Beiträge von Outsider81

    Lipska zweiter Neuzugang bei den Bären
    Polin kommt vom Zweitligisten Mainzlar zum Erstligisten TSG Ketsch

    Die Erstliga-Handballerinnen der TSG Ketsch haben gestern mit der Polin Urszula Lipska den zweiten Neuzugang für die neue Saison präsentiert und damit Vollzug bei der Personalplanung für die dritte aufeinanderfolgende Runde in der 1. Bundesliga gemeldet. "Damit ist unsere Planung abgeschlossen, es sei denn, es fällt uns noch was in die Hände", sagte Brigitte Haller, Geschäftsführerin der Spielbetriebs GmbH "Ketscher Bären" gestern gegenüber unserer Zeitung und verneinte damit die Frage, ob noch Gespräche mit potenziellen Neuzugängen im Gange seien.


    Bei den Bären soll Urszula Lipska auf der Mitte zum Einsatz kommen. Die 27-Jährige und 1,70 Meter große Spielerin war in der vergangenen Saison beim Zweitligisten TV Mainzlar, absolvierte dort aufgrund einer Knieverletzung allerdings nur das erste Rundenspiel gegen TuS Weibern. Lipska habe von sich aus den Kontakt zur TSG Ketsch gesucht und per E-Mail ihr Interesse an einem Engagement beim Team aus der Enderlegemeinde bekundet, da es sie auch gereizt habe, in der 1. Bundesliga zu spielen. "Sie hat im Probetraining einen guten Eindruck hinterlassen und ich hoffe, dass sie uns weiterhelfen kann", sagte Haller, die den Neuzugang von seiner Anlage her eher als Spielerin denn als Werferin charakterisierte.

    Vor ihrem einjährigen Gastspiel beim TV Mainzlar, der die Saison als Achter abschloss, trug sie das Trikot von SPR Lublin (Montex), Start Elblag sowie MKS Slupiaa Slupsk. Mit Lublin (Montex) feierte sie den polnischen Meistertitel und Pokalsieg.


    Lipska ist neben der Schweizer U20-Nationalspielerin Annick Bosshart das zweite neue Gesicht in der ersten Mannschaft der TSG Ketsch. Torhüterin Daniela Treinzen, Anke Schalk und Corinna Kaden, die in den Bundesliga-Kader stoßen, kommen aus der eigenen zweiten Mannschaft, die in der abgelaufenen Saison in der BW-Oberliga Sechster wurde und am Samstag den BFV-Pokal holte. Nicht mehr das TSG-Trikot tragen werden Natalie Augsburg (wechselt nach Leipzig) sowie Jeannette Ullrich, Astrid Wörner, Simone Kuhn und Barbara Laverroux (alle Karriereende). Die anderen Spielerinnen sind an Bord geblieben.

    Derzeit ist die Truppe von Trainerin Karin Euler noch in der wohlverdienten Pause, am 4. Juni geht es für die Bären dann mit dem Training weiter - und auch mit einem neuen Co-Trainer. Rolf König löst bekanntlich Heiko Gerling ab.

    Erstmals wieder in einem Spiel in Aktion sind die Bären am Sonntag, 24. Juni, beim Freundschaftsspiel bei Landesliga-Meister SG St. Leon. Die SG feiert in diesem Jahr ihr 80-jähriges Jubiläum - und die Bären gratulieren in Form eines Gastspiels. Zwei Teilnahmen bei Turnieren stehen ebenfalls schon im Vorbereitungskalender. Vom 10. bis 12. August geht es in Markranstädt um den Turniersieg und am 25. und 26. August steht das Kräftemessen in Allensbach auf dem Programm. Das erste Punktspiel der Saison findet am Samstag, 1. September, in der Neurotthalle gegen Bayer Leverkusen statt.

    Schwetzinger Zeitung - Steffi Lang -
    24. Mai 2007


    http://www.ketscher-baeren.de
    erstellt am 24.05.2007

    Ich befürchte dasS dIe Mission Klassenerhalt, falls es tatsächlich keine weiteren Neuzugänge mehr geben wird, nur sehr sehr schwer zu bewältigen ist. :/:

    Zitat

    Original von Bilbo

    ich unterstelle, wenn der Spieler frei vor dem Tor steht beim Pfiff vom kampfgericht, wenn die SR daraufhin nur FW geben, daß sie die Regel nicht kannten. So inkompetent, daß sie in dem Fall eine klare Torgelegenheit verneinen, können keine SR sein. Eine falsche Wahrnehmung ist was völlig anderes.

