Beiträge von Outsider81

    Ein weitere These Frankes war übrigens die dass das Vollpfofitum mitverantwortlich für Doping ist, da Profisportler ausschließlich mit dem Sport ihr Geld verdienen, und dadurch auf Erfolge existenziell angewiesen sind.

    Die Grenze zwischen Doping und Nichtdoping beginnt für beide Autoren an dem Punkt an dem sich ein Sportler Substanzen zuführt die er nicht vorher aufgrund körperlicher Anstrengung verloren hat. Schmerzmittel, welche nicht wenige Profihandballer zu sich nehmen, sehen die beiden in einer Grauzone.

    Der bei der Diskussion anwesende Skioffizielle war übrigens der Vizepräsident des DSV.

    27.11.2007 20:15
    UPDATE: Sponsoren steigen beim Radsport-Team T-Mobile aus
    (NEU: Zusammenfassung)

    Von Dorothee Tschampa Dow Jones Newswires
    FRANKFURT (Dow Jones)--Aus der nicht enden wollenden Doping-Affäre im Radsport haben die Sponsoren nun die Konsequenz gezogen: Sowohl die Deutsche Telekom als auch Ausrüster adidas teilten am Dienstag mit, ihr Sponsoring-Engagement mit "sofortiger Wirkung" zu beenden.

    Zur Begründung hieß es bei der Telekom-Tochter, das Unternehmen und die Marke T-Mobile wollten sich von den jüngsten Doping-Erkenntnissen im Radsport distanzieren. Der Telekommunikationskonzern hatte sich seit 1991 im Profi-Radsport engagiert. Betroffen seien die T-Mobile Männer- und Frauen-Teams, hieß es in der Mitteilung.

    Die adidas AG werde ab sofort nicht mehr als Ausrüster des ehemaligen Teams T-Mobile auftreten, teilte der in Herzogenaurach ansässige Sportartikelhersteller mit. Die finanzielle Förderung des Teams werde Ende 2008 vertragsgemäß auslaufen und nicht mehr verlängert.

    adidas verurteile Doping im Sport in jeglicher Form. Auch künftig werde das Unternehmen an dem Grundsatz festhalten, die laufenden Verträge mit Sportlern, die nachweislich gedopt haben, unverzüglich und vereinbarungsgemäß zu kündigen, so das Unternehmen.

    Der Telekom sei die Entscheidung "nicht leicht gefallen", wird der Telekom-Vorstand und T-Mobile-International-Vorstandsvorsitzende Hamid Akhavan zitiert. "Die Entscheidung, das Engagement im Radsport zu beenden, wurde nicht auf Grund von Unstimmigkeiten mit dem Team-Management oder dessen Fehlverhalten getroffen", fügte Akhavan hinzu.

    Die T-Mobile-Mannschaft werde unter dem Namen "Team High Road" weiterfahren, sagte Team-Sprecher Stefan Wagner der Nachrichtenagentur AP. "High Road" sei der Name von Bob Stapletons Firma, der das Management des Teams T-Mobile zuletzt leitete. Ob der Manager dauerhaft als Hauptsponsor fungieren will, sei noch unklar.

    Noch im August hatte T-Mobile-Sprecher Christian Frommert erklärt, dass ein Ausstieg aus dem Radsport das falsche Signal wäre und das Unternehmen sein Engagement als Sponsor bis mindestens 2010 fortsetzen wolle. Allerdings hatte der Konzern sich schon damals vorbehalten, bei weiteren Dopingfällen im Team umgehend auszusteigen.

    In den letzten Wochen hatte das Team nach den Aussagen des ehemaligen T-Mobile-Fahrers Patrick Sinkewitz und dem Bekanntwerden von Doping-Praktiken früherer Team-Ärzte der Freiburger Uniklinik erneut für negative Schlagzeilen gesorgt. In den vergangenen Tagen habe der Konzern mit Stapletons Unternehmen "Neuer Straßen Sport", der Betreibergesellschaft der beiden T-Mobile Profi-Rad-Teams, über die Auflösung des bis Ende 2010 geschlossenen Vertrages verhandelt. Details würden von beiden Seiten vertraulich behandelt.

    Webseiten: http://www.adidas-group.com/ http://www.deutsche-telekom.de/

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    Ein harter Schlag für den Radsport.

    Ich komme gerade von einer sehr interessanten Podiumsdiskussion zum Thema Doping bei der neben DR. Franke, der CO-Autor seines kürzlich erschienenen Buches "Der veratene Sport" der Journalist Udo Ludwig, Jörg Jaksche, ein hoher Offizieller des deutschen Ski Verbandes, eine Ärztin und ein Apotheker.

    Die interessantestesten Fakten dieser Diskusion waren für mich,
    das Doping bis in die untersten Amatuer- und Jugendbereiche reicht, so bestätigt von der Ärztin und dem Apotheker die immer wieder von Kunden, auch Fußballern, nach Leistungssteigernden Präparaten gefragt werden.

