Beiträge von Outsider81

    Ingmar Bergman: Einer der bedeutensten Filmregisseure des 20. Jahrhunderts ist tot Montag, 30.07.2007 12:15
    Ingmar Bergman ist im Alter von 89 Jahren auf der Ostseeinsel Fårö gestorben. Dies gab seine Schwester Eva bekannt.

    Der schwedische Regisseur ist einer der bedeutensten seiner Zunft und gilt für viele als bester europäischer Regisseur aller Zeiten. Zu seiner aktiven Zeit lag ihm halb Hollywood zu Füßen und so unterschiedliche Filmemacher wie Woody Allen, Steven Spielberg oder Wes Craven bezeichnen ihn als ihr Idol oder Vorbild.

    Bergman wurde als Regisseur und Drehbuchautor zwischen 1960 und 1984 insgesamt acht Mal für den Oscar nominiert. Sein Film "Schreie und Flüstern" war zudem 1974 für den Oscar als bester Film nominiert. Schon 1971, noch mitten in der Hochphase seines Schaffens, verlieh ihm die Academy zudem einen Ehrenoscar. In Cannes wurde er 1997 zum 50. Jubiläum des Festivals mit der "Goldene Palme der Palmen" für sein Gesamtwerk ausgezeichnet.

    Zu den bekanntesten Werken des Regisseurs gehören "Wilde Erdbeeren", "Das Schweigen", "Fanny und Alexander", "Das siebente Siegel" und "Persona".


    http://www.filmstarts.de

    "Wertvolle Erfahrungen gesammelt"




    Maike Brückmann (TSG Ketsch) zum ersten Mal beim Nationalmannschaftslehrgang

    Nach einer zweiwöchigen "aktiven" Pause schwitzen die Erstliga-Handballerinnen der TSG Ketsch seit Montag wieder für das Ziel Klassenerhalt. Dann nämlich geht es in die heiße Vorbereitungsphase, in der es für Trainerin Karin Euler vor allem darum geht, eine schlagkräftige Truppe für die kommende Bundesligasaison auf die Beine zu stellen.


    Eine zentrale Rolle in Eulers Konzept wird dann Maike Brückmann einnehmen. Die 23-Jährige, in der vergangenen Saison beste Werferin der Bären, kam dabei zuletzt unverhofft zu ihrem ersten A-Nationalmannschaftslehrgang. Aufgrund der Absagen von Welthandballerin Nadine Krause, Angie Geschke und Anne Ulbricht rutschte Brückmann in den Kader von Bundestrainer Armin Emrich und nahm am Sommerlehrgang im südbadischen Steinbach teil. Nach einer Fußoperation Ende April geht die Rückraumspielerin nun mit viel Selbstvertrauen und Elan in die anstehende Vorbereitung und stand unserer Zeitung Rede und Antwort.

    Sie haben unverhofft am Lehrgang in Steinbach teilgenommen. Waren Sie überrascht?

    MAIKE BRÜCKMANN: Klar war ich erstmal total überrascht. Zumal meine Operation noch nicht wirklich lang her ist. Aber nach dem o. k. der Ärzte sind die Zweifel recht schnell verflogen und ich habe mich riesig gefreut, dabei zu sein.

    Was sind Ihre Eindrücke und wie haben Sie den Lehrgang erlebt? Hat Sie die Mannschaft gut aufgenommen?

    BRÜCKMANN: Die Mannschaft hat mich sehr gut aufgenommen und ich hatte keinerlei Integrationsprobleme, ich habe mich sehr wohl gefühlt. Ansonsten standen viele Trainingseinheiten und Tests auf dem Programm. Durch die gute physikalische Betreuung konnte ich alles mitmachen. Ich habe viele wertvolle Erfahrungen auf diesem Lehrgang sammeln können und hoffe, das jetzt auch mit in die Vorbereitung nehmen zu können.

    Stichwort Ketsch: Was erwarten Sie, wie verläuft die Integration der neuen Spielerinnen?

