Beiträge von Outsider81

    Zitat

    Original von agusta
    Ach ihr beiden,

    trinkt euer Bier und redet über Handball, Motorräder, Frauen, Freunde, Kino, Billiard, Volleyball, PC, ....
    oder in anderer Reihenfolge... :lol:

    Viel Spaß dabei! :hi:

    Seid wann mag Kai Volleyball??

    11:1 Auf Einwurf wird entschieden, wenn der Ball die Seitenlinie vollständig überquert hat oder wenn ein Feldspieler der abwehrenden Mannschaft den Ball zuletzt berührt hat, bevor dieser die Torauslinie seiner Mannschaft überquert hat.
    Wenn der Ball die Decke oder über der Spielfläche befestigte Vorrichtungen berührt, ist ebenfalls auf Einwurf zu entscheiden

    Spielen des Balles wenn Spieler außerhalb der Spielfläche ist ist nicht erlaubt, siehe:
    7:10 Wenn sich ein ballbesitzender Spieler mit dem Fuß oder beiden Füßen außerhalb der Spielfläche bewegt (während der Ball sich noch innerhalb befindet), z.B. um einen Abwehrspieler zu umlaufen, ist auf Freiwurf für die andere Mannschaft zu entscheiden (13:1a).

    Zitat

    Original von Bienchen
    :nein: Schlimm, alles Banausen!

    Ich schaue mir natürlich auch nur Kinofilme für Fortgeschrittene an - am Besten französisch, OF ohne Untertitel.... oder eben Splatter... :rolleyes:

    Jetzt aber Schluss mit der Arroganz - soll doch jeder anschauen was er will.

    @Bienchen: Dass war ja lediglich ne Feststellung von mir, also den Smily net so ernst nehmen.

    Zitat

    Original von OsloStar
    Also ich denke, dass unser Bundesheiner nach der WM den Hut nimmt und jetzt nochmal den größtmöglichen Erflog erlangen will. Ansonsten würde er glaube ich auf die "Führungspersönlichkeiten" verzichten und auf die junge deutsche Garde bauen und solche selbst ausbilden bzw. formen - grade wegen der Zunkunft!

    Bei ner WM im eigenen Lande finde ich dass der größtmöglichste Erfolg auch dass mit weitem Abstand wichtigste Ziel eines Bundestrainers sein sollte!

    Zitat

    Original von berndo
    Wenn die Musik rechtzeitig wieder abgestellt wird, ist da meines Erachtens überhaupt nichts gegen einzuwenden.

    Wenn der Mann an der Anlage das aber nicht geregelt kriegt, und die Spieler denn Anpfiff nicht mehr hören können und die Musik trotz mehrfacher Ermahnung zu lang und zu laut spielt, dann würde ich dies auch im Spielbericht vermerken.

    Die Musik wurde rechtzeitig wieder abgedreht. Nach der Aufforderung hat un ser Hallensprecher generell Musikeinspielungen unterlassen.

    Gestern hat wiederholt in Viernheim ein Gespann gepfiffen das unsren MV aufgefordert hat Musikeinspielungen in Spielpausen zu unterlassen, von diesem Recht steht jedoch weder in den Regeln, noch konnte ich etwas dazu in der DHB-Spielordnung finden. Was sagen unsere Schieris dazu?

    Zitat

    Original von UlfN
    Auch als nicht Schiedsrichter muss ich sagen, dass mir in der Ostseehalle die Einspielungen immer mehr auf die Nerven gehen, da sich der DJ immer mehr traut und seine Stücke erst runterdreht, wenn er meint es würde passen. Und er orientiert sich nicht an den Schiedsrichterpfiffen. Das stört beim Spiel und ist irgendwie respektlos.

    OK in so einem Fall würde ich das Verbot akzeptieren, aber nicht wenn die Mucke beim Wiederanpfiff abgedreht wird. Stel mir gerade vor beim Eishockey würde ein Ref Musokeinspielungen verhindern wollen, wie da die Fans drauf reagieren würden.

    Gestern hat in Viernheim mal wieder son ein "tolles" Gespann gepfiffen welches Musikeinspielungen in Spielpausen verboten hat. Mal ne Frage an alle Schiries, seid Ihr auch gegen Musikeinlagen unhd habt schonmal aufgefordert diese während eines Spieles zu unterlassen, wenn ja warum?

