Beiträge von Outsider81

    Ich finds echt interessant dass 4 eine solche Überwachung egal wäre und 4 keine Angst davor ham, darf man wissen warum? Ich finde die Vorstellung das die BRD jemals so ein Überwachungsstaat werden könnte erschreckend!

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    Original von agusta

    Warum spielt dann dieser Film in der Gegenwart und nicht zeitlich vor den anderen?

    Mensch Svenja, dass habe ich doch oben schon geschrieben, darfst auch meine Beiträge lesen. "Casino Royale" ist ein Neubeginn der Bondreihe.


    Linksaussen: Wie wäre es einfach mal mit ...... halten?!

    EDIT: Außerden wenn schon klugscheißen willst dann bitte richtig, in der ofiziellen Bond Reihe gabs schon 6 verschiedene Bond Darsteller.

    Zitat

    Original von pko
    Ich denke, dass es mindestens zwei Absteiger (nach Reglement) gibt für die beiden Landesligaaufsteiger, also SGL II plus ein weiterer.
    Bei BWOL-Mehrabstieg, kann es entsprechend mehr Absteiger geben.
    Werde mich bei Gelenheit beim Hirsch oder Schwan kundig machen.

    Soweit ich weiß haste da recht, hab in Erinnerung dass ich mim Wolfgang mal darüber gesprochen habe.

    klabauterchen: Es spricht nix dagegen, mich stört nur die Argumentation einiger user hier, im übrigen dürfte es nunmal leider auch so sein dass die Mehrzahl der GEZ-Zahler lieber das gewohnte Programm denn Liveübertragungen der Handball-WM sehen will,so sehr mich dass als Handballfan auch schmerzt, im übrigen soll selbst Poker! höhere Einschaltquoten haben als Handball :/:

    Zitat

    Original von Rob

    Falls die "Nicht-Deutschen" Spiele wirjlich nicht zu sehen sein werden, wäre das der peinlichte Vorfall, den der DHB verschuldet hätte. Eine Heim-WM mit Zuschauer-Weltrekord und keiner sieht es.
    Habe aber immer noch Hoffnung, dass es irgendwie klappt und es läuft im TV.

    So nun muss ich auch mal meinen Senf zum Thema TV -Übertragungen dazu geben, auch wenn Handball mein Lieblingssport ist und ich daher hoffe dass nicht nur die Spiele unserer Jungs übertragen werden, stört mich jedoch das teilweise elitäre Gehabe einiger Beitragsschreiber hier im Thread von wegen "Sportereigniss des Jahres" etc., dieses Jahr finden in Deutschland etliche andere Sportarten statt, welche noch weitaus weniger TV-Zeiten erhalten als die Handball-WM.

    Zitat

    Original von KrÖstringer

    Morgen Nachbar. :hi:
    Öhm, wo genau hab ich denn bitte etwas von einem 'guten Spiel' gesagt? Im Gegenteil!

    Ich finde es kommt deutlich rüber, dass es nicht die Qualität des Spiels war, was uns und die Mannschaft so gefreut hat :nein:

    Wer lesen kann is klar im Vorteil :D

    OK, ok hast Recht, aber insgesamt ist Dein Artikel so überschwenglich dass ich mich schon gefragt habe ob wir 2 unterschiedliche Spiele gesehen haben.

    Pokal-Aus für TSG-Bären


    HANDBALL: 19:27 verloren



    (c) Schwetzinger Zeitung_ali - 04.01.2007 *rk


    Nichts war es mit dem Traum vom Pokal-Viertelfinale oder gar dem Einzug ins "Final Four" nach Riesa: Gestern Abend verlor Handball-Bundesligist TSG Ketsch bei der Zweitliga-Spitzenmannschaft HSG Sulzbach/Leidersbach recht deutlich mit 19:27 (8:13).

    Nur rund 20 Minuten blieben die Gäste, bei denen Mandy Burrekers nach ihrer Verletzung wieder im Tor mitwirken konnte, bei dem ambitionierten Aufstiegsfavoriten aus dem Unterhaus auf Augenhöhe. Dies war aber genau der Zeitpunkt, als Franziska Garcia Almendaris wegen einer Platzwunde über dem Auge ausscheiden musste. Durch diesen Ausfall stimmte fortan die Deckung bei den Bären nicht mehr, was die HSG vor 1400 Zuschauern in Elsenfeld schnell ausnutzte. Nach dem 5:4 für Ketsch (17.) übernahmen die Gastgeberinnen das Kommando und zogen auf 8:5 davon - diese Führung sollten sie nie mehr abgeben.

