Beiträge von Outsider81

    Jetzt mal Hand aufs Herz, taktische Pielchen und das Schonen von Leistungsträgern in entschieden scheinenden Spielen sind keine Phänomene des Profisports, sondern bis hin in untereste Amatuerligen zu beobachten. Siehe bspw. die Verstärkung 2ter Mannschaften durch 1 te Mannschaftsspieler in wichtigen Spielen.

    Weder der Profi- noch der Amatuersport sind Inseln glückseeliger Moral und sportlichkeit innerhalnb einer leistungs- und profitorientierten Gesellschaft, sondern Abbild eben dieses Systems.
    Das mag Fan finden wie er will, doch wenn er wirklich etwas daran ändern möchte dann sollte er demnächst sein Verhalten nach Niederlagen hinterfragen und Niderlagen, Abstiege und verpasste Meisterschaften in Zukunft genauso akzeptieren wie Erfolge zu feiern.

    Zitat

    Original von Omaha
    Naja, ich hab es bei RTL im Teletext gelesen, von daher wird es wohl stimmen...

    Bei RTL-Videotext ;Meldungen über Handball wäre ich vorsichtig die Richtigkeit betreffend.

    Zitat

    Original von HSGTimo
    bei dieser gelegenheit sei der Outsider81 mal an seine lang zurückliegenden Wettschulden erinnert - 3.1.2007: HSG SuLei - TSG Ketsch 27:19
    So langsam schreit diese Rechnung nach Quittierung! :)

    Den Bären viel Spaß und Erfolg in der zweiten Liga.

    Hat der Herr etwa schon vergessen dass wir besprochen haben wann meine Schulden begliechen werden? Ich hab dies nicht;)

    Außerdem hättest Dich ruhig damals als Ihr in Ketsch angetreten seid bei mir melden können zum gemeinsamen :saufen: auf meine Kosten.

    Große Abschiedszeremonie bei Absteiger TSG Ketsch bei Abschlusspartie gegen Oldenburg
    TSG Ketsch - VfL Oldenburg (Samstag, 19 Uhr, Neurotthalle Ketsch)

    Abschiedsstimmung bei der TSG Ketsch: Nach drei Jahren Erstklassigkeit endet das Kapitel Frauen-Handball-Bundesliga. Zum letzten Spiel empfängt Ketsch den VfL Oldenburg. Drei Wochen nach dem 40:23-Auswärtssieg bei Schlusslicht und Mitabsteiger TV Beyeröhde möchte sich die TSG vor heimischer Kulisse mit einem Sieg aus dem Oberhaus verabschieden.


    "Wir wollen unbedingt gewinnen, auch wenn das sehr schwer wird", sagt Rolf König vor seiner letzten Partie als Cheftrainer. Oldenburg bezwang am Mittwoch Blomberg-Lippe mit 28:24. Jetzt will der Achte, der kurz zuvor noch die Verpflichtung von Nationalspielerin Angie Geschke bekanntgegeben hatte, auch in Baden punkten. Der VfL hatte allerdings mit Blomberg-Lippe zunächst Mühe und brachte erst nach viel Kampf den Heimsieg unter Dach und Fach. "Ein Gegner, der uns ebenso wie der Thüringer HC überhaupt nicht liegt", warnt König vor der starken Abwehr und dem schnellen Angriff. "Die sind auf allen Positionen gleichmäßig stark besetzt und spielen sehr diszipliniert", so der 48-Jährige, der sich nicht mit dem kompletten Kader - unter anderem wegen der U20-WM-Qualifikation sowie aus beruflichen Gründen - optimal vorbereiten konnte.


