Beiträge von Outsider81

    Jetzt gilt`s für die Bären - Unternehmen Klassenerhalt läuft an


    HANDBALL: Frauen-Bundesligist TSG Ketsch am Sonntag zu Hause gegen Buxtehude / Lazarett lichtet sich etwas



    (c) Schwetzinger Zeitung _ Volker Widdrat - 12.01.2007 *rk


    1. Handball-Bundesliga Damen: TSG Ketsch - Buxtehuder SV (Sonntag, 16 Uhr, Neurotthalle Ketsch)

    Jetzt gilt`s für die TSG Ketsch: Am Sonntag um 16 Uhr empfangen die Erstliga-Handballerinnen den Buxtehuder SV zum ersten Heimspiel nach der Winterpause. Nach dem Pokal-Aus gegen die HSG Sulzbach/Leidersbach (19:27) steht den Bären damit gleich ein dicker Brocken ins Haus.

    Derzeit steht das Team von Trainerin Karin Euler auf dem zehnten Tabellenplatz und hat gegen vier von fünf ebenfalls abstiegsgefährdeten Mannschaften - Borussia Dortmund, Frankfurter HC, HSG Blomberg/Lippe und eben Buxtehude - noch Heimrecht sowie als nächstes Auswärtsspiel das Südderby bei Frischauf Göppingen vor sich: "Ein Plus, das wir nutzen werden", so Euler optimistisch.

    Auch die Gäste aus der Hansestadt überwinterten nach einem 27:26-Erfolg im Nordderby gegen den VfL Oldenburg als Tabellenneunter auf einem Nichtabstiegsplatz. Am Sonntag wird sich allerdings eine andere Buxtehuder Mannschaft auf dem Parkett präsentieren als beim 21:17-Auswärtserfolg der Bären Mitte September, als die Euler-Truppe nach zwei Niederlagen zum Auftakt den ersten Sieg der laufenden Saison einfuhr. Im Tor der Norddeutschen steht jetzt die 30-jährige Holländerin Debbie Klijn. Die 77-fache Nationalspielerin, die bereits bei Bayer Leverkusen und beim Frankfurter HC für Furore sorgte, war in der Zwischenzeit in einem Blitztransfer vom dänischen Erstligisten Holstebro verpflichtet worden. Und auch Nationalspielerin Stefanie Melbeck, die damals wegen eines Fingerbruchs außer Gefecht war, ist wieder dabei und will in Ketsch für einen weiteren Schritt Richtung Klassenerhalt ihres BSV sorgen.

    Nach der Pokalniederlage zu Anfang des neuen Jahres konnten die Bären am vergangenen Wochenende wieder einmal ein Erfolgserlebnis verzeichnen. Beim Spargeldorfcup in Dudenhofen holten die TSG-Damen souverän den Turniersieg. In den fünf Partien überzeugte die Bärentruppe - nach rund sieben Wochen ohne Spiel - vor allem durch mannschaftliche Geschlossenheit und ein gutes Zusammenspiel in Angriff und Abwehr: "Diese Partien waren sehr positiv und genau richtig für uns", bilanziert Coach Karin Euler. "Ich bin mit der Mannschaft zufrieden, nur unser Gegenstoßverhalten muss noch besser werden", weiß die Trainerin aber auch, dass in den kommenden "Wochen der Wahrheit" in der Bundesliga noch einiges optimiert werden muss.

    Auch wenn sich das Bären-Lazarett so langsam lichtet, bereitet der Übungsleiterin die derzeitige Personalsituation noch einige Sorgen. Torhüterin Ilka Arndt (Sprunggelenksverletzung) konnte in dieser Woche erstmals wieder trainieren. Sollte sie am Sonntag noch nicht zwischen den Pfosten stehen können, müsste Nicole Mahr einspringen. Auch Elli Garcia-Almendaris war nach ihrer Knieverletzung erstmals wieder im Training. Ihre Schwester Franziska (Platzwunde) bekam gestern die Fäden gezogen; sie und Julia Löbich, die nach ihrem Australien-Urlaub und überstandenem Jetlag wieder an Bord ist, könnten am Sonntag mit dabei sein. Simone Kuhn (Ermüdungsbruch im Fuß) dagegen fällt den ganzen Januar noch aus.

    Wenn mit dem so wichtigen Punktspiel gegen den Buxtehuder SV das "Unternehmen Klassenerhalt" beginnt, setzen die Bären aber auch auf die Hilfe von außen: "Wenn wir weiterhin Erstliga-Handball in Ketsch präsentieren wollen, brauchen wir unser Publikum im Rücken", fordert Karin Euler eine lautstarke Unterstützung von den Rängen.

    Schwetzinger Zeitung 12. Januar 2007

    TSG holt sich Selbstbewusstsein für wichtiges Spiel gegen Buxtehude


    HANDBALL: Bundesligist Ketsch landet mit nur neun Spielerinnen Turniersieg in der Pfalz / Heimspiel am Sonntag



    (c) Schwetzinger Zeitung - f.garcia-almendaris - - 11.01.2007 *rk


    Der Countdown läuft: Am Sonntag um 16 Uhr greifen die Handballdamen der TSG Ketsch gegen den Buxtehuder SV wieder ins Bundesligageschehen ein und wollen in den "Wochen der Wahrheit" den Klassenerhalt in der höchsten deutschen Spielklasse sicherstellen.