    Das laut Dr. Franke NADA und WADA-Kontrollen zwecklos sind da in beiden Organisationen Spitzel der Dopingszene angestellt sind.

    Das die die aktuellen Dopingtestpraktiken total uneffektiv, da unintelligent durchgeführt sind.

    Das Herrn Franke ein Fall von versuchtem Gendoping bekannt ist. Was mich persönlich sehr schockiert!!!

    Die deutsche Regierung zwar erheblich viel Geld für Spitzensportförderung ausgibt, aber nur geringe Summen zur Dopingbekämpfung. Würde ein geringer Teil der dieser Förderung zur Dopingbekämpfung abgezweigt werden wäre das schon sehr hilfreich.

    Das die die aktuellen Dopingtestpraktiken total uneffektiv, da unintelligent durchgeführt sind.

    Das sehr viel dafür getan muss um den Spitzensport noch retten zu können.Polemisch wie er nunmal ist meinte Franke das sei nicht mehr möglich In dem Buch wird bspw. eine Lebenslange Sperre für Doper gefordert wenn diese nicht die Hintermänner verraten. Franke wieß jedoch daraufhin das die aktuellen Kontrollmethoden noch erheblich verbessert werden müssen um keine Unschuldigen zu bestrafen.

    Das Dr. Fuentes dreimal mit dem Tod bedroht das er bloß nicht aussagt über seine "Kunden".

    Das der legendäre Harry Valerien in einem Gespräch mit Dr. Franke meinte das jeder Journalist der auch nur ansatzweise die Vermutung äußert im Fußball könnte gedopt werden, ab diesem Zeitpunkt keinen Interviewpartner mehr bekommen würde.

    "Jung oder alt weder Vorteil noch Nachteil"
    Im Gespräch: Karin Euler, die Trainerin der Ketscher Erstliga-Handballerinnen, hat die Hoffnung auf den Klassenerhalt noch lange nicht aufgegeben

    Die Erstliga-Handballerinnen der TSG Ketsch sind nach der Niederlage im Abstiegsgipfel gegen die HSG Sulzbach/Leidersbach auf den elften Tabellenplatz zurückgerutscht und gehen auf einem Abstiegsplatz in die WM-Pause.


    Unsere Zeitung sprach mit Trainerin Karin Euler.

    Frau Euler, wie tief steckt bei Ihnen und der Mannschaft der Stachel der Niederlage gegen die HSG?

    Karin Euler: Der Stachel ist eher eine mittlere Lanze. Wir haben sie uns aber selbst in das Standbein gerammt und sind massiv ins Kippen geraten. Sie hat aber nicht die wichtigen Organe getroffen. Von daher bleibt die Hoffnung. Und das Wissen, dass wir es besser können, als wir es gezeigt und gespielt haben.

    Ihre Mannschaft war dem Druck gegen die HSG nicht gewachsen. In den noch ausstehenden Spielen wird die Last des Gewinnen-Müssens aber auch nicht weniger werden. Zahlt die TSG möglicherweise für ihre Jugendlichkeit mit dem Abstieg?

    Euler: Möglicherweise ja oder auch nein. Die vermeintlich Alten fehlen uns natürlich. Aber in der Mannschaft muss das Bewusstsein wachsen, dass jung oder alt weder Vorteil noch Nachteil sind. Es geht um die Leistung, die jede selbst zeigt und den Einsatz, das Engagement und den Siegeswillen, den jede bereit ist zu bringen. Und das hat mit dem Alter hoffentlich nichts zu tun.

    Von den Rängen kam im Abstiegsduell für die Bären zu wenig Unterstützung, während die Bienen von ihren Fans immer wieder nach vorne gepeitscht wurden. Ist das in einem solch wichtigen Spiel nicht frustrierend für Trainerin und Mannschaft?

    Euler: Ich kann da nicht so mitreden, mich schützt immer, dass ich in einem Spiel nichts von den Rängen mitbekomme. Ich bekomme es nur nach dem Spiel erzählt. Für die Mannschaft war es sicher sehr ungewohnt, in einem Heimspiel unter Auswärtsspiel-Atmosphäre zu spielen. Zudem sind gerade meine jungen Spielerinnen von einer sehr lautstarken Kulisse immer irritiert, in Ketsch ist es ja meistens eher badisch bescheiden ruhig. Und die Gäste-Fans bedanken sich fast regelmäßig für die nette Aufnahme.

    Wie sehen die Trainingsinhalte bei den Bären während der WM-Pause bis Ende Dezember aus?