    Nach der Partie werden mit Mandy Burrekers, Svenja Huber, Franziska Garcia Almendaris und Urszula Lipska gleich vier Spielerinnen Adieu sagen. Torhüterin Mandy Burrekers zieht es nach Norwegen. Die 20-Jährige wird ab August beim Erstligisten Gjerpen, der die Eliteserien in dieser Saison als Fünfter abschloss, den Kasten hüten: "Der Abschied fällt mir sehr schwer, vor allem, weil ich mich mit meinen Mannschaftskameradinnen so gut verstanden habe." Svenja Huber, neunfache Torschützin gegen Beyeröhde, spielt in der neuen Saison für Trier. Die 22-jährige Linkshänderin unterschrieb bei den Miezen einen Zweijahresvertrag. Ihren letzten Auftritt im Bären-Trikot hat auch Urszula Lipska. Die 27-Jährige steht in Verhandlungen mit anderen Vereinen und wird Ketsch definitiv verlassen.

    Besonders für Franzi Garcia Almendaris wird der letzte Auftritt in der Neurotthalle eine ganz bittere Sache werden. Die 24-Jährige zog sich vor dem Spiel gegen Beyeröhde einen Nasenbeinbruch zu, wurde vor zwei Wochen operiert und hatte sich ihren Abschied eigentlich ganz anders vorgestellt. Acht Jahre war die Leistungsträgerin, die in der nächsten Runde das Nürnberger Trikot trägt, in Ketsch: "Nach so langer Zeit wird der Abschied ganz schwer für mich. Ich war geschockt, dass ich in den letzten beiden Spielen nicht mehr voll einsatzfähig bin", möchte sich Franzi nun wenigstens warmmachen, mit dem Team auflaufen und "eventuell zum einen oder anderen Siebenmeter antreten". Nach der Begegnung gegen Oldenburg dürften in der Neurotthalle dann ganz gewiss die Tränen fließen, weiß auch Franzi, die noch einmal an die Fans appelliert, nach der Schlusssirene da zu bleiben. Dann soll nämlich zunächst Karin Euler gebührend verabschiedet werden. Zu Ehren der langjährigen Bären-Trainerin haben sich nicht zuletzt auch einige ihrer ehemaligen Spielerinnen angesagt.

    Schwetzinger Zeitung
    04. April 2008


    http://www.ketscher-baeren.de
    erstellt am 04.04.2008

    Zitat

    Original von Ché Guevara
    Sollten sich Athleten aber dagegen widersetzen könnte ihnen das selbe Schicksal drohn wie den US-Sprintern John Carlos und Tommy Smith.

    Die beiden sind dem Rauswurf aus den Olympischen Dorf durch freiwilligen Auszug zuvor gekommen.
    Auch nicht schön, aber ich persönlich würde eher aus dem Olympischen Dorf ausziehen müssen als mir einen Ausdruck meiner politischen Meinung verbieten lassen.

    Naja auf jedenfall hoffe ich dass die Spiele weder eine Propagandaveranstaltung der chin. Regierung werden noch eine Party wie Spiele eigentlich sein sollten, auch wenn ich es zutiefst bedauer dies diesmal ablehnen zu müssen.

    China sperrt Menschenrechtler ins Gefängnis


    Hu Jia hatte sich in Artikeln und Radiointerviews kritisch über das politische System in China geäußert.Peking (dpa) - Der prominente chinesische Bürgerrechtler Hu Jia ist in Peking wegen «Aufrufs zur Untergrabung der Staatsgewalt» zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Urteil gegen den 34-Jährigen löste vier Monate vor Beginn der Olympischen Spiele weltweit Empörung und Kritik aus.

    Die USA sprachen von einer «fadenscheinigen Anklage». Menschenrechtsgruppen sahen einen «klassischen Fall von politischer Verfolgung». Mit seiner Kritik an den Olympischen Spielen habe sich Hu Jia zum «Staatsfeind» gemacht, fand die Organisation Chinese Human Rights Defenders (CHRD).

    Bei der Urteilsverkündung wurde mitgeteilt, Hu Jia habe seine Verbrechen zugegeben und Strafe akzeptiert. «Das Gericht hat Milde walten lassen und eine weniger harsche Haftstrafe verkündet,» schrieb die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Sein Anwalt Li Fangping erklärte dagegen vor dem streng abgeriegelten Gericht gegenüber Journalisten, Hu Jia habe sich keineswegs schuldig bekannt. Er habe aber mit einem höheren Urteil gerechnet. Hu Jia hatten bis zu fünf Jahre Haft gedroht.