    Der Anschlusstreffer zum 8:6 bedeutete den kürzesten Abstand für den Rest des Spiels, bis zum Halbzeitpfiff zog die mit einem halben Dutzend Ausländerinnen besetzte HSG-Profitruppe auf fünf Tore davon. Auch im zweiten Spielabschnitt gelang es der ohne die verletzten Ilka Arndt und Simone Kuhn angetretene TSG Ketsch nicht mehr, das Blatt noch zu wenden. "Die Pässe kamen einfach nicht an, das Timing im Rückraum hat nicht gestimmt", analysierte Trainerin Karin Euler hernach. Näher als auf drei Tore (11:14, 12:15, 13:16, 14:17, 15:18) kam ihre Mannschaft nicht mehr heran. Spätestens als Sulzbach/Leidersbach von 21:17 auf 25:17 davonzog, war die Partie entschieden

    .
    TSG Ketsch: Mahr, Burrekers; Ullrich (1/1), Zapf (1), Augsburg (4), Gubernatis, Wörner, Merkel (4/4), Brückmann (2), Laverroux (1), Trunk (2), Garcia Almendaris, Huber (4).

    Schwetzinger Zeitung - ali - 04. Januar 2007

    Datenschutz-Beauftragter warnt vor Totalüberwachung

    Deutschlands oberster Datenschützer Peter Schaar sorgt sich um die Zukunft der Privatsphäre. Neue Technologien und das Zusammenwachsen längst verfügbarer Informationsquellen könnten bald eine Totalüberwachung Einzelner ermöglichen, warnt Schaar.


    Die Überwachungskamera im Bahnhof hat das Gesicht erfasst. Automatisch werden die biometrischen Merkmale ermittelt. Nur wenige Minuten dauert der Abgleich mit den Datenbeständen, die über die Meldeämter der Republik verteilt sind. Die Person ist identifiziert. Polizei, Geheimdienste, womöglich auch illegitime Interessenten wissen jetzt, wo sie sich wann aufgehalten hat.

    Daten aus anderen Quellen kommen hinzu: Die Person ist am Tag zuvor mit dem Auto in einer Radarfalle geblitzt worden, einige hundert Kilometer entfernt. Die automatische Überwachungsanlage hat auch hier die biometrischen Merkmale des Gesichts erfasst und abgefragt. Und was der Bequemlichkeit dient, die Frage per automatisch geortetem Handy nach dem nächsten italienischen Restaurant in wieder einer anderen Stadt, ist ebenfalls in irgendeiner Datei gespeichert, mitsamt der Uhrzeit.

    Ein Horrorszenario? "Ja", urteilt Deutschlands oberster Datenschützer Peter Schaar, "aber eine unter technologischen Gesichtspunkten nicht abwegige Vorstellung." Die rasante Entwicklung der Computertechnik auf allen Gebieten sei potentiell dazu geeignet, eine Vollüberwachung zu ermöglichen. Es gebe praktisch keine Verarbeitungsgrenzen mehr: "Die Speicherkapazitäten sind heute keine Restriktion mehr." Die Daten könnten auch sehr schnell ausgewertet werden.


    Die Vorstellung, Informationen wären schon wegen der schieren Masse nicht mehr auffindbar, lasse sich angesichts aktueller Auswertungsprogramme auch nicht mehr halten, sagt Schaar. "Die Daten können über alle möglichen Netze übertragen werden, über Internet oder Funknetze, und zwar ohne Kontrolle des Betroffenen." Es könnten verschiedenste Methoden zur Erfassung zusammengeführt werden.

    "Das heißt: Technisch gibt es keine Grenzen mehr für die Datenverarbeitung." Auch das Datenaufkommen nehme weiter zu, da sich Informationstechnik immer häufiger in Alltagsgegenständen befinde, seien es Kühlschränke, Kaffeemaschinen oder Turnschuhe.


    Völlig neue technologische Potentiale


    Angst vor der totalen Überwachung?

