Beiträge von Outsider81

    War am Freitag im neuesten Werk meines Lieblingsregisseure Martin Scorsesse. War ganz OK, ist aber nicht sein bester. Ich hätte zwar nie gedacht dass ich das jemals an nem Film bemängele, aber der exesive Gebrauch sexistischer Schimpfworte unpassend da es aufgesetzt gewirkt hat. Trotzdem hoffe ich das Martin ENDLICH mal einen Oscar, den hat er nämlich längst verdient, gewinnt.

    In der heutigen "Bild am Sonntag" schlägt C. Daum vor die Bundesliga auf 20 Teams aufzustocken, Championsleaguespiele der Bayern in den östlichen Bundesländern auszutragen und einen Bundesligaverein in den Osten zu verlegen. Was haltet Ihr von diesen Vorschlägen? Ich persönlich nicht viel.

    Zitat

    Original von Tweedy
    Schauen wir mal, was die deutschen Mädels heute machen...

    die haben sich ja schon wieder mit einem Horrorfilm vorbereitet :wall:

    Warum? Gegen die Slowenienen hat´s doch auch mit der Horrorfilmvorbereitung geklappt;)

    Kirk Douglas zum Neunzigsten

    Einsam ist der Tapfere

    Von Edo Reents


    09. Dezember 2006 Kirk Douglas war bei aller Virilität nie darauf aus, als bis zuletzt strahlender Held dazustehen. Rebellion, die fixe Idee der fünfziger und sechziger Jahre, deren prägende Gestalt er war, interessierte ihn nur im großen Stil: wenn er es, wie in Kubricks „Spartacus“, den er produzierte, mit Mächten aufnehmen konnte, die stärker oder zumindest zahlreicher waren als er. Es wäre lächerlich, sich ihn, der vom method acting wenig hielt, in der Rolle des unverstandenenen Sohnes vorzustellen. Ohne auf die Zwischentöne der Ambivalenz ganz zu verzichten, setzte oder biß sich dieser extrem Angespannte verläßlich durch und, wenn nicht, so kam er selber unter die Räder.


    Beides tat er ohne Rücksicht auf Verluste, wie vor allem als Billy Wilders von Ehrgeiz zerfressener „Reporter des Satans“ (1951), als abgehalfterter, verhaßter Filmproduzent in Minnellis „Stadt der Illusionen“ (1953) oder in dem King-Vidor-Western „Man Without a Star“ (1955), dem ersten von seiner eigenen Firma produzierten Film. Nur ausnahmsweise, etwa in Kubricks berühmter Abrechnung „Wege zum Ruhm“ (1957), gab er von sich aus klein bei.


    Selbstbewußt, halsstarrig


    Das Selbstbewußtsein, mit dem er seine Figuren umgab, schien von Fremdeinschätzung unabhängig, war aber von Halsstarrigkeit oft nicht zu unterscheiden. Seine Gebrochenheit war von anderer Art als die, die seine Kollegen im Angebot hatten, und nahm sich unter der knallharten Oberfläche desto bestürzender aus. Die Größe seines Scheiterns bemaß sich an der Stärke seines Willens und bezog daraus bisweilen tragische Züge. Deswegen waren Eleganz, Selbstironie, ja, selbst Humor kaum Kategorien seiner Rollen; dergleichen hätte ihre Unbedingtheit unterminiert. Statt dessen wurde eine Geradlinigkeit sein Markenzeichen, die im Gegensatz zur Abgeklärtheit seines mehrmaligen Filmpartners John Wayne fast schon krankhaft anmutete.


