Lipska zweiter Neuzugang bei den Bären
Polin kommt vom Zweitligisten Mainzlar zum Erstligisten TSG Ketsch
Die Erstliga-Handballerinnen der TSG Ketsch haben gestern mit der Polin Urszula Lipska den zweiten Neuzugang für die neue Saison präsentiert und damit Vollzug bei der Personalplanung für die dritte aufeinanderfolgende Runde in der 1. Bundesliga gemeldet. "Damit ist unsere Planung abgeschlossen, es sei denn, es fällt uns noch was in die Hände", sagte Brigitte Haller, Geschäftsführerin der Spielbetriebs GmbH "Ketscher Bären" gestern gegenüber unserer Zeitung und verneinte damit die Frage, ob noch Gespräche mit potenziellen Neuzugängen im Gange seien.
Bei den Bären soll Urszula Lipska auf der Mitte zum Einsatz kommen. Die 27-Jährige und 1,70 Meter große Spielerin war in der vergangenen Saison beim Zweitligisten TV Mainzlar, absolvierte dort aufgrund einer Knieverletzung allerdings nur das erste Rundenspiel gegen TuS Weibern. Lipska habe von sich aus den Kontakt zur TSG Ketsch gesucht und per E-Mail ihr Interesse an einem Engagement beim Team aus der Enderlegemeinde bekundet, da es sie auch gereizt habe, in der 1. Bundesliga zu spielen. "Sie hat im Probetraining einen guten Eindruck hinterlassen und ich hoffe, dass sie uns weiterhelfen kann", sagte Haller, die den Neuzugang von seiner Anlage her eher als Spielerin denn als Werferin charakterisierte.
Vor ihrem einjährigen Gastspiel beim TV Mainzlar, der die Saison als Achter abschloss, trug sie das Trikot von SPR Lublin (Montex), Start Elblag sowie MKS Slupiaa Slupsk. Mit Lublin (Montex) feierte sie den polnischen Meistertitel und Pokalsieg.
Lipska ist neben der Schweizer U20-Nationalspielerin Annick Bosshart das zweite neue Gesicht in der ersten Mannschaft der TSG Ketsch. Torhüterin Daniela Treinzen, Anke Schalk und Corinna Kaden, die in den Bundesliga-Kader stoßen, kommen aus der eigenen zweiten Mannschaft, die in der abgelaufenen Saison in der BW-Oberliga Sechster wurde und am Samstag den BFV-Pokal holte. Nicht mehr das TSG-Trikot tragen werden Natalie Augsburg (wechselt nach Leipzig) sowie Jeannette Ullrich, Astrid Wörner, Simone Kuhn und Barbara Laverroux (alle Karriereende). Die anderen Spielerinnen sind an Bord geblieben.
Derzeit ist die Truppe von Trainerin Karin Euler noch in der wohlverdienten Pause, am 4. Juni geht es für die Bären dann mit dem Training weiter - und auch mit einem neuen Co-Trainer. Rolf König löst bekanntlich Heiko Gerling ab.
Erstmals wieder in einem Spiel in Aktion sind die Bären am Sonntag, 24. Juni, beim Freundschaftsspiel bei Landesliga-Meister SG St. Leon. Die SG feiert in diesem Jahr ihr 80-jähriges Jubiläum - und die Bären gratulieren in Form eines Gastspiels. Zwei Teilnahmen bei Turnieren stehen ebenfalls schon im Vorbereitungskalender. Vom 10. bis 12. August geht es in Markranstädt um den Turniersieg und am 25. und 26. August steht das Kräftemessen in Allensbach auf dem Programm. Das erste Punktspiel der Saison findet am Samstag, 1. September, in der Neurotthalle gegen Bayer Leverkusen statt.
Schwetzinger Zeitung - Steffi Lang -
24. Mai 2007
http://www.ketscher-baeren.de
erstellt am 24.05.2007
Ich befürchte dasS dIe Mission Klassenerhalt, falls es tatsächlich keine weiteren Neuzugänge mehr geben wird, nur sehr sehr schwer zu bewältigen ist. ![]()