    Der vom Schriftsteller George Orwell als "Großer Bruder" beschriebene Überwachungsstaat wird Wirklichkeit? "Ich hoffe, dass unsere Gesellschaft es nicht so weit kommen lassen wird", sagt Schaar. "Die technologischen Potentiale wachsen derzeit in einem Maße, wie wir es überhaupt noch nicht gesehen haben." Früher unterschiedliche und inkompatible Systeme für die Erfassung und Verarbeitung von Daten würden durch den technologischen Fortschritt zusammengeführt, erläutert Schaar. Auch die Auffassung, dass vor allem in zentralen Computern zusammengefasste Informationen aus Sicht des Datenschutzes problematisch seien, lasse sich nicht mehr halten.

    Wegen der Vernetzung mit schnellen Datenleitungen gehe es heute letztlich darum, wer auf bestimmte Daten zugreifen könne, und ob die Daten überhaupt gespeichert seien, sagt der Datenschützer. Zentrale Speicherung könnte in diesem Szenario sogar von Vorteil sein, weil es wenigstens einen Verantwortlichen gebe, an den man sich halten könnte. "Wenn sich die Daten auf 100 verschiedene Stellen verteilen, führt das nicht automatisch dazu, dass der Datenschutz besser gewährleistet wird."

    "Es wird unser aller Leben umkrempeln"

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    Die Kombination von Videotechnik, Biometrie, Internet, Vernetzung, digitaler Speichertechnik, verbunden mit intelligenten Mustererkennungsverfahren ergebe eine neue Qualität, gibt Schaar zu bedenken. "All so etwas, das ist nicht nur auf dem Sprung, das ist jetzt schon teilweise Realität." Im Hauptbahnhof von Mainz wird die automatische Gesichtserkennung seit einigen Monaten erprobt.

    "Es wird unser aller Leben umkrempeln", meint Schaar. "Wie wir arbeiten, wie wir leben, wie wir wohnen, wie wir uns in der Öffentlichkeit bewegen, wird in zehn Jahren völlig anders sein. Vielleicht merken wir die Änderung individuell gar nicht so." Aber objektiv werde sich sehr viel verändert haben.

    Es sei eine entscheidende Frage für unsere Gesellschaft, dass sie sich den Herausforderungen der Informationstechnologie offensiv stelle, betont der Datenschutzbeauftragte. Politik und Gesellschaft dürften sich nicht darauf beschränken, irgendwelche Gefahren gesetzlich einzuschränken. Sie müssten vielmehr auf die Technikentwicklung und die Entwicklung von Verfahren Einfluss nehmen, damit Grundwerte wie der Schutz der Privatsphäre auch in einer technologisch geprägten Welt gewahrt blieben.

    Das sei eine essenzielle Notwendigkeit, unterstreicht Schaar: "Wenn man das übersieht, wird man eine Gegenbewegung bekommen, die weit über den Datenschutz hinausgeht, weil sie letztlich die Akzeptanz von Technologie generell in Frage stellen wird."

    Von Joachim Sondermann, AP

    © SPIEGEL ONLINE

    Big Brother is watching you. Was meint Ihr dazu und habt Ihr Angst vor einer alles umfassenden Überwachung?

    So nun habe auch ich den neuen Bond gesehen, etliche Anspielungen auf frühere Bonds und Insidergags, kaum technische spielereien, ein modernerer Bond, als in den letzten Filmen, der auch Schwächen hat und eine tolle Pokersequenz passend zum momentanen Pokerboom. Alles in allem eine ein gelunger Neubeginn, der Film spielt zu Anfang Bonds 007 Karriere ist jedoch kein Prequel zu den bisherigen, der Bond Reihe. Wer mehr von der wunderschönen Eva Greeen, welche die Bänkerin Vesper Lynd spielte, dem empfehle ich Bertoluccis "die Träumer", dort trägt sie dann auch weitaus weniger störendes Textil am Körper;)
    Gab es je einen Bond Film mit mehr deutschen Mitwirkenden? Ist es tatsächlich möglich das Menschen Blut weinen können, und gibt es Filme in denen ein Protagonist vorkommt der ebenfalls Blut weint?

    03.01.2007 - Olaf Nolden
    Handball-WM nur mit minimaler TV-Präsenz in Deutschland?

    Keine Bilder von der WM bei Spielen ohne Deutschland?
    Foto: on
    Alle Jahre wieder gehört das Gerangel um die TV-Übertragungen der Handball-Großereignisse zur gewohnten Übung. Selbst zur Heim-WM in Deutschland steht knapp drei Wochen vor dem Eröffnungsspiel nicht fest, ob und bei welchem Sender die Spiele ohne deutsche Beteiligung zu sehen sein werden. "Wir haben noch keinen Abschluss mit einem Sender in Deutschland erzielen können", sagt Sven Harke vom Rechtehändler Sportfive, der für die IHF die TV-Vermarktung vornimmt. Der Produktmanager geht aber davon aus, dass die Mehrzahl der Spiele dieser Weltmeisterschaft über das Internet verfolgt werden können - allerdings gegen Bezahlung.

