und am Ende hat man sich blamiert oder gegen zumindest nichts nennenswertes erreicht? Außnahmen bestätigen die Regel.
Na eben drum!
Letztes Jahr hat man eine im Rahmen der Möglichkeiten eigentlich ganz gute WM gespielt, hatte das Finale und wenigstens eine Medaille quasi schon im Sack und hat dann doch noch nicht mal Bronze holen können.
Dann der Fakt mit dem sehr schwachen Spiel gegen einen Favoriten. Haben wir also hinter uns.
Nicht selten war es ja so, dass die deutschen im Turnier auf gewisse Mannschaften zweimal gestoßen sind. Einmal top Leistungen, einmal verloren. Und es war dann häufig noch das entscheidende Spiel in der Endrunde auf das es ankam und nicht die Niederlage in der Vorrunde.Wie oft haben Mannschaften das Halbfinale erreicht die in der Vorrunde erschreckend schwach waren, teilweise überhaupt nur durch Schützenhilfe und ohne Punktemitnahme in die Hauptrunde gekommen sind und dann doch noch um die Medaillen gespielt haben!?
So gesehen könnte man doch jetzt mal mit null Erwartungen, bislang sehr schwacher Leistung und auch gebremstem Schaum ruhig mal das Halbfinale erreichen.


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Einerseits verständlich dass Ivic geht, andererseits schade, denn bei ihm hätte ich noch ordentlich Potential zu deutlich konstanteren Leistungen in einem zweiten Jahr in GM gesehen. Allerdings wird das wohl nicht im gesunden Verhältnis zum Gehalt, aber auch seinen persönlichen Ansprüchen gestanden haben.
Bin sehr gespannt wen man stattdessen verpflichten wird und ob dieser dann auf Anhieb mehr Akzente wird setzen können. Das kann dann eigentlich nur ein ligaerfahrerer oder sehr guter sein.

Darüber hinaus, fürchte ich, wird der Abgang von Ivic (und Baumgärtner) nicht der einzige bleiben. Mich hat ohnehin schon gewundert, dass z.B. Alex Hermann die Ausstiegsklausel hat verstreichen lassen.
Auch wenn man mit einzelnen Personalien durchaus hätte zufriedener sein können/müssen, sehe ich eine nochmalige Umkrempelung des Kaders (an zudem an entscheidenden Positionen) nicht unbedingt positiv, insbesondere wenn der VfL nächste Saison zwingend aufsteigen will/muss und wieder die halbe Mannschaft neu ist.
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Das kannst du dann unter "regionale Sprachbehinderung" verbuchen, denn das heißt es nicht.
"Fast schon unerheblich" = "fast nicht erheblich", es ist also fast nicht erheblich (bedeutend), ob man zur Halbzeit mit 5 Toren führt oder zurück liegt. So die Aussage
Wenn es (fast schon) unerheblich ist, ob man mit 5 Toren führt oder zurückliegt, dann ist der Unterschied zwischen -5 und +5 (also den Grenzen der "Unerbeblichkeitsspanne") genau 10 Tore 

Gemeint war: ich kann zur Halbzeit mit 5 Toren hinten, noch genau so gewinnen wie ich mit 5 Toren im Plus noch verlieren kann.
Es bleiben 5 Tore Differenz zum Gegner, die ich entweder hinten liege, oder vorne bin, die es zu verteidigen gilt, oder aufzuholen.
Was interessiert die "Unerheblichkeitsspanne", wenn es sich eh in der Mitte entscheidet, etwas zählbares zu erreichen, oder zu verlieren.