    Dabei wollten sich die Bären am vergangenen Wochenende beim Spargeldorfcup in Dudenhofen für die Pokalniederlage gegen Sulzbach rehabilitieren und legten ihr Hauptaugenmerk vor allem auf das Zusammenspiel in Angriff und Abwehr. Dass die TSG dabei ausschließlich auf unterklassige Mannschaften traf und so souverän den Turniersieg nach Hause brachte, störte Trainer Karin Euler nicht.

    "Diese Spiele waren sehr positiv und genau richtig für uns. Wir haben jetzt sieben Wochen nicht gespielt und nach der Niederlage im Pokal brauchten wir ein Erfolgserlebnis", zeigte sich Euler nach Turnierende zufrieden.

    Sorgen bereitet der Übungsleiterin derzeit nur die Personalsituation. Am zweiten Turniertag standen dem Trainergespann Euler/Heiko Gerling gerade einmal neun Feldspieler zur Verfügung. Neben Ilka Arndt (Sprunggelenk), Julia Löbich (Urlaub), Simone Kuhn (Fuß), Elli (Knie) und Franziska Garcia Almendaris (Platzwunde), fehlte zudem Jeannette Ullrich. Die Kreisläuferin laboriert an einer Entzündung im linken Knie und plagt sich zudem mit einer Erkältung rum. Im Spiel gegen Buxtehude wird Coach Euler aller Wahrscheinlichkeit nach auf Torhüterin Arndt, Kuhn und Elli Garcia verzichten müssen.

    Die Geschichte des Spargeldorfcups ist recht schnell erzählt. Die Bären sicherten sich nach drei Siegen in der Vorrunde gegen den TV Wörth (22:4), TV Ruchheim (21:14) und den Gastgeber (16:6) Platz 1 in der Gruppe. Im Halbfinale über zweimal 25 Minuten setzten sich die Roten vom Altrhein gegen den Oberligisten aus Wittlich mit 24:11 durch und überzeugten insbesondere durch mannschaftliche Geschlossenheit. Im zweiten Halbfinale rappelte sich Dudenhofen mit der Ex-Ketscherin Sandra Senk nach einem 3:10-Rückstand noch einmal auf und zog durch ein 25:23 gegen die TGS Walldorf ins Finale ein. Im Endspiel behaupteten sich die Bären dann dank der besseren Physis mit 23:12.

    "Ich bin mit der Mannschaft zufrieden. Wir haben in der Abwehr gut gearbeitet und auch im Angriff lief es besser. Einzig unser Gegenstoßverhalten muss noch besser werden", weiß Euler, dass die leichten Tore in den kommenden Partien zwingend notwendig sind, um erfolgreich zu sein.

    TSG Ketsch: Burrekers, Mahr, Voss; Ullrich (12/6), Zapf (4), Merkel (11/1), Augsburg (18), Trunk (12), Wörner (8), Gubernatis (9), Huber (11/3), Laverroux (4), Brückmann (17).

    Schwetzinger Zeitung - fa - 11. Januar 2007

    Zitat

    Original von Mythbuster
    Aber keinen Deutschen aufzubieten, käme ja einem Offenbarungseid des dt. Handballs gleich.

    Warum das? Ich persönlich fände eines ausländischen Bundestrainer, der etwas unbefangener an die Arbeit gehen könnte, als ein Deutscher, gar nicht schlimm. 78 wurden wir schließlich mit einem Ausländer auf dem Cheftrainerposten Weltmeister.

    Mehrheit der Deutschen für "Killerspiel"-Verbot
    Allensbach (dpa) - Nach Amokläufen an Schulen befürworten fast zwei Drittel der Deutschen einer Meinungsumfrage zufolge ein Verbot so genannter Killerspiele. 60 Prozent vertreten diese Ansicht, wie aus einer repräsentativen Untersuchung des Instituts für Demoskopie in Allensbach hervorgeht.

    34 Prozent halten jedoch ein Verbot für unsinnig und wirkungslos, weil sich solche Spiele ohne weiteres im Internet herunterladen lassen.

    Während sich Experten uneinig sind, welchen Einfluss brutale Darstellungen in den Medien auf das Verhalten von Jugendlichen haben, halten viele Bürger vereinzelte Gewalttaten für symptomatisch. Mit 48 Prozent glaubt fast jeder zweite Deutsche, unter jungen Leuten sei die Gewaltbereitschaft weit verbreitet. 44 Prozent meinen dagegen, es handele sich wie beim Amoklauf an einer Realschule im westfälischen Emsdetten um einen gestörten Einzeltäter.

    Zweidrittel (65 Prozent) der Befragten plädierten dafür, Gewaltdarstellungen im Fernsehen, auf Video und in Computerspielen zu verbieten. 22 Prozent lehnen ein Verbot ab. Am ehesten dagegen sind junge Leute im Alter von 16 bis 29 Jahre in Westdeutschland. 47 Prozent dieser Altersgruppe halten nichts von einem Verbot. Im Osten sind es 23 Prozent.

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    Befragt wurden 2077 Bundesbürger ab 16 Jahren in der Zeit vom 1. bis zum 12. Dezember 2006.

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