    Das analog zu den letzten Großereignissen in einer Kooperation der öffentlich-rechtlichen Sender mit dem DSF neben den Spielen der deutschen Mannschaft eine große Zahl weiterer Spiele zu sehen sein könnte, war vor wenigen Wochen noch eine sehr wahrscheinliche Option. Doch Sportfive hat an die IHF viel Geld für die TV-Rechte bezahlt und muss diese Summen refinanzieren. Zudem stünden die Rechte für das DSF gar nicht zur Verfügung, wie es im Münchener Sender heißt. Grund sei die sogenannte Overspill-Problematik. Der über Satellit europaweit frei empfangbare Sportsender würde die teuren Rechte von Pay-TV-Anbietern verwässern, die etwa in Spanien oder Frankreich ihr WM-Angebot nur gegen Gebühr feilbieten. Auch hier ist es aber eine Frage der Kosten. Je weiter die Verbreitung eines Senders, umso teurer die Rechte.

    "Wir hätten uns sehr gewünscht, dass ARD und ZDF mehr als nur die deutschen Spiele übernehmen", sagt unterdessen Sven Harke. Doch das Interesse der Heimatsender war nicht allzu groß. Bereits jetzt sucht man bei den Sendern vergeblich nach den Terminen für die Hauptrunde, da diese vom Abschneiden der DHB-Auswahl abhängen. Handball ist eben kein Fußball, nicht einmal eine Heim-WM erhöht das Engagement der GEZ-Sender. Und so wird es wieder der tagesaktuellen Presse oder den einschlägigen Internetportalen überlassen bleiben, die genauen Termine möglichst vielen Menschen mitzuteilen. Alles wie gewohnt also.

    Ebenso immer wiederkehrende Praxis ist die Suche nach TV-Sendern, die auf dem letzten Drücker doch noch die WM-Rechte an den nicht-deutschen Spielen der WM erwerben. "Das kann morgen sein oder erst in zwei Wochen", sagt Harke und weist darauf hin, dass es so viele Sender in Deutschland, die dafür in Frage kämen, nicht gäbe.

    Spekuliert wird indes, dass Sportfive seinen für die Rückrunde der Handball-Bundesliga geplanten digitalen Sportkanal bereits zur Handball-WM aufschaltet und dort - wahrscheinlich gegen Gebühr - die Spiele der Weltmeisterschaft ausstrahlen wird. "Insbesondere die Spiele der Hauptrunde sind sehr interessant", deutet Sven Harke diese Option aber nur an und spricht von verschiedenen Modellen, nach denen die Zuschauer in den Genuß der Spiele kommen könnten. So sei vorstellbar, dass der Handballfan einzelne Spiele, ganze Pakete oder nur Highlights "einkaufe".

    In der nächsten Woche will die HBL zusammen mit Sportfive in Berlin mit großem Tamtam die neue digitale Welt des Bundesliga-Handballs vorstellen. Sämtliche Spiele der Bundesliga - mit Ausnahme des DSF-Spiels am Dienstag - sollen dann über den neuen digitalen Sportkanal live gegen Gebühr ausgestrahlt werden. Derzeit wird die gesamte Rückrunde der HBL neu terminiert, Spiele nicht nur zeitlich verlegt sondern um Tage verschoben. Nachfragen bei der HBL diesbezüglich laufen ins Leere, man verweist auf die geplante Pressekonferenz, auf der die HBL der Weltöffentlichkeit die schöne neue, digitale Handballwelt vorstellen will. Spätestens dann dürfte auch klar sein, ob die Zuschauer einen weiteren Receiver benötigen oder ob das Angebot über die bisherigen Verbreitungskanäle wie arena, Premiere oder die Kabelanbieter abzurufen ist. Die WM könnte dafür schon ein lehrreicher Testlauf sein.