    Euler: Wir machen jetzt erst einmal zehn Tage Handballpause, mit Ausnahme von Maike Brückmann und Annick Bosshart, die beide mit der deutschen beziehungsweise der Schweizer Nationalmannschaft unterwegs sind. Kraft und Ausdauer stehen natürlich trotzdem auf dem Programm. Am nächsten Mittwoch starten wir in die zweite, handballspezifische vierwöchige Vorbereitung. Mit den beiden genannten werden dann auch noch Fredda Gubernatis, Elli Garcia Almendaris und Marlene Zapf fehlen, die bei der Juniorinnen-Nationalmannschaft weilen. Da wir das Pokalspiel in Bad Langensalza gegen den Thüringer HC am 21. Dezember als Teil der Vorbereitung betrachten, geht die Saison am 30. Dezember in Buxtehude weiter. Wir müssen in diesen sechs Wochen Kraft, Ausdauer und Nervenstärke für die entscheidenden neun Spiele dieser Saison aufbauen. Die Weihnachtsferien sind daher kurz, am 26. oder 27. Dezember wird schon wieder trainiert.


    Gegen welche Mannschaften sollen in den noch neun verbleibenden Spielen die Punkte für den Klassenerhalt geholt werden?

    Euler: Mit dem Auswärtsspiel in Beyeröhde und zu Hause gegen Blomberg spielen wir noch gegen zwei Kandidaten des unteren Tabellendrittels. Da müssen wir punkten, keine Frage. Aber das wird nicht genügen. Das heißt, wir müssen zu den positiven Überraschungen, die wir zu Beginn der Saison verbuchen konnten, noch ein paar dazulegen. Die Chancen und die spielerischen Möglichkeiten sind dafür vorhanden, nur diese umzusetzen, das müssen wir gemeinsam tun. Und vielleicht auch mit unserem Publikum, das anerkennt, dass hier keine Profis, sondern ihre Kinder, Enkelinnen, Freundinnen, Nachbarinnen und Ketscher Mädels spielen.

    Lange Zeit hatte die TSG wegen der ungeklärten Frage der Ligazugehörigkeit in der vergangenen Runde keine Planungssicherheit. In dieser Saison wird das nicht anders sein. Wie gehen Sie als Trainerin mit dieser Situation um?

    Euler: Na ja, halt wie immer. Es ist nun einmal so. Die Verantwortlichen der TSG und ich versuchen frühzeitig Gespräche zu führen und den Spielerinnen die Vorteile der Bären aufzuzeigen. Aber ich verstehe auch meine leistungs- und erfolgsorientierten Spielerinnen und werde ihnen gewiss nicht vorwerfen, dass sie in der höchsten deutschen Spielklasse spielen wollen. Allerdings weiß ich, dass sie dort mit der TSG spielen wollen und deshalb kämpfen wir gemeinsam um den Klassenerhalt. Und Spitzenspielerinnen aus anderen Vereinen können wir nicht verpflichten, dafür fehlt uns ganz simpel der finanzielle Rahmen. Also werden wir auch weiterhin in erster Linie auf unser eigenes Nachwuchspotential bauen und versuchen, unseren Kader mit jungen, talentierten und erfolgshungrigen Spielerinnen zu ergänzen.

    Zur Person:

    Karin Euler trainiert die TSG Ketsch seit dem Jahr 1994.

    Unter der am 8. Dezember 1955 geborenen Diplomsportlehrerin stiegen
    die Bären dreimal in die 1. Bundesliga auf: 1994, 1999 und 2005. Die
    Gastspiele in der höchsten deutschen Liga dauerten nach den ersten beiden
    Aufstiegen jeweils nur ein Jahr. Seit dem dritten Aufsteig spielt die TSG
    nun durchgängig in Liga 1.

    In der 2. Bundesliga schnitt die TSG unter der Regie von Euler nie schlechter
    als auf dem siebten Platz ab.

    Als Spielerin war Euler unter anderem beim TV 07 Watzenborn-Steinberg,
    dem VfB Gießen und beim TSV Rot-Weiß Auerbach aktiv.

    Nadine Härdter reifte unter Euler 1999 zur Nationalspielerin – die erste
    in der Vereinsgeschichte der TSG. Mit Torhüterin Ilka Arndt, Rechtsaußen
    Svenja Huber und Rückraumspielerin Maike Brückmann haben drei Akteurinnen
    des aktuellen Kaders bereits Spiele im Trikot der deutschen Nationalmannschaft
    absolviert.

    In der 1. Handball-Bundesliga ist sie die dienstälteste Trainerin – noch vor
    Renate Wolf (seit 1996 Coach in Leverkusen) sowie Nürnbergs
    Übungsleiter Herbert Müller (seit 1999 beim Club). sl

    Schwetzinger Zeitung - Steffi Lang -
    22. November 2007


    http://www.ketscher-baeren.de
    erstellt am 22.11.2007

    Zitat

    Original von BrittaF

    Nein? Also wenn ich mir einige der hier geposteten Damen anschaue, schein die Messlatte doch recht niedrig zu sein...

    OK an Dich reichen tatsächlich etliche Mädels in diesem Thread nicht an, nein ich ziehe keine Schleimspur hinter mir her, aber doch finde ich sie größtenteils ganz passabel bis sehr, sehr gut;)