    Da stimme ich Bilbo zu. Ein deratiger Fakll eriegnete sich im übrigen vorletzte Saison sogar in der ersten Frauenbundesliga, glücklicherweise war Fehler nicht spielentscheidend damals.

    Zitat

    Original von Pumpe

    Wie geht das denn? Die SG Flensburg-Handewitt gibt es doch erst seit 1990.

    Und wenn du mir jetzt mit Weiche-Handewitt kommst... das wär genau so daneben, als ob der HSV Hamburg behaupten würde, er hätte 2001 den DHB-Pokal gewonnen.

    Das ist jetzt aber absoluter Quark der Vergleich zwischen der SG Flensburg-Handewitt und dem HSV. :nein:

    22.05.2007 - Christian Ciemalla - hbvf.de
    Aufstiegs-Play-offs neu angesetzt - Nachträglicher Punktabzug für den TuS Metzingen

    Laura Glaser und die HSG Bensheim/Auerbach rücken in die Play-offs
    Foto: Jürgen Pfliegensdörfer
    Ein herber Rückschlag für den TuS Metzingen, trotz vier deutlichen Siegen in den Play-offs bleibt den Metzingerinnen der Aufstieg in die 1. Bundesliga verwehrt. "Wir müssen uns an die Spielordnung des DHB halten und diese lässt in diesem Punkt keinen Spielraum zu", erklärt Erika Petersen, Spielleitende Stelle der Handball Bundesliga Vereinigung Frauen (HBVF). Die Spielleitende Stelle war am 17. Mai erstmals davon in Kenntnis gesetzt worden, dass Spielberichtseinträge falsch sein könnten. Am 21. Mai erhielt die Spielleitende Stelle vom Verein den Spielerpass und stellte fest, dass der Verein mehrfach ein falsches Geburtsdatum eingetragen hatte, da die Spielerin nicht wie notiert am 11. Januar 1990, sondern bereits am 11. Januar 1989 geboren wurde. Nach Vollendigung des 18. Lebensjahr war die Spielerin so mehrfach ohne gültige Spielerlaubnis eingesetzt worden. "Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht", fügt der HBVF-Vorsitzende Berndt Dugall an. Alle Spiele, ab denen Artschwager unberechtigt teilgenommen hat, werden für Metzingen als verloren gewertet, dadurch verpasst der Verein in der neuen Tabelle die Play-offs. "In der Folge sind wir gezwungen, die betreffende Gruppe der Aufstiegsrunde neu auszuspielen, was wir notgedrungen tun werden", so Dugall weiter.

    Eine Spielerin kann in der Bundesliga aus drei Gründen ein Spielrecht besitzen, zum einen mit einem Bundesliga-Pass, der von der HBVF ausgestellt wird und für dessen Erstellung ein Vertrag mit der Spielerin geschlossen werden und dieser der HBVF mit einer Vertragsanzeige mitgeteilt werde muss. Ohne Bundesligapass dürfen Spielerinnen unter 18 Jahren ohne Beschränkung eingesetzt werden, volljährige Spielerinnen hingegen nur in zwei Spielen. Im Laufe der diesjährigen Runde sowie in den Vorjahren hat die HBVF bei Verstössen wie dem dritten Einsatz einer Spielerin auf dem Landes-Pass umgehend reagiert und nach der Spielordnung des DHB das jeweilige Spiel für den Verein als verloren gewertet.

    Im Fall der Spielerin Anna-Lena Artschwager kam es zunächst nicht zu einer Bestrafung bei ihrem dritten Einsatz in der Bundesligamannschaft nach Erlangung der Volljährigkeit. Während im Landes-Pass Artschwagers der 11. Januar 1989 als Geburtsdatum angegeben ist, wurde von den TuS-Verantwortlichen der 11. Januar 1990 als Geburtsdatum eingetragen, der Fehler wurde vor Ort nicht bemerkt. Die Spielleitende Stelle ging unterdessen davon aus, dass die Spielerin das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet habe und weiter spielberechtigt sei. Dies war allerdings nicht der Fall, unabhängig vom falsch eingetragenen Geburtsjahrgang ist das Alter der Spielerin entscheidend. Nach ihrem 18. Geburtstag hätte Artschwager lediglich noch in zwei Spielen auf den Landes-Pass spielen dürfen, danach wäre ein Bundesliga-Pass erforderlich gewesen.