    Quelle: http://www.handball-welt.de

    Trash-Filme Schwerpunkt

    Mit schrillen, bunten, frechen, provokativen, oft schnell und billig produzierten Werken wagt sich ARTE ab Januar 2007 immer donnerstags gegen 00.30 Uhr auf ein im Fernsehen noch relativ unerforschtes Terrain und zeigt Filme der besonderen Art, mit Science Fiction, Horror, Erotik, Gewalt, aber auch schrägem Humor, Satire und Nonsense.

    ERÖFFNUNGSABEND: FREITAG, 5/1/2007 um23:45
    Themenabend: Trash

    Die 70er-Jahre markierten einen Meilenstein in der Filmgeschichte. Regisseure wie David Lynch, John Waters und George Romero gingen neue Wege. Geltende Grenzen des "guten Geschmacks" und der sozialen Tabus wurden durchbrochen: Das Trash-Kino war geboren. Beispielhafte Filmausschnitte mit Kultcharakter machen aus diesem Themenabend ein cineastisches Vergnügen und geben einen phantastischen Vorgeschmack auf die Programmneuheit Trash bei ARTE: ab 11. Januar 2007 immer donnerstags gegen 00.30 Uhr.

    23:45 / Midnight Movies: From the Margin to the Mainstream
    86 Min.

    Die 70er Jahre markierten einen Wendepunkt in der modernen amerikanischen Kultur. Gleichsam als Revolte gegen die Nachkriegsgeneration begann sich - und dies weltweit - eine Jugendkultur zu entwickeln, die ihre eigenen Kriterien in Sachen Filmästhetik und -inhalt aufstellte. Der beste Beweis für diese neue Entwicklung ist eine Handvoll von Filmen, die während der 70er Jahre entstanden sind und unter dem Begriff "Midnight Movies" bekannt wurde.
    "Midnight Movies" erzählt die Geschichte dieser Filme. Indem sich die Dokumentation mit dem Inhalt der Filme auseinandersetzt und ihren Einfluss auf die Popkultur untersucht, gelingt ein historischer und zugleich auch kulturell hochinteressanter Rückblick in eine Ära. Im Mittelpunkt der Dokumentation und präsent durch zahlreiche Filmausschnitte stehen die Filme, die das Medium Film damals neu erfunden haben, indem sie die bis dahin geltenden Grenzen des 'guten Geschmacks' und der sozialen Tabus durchbrachen. Ihre Filmemacher teilten ein und dasselbe Ziel: Sie wollten die traditionellen Aspekte des Filmemachens über Bord werfen und hier etwas erschaffen, was außerhalb der Norm lag. Es entstanden Filme, die für ein rituelles Sehen bestimmt waren, und nicht dazu einen schnellen Box Office-Erfolg zu gewährleisten.
    Damit veränderten diese Filmemacher nicht nur das Angesicht des Films, sondern auch die Sehgewohnheiten des Publikums und bestimmten damit, wie wir noch heute Independent Filme wahrnehmen. Ein Kinobesuch in den 70er Jahren wurde bei diesen Filmen zu einem seltsamen Erlebnis. Jedes Wochenende um Mitternacht kam das Publikum in die Kinos, um immer wieder einen speziellen Film zu sehen. Dadurch wurde der Kinobesucher Teil einer bestimmten sozialen Gruppe, deren Mitglieder im Hinblick auf Intellekt, cineastisches und kulturelles Verständnis etwas gemeinsam hatten. Dieses Zusammenfinden von Kinobesuchern in bestimmten Gruppen fungierte hier für eine Jugend in der Krise als Gegenentwurf zum Leben der Elterngeneration.
    Die neuen Wege, die Regisseure wie David Lynch, John Waters und George Romero in den 70er Jahren gegangen waren, hatten nicht nur einen großen Einfluss auf die Popkultur, sondern beeinflussten auch kommende Filmemacher bis heute. Als Resultat der "Midnight Movies" akzeptiert das heutige Publikum viele abnormalen Dinge als normal, das Bizarre als das Bessere, das Groteske als gut, sexuelle Vielfältigkeit als schick und empfindet die Definition von Vernunft und Zurechnungsfähigkeit als relativ.
    "Midnight Movies" erzählt die Geschichte von sechs Filmen, die zu Recht als Meilenstein der filmischen Umwälzungen der 70er Jahre angesehen werden können: "El Topo" (1969), "Night of the Living Dead" (1968), The Harder They Come (1973), "Pink Flamingos" (1972), "The Rocky Horror Picture Show" (1975) und "Eraserhead" (1977). Dabei verknüpft die Dokumentation Interviews mit den Regisseuren, Produzenten, Autoren und Stars, die an diesen Filme beteiligt waren mit Interviews von Kinobetreibern und Verleihern, die die Filme gespielt und Kinobesuchern, die sie gesehen haben.