    Zitat

    Original von Stiegl
    Momentan siehts ja nach allem aus, nur nicht nach Schnee - und das ist auch gut so! Ich sags mal bewusst provokant: Scheiß auf die Klimakatastrophe! - Es lebe die Erderwärmung! :cool: Wegen mir kann es bis Mai so bleiben und dann wieder Sommer werden.

    Das Phänomen an sich ist aber nicht gänzlich neu: An Weihnachten 1983
    saßen wir im Allgäu(!) nachmittags noch mit T-Shirts bei unseren Großeltern auf der Terrasse! Also, alles schon mal da gewesen! Nur eben
    nicht so medial gehypt wie eben jetzt.

    Nen Typ der täglich in meinem Stamminetcaffee sitzt und TÄGLICH die Wetterberichte abruft, meinte es gibt dieses Jahr kein Sommer und im Januar soll es sogar warm werden.

    Ketsch in Trier erneut auf verlorenem Posten?


    HANDBALL: Konzentration des Erstligisten TSG gilt Heimspiel



    (c) Schwetzinger Zeitung - vw - 17.11.2006 *


    Die Bundesliga-Handballerinnen der TSG Ketsch müssen noch einmal reisen, bevor sie sich wieder einmal auf eigenem Parkett präsentieren dürfen. Am Sonntag um 16 Uhr gastieren die Bären zum ersten Spiel der Rückrunde bei der DJK/MJC Trier, am Mittwoch um 20 Uhr wird dann in der heimischen Neurotthalle der Thüringer HC erwartet.

    Auch in Trier steht die TSG - nach der deftigen Niederlage beim 1. FC Nürnberg erstmals in dieser Saison auf dem letzten Tabellenplatz - mit dem Rücken zur Wand. Die Miezen fertigten am vergangenen Wochenende den Thüringer HC mit 32:22 ab und holten mit dem deutlichen Kantersieg, den für die Play-off-Spiele so wichtigen vierten Tabellenplatz an die Mosel zurück. Dabei drehte die Truppe von Trainer Spasoje Skercevic so richtig auf, bestimmte von Beginn an die Partie.

    TSG-Coach Karin Euler zeigte sich nach der deutlichen Niederlage beim Club auf der Heimfahrt maßlos enttäuscht: "Wir haben das schlechteste Spiel abgeliefert, seit ich vor 14 Jahren hier angefangen habe. Verlieren kann man, aber Erstligaspielerinnen dürfen nie aufgeben. Das haben wir heute aber getan".

    Dass die Trauben für die Bären-Truppe auch an der Mosel wieder hoch hängen, dürfte nicht nur den Verantwortlichen klar sein. Wir erinnern uns: Gegen die DJK/MJC Trier verloren die Roten vom Altrhein gleich ihr erstes Heimspiel der laufenden Saison - allerdings vor neuer Kulisse und in ungewohnter Umgebung. In der Mannheimer SAP Arena mussten sie sich nach übernervöser erster Halbzeit schließlich mit 20:23 geschlagen geben, allerdings nicht ohne die wichtige Erkenntnis, auf die damals vorhandene Moral und die Leistung in der Schlussphase des Spiels aufbauen zu können. Wir erinnern uns aber auch daran, dass sich Triers Coach Skercevic damals mit der Leistung seiner Miezen überhaupt nicht zufrieden zeigte. Dieses Mal wollen sich die Trierer um Maren Baumbach, Svetlana Mozgovaja, Anja Althaus und die tschechische Nationalspielerin Simona Roubinkova selbstverständlich anders präsentieren.