    "Ich sehe die Tragik und die Tragweite dieser Entscheidung, doch als Spielleitende Stelle ist es meine Pflicht, solchen Hinweisen nachzugehen. In diesem Fall lässt mir die Spielordung des DHB keinen Spielraum, sie ist zwingend: Bei unberechtigten Einsatz einer Spielerin ist das Spiel als verloren zu werten. Dabei ist irrelevant, ob die Spielerin wirklich auf dem Parkett stand oder wie viele Tore sie geworfen hat, mit der Eintragung als aktive Spielerin im Spielformular hat sie nach der Ordnung an dem Spiel teilgenommen. Dass durch den falschen Eintrag des Geburtsjahres der Fehler erst jetzt entdeckt wurde, ist bedauerlich, genauso wie die weitreichenden Folgen, die diese Entscheidung hat. Eine Ausnahme kann aber auch in diesem Fall nicht gemacht werden, alleine schon aufgrund des Rechts auf Gleichbehandlung aller Vereine und in Hinblick auf einen Präzedenzfall, auf den sich Vereine zukünftig berufen könnten", erklärt Erika Petersen, die als Spielleitende Stelle die Entscheidung fällte.

    "In der Folge sind wir gezwungen, die Aufstiegsrunde neu auszuspielen, was wir notgedrungen tun werden", so der HBVF-Vorsitzende Berndt Dugall zu den Folgen dieser Entscheidung. Denn die Umbewertung der Spiele 6159, Niederlage bei Sulzbach/Leidersbach, sowie 6165, 6171 und 6179, Siege gegen Nellingen, in Kirchhof und gegen Markranstädt, kosten den TuS Metzingen insgesamt sechs Punkte. In der neuen Tabelle taucht die TuS Metzingen nur noch auf dem fünften Tabellenplatz auf und verpasst somit die Play-offs, Nutznießer ist die HSG Bensheim/Auerbach, die als neuer Tabellenvierter Anrecht auf die Play-offs hat.

    "Wir sind hier an die Spielordnung und die Rechtsordnung des DHB gebunden, da wir uns als Verband diesen unterworfen haben", sieht Dugall keine Alternativen zur Neuansetzung der betroffenen Play-off-Gruppe. "Wir wissen, dass diese Entscheidung nicht nur für den TuS Metzingen, sondern auch für die anderen Vereine nicht unproblematisch ist, doch die Saison geht bis zum 30. Juni und bis dahin können wir Spiele ansetzen", führt Erika Petersen aus, die unterdessen bereits einen neuen Spielplan für die Play-offs erstellt hat und diesen mit den betroffenen Vereinen abstimmen will. In den neu angesetzten Play-offs trifft die HSG Bensheim/Auerbach auf den TV Beyeröhde und die SVG Celle auf den SC Markranstädt, als Spieltermin ist der 30. Mai vorgesehen. Ein etwaiger Einspruch des TuS Metzingen gegen die Entscheidung der HBVF vor dem Bundessportgericht hat dabei keine aufschiebende Wirkung auf die Neuansetzungen. Der Aufstieg der HSG Sulzbach/Leidersbach in der anderen Gruppe der Play-offs bleibt von den Vorkommnissen unberührt.

    http://www.handball-welt.de

    Was für ein Chaotenverein die HBVF :nein:

    Zitat

    Original von Meikel
    Er kann es auch in Liga 2....ohne grossen Auftritt geht es nicht.... In Essen musste gestern der Essener Trommler, der in seiner Nähe sass, in Hälfte 2 umgesetzt werden, weil es ihm zu laut wurde! Sonst hätte er wohl den Saal räumen lassen....

    Absolut wichtige und richtige Entscheidung.... :D

    Das ist ja die absolute FRECHHEIT!!!