    01:10 / Die Nacht der lebenden Toten

    91 Min.
    (Night of the Living Dead)
    Spielfilm, USA 1968, Originalfassung mit Untertiteln, ARTE F
    Regie: George A. Romero, Dean Lachiusa; Buch: George A. Romero, John A. Russo; Kamera: George A. Romero; Schnitt: George A. Romero; Musik: Scott Vladimir Licina; Produzent: Karl Hardman, Russel Streiner; Produktion: Image Ten, Laurel Group, Market Square Productions, Off Color Films
    Mit: Duane Jones - (Ben), Judith O'Dea - (Barbara), Russell Streiner - (Johnny), Karl Hardman - (Harry Cooper), Marilyn Eastman - (Helen Cooper), Keith Wayne - (Tom), Judith Ridley - (Judy), Kyra Schon - (Karen Cooper)

    Die Geschwister Barbara und Johnny statten ihrem verstorbenen Vater einen Besuch auf dem Friedhof in Pittsburgh ab. Plötzlich kommt ihnen aus der Dunkelheit die Furcht erregende Gestalt eines Untoten entgegen und greift die beiden an. Johnny kommt ums Leben, doch Barbara kann fliehen. Sie sucht Zuflucht in einem einsamen Landhaus, wo wenig später Ben auftaucht, der ebenfalls vor einer Gruppe Zombies geflohen ist. Er vernagelt die Fenster und Türen des Hauses, das nach und nach von einer ganzen Horde Untoter umstellt wird. Diese, so melden die Fernsehnachrichten, treiben in der ganzen Gegend ihr Unwesen. Unaufhaltsam wächst die Zahl der Toten. Eine gesellschaftliche Katastrophe bahnt sich an.

    Zusatzinfo

    "Die Nacht der lebenden Toten" ist ein Horrorklassiker, der in die erste Liga des Genres gehört. Der Film legte den Grundstein für den modernen Horrorfilm, der ab Beginn der 70er Jahre vermehrt die US-amerikanischen Kinoleinwände eroberte. George A. Romero, der zunächst als Werbefilmer gearbeitet hatte, gab mit "Die Nacht der lebenden Toten" sein Spielfilmdebüt, das er fast im Alleingang realisierte: Romero schrieb nicht nur das Drehbuch, sondern zeichnete neben der Regie auch für Kamera und Schnitt des Low Budget - Films verantwortlich. Dieser zieht durch eine düstere, beklemmende Atmosphäre der Angst und Hoffnungslosigkeit und die Suggestion des Schreckens in seinen Bann. Außergewöhnlich ist darüber hinaus die gesellschaftskritische Komponente des Films. Die Auftritte seiner "Zombies", die auch weitere Filme Romeros bestimmen, sind als Metaphern für ein sich selbst vernichtendes System lesbar. Immer wieder richteten sich die Filme des erfolgreichen New Yorker Regisseurs in bildhafter, hintergründiger Symbolik gegen US-gesellschaftliche Problematiken wie Rassismus und die imperialistische Außenpolitik des Landes und warfen so einen kritischen Diskurs im Amerika der damaligen Zeit auf.


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    DONNERSTAG, 11/1/2007 um 00:25

    Der Teuflische

    92 Min.
    Spielfilm, Italien / Deutschland / Spanien 1976, Originalfassung mit Untertiteln, ARTE F
    Regie: Alfred Leone; Buch: Mario Bava, Alfred Leone, Alberto Cittini; Kamera: Cecilio Paniagua; Schnitt: Carlo Reali; Musik: Joaquín Rodrigo, Carlo Savina; Produzent: Alfred Leone, José Gutiérrez Maesso; Produktion: Alfredo Leone Productions, Euro America Produzioni Cinematografiche, Roxy Film GmbH, Tecisa
    Mit: Telly Savalas - (Leandro), Elke Sommer - (Lisa Reiner), Silva Koscina - (Sophia Lehar), Alessio Orano - (Maximilian), Gabriele Tinti - (George, der Chauffeur), Kathy Leone - (Lisas Freundin), Eduardo Fajardo - (Francis Lehar), Alida Valli - (Gräfin)