    Nicht nur in dieser Hinsicht war ihm die Rolle in David Millers Post-Western „Einsam sind die Tapferen“ (1962) die liebste. Hier gibt er, nach einem Drehbuch des lange auf Hollywoods Schwarze Liste verbannten Dalton Trumbo, eine so treue wie abstoßende Figur ab: Der Cowboy Jack Burns läßt sich ins Gefängnis sperren, um seinen besten Freund daraus zu befreien. Er muß, aber er will nicht erkennen, daß seine Hilfe so unerwünscht ist wie sein Weltbild überholt: Selbstjustiz gibt es nicht mehr, die Pferde sind gegen Autos ausgetauscht, und das Rechtsempfinden ist zu kompliziert geworden, als daß einer mit dem Schießeisen noch etwas ausrichten könnte. Burns aber sitzt immer noch im Sattel und kommt schließlich darin um. Tödlich verwundet, liegt er wie ein Tier am Straßenrand, der Regen blitzt in den Scheinwerfern der Verfolgerfahrzeuge, und wir lesen in diesem Gesicht ein Unverständnis, wie es nur ganz wenige Schauspieler auszudrücken vermochten.


    Neurotisch, borniert


    Kirk Douglas machte es dem Zuschauer nie leicht, Einblick zu nehmen in das, was in ihm vorging; aber sich selbst machte er es am schwersten. In seinen überzeugendsten Momenten wurde er deswegen zum neurotisch Bornierten, der nicht anders kann und mit dem man deswegen Mitleid haben muß. Niemals kam das besser, beklemmender an die Oberfläche als in William Wylers „Detective Story“ (1951), in der er den Polizisten Jim McLeod spielt, der mit seiner Eifersucht der Ehefrau das Leben zur Hölle macht und dessen Haß auf alles Kriminelle nicht von dieser Welt ist.


    Wenn man wissen will, was Fanatismus ist, muß man sich diesen Film ansehen. „Wieso können Sie nicht ,Yes, Sir' sagen, ohne daß es wie eine Beleidigung klingt?“, fragt ihn sein Vorgesetzter. „Yes, Sir!“ Was ist von einem Mann zu halten, der manchmal daran denkt, sich das Gehirn eigenhändig aus dem Kopf zu reißen und die schlechten, bösen Gedanken herauszuquetschen? „Ich ersticke an meinem eigenen Ich“, sagt der arme Jim McLeod. Dies ist einer der wahrhaftigsten Momente in der langen, reichen Karriere dieses Schauspielers.


    Es mit sich selbst auszuhalten, war immer eine Herausforderung für einen Künstler. Kirk Douglas übt sich nun schon neunzig Jahre darin.

    Text: F.A.Z. vom 9. Dezember 2006

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    Original von Felix0711
    [Darf ich bei der Gelegenheit mal einflechten, dass Thiel/Boerne für mich das genialste Tatortpaar seit Brockmöller/Stoever und Hellmann/Ritter sind? Da passt einfach alles und es sind auch ein paar komödiantische Einlagen dabei. Neben Ballauf/Schenk meine absoluten Favorites.

    :head:

    Man Felix, Du hast ja einen seltsamen Geschmack :P, Also Brockmöller/Stoever war eines der, in meinen Augen, schlimmsten Tatort-Duos.

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    Original von whvbasti
    Hatte eigentlich gedacht, dass der EHF-Pokal dem UEFA-Cup beim Fußball entspricht, welcher doch über dem Pokal der Pokalsieger-Cup steht. Dann hätte es ja theoretisch eine Chance für DHB-Pokal-Viertelfinalisten bestehen müssen, da ja alle Mannschaften beim Final Four wahrscheinlich in der Liga unter die ersten fünf kommen.

    Den Pokalsiegercup gibt es im Fußball schon lange nimmer, bin grad zu faul zum nachschauen. Als es ihn jedoch noch gab, war er über dem UEFA-Cup angesiedelt.

    EDIT: hab doch mal nachgeschaut, der Pokalsiegercup wurde in der Saison 1998/99 das letzte mal ausgetragen, damaliger Sieger war im übrigen Lazio Rom durch ein 2:1 Sieg gegen Real Mallorca.

    haruki: So eine Meinung habe ich ja noch nie zu dem Thema Spenden gehört. Ich glaube das genau solche Aussagen mit dazu beitragen können das Menschen die eigentlich Spenden als sinnvoll betrachten und Geld spenden wollten dies sich dann doch dagegen entscheiden. Aber im übrigen bin ich davon überzeugt dass der Jens nicht sich selbst privat dadurch bereichert!