    Deutscher Filmpreis 2007: Die Preisträger

    Samstag - 05. Mai 2007 - 11:32

    Die Deutschen Filmpreise 2007 wurden gestern abend von dem Bundesbeauftragten für Kultur und Medien im Palais am Funkturm in Berlin vergeben. Minister Naumann bezeichnete sogar die Lola-Vergabe als eine weitere genommene Hürde in Richtung des Olymps: "Wer eine Lola gewinnt ist Oscar-verdächtig". Abräumer des Abends ist Tom Tykwers "Parfum" und Marcus H. Rosenmüller "Wer früher stribt, ist länger tot". Bester Film ist aber "Vier Minuten" von Chris Kraus,


    Bester Spielfilm in Gold

    VIER MINUTEN
    Produzentinnen - Meike und Alexandra Kordes
    Produktionsfirma - Kordes & Kordes Film GmbH
    Regie - Chris Kraus


    Bester Spielfilm in Silber

    WER FRÜHER STIRBT IST LÄNGER TOT
    Produzenten - Annie Brunner, Andreas Richter, Ursula Woerner
    Produktionsfirma - Roxy Film GmbH & Co. KG
    Regie - Marcus H. Rosenmüller


    Bester Spielfilm in Silber

    DAS PARFUM
    Produzent - Bernd Eichinger
    Produktionsfirma - Constantin Film Produktion GmbH
    Regie - Tom Tykwer


    Bester Dokumentarfilm

    WORKINGMAN'S DEATH
    Produzenten - Erich Lackner, Mirjam Quinte, Pepe Danquart
    Produktionsfirmen - Lotus Film GmbH / Quinte Film mit ARTE G.E.I.E.
    Regie - Michael Glawogger


    Bester Kinder- und Jugendfilm

    HÄNDE WEG VON MISSISSIPPI
    Produzent - Claus Boje
    Produktionsfirma - Boje Buck Produktion GmbH
    Regie - Detlev Buck


    Beste darstellerische Leistung – weibliche Hauptrolle
    Monica Bleibtreu - VIER MINUTEN


    Beste darstellerische Leistung – männliche Hauptrolle
    Josef Bierbichler - WINTERREISE


    Beste darstellerische Leistung – weibliche Nebenrolle
    Hannah Herzsprung DAS WAHRE LEBEN


    Beste darstellerische Leistung – männliche Nebenrolle
    Devid Striesow - DIE FÄLSCHER


    Beste Regie
    Marcus H. Rosenmüller WER FRÜHER STIRBT IST LÄNGER TOT


    Beste Kamera / Bildgestaltung
    Frank Griebe - DAS PARFUM


    Bester Schnitt
    Alexander Berner - DAS PARFUM


    Bestes Szenenbild
    Uli Hanisch - DAS PARFUM


    Bestes Kostümbild
    Pierre-Yves Gayraud - DAS PARFUM


    Beste Filmmusik
    Gerd Baumann - WER FRÜHER STIRBT IST LÄNGER TOT


    Beste Tongestaltung
    Stefan Busch, Dirk Jacob, Michael Kranz, Frank Kruse, Matthias Lempert, Hanse Warns, Roland Winke - DAS PARFUM


    Bestes Drehbuch
    Christian Lerch, Marcus H. Rosenmüller WER FRÜHER STIRBT IST LÄNGER TOT


    Der DEUTSCHE FILMPREIS, die LOLA, ist die renommierteste und höchst dotierte Auszeichnung für den deutschen Film und wurde am 04. Mai 2007 im Palais am Funkturm Berlin vergeben.

    Der DEUTSCHE FILMPREIS 2007 ist mit Preisgeldern in einer Gesamthöhe von 2,845 Mio. EUR des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien dotiert und wurde nach einer dreistufigen Wahl durch die Mitglieder der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE von Kulturstaatsminister Bernd Neumann verliehen.

    Die Verleihung des DEUTSCHEN FILMPREISES ist eine Veranstaltung der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE in Zusammenarbeit mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), produziert von der DFA PRODUKTION GmbH. Die künstlerische Leitung des
    Abends lag wie in den beiden vergangenen Jahren in den Händen von Constantin Film-Vorstand Thomas Peter Friedl und Teamworx-Geschäftsführer Nico Hofmann.

    Die Gala wurde am Abend des 04. Mai 2007 um 21:15 Uhr im ZDF ausgestrahlt und bereits zum dritten Mal von Michael Bully Herbig moderiert.

    http://www.regie.de

    Brückmann und Löbich verlängern - König als Co.