    Trotzdem kein Grund für die TSG vor dem "Giganten Trier" (Euler) zu kuschen. "Wir haben die Niederlage in Nürnberg abgehakt, jetzt wollen wir uns bei der DJK gut verkaufen, auch wenn unserem Heimspiel am Mittwoch gegen Erfurt die größere Aufmerksamkeit gilt", so die Cheftrainerin, die am Dienstagabend allerdings eine weitere Hiobsbotschaft hören musste: Torhüterin Mandy Burrekers brach sich im Training den Finger und fällt vorerst aus. Wer für die Niederländerin in den Kader kommt, wird erst kurzfristig entschieden: "Entweder wird eine Torfrau von den kleinen Bären hochgezogen oder unsere Torwart-Trainerin Ulrike Voss darf mal wieder zwischen die Pfosten", so Karin Euler über die Alternativen. vw

    Schwetzinger Zeitung 17. November 2006

    Vier Heimspiele sind ein Plus, das wir nutzen werden"


    HANDBALL: Bären gastieren morgen in Trier und empfangen am Mittwoch den Thüringer HC / Trainerin Karin Euler im Interview



    (c) Schwetzinger Zeitung / Von unserem Redaktionsmitglied Steffi Lang - 18.11.2006 *


    Die Erstliga-Handballerinnen der TSG Ketsch sind nach der 16:39-Niederlage beim 1. FC Nürnberg Schlusslicht. Vor den beiden letzten Partien vor der EM-Pause in Trier (morgen, 16 Uhr) und gegen den Thüringer HC (Mittwoch, 20 Uhr, Neurotthalle Ketsch) sprach unsere Zeitung mit Trainerin Karin Euler.

    "Das war das schlechteste Spiel, seit ich vor 14 Jahren hier angefangen habe. Verlieren kann man, aber Erstligaspielerinnen dürfen nie aufgeben. Und genau das haben wir heute getan": Frau Euler, mit diesen Worten werden Sie nach der klaren Niederlage der Bären beim 1. FC Nürnberg zitiert. Welche Situationen waren es denn genau, die Sie auf die Palme gebracht haben?

    KARIN EULER: Die Situationen haben sich leider nicht nur addiert, sondern eher potenziert. Gegen eine Top-Mannschaft kann man sicherlich verlieren, aber eine solche Klatsche, da fällt das Schlucken schwer. Uns fehlte das Feuer, uns fehlte der Willen, uns fehlte der Kampfgeist. Und ohne diese Eigenschaften können wir nicht erfolgreich sein. Und ganz gewiss nicht einem Top-Team auch nur annähernd Paroli bieten. So richtig auf die Palme haben mich nicht eine, zwei oder drei Aktionen gebracht, sondern die Vielzahl von überflüssigen Fehlern jeder einzelnen Spielerin. Es war ein Spiel von dem aus meiner Sicht nur zu sagen bleibt, dass es glücklicherweise nach 60 Minuten zu Ende war.

    Die TSG ist jetzt Träger der roten Laterne und trotz akzeptabler Ergebnisse in der Hinrunde sowohl am Sonntag in Trier und am Mittwoch im Heimspiel gegen den Thüringer HC wieder nur Außenseiter. Dennoch wäre zumindest ein Sieg im Abstiegskampf absolute Pflicht. Was rechnen Sie sich in den beiden noch ausstehenden Spielen vor der EM-Pause noch aus?

    EULER: Was heißt ausrechnen? Wäre es so einfach, dann würde ich nur noch Sportwetten abschließen. Im Sport hat man immer eine Chance, deshalb lieben ja so viele Menschen den Sport und wetten. Und Sensationen gibt es heute doch fast nur noch im Sport. Der ist und bleibt unberechenbar. Statistisch gesehen haben wir in Trier wohl keine Chance, aber Statistik besteht aus Zahlen und Handball spielen Menschen. Und das gilt auch im Heimspiel gegen den Thüringer HC. In Bad Langensalza haben wir lange Zeit blendend gespielt und dem turmhohen Favoriten die Stirn geboten und doch mit drei Toren unglücklich verloren. Ich kann allen Zuschauern und Interessierten versprechen, dass wir gegen den THC bis zur letzten Sekunde fighten werden. Wer gewinnt, weiß niemand. Wir wollen gewinnen, das kann ich allen versichern. Ob wir es können und schaffen, liegt und hängt an vielen Faktoren.

    Wie wichtig wäre es für die Moral Ihrer Truppe, nicht als Schlusslicht in die EM-Pause zu gehen?

