Beiträge von Outsider81

    Guter Beitrag!

    Vor einigen Monaten war im Sportstudio ein ehemaliger Radasportler, leider weiß ich nimmer wer, der davon sprach dass es im Radsport durchaus üblich sei das Sportlern von Teamoffiziellen leistungsteigernde Präperate mit dem Hinweis, das bei ausbleibenden Erfolgen, der Vertrag des Athleten nicht verlängert wird.

    Doping ist, je höher das Leisungslevel des jeweiligen Athleten, auch oft eine finanzielle Frage. Abstiege kosten den Verein Geld, eventuel auch Arbeitsplätze im Verein und dessen Umfeld, so der Wurstbudenverkäufer der seine Bude aufgrund sinkender Zuschauerzahlen schließen muss. Potientelle Sponsoren interessiweren sich primär für erfolgreiche Sportler, welche im Rampenlicht der Medien stehen, und der "normale" Fernsehzuschauer sieht lieber Siegreiche Helden denn Verlierer. Diese Beispiele zeigen, wie ich finde, deutlich das Doping nunmal auch durch den Erfolgsdruck in unsrer Leistungsgesellschaft "provoziert"

    Mal ehrlich, glaubt Ihr das unser Handballsport frei von Doping ist, und zwar off-topic, aber was sagt ihr zum Thema Spielabsprachen und Schiribestechungen?

    FALSCH!!!!!

    Nach einem Kronauer Tor wurde erst fälschlicherweise Kronau ein Tor auf der Anzeigetafel angerechnet, dies wurde selbst dann nicht geändert als der Kronauer Hallensprecher die beiden Refs auf diesen Fehler aufmerksam machte! Also immer erst informieren bevor man Müll schreibt.

    Was mich wundert ist jedoch das sich scheinbar kein Flensburger über Zeitzis Tätlichkeit 11 min. vor Schluß aufregt.

    Zitat

    Original von sg-fan86


    Dies entschied bei ja bei einem anderen Phantomtor auf Wiederholungsspiel. Wenn die SG konsequenter Weise auch dort Einspruch einlegen würde, müsste man meiner Meinung nach auf Wiederholungsspiel oder Verlängerung entscheiden, da man ja den Präzidenzfall Kronau-Düsseldorf hat, bei dem ja bekannter Weise ein nicht erzieltes Tor für Kronau gegeben wurde, wie hier für Kiel.

    Was ein Schwachsinn das Kronau-Düsseldorfspiel mit dem Spiel eben zu vergleichen :nein:, desweiteren kann NUR dann gegen eine Schirientscheidung ein Protest erfolgreich sein, wenn der Schiedsrichter einen Regelverstoß begeht, und dass ist eine Torentscheidung nunmal nicht. Scheiß Verlierer.

    Mit guter Leistung von Zuschauern verabschieden"

    Erstligist Ketsch bestreitet morgen mit Play-off-Spiel gegen Thüringer HC das letzte Heimspiel der Saison 06/07

    1. Handball-Bundesliga Frauen 1. Play-off-Spiel Gruppe B: TSG Ketsch - Thüringer HC (Samstag, 18 Uhr, Neurotthalle Ketsch)


    Die Erstliga-Handballerinnen der TSG Ketsch empfangen morgen den Thüringer HC in der Neurotthalle. Die Partie ist das erste Spiel der Play-off-Runde, in der die Bären in der Gruppe B eine Woche später noch beim VfL Oldenburg antreten müssen. Die Sieger der beiden Gruppen - in der Gruppe A sind der Frankfurter HC, Blomberg/Lippe und Buxtehude vertreten - spielen am 5. und 12. Mai in zwei Endspielen einen Gewinner aus, der - falls sich ein Bundesligist für mehrere Wettbewerbe qualifizieren sollte und ranghöher eingestuft wird - zu einem Einsatz im Challenge-Cup kommen kann.

    Zwei Wochen nach der glücklichen Sicherung des Klassenerhalts ist der Heimauftritt gegen den THC für die Bären allerdings noch von anderer Bedeutung: Abschiedsstimmung wird in der Neurotthalle aufkommen, wenn Trainerin Karin Euler das TSG-Team letztmals in dieser Besetzung aufs Parkett schickt. Astrid Wörner, Jeannette Ullrich und Simone Kuhn beenden ihre Handball-Karriere mit diesem letzten Heimspiel für die Roten vom Altrhein. Linksaußen Natalie Augsburg wechselt zum HC Leipzig. Barbara Laverroux wird ihre Handballschuhe an den Nagel hängen. Abschied nehmen heißt es auch für Co-Trainer Heiko Gerling, der aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen kann. "Mit dem Spiel gegen den Thüringer HC wollen wir uns mit einer guten Leistung von unseren Zuschauern verabschieden", verspricht "Fredda" Gubernatis, die über Ostern mit Elli Garcia-Almendaris und Marlene Zapf bei den DHB-Juniorinnen die Qualifikation für die U-19-EM erreichte. Die abgelaufene Saison sei spannend bis zur letzten Sekunde gewesen. Für die kommende Spielzeit sieht die 19-Jährige für ihre Truppe - trotz der Abgänge - dennoch "einige Möglichkeiten in der 1. Bundesliga". Franzi Garcia-Almendaris hofft, dass die TSG es vielleicht schafft, langfristig eine Mannschaft aufzubauen, die auch einmal im Mittelfeld mitspielen kann: "Denn auf Dauer immer nur gegen den Abstieg zu spielen ist nichts für die Nerven, und nicht immer haben wir so viel Glück wie in dieser Saison." Im Spiel morgen will die Kreisläuferin noch einmal Teamgeist und Kollektivverhalten in den Vordergrund gestellt sehen: "Gut in die Partie kommen, Spaß haben, miteinander spielen und unsere Stärken abrufen, dann fängt die Party mit unseren Zuschauern schon auf dem Spielfeld an." Rechtsaußen Svenja Huber wünscht sich mit dem Spiel gegen Erfurt eine angemessene Verabschiedung für die Spielerinnen, "die nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch in meinem Herzen fehlen werden. Und auch Co-Trainer Heiko Gerling, den ich sehr zu schätzen gelernt habe, werde ich sehr vermissen". Wehmütig blickt die Studentin auch auf "die spannendste Saison, die ich jemals erlebt habe", zurück. Eine Spielzeit der verpassten Chancen, mit "Niederlagen, die uns weh getan haben, und "einem Druck, der nicht größer sein konnte".

    Morgen dürfte von diesem nicht mehr viel zu spüren sein, denn dann wird eher der Spaß am Handball im Vordergrund stehen. Lediglich die am Fuß operierte Maike Brückmann wird nicht auflaufen können. Und noch einmal eine rote Hölle Neurotthalle - mit anschließender Bären-Party - wünschen sich die Verantwortlichen der TSG, die deswegen die Eintrittspreise zum Saisonende auf fünf (Erwachsene) und drei Euro (Jugendliche) gesenkt haben.

    Schwetzinger Zeitung 13.April 2007 - Volker Widdrat


    http://www.ketscher-baeren.de
    erstellt am 13.04.2007