"Elli" bleibt den Bären treu, Personalplanungen bei der TSG Ketsch laufen
Der Klassenerhalt in der Handball-Bundesliga Frauen ist für die Ketscher Bären nach der Heimniederlage gegen Blomberg in weite Ferne gerückt. Maike Brückmann hat die TSG etwas überraschend bereits vorzeitig in Richtung HC Leipzig verlassen (wir berichteten), weil sie dort bessere Chancen für ihre Nationalmannschaftskarriere in Blickrichtung Olympia sieht. Die Personalplanungen sind nun - trotz der noch theoretischen Möglichkeit, den Abstiegs zu vermeiden - voll auf die zweite Liga ausgerichtet.
Und nun nimmt der Kader allmählich erste Konturen an. Eine positive Nachricht: Elisabeth "Elli" Garcia-Almendaris wird den Bären auch in der nächsten Saison erhalten bleiben. Die 18-jährige Juniorennationalspielerin hat der Geschäftsführerin der Spielbetriebs-GmbH, Brigitte Haller ihre Zusage gegeben. "Dieses Jahr wird ihr gut tun", glaubt sie, dass sich Garcia-Almendaris auch in der zweiten Bundesliga gut entwickeln wird.
Damit ist sie nach Steffi Trunk, Marlene Zapf, Friederike Gubernatis, Julia Löbich Corinna Kaden und Torhüterin Daniela Treinzen die siebte Akteurin, die aus dem aktuellen Kader in Ketsch bleibt. Dazu stoßen wird der neuen Saison Linksaußen Theresa Köhler. Die 18-Jährige, ein Wirbelwind auf und neben dem Feld, rutscht aus der zweiten Mannschaft fest in den Kader der "Ersten". Urszula Lipska hat nach Mitteilung von Brigitte Haller noch einen gültigen Vertrag über diese Saison hinaus.
Bei weiteren Kandidatinnen aus der derzeitigen Team steht die Zukunft noch in den Sternen. Beispielsweise bei Svenja Huber und Franziska Garcia-Almendaris. "Sie haben sich noch nicht entschieden", erklärt Brigitte Haller. Beide Spielerinnen dürften durchaus im Notizbuch mehrerer Erstliga-Clubs stehen. Auch im Tor ist noch Handlungsbedarf. Mandy Burrekers hat auch noch keine Entscheidung über ihren weiteren sportlichen Karriere getroffen, ebenso wie Ilka Arndt, bei der es nach Aussage von Brigitte Haller aber eher an der beruflichen Zukunft hängt. Und bei der Schweizerin Annick Bosshart könnte der Studienplatz den Ausschlag über den Verbleib in Ketsch geben. ali
Schwetzinger Zeitung - Andreas Lin -
18. Februar 2008
http://www.ketscher-baeren.de
erstellt am 18.02
Ich sagte ja schon, einen Ausverkauf der Bären wird es nicht geben!!!