    BRÜCKMANN: Ich freue mich riesig, wieder bei der Mannschaft zu sein und endlich wieder den Ball in der Hand zu haben. Ich habe natürlich noch großen Trainingsrückstand, den versuche ich in den nächsten Wochen aber wettzumachen. Wir wissen, dass wir eine schwierige Saison vor uns haben, deshalb werden wir in den nächsten sechs Wochen alles tun, um optimal vorbereitet zu sein. Bei der Integration der neuen Spieler mache ich mir keine Sorgen. Die passen alle gut zu uns und werden uns mit Sicherheit weiterhelfen. Wichtig ist nur, dass wir von Verletzungen verschont bleiben.

    Sie mussten sich Ende April einer Fußoperation unterziehen. Wie sind die OP und der Heilungsprozess gelaufen?

    BRÜCKMANN: Die Operation, bei der meine Pereneussehne fixiert wurde, und auch die anschließende Reha sind sehr gut gelaufen. Ich konnte beim Lehrgang schon alles mitmachen und bin wieder zu 100 Prozent einsatzfähig. fa

    Schwetzinger Zeitung - fa -
    25. Juli 2007


    http://www.ketscher-baeren.de
    erstellt am 25.07.2007

    Sönke Wortmanns Fußball-WM-Dokumentation Deutschland. Ein Sommermärchen ist für Filmemacher Winfried Oelsner Fluch und Segen zugleich. Ganz klar, ohne den riesigen Erfolg mit vier Millionen Besuchern in Deutschland hätte es „Projekt Gold - Eine deutsche Handball-WM“ unter keinen Umständen ins Kino geschafft. Auf der anderen Seite variiert Oelsner den Stil des Vorbilds nur minimal, lässt in seiner Dokumentation die Fehler Wortmanns aus, hat aber damit zu kämpfen, dass Handball nun mal Handball ist... und in Deutschland zwar mit einer gewissen Euphorie der WM-Titel der Mannen von Bundestrainer Heiner Brand gefeiert wurde, jedoch die Ausmaße nicht annährend die der WM-Hysterie erreichten, als im heißen Sommer 2006 eine ganze Nation im kollektiven Taumel der Welt zeigte, was für gute, herzliche Gastgeber die Deutschen sein können. So ist Oelsners Film vielleicht sogar der bessere, doch die Magie von Wortmanns „Sommermärchen“ bleibt unerreicht.



    19. Januar bis 4. Februar 2007: die Handball-WM im eigenen Land. Eine große Sache, keine Frage. Doch so richtig realisiert hat dies vor dem Turnierstart eigentlich nur Bundestrainer Heiner Brand. Die deutsche Mannschaft, immerhin Europameister des Jahres 2004 und Vize-Weltmeister 2003, zählt gewiss nicht zu den Favoriten. Bei der letzten WM 2005 in Tunesien scheiterte das DHB-Team kläglich in der Vorrunde, wurde am Ende Neunter. Die besten Mannschaften kommen aus Frankreich, Kroatien und Spanien, dem Land des Titelverteidigers, angereist. Im tristen Grau des Januars hat die deutsche Öffentlichkeit kaum wahrgenommen, „dass schon wieder WM is’“. Als dann auch noch der Start mit mittelmäßigen Leistungen bei Siegen gegen schwache Gegner (27:22 gegen Brasilien, 32:20 gegen Argentinien) holprig verläuft, steht das „Projekt Gold“, das Brand als Ziel ausgegeben hat, nach dem 25:27-Debakel gegen starke Polen vor dem Aus. Der Rest ist Geschichte. Dank einer Trotzreaktion fegt Deutschland Slowenien zum Auftakt der Zwischenrunde mit 35:29 weg und marschiert mit weiteren Siegen gegen Tunesien (35:28), Topfavorit Frankreich (29:26) und Island (33:28) ins Viertelfinale. Dort wird der amtierende Weltmeister Spanien mit 27:25 aus dem Weg geräumt, anschließend Frankreich im Halbfinale (32:21 nach zwei Verlängerungen) niedergerungen und im Endspiel Polen (29:24) keine Chance gelassen.