    Die Anklage hatte ihm vorgeworfen, «Artikel auf ausländischen Webseiten veröffentlicht, Kommentare in Interviews mit ausländischen Medien gemacht und wiederholt die Leute angestiftet zu haben, das politische und sozialistische System in China zu untergraben». In zwei Artikeln über die Entwicklung von Demokratie habe Hu Jia «bösartige Gerüchte verbreitet», urteilte das Gericht. Dies sei ein Versuch gewesen, das Staatswesen zu unterminieren, zitierte Xinhua.

    In einer ungewöhnlichen Stellungnahme sagte die Sprecherin der US- Botschaft, Susan Stevenson: «Wir sind bestürzt.» Hu Jia habe sich bei seiner Arbeit zum Schutz der Bürgerrechte nur innerhalb des chinesischen Rechtssystems bewegt. US-Außenministerin Condoleezza Rice haben den Fall persönlich bei Chinas Außenminister Yang Jiechi angesprochen. China sollte im Jahr der Olympischen Spiele in Peking jede Gelegenheit ergreifen, um sich von seiner besten Seite zu zeigen. Es müssten Schritte unternommen werden, um die Menschenrechtslage und die religiösen Freiheiten zu verbessern.

    Chinas Regierung bringe «einen Fürsprecher der Opfer der Unterdrückung zum Schweigen», kritisierte die Organisation «Reporter ohne Grenzen». Chinas Justizsystem «gießt nur vier Monate vor Olympia noch Öl in die Flammen». Der Dissident war international durch seinen Einsatz für HIV-Infizierte und die Bürgerrechte in China bekanntgeworden. Nachdem er bereits zwei Jahre unter Hausarrest gelebt hatte, war Hu Jia am 27. Dezember festgenommen und vergleichsweise schnell vor Gericht gestellt worden.

    Auch der deutsche Präsident des Europaparlaments, Hans-Gert Pöttering (CDU), hatte seine Freilassung gefordert. Im November hatte sich Hu Jia bei einer Anhörung des Europaparlaments über die Menschenrechtslage in China, der er über Kamera und Internet zugeschaltet war, kritisch über die Olympischen Spiele geäußert. Kritiker sehen die Verurteilung als Teil einer Säuberungskampagne gegen Dissidenten vor den Sommerspielen. «Ich kann keine Schlüsse darüber ziehen, ob es mit Olympia zu tun hat», sagte gleichwohl sein Anwalt Li Fangping.


    @Wieland:

    Der Bau der Tibetbahn geschah doch nicht aus der Idee heraus die Tibetaner zu einem moderneren Leben zu verhelfen, sondern aus wirtschaftlichen Interessen.
    Die Tibetaner haben dies abegelhnt,und was gut für sie ist und was nicht sollten sie meiner Meinung nach selbst entscheiden dürfen. Ein wenig erinnert mich dies an die Besiedlung und der Bahn von Eisenbahnstrecken in den USA, trotz massiver Proteste der Ureinwohner dagegen.

    Protestmöglichkeiten bestehen darin sowohl der Eröffnungs- als auch der Abschlußfeier fernzzubleiben. Eine, meiner Meinung nach, effektive Protestmöglichkeit um so zu verhindern dass die chinesen daraus Propagandaveranstaltungen machen.

    Bezüglich Boykottüberlegungen der Spiele sollte man auch ins Auge fassen das für nicht wenige Sportler eine solche Maßnahme finanziell erheblich schaden würde, auch wenn Menschenrechte sicherlich niemals durch Geld aufzuwiegen sind.


    Proteste während Olympischer Spiele sind übrigens nichts neues

    http://www.blick.ch/sport/leichtathletik/artikel46638