    Shooting Star 2007: Maximilian Brückner

    Mittwoch - 06. Dezember 2006 - 15:52

    An Maximilian Brückner führt derzeit kein Weg vorbei. Im Film, im Theater, im Fernsehen – überall ist er präsent. Und wo immer der 27jährige spielt, überzeugt er, als Willi Graf in Marc Rothemunds SOPHIE SCHOLL – DIE LETZTEN TAGE, in Marcus H. Rosenmüllers WER FRÜHER STIRBT, IST LÄNGER TOT und jüngst als neuer Saarländischer Tatortkommissar Franz Kappl. German Films, als Mitglied von European Film Promotion (EFP), hat ihn jetzt aufgrund seiner herausragenden Leistung und großen schauspielerische Bandbreite zum deutschen SHOOTING STAR 2007 ernannt.


    Damit ist Maximilian Brückner einer von voraussichtlich 26 jungen Schauspielern aus ganz Europa, die auf den 57. Internationalen Filmfestspielen in Berlin im Rampenlicht stehen und in großem Rahmen dem Berliner Festivalpublikum und der internationalen Presse vorgestellt werden. Vom 10. – 12. Februar 2007 präsentiert European Film Promotion die 10. Generation der SHOOTING STARS und bietet den jungen Schauspieltalenten die einzigartige Möglichkeit, mit Casting-Direktoren, Schauspielerkollegen, Regisseuren, Produzenten und anderen Vertretern der Filmindustrie auf internationaler Ebene ins Gespräch zu kommen.


    Derzeit gönnt sich Maximilian Brückner in seiner bayerischen Heimat eine kurze Auszeit, wählt zwischen verschiedenen Angeboten aus und diskutiert seine jüngsten Produktionen, die demnächst auf der Leinwand und im TV zu sehen sein werden: Dazu zählen Bernd Langes RABENBRÜDER, Marcus H. Rosenmüllers SCHWERE JUNGS, der ab 11. Januar 2007 in den Kinos zu sehen ist, Dieter Wedels MEIN FREUND FRITZ (26.2.07, ZDF) und sein neuester Tatort DER TOTE AM STRASSENRAND (4.3.07, ARD) von Rolf Schübel.

    Das Projekt SHOOTING STARS wird auch im 10. Jahr vom MEDIA Programm der Europäischen Union, den EFP-Mitgliedsorganisationen sowie Partnern aus der Wirtschaft finanziell gefördert. Die Hauptsponsoren für SHOOTING STARS sind jetzt im 4. Jahr Volkswagen und Studio Hamburg International Production. Volkswagen stellt 2007 wieder die SHOOTING STARS Fahrzeugflotte.

    http://www.regie.de

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    Original von kuestentanne
    Es gibt da was, was NACHWEISLICH Hemmschwellen abbaut und Agressionen aufbaut.

    Alkohol

    Schreit Beckstein etwa nach einem Alkoholverbot?
    Man stelle sich ein Oktoberfest nur mit Erdinger Alkoholfrei vor ...

    Tja dafür würde der Brechstein auch von seinen Bayrische Partewikameraden NIEMALS eine Mehrheit erhalten.

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    Original von Magnus

    Es werden durch diese Killerspiele eher Hemmschwellen abgebaut als Aggressionen.

    Erstens gibt es keine Studie die diese Behauptung als generell richtig darlegt. Zweitens halte ich Deine Aussage persönlich für eine falsch, da pauschalisierend. Drittens müsste man dann nicht auch die Wehrpflicht und die Bundeswehr abschaffen? Dort schließlich lernt man schießen. Außerdem einiges was ich als vollkommen falsch und verwerflichz betrachte.