    Besser könnte sich kein Drehbuchautor eine Dramaturgie, so perfekt für einen Sportfilm, ausgedacht haben. Wäre Deutschland vor dem Viertelfinale gescheitert, hätte es garantiert keinen Film gegeben, das ist klar. Aber für Produzent Frank Stephan Limbach und seinen Regisseur Winfried Oelsner („Tsunami“) lief alles nach Plan. Von der Konzeption unterscheidet sich „Projekt Gold - Eine deutsche Handball-WM“ kaum von Wortmanns Box-Office-Smashhit. Beide Filme geben dem Publikum noch einmal eine äußerst emotionale Rückschau auf das jeweilige Großereignis und einen intimen Einblick in das deutsche Team. Die große Bürde des unweigerlichen Vergleichs ist Oelsner sicherlich voll bewusst, doch er macht das Beste daraus und lernt aus Wortmanns formalen Fehlern. Das geht bei Kleinigkeiten wie den jetzt vorhandenen Einblendungen der Namen los (so dass der Zuschauer auch weiß, wen er da vor sich hat) und endet bei der besseren konzeptionellen Einbindung der Jubelszenen. Wortmann war damals so nah an der Mannschaft, dass er den WM-Wahnsinn wohl gar nicht in dem Maße wahrgenommen hat, wie er für die Fans existent war.



    „Projekt Gold“ ist ein echter Handball-Film. Der Sport steht im Blickpunkt, das Drumherum ergänzt die Szenerie nur sehr schön. Je länger die Spielzeit voranschreitet, desto intensiver werden die Jubelbilder, die sich schließlich in eine Ekstase steigern, in der Oelsners Kamera ausgedehnte Bäder nimmt. Das macht seine Dokumentation vom Aufbau vielleicht besser und klarer als die Wortmanns, doch dem fiel einfach das Glück in die Hände, Chronist eines Jahrhundertereignisses zu sein. Er hielt einfach drauf und schnitt sein Material zusammen. Fertig. Das hört sich einfach an, verschweigt aber zunächst Wortmanns größten Verdienst, mit dem sein Handball-Pendant Oelsner nicht mithalten kann. „Deutschland. Ein Sommermärchen“ hat diese Handvoll Momente, bei denen dem Sportfan beim ersten Betrachten die Kinnlade herunterklappt, weil diese tiefen Einblicke noch nie so direkt zu sehen waren. Etwa wenn Coach Jürgen Klinsmann im Adrenalinrausch vor dem Argentinien-Spiel auf seine Spieler einredet und sie bis in die Haarspitzen motiviert, die Spieler nach Siegen in der Kabine toben, nach dem markerweichenden Aus kritisch diskutieren oder alte Ressentiments kernig gepflegt werden („Das lassen wir uns nicht nehmen. Und schon gar nicht von Polen.“). Aber auch das einfache, unaufgeregte Beobachten des Treibens im Mannschaftshotel hatte es vorher noch nicht gegeben. Beim Handball sieht das anders aus. Bei jedem im DSF übertragenen Bundesliga-Spiel ist die Kamera bei den Besprechungen zwischen Trainer und Mannschaft während des Matches dabei. „Projekt Gold“ kann hier nichts Neues bieten – alles läuft so ab, wie sich der Sportkenner dies vorstellt. Und dass Handballer harte Hunde sind, die auch mit Verletzungen zu Höchstleistungen auflaufen, ist ebenso wenig ein Geheimnis.



    Zwei Mal schafft es der Film dann aber doch noch zu überraschen. Zum einen, wenn Heiner Brand sich über die Pizzaaffäre echauffiert (die Spieler bestellten am Abend vor der wegweisenden Partie gegen Slowenien um 23.00 Uhr noch Pizza aufs Zimmer). Und zum anderen bei einer lustigen Szene im ICE, als die Nationalspieler nach einem Spiel Zugreisende höflich von ihren reservierten Sitzen vertreiben müssen, um nicht im Gang zu stehen. Das ist höchst amüsant und menschlich.



    Wären da noch die Protagonisten. Die deutsche Handball-Truppe ist durch die Bank eine Ansammlung von sympathischen Sportlern, die das Wort „Teamgeist“ noch tatsächlich leben, denn ohne diese Einstellung hätten sie niemals den Titel geholt. In einigen Interviews, die nach der WM geführt wurden, wird das Ereignis noch einmal aufgearbeitet, wobei besonders Torwart Henning Fritz im Mittelpunkt steht – eine weise Entscheidung. Seine Geschichte - von der Nummer drei im Tor des THW Kiel zum WM-Held - gibt am meisten her. Oelsners größter Trumpf ist jedoch Bundestrainer Heiner Brand. Nein, nicht dass er jemals so aus sich heraus gehen würde wie Springteufel Klinsmann... Brand ist ein ehrlicher, herzensguter Mensch, der eine gottgegebene Autorität besitzt, die niemand wagen würde, auch nur anzukratzen. Und er hat einen knochentrockenen rheinischen Humor, der „Projekt Gold“ viele amüsante Momente beschert.