    EULER: Klar, ein Erfolgserlebnis in den beiden ausstehenden Spielen würde uns allen gut tun. Aber ich bin mir sicher, dass meine Mannschaft weiß, dass die Entscheidung trotzdem erst im neuen Jahr fällt und bis dahin stehen noch viele Trainingseinheiten an. Natürlich würde ein Sieg oder auch nur ein Punkt aus diesen zwei schweren Spielen einen Motivationsschub bewirken, aber über den Verbleib in der 1. Liga entscheidet trotzdem der lange Atem. Wenn wir es schaffen könnten, nicht mit der roten Laterne zu überwintern, das wäre ein Plus für das neue Jahr, aber keine Garantie.

    Die Abwehr der Bären steht in dieser Saison gut und solide. Die Chancenauswertung der Bären aber lässt zu wünschen übrig. Ihre Spielerinnen brauchen zu viele Möglichkeiten, um Tore zu erzielen. Beste Chancen werden nicht genutzt. Diese Tatsache zieht sich durch die Runde wie ein roter Faden. Was unternehmen Sie im Training und in der Vorbereitung auf die jeweiligen Spiele, um dieses Manko abzustellen?

    EULER: Sorry, aber kleine Korrektur: die Abwehr stand gut. In Nürnberg haben wir diesen Bonus einer exzellenten Tordifferenz leichtsinnig verschenkt. Aber zurück zur Frage: Anscheinend zu wenig. Unsere Chancenverwertung ist tatsächlich zu schlecht. Wir müssen uns unsere Chancen hart erarbeiten, wir tun es und dann treffen wir nicht. Wir versuchen mit mentalem Training jeder Spielerin Nervenstärke zu geben, wir werfen mit unterschiedlichen Aufgabenstellungen und aus unterschiedlichen Belastungen heraus. Aber, wir werfen zu wenig. Vier Trainingseinheiten in drei verschiedenen Hallen und nur eine Einheit in unserer Heimspielhalle sind für das Niveau 1. Liga richtig wenig. Dazu kommt, dass wir jetzt in der Montagseinheit kein Harz benutzen dürfen. Werfen ohne Harz ist wie Turnen am Reck ohne Magnesia. Der komplette Bewegungsablauf kommt durcheinander. Aber das ist nur ein Punkt, es sind viele Faktoren, von Wurfkraft bis Nervenstärke addiert es sich nach oben. Selbstvertrauen, Technik, Talent, Wahrnehmung, Anzahl der Trainingswürfe, Stressresistenz, angeborener Wille und Nervenstärke und so weiter. Könnten wir es an einem oder zwei Punkten festmachen, kein Problem. Aber es sind nun mal x Faktoren. Ich kann gerne sagen, was ich tun würde, wenn ich könnte, wie ich wollte: Ich würde dreimal in der Woche vormittags trainieren und dort ein rein individuelles Training abhalten: 1:1 und Werfen. Und Wahrnehmung dazu. Aber weder wir Trainer noch unsere Spielerinnen können das leisten. Wir alle leisten uns den Spaß an der 1. Bundesliga in unserer Freizeit und die beginnt eben erst ab 18 oder 19 Uhr.

    Dass es für die TSG auch in dieser Saison nur um den Klassenerhalt gehen würde, war klar. Auf dem Weg zum zweiten Ligaerhalt in Folge hat aber auch der eine oder andere sicher fest mit den Punkten aus den beiden Vorrundenspielen gegen die Aufsteiger Göppingen und Blomberg-Lippe gerechnet. Nur ein Zähler ist es geworden. Könnten gerade diese Punkte der TSG in der Endabrechnung fehlen?

    EULER: Kann sein, muss nicht sein. Wir spielen gegen beide Mannschaften auch noch in der Rückrunde und haben dort die Chance, in diesem Dreikampf doch noch ein positives Punktekonto zu erreichen. Diese Saison ist gerade auf den Abstiegsplätzen so dramatisch wie schon lange nicht mehr. Die Liga ist dreigeteilt. Leverkusen, Leipzig, Nürnberg top, Trier und der Thüringer HC dicht dahinter, und Oldenburg mit Abstand. Eigentlich beginnt ab Frankfurt/Oder die Abstiegszone. In der Rückrunde spielen wir gegen vier der fünf gefährdeten Mannschaften zuhause und müssen in Göppingen zum Lokalderby antreten. Vier Heimspiele sind ein Plus, das wir nutzen werden. Ein bisschen Hilfe von der Tribüne könnte uns allen dabei helfen.

    Schwetzinger Zeitung 18. November 2006