    Lisa betrachtet aufmerksam ein Teufels-Fresco auf dem Marktplatz einer spanischen Touristenstadt. Sekunden später verliert sie sich in den labyrinthischen Gassen des Ortes, die plötzlich wie leergefegt wirken, und gerät an Leandro, der dem Teufel auf dem Fresco wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Von diesem Moment an überschlagen sich die merkwürdigen Ereignisse.
    In ihrer Angst schließt sich Lisa einem wohlhabenden Paar und deren Chauffeur an. Doch der Wagen hat eine Panne. Die drei werden von Leandro, der sich als der Butler einer merkwürdigen alten Gräfin und deren Sohn entpuppt, eingeladen, die Nacht in der Grafen-Villa zu verbringen. Hier verliert Lisa sich mehr und mehr in den Wirren ihrer Vorstellungskraft und weiß bald Fantasie und Realität nicht mehr zu unterscheiden.

    Zusatzinfo

    "Der Teuflische" ist Mario Bavas persönlichster Film, den er nach dem Erfolg von "Baron Blood" (1972) mit Hilfe von Produzent Alfredo Leone verwirklichen konnte. Der schräge Gruselfilm sorgt mit seiner düster-mysteriösen Stimmung für Spannung und überrascht durch unvorhersehbare dramaturgische Wendungen und ein eigentümliches Figurenensemble zwischen Puppenwelt und Totenreich.
    Telly Savalas spielt den zwielichtigen und undurchschaubaren Leandro im wahrsten Sinne des Wortes teuflisch und hat hier schon zwei Jahre vor seinem Serienerfolg als Kommissar Théo Kojak als Markenzeichen einen Lolli im Mund.
    Elke Sommer als verschreckte Touristin, gekonnte Kamerazooms und knappe, eigenwillige Dialoge sind weitere Eigenheiten dieses leichenhaltigen Kino-Trashs.
    "Der Teuflische" stellt den Auftakt des neuen Sendeplatzes "Trash" auf ARTE dar, der sich mit einer ersten Filmreihe bereits im Frühjahr 2006 bewährt hat: Mit schrillen, bunten, frechen, provokativen, oft schnell und billig produzierten Werken wagt sich ARTE ab Januar 2007 immer donnerstags gegen 00.30 Uhr auf ein im Fernsehen noch relativ unerforschtes Terrain und zeigt Filme der besonderen Art, mit Science Fiction, Horror, Erotik, Gewalt, aber auch schrägem Humor, Satire und Nonsense.

    http://www.arte.tv/de/film/kino-a…me/1121074.html

    FEBRUAR 2007: David LYNCH-ZYKLUS
    Im Februar zeigt ARTE Filme von David Lynch. Der Meister des surrealen und kafkaesken Kinos zeigt in Der Elefantenmen sch ein bewegendes Porträt über einen an Elephantitis erkrankten jungen Mann aus dem 19. Jahrhundert, das auf einer wahren Begebenheit beruht. ARTE zeigt den Film am Donnerstag, den 8. Februar, um 20.40 Uhr

    Lynch hat bereits in den 80ern mit Blue Velvet einen Klassiker geschaffen. Jeffrey findet ein abgeschnittenes menschliches Ohr und stellt eigene Ermittlungen an, die ihn in einen Sumpf aus Gewalt, Verbrechen und Leidenschaft ziehen. ARTE zeigt den Film am Mittwoch, den 14. Februar, um 22.30 Uhr

    Mit Eine wahre Geschichte weicht Lynch von seinen düsteren Visionen ab und erzählt die rührende Geschichte eines 73-Jährigen, der mit einem umgebauten Traktor mehrere US-Staaten durchquert, um sich mit seinem kranken Bruder auszusöhnen. ARTE zeigt den Film am Donnerstag, den 15. Februar, um 20.40 Uhr

    Der letzte Film Mulholland Drive steht wieder ganz in der Tradition von „Blue Velvet“ und „Lost Highway“. Durch einen Autounfall verstricken sich die Schicksale zweier Frauen aus dem Schauspielermilieu Hollywoods. Rollen und Handlung werden scheinbar willkürlich gewechselt. Das verwirrende Horrorspiel mit den beiden Frauen strahlt ARTE (unter Vorbehalt) am Donnerstag, den 22. Februar, um 20.40 Uhr aus.

    http://www.senseofview.de/forum/viewtopic.php?pid=17789

    Boah wie geil, 07 wird ein Fernsehjahr :D