    Fazit: „Projekt Gold - Eine Handball-WM in Deutschland“ ist eine durchweg gelungene Dokumentation des deutschen WM-Triumphs und vor allem ein waschechter Handball-Film. Wer bei dem Gedanken daran gleich dankend abwinkt, sollte besser kein Kinoticket lösen. Für Fans der zweitbeliebtesten deutschen Mannschaftssportart ist das Werk jedoch ausnahmslos empfehlenswert. „Projekt Gold“ ist gewiss kein magischer Film, aber ein Zeitgenosse, der seinen Sport angemessen und punktgenau präsentiert. Ganz zu Anfang spricht Torwarttrainer Andreas Thiel ein paar weise Worte: „Sport ist ja nicht das wahre Leben.“ Das zwar nicht, aber Sport macht das Leben für viele interessanter... Und auch dieser Ansicht wird der Film gerecht. Ein Spiel wie das Halbfinale gegen Frankreich ist für engagierte Zuschauer nahezu unerträglich, so sehr zerrte es an den Nerven. Wer sich diesen Emotionen aus der sicheren Entfernung der Erinnerung noch einmal stellen möchte, ist mit „Projekt Gold“ bestens bedient.

    7/10

    Carsten Baumgardt

    http://www.filmstarts.de

    Zum Tod von Ulrich Mühe
    „Klarheit und Eleganz“
    Mit tiefer Trauer und Bestürzung haben Kollegen, Fans und Medienvertreter auf den Tod von Ulrich Mühe reagiert. Der beliebte Schauspieler war im Alter von 54 Jahren gestorben.

    Die Nachricht von Mühes Tod kam für viele Kollegen und Fans überraschend. Erst vor wenigen Tagen hatte er in einem Zeitungsinterview bestätigt, dass er an Magenkrebs litt. Seine letzten Tage verbrachte er im Kreis seiner Familie. Mit Ulrich Mühe verliert die deutsche Film- und Theaterlandschaft einen ganz großen Schauspieler.

    Martina Gedeck, Mühes Filmpartnerin in dem oscarprämierten Drama „Das Leben der Anderen“, zeigte sich über den Tod des Kollegen bestürzt: „Ich habe wahnsinnig gern mit ihm gespielt, sein Spiel war von ungeheurer Klarheit und Eleganz, es war einzigartig“, ließ die Agentin Gedecks mitteilen. „Und er war ein wunderbarer Partner. Ich vermisse ihn sehr. Sein Tod ist ein schwerer Verlust für uns alle.“

    Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck, der für „Das Leben der Anderen“ im Februar den Oscar in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film gewonnen hatte, ist vom Tod Mühes ebenfalls tief betroffen, wollte sich aber in seiner US-Wahlheimat zunächst nicht öffentlich äußern.

    Der Westdeutsche Rundfunk würdigte Ulrich Mühe für seine „Hingabe an die Schauspielkunst“, die tief beeindruckt habe. „In seinen zahlreichen Rollen im Fernsehen, im Kino sowie im Theater berührte und begeisterte er sein Publikum“, sagte WDR-Fernsehdirektorin Verena Kulenkampff in Köln. „Wir sind sehr betroffen von Ulrich Mühes Tod.“ In der WDR-Kino-Koproduktion „Mein Führer – Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler“ hatte Mühe in der Rolle des jüdischen Schauspielers Adolf Grünbaum seinen letzten großen Kinoauftritt gehabt.

    Politisch engagierter Künstler

    Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) nannte Mühe „einen der ganz großen Film-, Fernseh- und Bühnenschauspieler und einen beeindruckenden Menschen“. Mit seiner Kunst und der ihm eigenen enormen Wandlungsfähigkeit, mit seiner leisen und bescheidenen Art habe Mühe das Publikum und die Kritiker immer wieder aufs Neue fasziniert. „Ulrich Mühe wird vor allem für Cineasten und Freunde des Theaters unvergessen bleiben“, sagte Neumann.