    Rückraumspielerin bleibt ein weiteres Jahr / Nachfolger für Gerling gefunden

    Maike Brückmann wird auch in der nächsten Saison das Trikot der Erstliga-Handballerinnen der TSG Ketsch tragen. Die 23-jährige Rückraumspielerin, die vor der Saison 2006/2007 von Borussia Dortmund gekommen war, hat ihren Vertrag um eine weitere Saison verlängert. Mit 82 Treffern war Brückmann, die gerade am Fuß operiert wurde, die erfolgreichste Ketscher Werferin in der abgelaufenen Runde. Ihren Vertrag verlängert habe auch TSG-Eigengewächs Julia Löbich, wie Brigitte Haller, Geschäftsführerin der Spielbetriebs-GmbH "Die Ketscher Bären", mitteilte.


    Mit an Bord in der nächsten Saison sind somit aus dem bisherigen Kader Torhüterinnen Ilka Arndt und Mandy Burrekers sowie die Feldspielerinnen Friederike Gubernatis, Brunni Merkel, Maike Brückmann, Marlene Zapf, Svenja Huber, Steffi Trunk, Franzi und Elli Garcia Almendaris. Auch Julia Löbich spielt in der nächsten Saison weiter für die TSG. Aus der eigenen zweiten Mannschaft werden ab der kommenden Runde auch Torhüterin Daniela Treinzen sowie Anke Schalk und Corinna Kaden dem erweiterten Kader der Erstliga-Mannschaft angehören. Mit der Schweizer U20-Nationalspielerin Annick Bosshart vom Schweizer Rekordmeister LC Brühl St. Gallen (Linksaußen, Mitte) steht der erste Neuzugang für die neue Runde seit Mitte April bereits fest. Nicht mehr das Bären-Trikot tragen werden Jeannette Ullrich, Astrid Wörner, Simone Kuhn und Barbara Laverroux (alle Karriereende) sowie Natalie Augsburg (zum HC Leipzig).

    Nach weiteren Spielerinnen halten die Bären derzeit Ausschau - was sich, auch aufgrund des klar abgesteckten Etats (Haller: "Wir geben nicht mehr Geld aus, als wir haben") alles andere als einfach gestalte. Ausländische Spielerinnen bekäme man problemlos, bloß diese könne und wolle sich die TSG auch nicht leisten. Zudem klagt Haller über die fehlende Moral mancher Spielerinnen, an denen die Bären Interesse gezeigt hätten: "Da vereinbarst du einen Termin zum Probetraining, aber die Spielerin kommt nicht und sagt noch nicht einmal ab."

    Dass die Zeit in puncto neuen Spielerinnen massiv drängt, macht die Situation bei den Bären, die auch auf der Suche nach neuen Sponsoren sind, nicht gerade einfacher. "Wenn es mit weiteren Neuzugängen nicht klappt, müssen wir halt mit unserem jetzigen Kader in der nächste Bundesligasaison gehen", sagt Haller, die weiß, wie schwer es ist, Spielerinnen nach Ketsch zu holen, an denen auch Konkurrenten (mit größeren Geldbeuteln) interessiert sind.

    Auf der Suche nach einem Co-Trainer - Heiko Gerling hat aus beruflichen Gründen aufgehört - sind die Ketscher indes fündig geworden. Rolf König (48) aus Griesheim ist der Neue im Trainerstab der TSG. Als Torhüter spielte der Sachgebietsleiter im Brandschutzamt des Kreises Groß-Gerau und Lehrbeauftragter an der TH Darmstadt unter anderem für TuS Griesheim (2. Bundesliga, Regionalliga) sowie TV Büttelborn (Oberliga). Als Trainer war er unter anderem auch für Frauen-Regionalligist TGS Walldorf (2001 bis 2003, 2006/2007) und die HSG Weiterstadt/Braunhardt (2003 bis 2006) verantwortlich. Im Hessischen Handballverband ist er Trainerausbilder und seit 1999 Landestrainer im weiblichen Bereich. In diesem Jahr wurde er deutscher Meister mit der weiblichen Jugend Jahrgang 1991.

    Schwetzinger Zeitung - Steffi Lang -
    04. Mai 2007


    http://www.ketscher-baeren.de
    erstellt am 04.05.2007