    Mühe galt als politisch engagierter Künstler, wie auch aus den Reaktionen zu seinem Tod deutlich wurde. Die Akademie der Künste, deren Mitglied er war, erinnerte an Mühes Rede auf dem Alexanderplatz am 4. November 1989. Dort erklärte der Schauspieler vor einer halben Million Demonstranten seine Absage an den Führungsanspruch der SED. Nach Ansicht der Stasi-Unterlagenbehörde hat Mühe auch einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung der SED-Diktatur geleistet.

    Mit seiner Rolle als Hauptmann der Staatssicherheit in „Das Leben der Anderen“ habe Mühe unzähligen Menschen aufgezeigt, welche katastrophalen Auswirkungen die SED-Diktatur auf das Leben in der DDR gehabt habe, teilte Behördensprecher Andreas Schulze am Mittwoch mit. In wenigen Wochen sollte Mühe Ehrenbürger seiner Geburtsstadt Grimma werden. Diese Ehre soll dem Schauspieler nun postum zuteil werden.

    http://www.focus.de

    Zitat

    Original von Postfan


    Billard, Poker, Dart

    Im Ernst. Ich denke, dass man davon ausgehen kann, dass alle Mannschaftssportarten sauber sind. Aus dem fernsehen also Fußball, Handball und Volleyball dazu kommen die Motorsportarten.

    Das Juve jahrelang systematisch gedopt hat wurde ja schon vor Jahren bewiesen!!!

    Zitat

    Original von spike211177
    RAF Terroristen!!!In die mitte einer fläche stellen!!!Ohne Fenster und ohne Türen zu mauern und jämmerlich zu grunde gehen lassen!!!Genau wie mit jeden anderen mörder oder vergewaltiger!Meine meinung werden aber die wenigsten haben!

    Genau, scheiß auf unseren Rechtsstaat, werde selbst zum Mörder und lass Dich dann hinrichten, weil Mörder an die Wand :pillepalle:

    Ich hätte keine Lust als Zuschauer mir Spiele anzugucken bei denen eine Mannschaft absichtlich verliert um nicht Meister werden zu müssen. Dann noch die möglichen Auswirkungen auf die restliche Liga, beeinflußung des Abstiegkampfes etc. ne ich finde eine derartige Regelung absolut nicht sinnvoll.

    "Wir haben einfach finanzielle Grenzen"

    Ketscher Erstliga-Frauen haben das Training wieder aufgenommen

    Bei der weiblichen Handball-Abteilung der TSG Ketsch dreht sich derzeit alles um die weibliche A-Jugend, die sich die deutsche Meisterschaft sicherte. Im Schatten dieser Euphorie hat die Speerspitze der Abteilung, die Erstliga-Mannschaft, das Training wieder aufgenommen. In fünf Einheiten pro Woche werden aktuell die Grundlagen für die am 1. September mit dem Heimspiel gegen den TSV Bayer Leverkusen beginnende Punkterunde 2007/08 gelegt. Am 8. September gastieren die Bären beim Aufsteiger HSG Sulzbach/Leidersbach, bevor am 15. September der Buxtehuder SV zu Gast in der Neurotthalle ist.


    Fünf gingen nach der vergangenen Saison, fünf kamen für die neue Runde: Nicht mehr auf dem Ketscher Sportplatz schwitzen werden Astrid Wörner, Jeannette Ullrich, Simone Kuhn und Barbara Laverroux (alle Karriereende) sowie Natalie Augsburg (spielt jetzt für den HC Leipzig). Mit der Schweizer U 20-Nationalspielerin Annick Bosshart (LC Brühl St. Gallen), die auf Linksaußen und der Mitte einsetzbar ist, sowie der Polin Urszula Lipska (27) vom Zweitligisten TV Mainzlar gibt es zwei "echte" Neuzugänge, während mit Torhüterin Daniela Treinzen (23), Rückraumspielerin Anke Schalk (20) und Linkshänderin Corinna Kaden (19) drei Spielerinnen aus der eigenen zweiten Mannschaft (BW-Oberliga) zum Bundesliga-Kader stießen. Obwohl die Bären-Verantwortlichen mit zahlreichen Spielerinnen verhandelt haben, konnten letztendlich nur zwei richtige "neue" Akteurinnen präsentiert werden. "Wir haben einfach finanzielle Grenzen", meinte Trainerin Karin Euler, die zu bedenken gab, dass die TSG diese nicht überschreiten werde.


    Und deshalb macht die TSG auch weiterhin aus der Not eine Tugend, setzt auf junge und talentierte Spielerinnen, wenn möglich aus den eigenen Reihen sowie der Region, und auf "Neue", die ins finanzielle Konzept passen. "Auch eine Astrid Wörner war keine fertige Spielerin, als sie zu uns kam", macht Euler deutlich, dass sich die jetzt abgetretene Mittelfrau erst nach und nach zur Leistungsträgerin entwickelt hat und am Altrhein quasi zur Bundesligaspielerin ausgebildet wurde. Und so sollen in Ketsch auch weiterhin die Akteurinnen aus den eigenen Reihen gefördert, in die Bundesliga-Mannschaft integriert und spielerisch geformt werden.

    Apropos formen: Auch die personelle Besetzung in der Defensive wird zwangsläufig in der neuen Runde eine andere sein. So soll Maike Brückmann, die nach ihrer Fuß-OP derzeit ihre Reha-Maßnahmen absolviert und mit der die Trainerin im Juli wieder voll plant, von der Außenposition ins Abwehrzentrum rücken. Im Angriff setzt Euler am Kreis auf Franzi Garcia Almendaris und Linkshänderin Steffi Trunk, die eigentlich eine gelernte Rechtsaußen ist.

    Auch wenn einige Gesichter in den Ketscher Reihen in dieser Punkterunde neu sind, bleibt das Saisonziel aber das alte. Schon zum dritten Mal in Folge heißt die Vorgabe "Klassenerhalt". Der Weg dorthin wird allerdings kein leichter sein, sondern eher steinig und schwer: Während die Konkurrenz teilweise auf dem Transfermarkt richtig zugeschlagen hat, haben die Bären nicht mit spektakulären Neuzugängen für Schlagzeilen gesorgt. "Jedes Jahr ist hart und auch dieses Jahr spielen wir gegen den Abstieg, aber nichts ist unmöglich", macht Euler, die mit Rolf König als neuem Co-Trainer an der Seite in die neue Runde geht, dennoch in Optimismus.

    Nach der ersten Phase gehen die Bären ab dem 7. Juli für zwei Wochen in die "Trainingsferien", bevor die zweite Vorbereitungsphase auf dem Programm steht. Diese beinhaltet unter anderem Turnierteilnahmen in Markranstädt (10. bis 12. August), in Leutershausen (15. August) sowie in Allensbach (25. und 26. August).

    Schwetzinger Zeitung - Steffi Lang -
    28. Juni 2007


    http://www.ketscher-baeren.de
    erstellt am 28.06.2007

    23.06.2007 - dpa
    Wöchentliches Handball-Magazin zur neuen Saison im NDR und WDR

    Demnächst verstärkt im Fernsehen: Robert Gunnarsson (VfL Gummersbach)
    Foto: Jürgen Pfliegensdörfer
    Die Erfolge der deutschen Handballer in der abgelaufenen Saison machen sich in der neuen Spielzeit auch in einer größeren Fernsehpräsenz bemerkbar. Wie nach der Manager-Tagung der Bundesligisten am Samstag in Dortmund bekannt wurde, wird in der kommenden Saison ein wöchentliches Handball-Magazin im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ausgestrahlt.


    Dieses soll jeweils am Samstag zwischen 17.00 und 18.00 Uhr sowohl im Norddeutschen Rundfunk (NDR) als auch im Westdeutschen Rundfunk (WDR) zu sehen sein und Spielberichte von mindestens drei Erstliga-Partien enthalten. Des weiteren werden wie bisher das Deutsche Sportfernsehen (DSF) und hbl.tv live von der Bundesliga berichten.

    Auf der Tagung wurde auch der vorläufige Spielplan beschlossen. Da aber erst am 29. Juni die Spiele der Wettbewerbe in der Champions League und im Europapokal ausgelost werden, an den in der nächsten
    Saison neun Bundesligisten teilnehmen, steht der endgültige Terminplan nicht vor dem 13. Juli fest.



    http://www.handball-welt.de